Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Polen: Lot hat 21 Millionen Euro Gewinn eingeflogen

Die polnische Fluggesellschaft Lot konnte im Vorjahr einen Nettogewinn in der Höhe von umgerechneten 21 Millionen Euro einfliegen. Der Umsatz lag bei rund 1,7 Milliarden Euro. Durchgeführt wurden etwa 85.000 Flüge. Zudem wurde das Netzwerk weiter ausgebaut. Neben der indischen Metropole Mumbai nahm LOT Polish Airlines auch die Hauptstädte Kairo (Ägypten) und Baku (Aserbaidschan) in den Flugplan auf. Die Flüge nach Peking feierten ihr Comeback, und Nordamerika, traditionell ein wichtiger Markt für die Airline, wurde während der Sommersaison mit fast 50 Flügen pro Woche bedient. Insgesamt umfasste das Streckennetz 167 Flugziele (Stand: Ende 2022). „Die prognostizierten Ergebnisse für LOT Polish Airlines belegen ganz deutlich“, so Katarzyna Lewandowska, CEO & President of the Management Board, „dass sich die Fluggesellschaft auf dem richtigen Kurs befindet. Diese sind angesichts des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine besonders erfreulich, zumal wir uns auch von den Nachwehen der Corona-Pandemie erholen müssen.“

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Feber 2023: Brüssel mit 1.362.145 Passagieren

Der Flughafen Brüssel hatte im Feber 2023 rund 1,3 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man um 65 Prozent zulegen. Das Cargoaufkommen war um zwei Prozent rückläufig. Der Flughafen Brüssel begrüßte im Februar 1.362.145 Fluggäste, was einem Anstieg von 65 % gegenüber dem Februar 2022 entspricht, der noch stark von den Reisebeschränkungen im Zusammenhang mit dem Covid betroffen war. Die Karnevalsferien, die sich für französischsprachige Schüler über zwei Wochen (bis März) und für niederländischsprachige Schüler über eine Woche erstreckten, wirkten sich positiv auf die Passagierzahlen aus, da mehr Passagiere abreisten als ankamen. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug mehr als 16 % und war damit doppelt so hoch wie im Februar 2022, was die Position des Flughafens Brüssel als wichtiges Drehkreuz bestätigt. Die zehn meistbesuchten Länder im Februar waren Spanien, Deutschland, Italien, das Vereinigte Königreich, die Schweiz, Frankreich, die USA, die Türkei, Portugal und Marokko.

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USA: DoT genehmigt Verkauf von Atlas Air

Die Atlas Air Worldwide Holdings hat die Freigabe für den Zusammenschluss mit einem Konsortium, das unter der Führung des Private-Equity-Unternehmens Apollo Global Management steht, erhalten. Man geht davon aus, dass die Transaktion am 17. März 2023 abgeschlossen werden kann. „Am 14. März 2023 waren alle in der Fusionsvereinbarung festgelegten aufsichtsrechtlichen Bedingungen für den Abschluss erfüllt. Vorbehaltlich der Erfüllung oder des Verzichts auf die verbleibenden Abschlussbedingungen geht das Unternehmen davon aus, dass der Zusammenschluss am oder um den 17. März vollzogen wird“ teilte der börsennotierte Konzern mit. Die Atlas Worldwide Holdings ist die Muttergesellschaft der Frachtfluggesellschaft Atlas Air. An diese ging erst kürzlich die letzte gebaute Boeing 747-8F. Das Volumen der Fusionstransaktion wird mit rund 5,2 Milliarden U.S.-Dollar bewertet. Das U.S.-amerikanische Verkehrsministerium hat diese Woche die Freigabe erteilt. Zuvor hatten Aktionäre und andere Aufsichtsbehörden bereits grünes Licht gegeben.

