Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Die 1. Luftfahrt-Sammlermesse Bratislava war ein großer Erfolg

Am Samstag, den 27. Mai 2023, trafen sich Luftfahrtbegeisterte und Sammler aus der Slowakei, Österreich, der Tschechischen Republik, Deutschland und Ungarn im Business Centrum Zochova in Bratislava zur mit Spannung erwarteten 1. Messe. Die von dem in Bratislava lebenden Aubrey Mathis organisierte Veranstaltung übertraf alle Erwartungen und markierte einen wichtigen Meilenstein für Luftfahrtenthusiasten in der Region. Trotz anfänglicher Bedenken zeigte die Luftfahrtgemeinde eine überwältigende Unterstützung für die Veranstaltung. Schon wenige Minuten nach Öffnung der Tore strömten die Besucher in Scharen zur Messe, was das große Interesse an Erinnerungsstücken und Sammlerstücken aus der Luftfahrt belegt. Von Flugzeugmodellen und Sicherheitskarten bis hin zu Kalendern und Flugmagazinen gab es eine breite Palette von Artikeln zum Stöbern, Kaufen und Tauschen. Die Messe bot eine beeindruckende Auswahl an Sammlerstücken, darunter Sicherheitskarten, Postkarten, Modelle, Poster, Flugpläne und verschiedene andere Erinnerungsstücke aus der Luftfahrt. Die Teilnehmer freuten sich, dass die Verkäufer nicht nur aus der Slowakei, sondern auch aus Österreich, der Tschechischen Republik, Deutschland und Ungarn stammten, was zur internationalen Attraktivität der Veranstaltung beitrug. Airliners.sk, eine bekannte Luftfahrtorganisation, war ebenfalls auf der Messe vertreten und bot eine breite Palette von Produkten rund um die Luftfahrt an. Neben dem lebhaften Marktgeschehen hatten die Besucher auch die Möglichkeit, sich vor Ort zu erfrischen. Die Veranstalter sorgten dafür, dass sich die Besucher den ganzen Tag über mit einer Auswahl an Snacks und Getränken stärken konnten. Gegen Ende der Veranstaltung stieg die Vorfreude auf die mit Spannung erwartete Verlosung, bei der wertvolle Preise auf die glücklichen Gewinner warteten. Die Tombola sorgte

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Air Algérie ordert bei Airbus neue Langstreckenflugzeuge

Die Fluggesellschaft Air Algérie wird ihre Langstreckenflotte um fünf Airbus A330-900 und zwei A350-1000 erweitern. Eine entsprechende Vereinbarung mit dem europäischen Flugzeugbauer wurde am 1. Juni 2023 bekanntgegeben. Bei den fünf A330neo hat sich der Carrier für Rolls-Royce Trent 7000-Triebwerke entschieden. Bei den A350-1000 werden die jüngsten Trent-XWB-Antriebe zum Einsatz kommen. Laut Airbus wird die Vereinbarung Air Algérie in die Lage versetzen, die Flexibilität der Airbus-Produktpalette in vollem Umfang zu nutzen, ihre regionalen Dienste zu stärken und einen ehrgeizigen Plan für transkontinentale Ziele anzubieten. „Durch den Betrieb der A330neo zusammen mit der A350-1000 wird Air Algérie auch von betrieblichen Einsparungen wie einem um 25 Prozent niedrigeren Treibstoffverbrauch pro Sitzplatz und einer größeren Flexibilität profitieren, die sich aus der einzigartigen Gemeinsamkeit der Mitglieder der Airbus-Flugzeugfamilie ergibt“, so Airbus in der entsprechenden Medienerklärung. Erst Mitte Mai hatte Air Algérie die Bestellung von acht Boeing 737-Max-9, die ab 2027 ausgeliefert werden sollen, bekanntgegeben. Bei beiden Herstellern zusammengerechnet hat man somit 15 zusätzliche Flugzeuge, die primär für die Expansion und Modernisierung verwendet werden sollen. Derzeit besteht die Flotte aus 56 Maschinen.

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Lufthansa: Boeing 787-9 D-ABPB auf den Namen „Wiesbaden“ getauft

Die Boeing 787-9 mit der Registrierung D-ABPB wurde am Mittwoch, den 31. Mai 2023 offiziell auf den Namen „Wiesbaden“ getauft. Die Zeremonie wurde von Hessens Ministerpräsident Boris Rhein auf dem Flughafen Frankfurt am Main vorgenommen. Seit dem 22. Mai ist sie zu Zielen in Kanada und den USA im Einsatz. Ihr erstes Ziel mit Fluggästen an Bord war Dallas in Texas. Die D-ABPB ist das insgesamt fünfte Flugzeug, das den Namen „Wiesbaden“ in die Welt trägt. „Die Boeing 787-9 setzt Maßstäbe bei Nachhaltigkeit und Komfort. Sie ist eines der leisesten und sparsamsten Langstreckenflugzeuge unserer Flotte und bietet allen Kunden ein Premium-Flugerlebnis. Mit diesen Qualitäten passt sie bestens zur hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, deren Namen sie als internationale Botschafterin in die Welt tragen wird“, so Lufthansa-Chef Carsten Spohr.

