Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Aeroitalia kündigt zweite Strecke ab Bukarest-Băneasa an

Ab Juni 2023 wird es wieder regelmäßige Linienflüge ab dem rumänischen Hauptstadtflughafen Bukarest-Băneasa geben. Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia wird die Rom-Flüge auf den älteren der beiden Airports verlegen. Nun kündigt man eine weitere Route an. Ab 8. Juli 2023 beabsichtigt Aeroitalia zweimal pro Woche zwischen Comiso und Bukarest-Băneasa zu fliegen. Unternehmensangaben nach befinden sich weitere Routen, die man ab dem wiedereröffneten Hauptstadtflughafen Rumäniens anbieten möchte, bereits in Vorbereitung. Nähere Angaben machte man aber noch nicht. Băneasa wurde vor längerer Zeit für den kommerziellen Linienverkehr vom Netz genommen. Zuletzt wurde der Airport hauptsächlich von Germanwings, Wizzair und anderen Billigfliegern genutzt. Mittlerweile wurde Băneasa saniert und ist wieder für Linien- und Charterflüge in Betrieb genommen worden.

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China Eastern hat erste Comac C919 in den Liniendienst gestellt

Bereits vor einiger Zeit hat China Eastern Airlines ihren ersten Comac C919-Jet übernommen. Kommerziell eingesetzt wurde er aber erst am Sonntag, den 28. Mai 2023. Der Premieren Flug führte von Shanghai nach Peking-Capital. An Bord von China-Eastern-Flug MU9191 befanden sich offiziellen Angaben nach 130 Passagiere. Der Mittelstreckenjet C919 ist Chinas Antwort auf Boeing 737 und Airbus A320. Man will sich mit diesem Muster unabhängig von ausländischen Maschinen machen, aber auch selbst auf dem internationalen Markt kräftig mitmischen. Derzeit liegen mehr als 500 Festbestellungen vor. Die ganz überwiegende Mehrheit stammt aus dem Inland und wurde von staatlichen bzw. indirekt staatlich kontrollieren Airlines und Leasinggebern getätigt. International ist der ganze große Durchbruch noch nicht gelungen. Dennoch ist der kommerzielle Erstflug, der am Sonntag von China Eastern Airlines durchgeführt wurde, ein großer Erfolg für das chinesische Luftfahrtprogramm. Die Entwicklung begann im Jahr 2008, der erste Testflug wurde in 2017 durchgeführt und in 2023 wurde nun die erste Einheit in den kommerziellen Liniendienst gestellt.

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Easyjet mit zwei neuen Winterstrecken ab Basel

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird im Winterflugplan 2023/24 eine Nonstopverbindung zwischen Basel und Enfidha-Hammamet bedienen. Vorerst soll diese zweimal wöchentlich bedient werden. Der Erstflug ist für den 29. Oktober 2023 angekündigt. Eine weitere neue Route führt ab 9. Dezember 2023 nach Funchal. Easyjet beabsichtigt auch diese Destination zweimal wöchentlich ab dem EuroAirport Basel-Mulhouse zu bedienen.

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Slowenien will Eisenbahnstrecke zum Flughafen Ljubljana bauen

Die slowenische Regierung plant den Neubau einer Eisenbahnstrecke zwischen dem Flughafen Ljubljana und der Innenstadt. Damit will man den Airport besser an die Hauptstadt, aber auch über das Schienennetz an andere Städte anbinden. Die Grundsatzentscheidung, die zum Bau der neuen Trasse führen wird, ist bereits gefallen. Dazu veröffentlichte das Infrastrukturministerium eine entsprechende Ausschreibung für ein Fachgutachten. Auf dessen Grundlage soll das Vorhaben in den nationalen Raumordnungsplan einbezogen werden. Die geplante Eisenbahnstrecke soll etwa 20 Kilometer lang sein und von Beginn an elektrifiziert ausgeführt werden. Der momentane Zeitplan sieht vor, dass das besagte Gutachten spätestens im Jahr 2025 fertig sein soll. Anschließend werden weitere Evaluierungen angestellt, so dass das Vorhaben im Raumordnungsplan zwischen 2026 und 2030 beschlossen werden kann. Mit einem Baubeginn ist nicht vor 2030 zu rechnen, jedoch soll die Eisenbahntrasse bis spätestens 2023 in Betrieb genommen werden. Welches EVU dann operativ tätig sein wird, ist völlig offen. Grundsätzlich ist nicht vorgesehen, dass die Strecke exklusiv der Staatseisenbahn vorbehalten sein könnte. Momentan ist Ljubljana lediglich auf dem Straßenweg an den Airport angebunden. Dieser konnte sich bislang nicht von der Adria-Airways-Pleite und der Corona-Pandemie erholen. Die Passagierzahlen liegen noch immer erheblich unter dem Vorkrisenaufkommen. Die Regierung setzte große Hoffnungen in die Subventionierung neuer Strecken bzw. Wiederaufnahmen, jedoch haben sich lediglich Montenegro Airlines und Luxair beworben. Formell wurde noch keinem der beiden Carrier ein Zuschlag erteilt.

