Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Gatwick: Turkish-A321neo wegen Treibstoffmangel in Luftnotlage

Am 23. Mai 2023 musste ein Airbus A321neo von Turkish Airlines auf dem Weg von Istanbul nach London-Gatwick aufgrund von Treibstoffmangel einen Notfall melden. Die TC-LSN musste auf den Flughafen Birmingham ausweichen. Zunächst unternahm man einen erfolglosen Landeversuch in Gatwick. Ein zweites Mal versuchten es die Piloten nicht auf diesem Airport, sondern es wurde Luftnotlage erklärt. Zunächst strahlte man den Transpondercode 7700 aus. Dieser steht für einen allgemeinen Notfall. Über Funk spezifizierte man, dass man Treibstoffmangel habe. Die Flugsicherung wies der Maschine dann den Flughafen Birmingham, der sich rund 180 Kilometer nördlich von Gatwick befindet, zu. Dort konnte der Mittelstreckenjet von Turkish Airlines sicher landen. Wie es dazu kommen konnte, dass der A321neo derartig wenig Treibstoff an Bord hatte, muss noch untersucht werden. Jedenfalls befand sich die TC-TSN vor dem erfolglosen Landeversuch in Gatwick für rund fünf Minuten in einer Warteschleife. Andere Verkehrsflugzeuge konnten zuvor und danach problemlos auf Londons zweitgrößten Airport landen. Offiziellen Angaben nach soll aber das Verkehrsaufkommen in Gatwick eine Rolle gespielt haben. Der Landeversuch wurde auf Anweisung des Towers abgebrochen. Anschließend soll die Maschine die Mindestwerte erreicht haben, so dass eine Umleitung nach Birmingham notwendig geworden wäre. Am Ausweichort wurde die TC-TSN aufgetankt und anschließend ging es zum eigentlichen Zielort, London-Gatwick.

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Smartlynx will A321F-Flotte weiter ausbauen

Die Smartlynx Group will bis Ende dieses Jahres die Airbus-A321F-Cargoflotte auf 13 Exemplare erweitern. Im kommenden Jahr will man mindestens vier weitere Exemplare einflotten. Man hat sich zum Ziel gesetzt Europas größter Betreiber dieses Musters zu werden. Die Frachtaktivitäten werden auf dem maltesischen AOC durchgeführt. Vor einiger Zeit hat man den ersten A321P2F in Betrieb genommen. Mit diesem Muster ist man unter anderem im Auftrag von Deutsche Post-DHL unterwegs. Mittlerweile ist die Teilfotte auf sechs Exemplare angewachsen.

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Nachtzüge: European Sleeper in den Startlöchern

Mit European Sleeper geht in Kürze ein neuer Nachtzug-Anbieter an den Start. Im ersten Schritt soll eine Verbindung zwischen Berlin und Brüssel aufgenommen werden. Die Verlängerung über Dresden nach Prag ist bereits angekündigt. Am 25. bzw. 26. Mai 2023 sollen die ersten Züge zwischen den Hauptstädten von Deutschland und Belgien rollen. European Sleeper ist kein Eisenbahnverkehrsunternehmen, sondern lässt die Fahren von konzessionierten EVUs mit angemietetem Wagenmaterial durchführen. Die Verlängerung bis Prag hat auch zur Folge, dass man mit Regiojet zusammenarbeiten möchte, um weitere Anschlüsse anbieten zu können. Auf dem Weg nach Brüssel wird man unter anderem in Amsterdam einen Zwischenstopp einlegen.

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LOI: Private Wings will fünf D328eco kaufen

Die deutsche Bedarfsfluggesellschaft Private Wings zeigt großes Interesse am Kauf von fünf Dornier D328eco, die von der Deutsche Aircraft produziert werden soll. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde im Zuge des Spatenstichs für das Werk in Leipzig bekanntgegben. Private Wings ist bereits Dornier-328-Operator. Es handelt sich allerdings um das aktuelle Modell, das noch vom nicht mehr existierenden Flugzeugbauer Fairchild-Dornier hergestellt wurde. Die Deutsche Aircraft beabsichtigt unter dem Markennamen D328eco eine modernisierte Variante auf den Markt zu bringen. Der potentielle Erstkunde soll nun Private Wings werden.