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Lufthansa hat den Airbus A380 wieder auf die Linie gebracht

Am 1. Juni 2023 hat Lufthansa nach über drei Jahren den ersten kommerziellen Linienflug mit dem Maschinentyp Airbus A380 durchgeführt. Die D-AIMK ist als LH424 von München nach Boston geflogen. Zu Beginn der Corona-Pandemie wurde die ursprünglich aus 14 Einheiten bestehende Teilflotte temporär stillgelegt. Einige Exemplare hat man an den Hersteller zurückverkauft. Konzernchef Carsten Spohr war zunächst der Ansicht, dass dieses Muster bei der von ihm geleiteten Firmengruppe kein Comeback haben wird. Doch es ist dann doch anders gekommen, denn unter anderem Lieferverzögerungen bei neubestellten Flugzeugen haben dazu geführt, dass sich der Kranich-Konzern entschlossen hat einige Airbus A380 zu reaktivieren und wieder in den Liniendienst zu stellen. Die Vorbereitungen hierfür wurden bereits vor einigen Monaten begonnen. Der „Comebackflug“ fand am 1. Juni 2023 unter der Flugnummer LH424 von München nach Boston statt. Zum Einsatz kam die D-AIMK. Wie viele Maschinen dieses Typs in der bayerischen Landeshauptstadt stationiert werden, ist noch offen, denn man zusätzlich zu den vier beschlossenen Exemplaren überlegt man, ob auch zwei weitere A380 aus dem Dornröschenschlaf geholt werden.

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Düsseldorf: Eurowings mit zwei weiteren Winter-Finnland-Strecken

Im Winterflugplan 2023/24 wird Eurowings ab Düsseldorf zwei weitere Finnland-Strecken anbieten. Es handelt sich um die Ziele Ivalo und Kuusamo, die man saisonal ansteuern wird. Die zuerst genannte Destination ist derzeit für den Zeitraum zwischen 23. Dezember 2023 und 16. März 2024 geplant. Die Durchführung der Flüge soll jeweils am Verkehrstag Samstag erfolgen. Von Düsseldorf aus soll es zwischen 21. Jänner und 17. März 2023 auch nach Kuusamo gehen. Dieses Ziel soll an Sonntagen bedient werden, geht aus vorliegenden Eurowings-Flugplandaten hervor.

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Über Notrutsche aufs Vorfeld geflüchtet: Bewährungsstrafe für 24-jährige Amerikanerin

Zu drei Jahren Haftstrafe auf Bewährung wurde eine 24-jährige U.S.-Amerikanerin, die im April des Vorjahres vor einem American-Airlines-Flug einen anderen Fluggast angespuckt und eine Flugbegleiterin, die sie am Öffnen einer Tür hindern wollte, weggeschubst hatte, verurteilt. Der Vorfall ereignete sich am 19. April 2022 vor dem Abflug eines AA-Fluges von Buffalo nach Chicago. Die Dame geriet in einen Streit mit einem andren Passagier und spuckte diesen an. Die Crew entschied, dass der unruly PAX aussteigen muss. Die Maschine befand sich noch auf dem Weg zum Gate als die Frau versuchte eine Tür zu öffnen. Eine Flugbegleiterin, die versuchte dies zu verhindern, wurde gewaltsam weggestoßen. Die 24-jährige schaffte es eine Tür, deren Notrutsche ausgelöst hat, zu öffnen und flüchtete auf das Vorfeld. Von Arbeitern und der Polizei wurde sich dann „eingefangen“ und durch die Exekutive dann vorläufig festgenommen. Von einem U.S.-Bezirksrichter wurde die Dame zu einer Bewährungsstrafe von drei Jahren verurteilt. Dem Vernehmen nach soll das Urteil nur deshalb so „milde“ ausgefallen sein, weil die Dame bis dahin keine Vorstrafen hatte und bereits während dem Ermittlungsverfahren geständig war.

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SunExpress fliegt Eintracht Frankfurt zum Pokalfinale

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress hat angekündigt, dass man die Fußballmannschaft von Eintracht Frankfurt zum Pokalfinale gegen RB Leipzig, das im Berliner Olympiastadion stattfinden wird, fliegt. Das Match geht am 3. Juni 2023 über die Bühne. „Bereits letztes Jahr hat die Eintracht im Finale des Europa-Pokals gezeigt, wie gut ihnen ein Pokal steht – all der Kampfgeist, das harte Training, die Leidenschaft haben sich ausgezahlt. Dieses Gefühl wünschen wir uns auch dieses Jahr wieder für die Spieler beim Finale“, bekräftigt SunExpress CEO Max Kownatzki. „Als offizieller Airline-Partner verfolgen wir die beeindruckende Entwicklung von Eintracht natürlich ganz genau. Wir sind stolz, als langjähriger Wegbegleiter an Bord zu sein und drücken die Daumen für Samstag! Das wäre das dritte Mal, dass das Team mit einem Pokal im Gepäck in einer SunExpress Maschine nach Hause fliegt. Und wie man so schön sagt: Aller guten Dinge sind drei.“ SunExpress ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Turkish Airlines und Lufthansa. Es ist auf den Flugverkehr zwischen Westeuropa und der Türkei spezialisiert. In der Vergangenheit gab es mit SunExpress Deutschland auch einen Ableger in der Bundesrepublik, jedoch wurde dieser zwischenzeitlich aufgelöst. Die SunExpress Maschine gleitet in unverkennbarer Sonderlackierung durch die Luft: Getreu dem Eintracht-Frankfurt-Design, haben Fans die besondere Lackierung einer Boeing 737 im Rahmen eines Votings selbst gewählt. Der PokalExpress ist bereits seit rund drei Jahren im gesamten SunExpress-Streckennetz unterwegs.