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Stuttgart entwickelt elektrischen Tankwagen

Der Flughafen Stuttgart, Skytanking und die RWTH Aachen haben sich zusammengeschlossen, um einen vollelektrischen Tankwagen für Airports zu entwickeln. Für das Verbundvorhaben wurden Gesamtkosten in Höhe von 5,8 Mio. Euro und eine Gesamtzuwendung von rund 2,8 Mio. Euro bewilligt. Als einer der größten Dienstleister in der Flugkraftstoffindustrie wird Skytanking dabei helfen, den ersten vollelektrischen Flugfeldtankwagen mit einer Kapazität von 40.000 Litern zu entwickeln und zu betreiben. In der jüngeren Vergangenheit gab es schon Projekte mit kleineren Betankungsfahrzeugen, aber ein voll elektrischer Tankwagen mit circa 52 Tonnen Gewicht stellt eine ganz besondere Herausforderung dar. Dies erfordert innovative und neue Lösungen, die im Mittelpunkt dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekts stehen. Das Projekt ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum emissionsfreien Vorfeldverkehr am Flughafen Stuttgart. Es wird angestrebt das Projekt bis 2026 abzuschließen, wobei lokale Emissionen durch den Einsatz neuer Fahrzeuge bereits ab 2024 gesenkt und damit einhergehend die Luftqualität verbessert wird. Das Konsortium wird darüber hinaus bei der Auswahl den gesamten Lebenszyklus der Geräte betrachten und optimierte Ladestrategien erproben. Für andere Flughäfen und Tankdienstleister soll der Standort als Live-Demonstrator dienen und zudem den Standardisierungsprozess unterstützen.

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China Eastern kürzt Frankfurt-Präsenz

Die Fluggesellschaft China Eastern hat den ursprünglichen Plan im Sommer 2023 siebenmal wöchentlich zwischen Shanghai und Frankfurt am Main zu fliegen verworfen. Man wird schrittweise auf fünf Umläufe pro Woche aufstocken. Zunächst fliegt der chinesische Carrier mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 bis 31. Juli 2023 viermal wöchentlich zwischen Shanghai und Frankfurt. Mit Wirksamkeit zum 1. August 2023 fügt man einen weiteren Umlauf hinzu. Weitere Änderungen sollen je nach Nachfrage mit Beginn des Winterflugplans 2023/24 vorgenommen werden.

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Eurowings Discover gibt Flüge zum Krüger-Nationalpark auf

Mangels Nachfrage setzt die Ferienfluggesellschaft Eurowings Discover die erst im November des Vorjahres aufgenommenen Flüge nach Mpumalanga („Krüger Nationalpark“) auf unbestimmte Zeit aus. Es handelte sich um so genannte Direktflüge, die eine Zwischenlandung in Windhoek hatten. Angeboten wurden diese seit November 2022 dreimal wöchentlich. Unternehmensangaben nach soll die Nachfrage nach Mpumalanga sehr verhalten sein und die erhoffte Entwicklung ist bislang nicht eingetreten. Daher wird diese Route vorläufig eingestellt. Für eine mögliche Wiederaufnahme gibt es derzeit keinen Termin. Die anderen Afrika-Ziele sollen jedoch wesentlich besser laufen. In der Sommerperiode 2023 bietet man Windhoek zehnmal pro Woche an. Nach Victoria Falls geht es dreimal wöchentlich. Beide Destinationen hat man ganzjährig ab Frankfurt am Main im Portfolio.

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Düsseldorf: Condor nimmt Almeria auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Condor eine Nonstopverbindung zwischen Düsseldorf und Almeria bedienen. Diese soll ab Mitte Mai 2023 mit von Heston Airlines betriebenen A320 beflogen werden. Zwischen 12. Mai und 19. Mai 2023 sollen Condor-Maschinen eingesetzt werden. Anschließend kommen Flugzeuge des Wetlease-Partners Heston zum Einsatz. Die Flüge sollen jeweils am Verkehrstag Freitag unter den Flugnummern DE1874/1875 angeboten werden.