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Urteil: Kooperation American Airlines/Jetblue muss aufgelöst werden

Seit einiger Zeit arbeiten American Airlines und Jetblue Airways zusammen. Die Kooperation muss aufgrund eines Beschlusses eines U.S.-Bezirksgerichts binnen 30 Tagen aufgelöst werden. Geklagt hatte das U.S.-Justizministerium, das steigende Preise und höhere Ticketpreise befürchtet. Betroffen ist die so genannte „Nordost-Allianz“, die die beiden Carrier vor einiger Zeit vereinbart haben. Das Justizministerium reichte im Jahr 2021 Klage ein, da man davon ausgegangen ist, dass sich die Zusammenarbeit nachteilig auf den Wettbewerb, den Service und die Preise auswirken wird. Da der umfangreiche Austausch von Flugplandaten sowie die Abstimmung dieser vorgesehen ist, sprach die öffentliche Hand von einer Defacto-Fusion. Die Entscheidung wird als Sieg für die Regierung Biden und als Sieg für den Wettbewerb in der Luftfahrtindustrie gewertet. American Airlines äußerte sich enttäuscht über die Entscheidung und prüft derzeit seine nächsten Schritte.

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Pfingstferien: München erwartet zwei Millionen Fluggäste

Die ab dem Flughafen München tätigen Fluggesellschaften haben für die bayerischen Pfingstferien rund 15.000 Starts und Landungen angemeldet. Angeboten werden Flüge zu etwa 200 Destinationen. Der Airport erwartet rund zwei Millionen Reisende. Über 1.700 Mal starten in den Pfingstferien Flugzeuge zu insgesamt 43 Destinationen in Italien, Spanien und Frankreich. Warme Temperaturen versprechen auch Ägypten, Griechenland und die Türkei. Insgesamt 826 Maschinen steuern diese Länder von München aus an. Die am häufigsten angeflogenen europäischen Hauptstädte sind London, Paris und Amsterdam, die in den Pfingstferien insgesamt 583 Mal bedient werden. Zu den beiden Urlauberhochburgen Mallorca sowie Antalya starten in den Ferien ab München insgesamt 173 Maschinen bzw. 155 Flugzeuge. Sehr gefragt sind Flüge vom Münchner Airport Richtung Nordamerika: Allein 384 Maschinen heben während der Ferien zu insgesamt 16 Zielen in den USA und in Kanada ab. Nach Rio de Janeiro in Brasilien führen während der Ferien sieben Flüge. 150 Flüge heben in Richtung China, Indien, Japan, Singapur, Südkorea, Taiwan und Thailand ab. 108 Starts führen zu Zielen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Katar, im Oman und in Saudi-Arabien.

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Flughafen Zürich erhält Zuschlag für den Betrieb des Natal Airports

Die Flughafen Zürich AG hat im Rahmen eines öffentlichen Bieterverfahrens den Zuschlag für den Betrieb des Airports von Natal erhalten. Zuletzt hatte dieser etwa 2,3 Millionen Passagiere pro Jahr. Der neu erworbene Flughafen Natal ergänzt das bestehende Portfolio der Flughafen Zürich AG in Brasilien – bestehend aus den Mehrheitsbeteiligungen in Florianópolis, Vitória sowie Macaé – optimal und ermöglicht die Nutzung von Synergien, so die Flughafen Zürich AG. Derzeit geht man davon aus, dass der entsprechende Vertrag noch in diesem Jahr unterschrieben wird. Die Dauer der Konzession beträgt 30 Jahre. Die Übernahme der Betriebsverantwortung wird für das Jahr 2024 erwartet. Es werden keine Ausbauinvestitionen während der Konzessionsdauer verlangt und es stehen lediglich kleinere Ersatzinvestitionen an. Der Flughafen verfügt gegenwärtig über eine Kapazität von ungefähr 6.5 Millionen Passagieren pro Jahr. Mit dem Abschluss der Konzessionsvereinbarung wird eine einmalige Konzessionsabgabe von BRL 320 Mio. (rund CHF 58 Mio.) geleistet. Zusätzlich wird ab dem 5. Kalenderjahr nach Vertragsabschluss eine jährliche Umsatzabgabe fällig.