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Ultrakurzstrecke: Wizz Air macht Ryanair und Air Malta auf Catania-Malta Konkurrenz

Auf der Ultrakurzstrecke zwischen Luqa und Catania verschärft sich ab 1. Juli 2023 der Wettbewerb, denn der Billigflieger Wizz Air macht Air Malta und Ryanair Konkurrenz. Der pinkfarbene Lowcoster will sechsmal wöchentlich fliegen. Die Flugverbindung zwischen Catania und Malta ist im Streckennetz der Ryanair Group eine Besonderheit, denn aufgrund der enorm kurzen Flugzeit gibt es keinen Bordverkauf. Auch der Mitbewerber Air Malta verzichtet aus diesem Grund auf das Feilbieten von Speisen und Getränke. Wer dennoch etwas haben möchte, kann dies natürlich auf Nachfrage bei einem Crewmitglied dennoch erhalten. Die beiden Carrier liefern sich seit einigen Jahren einen scharfen Wettbewerb im Sizilien-Malta-Geschäft. Mit Wizz Air Malta wagt sich ein dritter Player auf diese Ultrakurzstrecke. Im Gegensatz zu den beiden Konkurrenten fliegt man mit sechs Umläufen pro Woche eher niederfrequent. Vorerst scheint sich der Herausforderer auf das Sommergeschäft konzentrieren zu wollen, denn derzeit ist die Neuaufnahme bis zum 3. September 2023 befristet.

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Budapest mit neuen China-Frachtverbindungen

Der Flughafen Budapest kann sich über drei neue Frachtflugverbindungen, die von Wizz Air, Longhao Airlines und Ethiopian Airlines bedient werden, erfreuen. Diese wurden in den letzten Tagen aufgenommen. Wizz Air bedient mit dem Airbus A330F, den man im Auftrag der Orban-Regierung betreibt, zusätzlich zu Universal Translink Airline eine Cargo-Verbindung nach Hangzhou. Longhao Airlines verbindet Zhengzhou mit Budapest und Ethiopian Airlines Hongkong mit der ungarischen Hauptstadt. Am 19. Mai begrüßte die ungarische Hauptstadt Longhao Airlines. Die Frachtfluggesellschaft wird mit einem B747-Frachter zwischen Budapest und Zhengzhou (CGO) verkehren und damit die Entwicklung des globalen Luftfrachtstreckennetzes des Flughafens beschleunigen und neue Kapazitäten für die seit 2019 erfolgreich betriebene Strecke BUD-CGO zum sich schnell entwickelnden Cargo-Gateway in China schaffen. Zur Vervollständigung der Fortschritte hat Ethiopian Airlines einen wöchentlichen Charterdienst zwischen Budapest und Hongkong eingerichtet, bei dem die B777-Frachtflugzeuge der Fluggesellschaft eingesetzt werden und der sich auf Stückgut und E-Commerce-Waren konzentriert.

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München: Air Dolomiti hat Jersey-Flüge aufgenommen

Seit 27. Mai 2023 bietet Air Dolomiti eine Nonstopverbindung zwischen München und der Kanalinsel Jersey an. Diese wird einmal wöchentlich mit Embraer 195 bedient. Die Durchführung des Kurspaares EN8350/EN8351 erfolgt jeweils am Verkehrstag Samstag. Pro Richtung werden 122 Sitzplätze angeboten. Bedingt durch den Codeshare mit der Konzernmutter Lufthansa sind Zubringer von anderen Airports aus buchbar.