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Boeing übernimmt E-Startup Wisk Aero komplett

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing verfügt nun über eine eigene Tochtergesellschaft, die sich mit der Entwicklung von Fluggerät, das über elektrischen Antrieb verfügen wird, beschäftigt. Dazu hat man das in Kalifornien ansässige Start-up Wisk Aero aufgekauft. Am 31. Mai 2023 wurde im Zuge einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass das junge Unternehmen von Boeing übernommen wurde. Firmenchef Bryan Yutko, der vormals selbst in den Diensten des Käufers stand, gab keine näheren Einzelheiten, beispielsweise zum Kaufpreis, bekannt. Auch die Homepage von Wisk Aero weist nun deutlich auf die Übernahme durch Boeing hin. Beispielsweise ist zu lesen: „Im Jahr 2023 wird Wisk eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Boeing. Obwohl wir getrennt voneinander operieren, ermöglicht uns diese Beziehung, Boeings Fachwissen in den Bereichen Entwicklung, Tests und Zertifizierung und mehr zu nutzen“. Es handelt sich nicht um das erste Investment der U.S.-Amerikaner im Bereich der Elektroflugzeuge. Beispielsweise hat man sich an Advanced Air Mobility und Kittyhawk beteiligt. Ursprünglich war Wisk Aero ein von Google-Gründungsmitglied Larry Page bzw. seiner Kitty Hawk Corp. gemeinsam mit Boeing ins Leben gerufenes Startup. Nun ist Boeing Alleineigentümer geworden.

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Flughafen Kuusamo schließt zu Sanierungszwecken

Der Flughafen Kuusamo wird im Zeitraum von 17. Juli bis 15. August 2023 aufgrund von Sanierungsarbeiten temporär geschlossen. Das Flugangebot wird teilweise ausgesetzt und teilweise auf andere Airports verlegt. Im Laufe des Sommers wird die Flughafengesellschaft Finavia die Beleuchtungsanlage der Start- und Landebahn des Flughafens Kuusamo erneuern und das Vorfeld und die Rollbahn neu gestalten. Aufgrund der laufenden Reparaturarbeiten wird es von Mitte Juli bis Mitte August eine einmonatige Unterbrechung des Flugverkehrs vom und zum Flughafen Kuusamo geben. „Durch den Ausbau der Infrastruktur des Flughafens können wir einen sicheren und reibungslosen Verkehr gewährleisten, der auch den für den Tourismus in Kuusamo wichtigen Weihnachts- und Winterreiseverkehr unterstützt. Wir investieren einen beträchtlichen Betrag, insgesamt 2,5 Millionen Euro, in die Renovierung des Flughafens Kuusamo“, sagt Jonna Pietilä, Vizepräsidentin der lappländischen Flughäfen bei Finavia.

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FAA macht Boeing umfangreiche Auflagen für B737-Max-7 und -Max-10

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat für die kleinste Variante der B737-Max, der Max-7, noch immer keine Zulassung. Die Luftfahrtbehörde FAA hat dem Hersteller zahlreiche Auflagen gemacht. Diese könnten nun dazu führen, dass der Zeitplan neuerlich nicht eingehalten werden kann. Unter anderem aufgrund der fatalen Abstürze zweier Boeing 737-Max und aller Umstände, die rundherum ans Tageslicht gekommen sind, nimmt es die FAA bei den Modellreihen Max-10 und Max-7 sehr genau. Für beide hat man noch keine Zertifizierung und momentan ist auch nicht abschätzbar wann diese erteilt werden könnte. Programmchef Mike Fleming räumte während einer Medienkonferenz, die in Charleston abgehalten wurde ein, dass man sowohl für die Max-7 als auch die Max-10 erheblich umfangreiche Auflagen und Dokumentationspflichten auferlegt bekommen habe als in der Vergangenheit bei anderen Boeing-Mustern. Derzeit rechnet man noch damit, dass die Typenzertifizierung spätestens gegen Jahresende 2023 erteilt werden könnte. Dies setzt aber voraus, dass der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer das „Aufgabenheft“ der FAA, das als äußerst umfangreich gilt, fristgerecht und zur Zufriedenstellung der Aufsichtsbehörde abarbeiten kann. Weiters ist nicht ausgeschlossen, dass die FAA neuerliche Beanstandungspunkte bzw. Anweisungen erteilen könnte. Somit ist völlig unklar, ob Boeing den aktuellen Zeitplan einhalten kann oder nicht.

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