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Kanada: Streit zwischen Flair und Airborne landet vor Gericht

Zwischen der kanadischen Billigfluggesellschaft Flair Airlines und dem Leasinggeber Airborne Capital herrscht dicke Luft. Der Lessor hat kürzlich die Sicherstellung von vier Boeing 737-Max aufgrund von Zahlungsanständen durchgesetzt. Nun reichte der Carrier eine Klage gegen das Finanzunternehmen ein. Flair Airlines sparte auch nicht mit öffentlicher Kritik am Vorgehen von Airborne Capital. Man räumte zwar ein, dass es tatsächlich einen Zahlungsrückstand gab, jedoch habe man diesen beglichen. Die vom Leasinggeber eingeleitete Maßnahme bezeichnete die Fluggesellschaft unter anderem als „rechtswidrig und rufschädigend“. Man warf gar vor, dass hinter der von Airborne betriebenen Pfändung gar Mitbewerber stecken sollen, die Flair schaden wollen bzw. auf die betroffenen vier Boeing 737-Max „scharf“ sein sollen. Die Fronten zwischen den beiden Geschäftspartnern sind massiv verhärtet, denn Flair Airlines hat mittlerweile eine Klage gegen Airborne Capital eingebracht. Beim Leasinggeber kann man das Verhalten der Fluggesellschaft nicht wirklich nachvollziehen und erklärt unter anderem, dass Flair Airlines Zahlungsrückstände in der Höhe von mehreren Millionen U.S.-Dollar, die sich über einen Zeitraum von fünf Monaten angehäuft hätten, gehabt habe. „Airborne Capital weist die Anschuldigungen, die in den letzten Tagen von Flair Airlines in Bezug auf vier von Airborne verwaltete Flugzeuge erhoben wurden, entschieden zurück. Das Leasing der vier von Airborne verwalteten Flugzeuge wurde nach einem fünfmonatigen Zeitraum gekündigt, in dem Flair regelmäßig mit seinen Leasingverträgen in Verzug war, indem es seine Zahlungen bei Fälligkeit nicht leistete, wobei sich die Zahlungsrückstände auf mehrere Millionen Dollar beliefen“, so das Finanzunternehmen in einem Statement. Flair Airlines hat die Klage gegen Airborne Capital beim Ontario Superior

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Air Serbia setzt A330-200 regelmäßig nach Moskau-SVO ein

Im Sommerflugplan 2023 wird Air Serbia wieder einige Umläufe zwischen Belgrad und Moskau-SVO mit Langstreckenmaschinen bedienen. Zum Einsatz kommt der Maschinentyp Airbus A330-200. Derzeit ist geplant, dass man am 2. Mai und 27. Juni 2023 mit Widebodies auf dieser Route fliegen wird. Anschließend soll ab 1. Juli 2023 das Kurspaar JU652/653 (Belgrad-Moskau SVO-Belgrad) mit Airbus A330-200 bedient werden. Der Einsatz dürfte auch der hohen Nachfrage geschuldet sein, da Air Serbia nicht von den Luftftraumsperren, die Russland und die EU gegenseitig verhängt haben, betroffen ist.

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April 2023: Smartlynx fliegt mit A330 zwischen Düsseldorf und Palma de Mallorca

Im Veranstalterauftrag wird die Fluggesellschaft Smartlynx im April 2023 tägliche Flüge mit Airbus A330-300 zwischen Düsseldorf und Palma de Mallorca durchführen. Zusätzlich sind an ausgewählten Tagen Umläufe mit A320 geplant. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass Smartlyx im Zeitraum von 1. bis 16. April 2023 das Kurspaar 6Y351/352 (Düsseldorf-Palma-Düsseldorf) mit Airbus A330-300 bedienen wird. Weiters sollen am 1., 2., 15. und 16. April 2023 zusätzliche Flüge mit A320 durchgeführt werden. Es handelt sich um Charterflüge im Auftrag eines Tour Operators.

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