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SunExpress mit Paw-Patrol-Sonderbeklebung

Die türkische Ferienfluggesellschaft hat anlässlich einer Kooperation mit Paramount Pictures eine Sonderbeklebung eines Verkehrsflugzeuges bekanntgebenen. Um den Film „Paw Patrol“ zu bewerben trägt eine Maschine das entsprechende Branding. In die Kinos kommt der Film im September 2023. Im Auftrag von Paramount Pictures von Spin Master Entertainment und Nickelodeon produziert, nehmen die starken Welpen die Zuschauer mit auf ein aufregendes Abenteuer, in dem selbst die kleinsten Hunde den größten Unterschied machen können.

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Winter 2023/24: Austrian Airlines mit drei neuen Zielen ab Wien

Im Winterflugplan 2023/24 wird Austrian Airlines ab Wien-Schwechat neu auch nach Kittilä, Rovaniemi und Sevilla fliegen. Das Angebot wächst damit auf 86 Destinationen, davon 16 Langstreckenziele, an. „Mit der Erweiterung unseres Winterflugplans positionieren wir uns erfolgreich als die Nummer eins in Österreich und bieten unseren Kunden die Möglichkeit, neue Orte zu entdecken. Wir sind stolz darauf, unser Netzwerk kontinuierlich ausbauen zu können! Mit der Erweiterung unseres Marktes positionieren wir uns erfolgreich als die Nummer eins in Österreich und am Hub Wien“, erklärt Chief Commercial Officer Michael Trestl. Das finnische Rovaniemi wird ab Dezember 2023 im Rahmen des Charterprogramms angesteuert. Kittilä ist als Destination positioniert, die sich explizit an Wintersportler richtet. Nach Sevilla geht es bereits ab dem 14. Oktober 2023. Auf der Langstrecke gibt es kleine Neuerungen: Die Destination Shanghai wird künftig viermal wöchentlich angesteuert. Auch nach New York-Newark, Marrakesch und Kairo will Austrian Airlines häufiger fliegen. Touristische Ziele wie Mauritius, Bangkok, die Malediven und Cancún auch im kommenden Winter wieder regelmäßig bedient. Unternehmensangaben nach werden im Winter 2023/24 wieder mehr Charterflüge nach Fuerteventura, Teneriffa und Las Palmas durchgeführt. Die neuen AUA-Strecken auf einen Blick: Strecke Flugnummer Flugtage Wien – Sevilla OS 389 Dienstag, Samstag Wien – Rovaniemi OS 331 Samstag Wien – Kittilä OS 9631 Samstag

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Easyjet Holidays geht in der Schweiz an den Start

Der Billigflieger Easyjet ist künftig auch in der Schweiz als Reiseveranstalter aktiv. Man dehnt das Angebot der konzerneigenen Easyjet Holidays auf die Eidgenossenschaft aus. Es handelt sich um den ersten Markt außerhalb des Vereinigten Königreichs, in dem man Aktivitäten ankündigt. Easyjet will ab Genf, Basel und Zürich Pauschalreisen zu rund 70 Destinationen anbieten. Diese können ab etwa Sommer 2023 für Reisetermine ab dem Frühjahr 2024 gebucht werden. Gleichzeitig kündigte man an, dass in Kürze der Einstieg in zwei weitere europäische Märkte bekanntgegeben wird.

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