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Ukraine: SkyUp feiert fünften Geburtstag

Unter kriegsbedingt ungünstigen Umständen feiert die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp Airlines ihren fünfjährigen Bestand. Der Carrier ist im Jahr 2018 erstmals abgehoben. Vor dem Einmarsch der Russischen Armee in die Ukraine standen bei SkyUp die Zeichen stets auf Wachstum. Das änderte sich schlagartig. Derzeit bietet man keine Linienflüge an, sondern ist außerhalb der Ukraine im ACMI- und Chartergeschäft tätig. Erst kürzlich ist die Tochtergesellschaft SkyUp MT mit Sitz auf Malta an den Start gegangen.

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Flugstreichungen: British Airways hatte neuerlich mit EDV-Problemen zu kämpfen

Ohne EDV-Systeme und Computer geht in der Luftfahrt so ziemlich gar nichts mehr. Dies zeigte eine neuerliche IT-Panne bei British Airways, die diesmal vorwiegend die Kurzstrecke betroffen hat. Am Donnerstag musste das Unternehmen offiziellen Angaben nach 128 Flüge absagen. Es ist nicht das erste Mal, dass British Airways unter EDV-Problemen leidet. Diesmal sind die Auswirkungen vergleichsweise gering, denn am Donnerstag musste man „nur“ 128 Flüge ersatzlos streichen. Da traf es den Carrier bzw. in weiterer Folge dessen Passagiere in der Vergangenheit schon härter. In den USA hatten in den letzten Monaten gleich mehrere Carrier unabhängig voneinander EDV-Probleme, die sogar zu temporären Groundings geführt haben. All diese Ereignisse zeigen auf wie abhängig die kommerzielle Zivilluftfahrt von funktionierenden Computersystemen und Servern ist. Manche Passagiere sind der Ansicht, dass man ja dann einfach „manuell“ abfertigen könnte, also wie früher mit Kugelschreiber und gegebenenfalls Sitzplatz-Stickern. Doch ganz so einfach ist das nicht, denn wenn man nicht einmal Zugriff auf die Buchungen hat, helfen auch ausgedruckte Buchungsbestätigungen nicht weiter. Unabhängig davon: Alle Vorfälle, auch der jüngste bei British Airways, lassen durchaus die Vermutung zu, dass einige Konzerne im Bereich der IT zu wenig gegen Ausfallsicherheit unternommen haben bzw. unzureichende Fallback-Maßnahmen für den Erstfall haben könnten. Tage, an denen der Flugplan durcheinandergewirbelt wird, wirken sich auch auf die Zeit danach aus. So ist es nicht verwunderlich, dass British Airways auch am Samstag zahlreiche weitere Flüge ab dem Drehkreuz London-Heathrow streichen musste. Das hängt beispielsweise damit zusammen, dass die für den Flug benötigten Maschinen auf einem ganz

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Bis Sommer 2026: Bayern stellt auf 3D-CT-Scanner um

Das deutsche Bundesland Bayern rüstet die Sicherheitskontrollen an den Flughäfen auf neue 3D-CT-Scanner auf. Bereits mit dem Beginn der Pfingstferien sind in München in den Terminals 1 und 2 fünf Geräte in Betrieb genommen worden. Bis zum Beginn der Sommerferien 2026 werden in zehn weiteren Bauabschnitten alle weiteren Kontrollstellen ausgerüstet, sodass am Ende bis zu 48 Spuren und 60 CT-Geräte im Einsatz sein sollen. Auch der Flughafen Nürnberg soll in diesem Zeitraum vollständig umgerüstet werden, ein erstes Gerät ist seit Ende Februar im Einsatz. Bayerns dritter Flughafen Memmingen wird die Technologie bei der nächsten baulichen Erweiterung erhalten. Verantwortlich für die Sicherheitskontrollen an den drei bayerischen Verkehrsflughäfen sind die dem Bayerischen Verkehrsministerium nachgeordneten Luftämter Süd- und Nordbayern an den Bezirksregierungen.

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