Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Kleiner Lichtblick für Southend: Easyjet reaktiviert Amsterdam

Der Flughafen London-Southend wurde von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen, denn viele Carrier haben ihr Angebot komplett abgezogen. Dazu kommt, dass der konzerneigene Anbieter Stobart Air ebenfalls weggefallen ist. Die Erholung am Southend-Airport schreitet nur sehr langsam voran. Abgesehen von einigen Charterflügen konnte man bislang nur Easyjet zur Rückkehr bewegen. Der orangefarbene Billigflieger bietet jedoch – im Vergleich mit der Zeit vor Corona – nur wenige Flüge ab diesem Flughafen an. Beispielsweise Ryanair hat Southend bislang komplett den Rücken gekehrt und konzentriert sich auf Stansted, Luton und Gatwick. Auch konnte man Wizz Air nicht für diesen Airport begeistern. Nun gibt es einen kleinen Lichtblick: Easyjet hat die Wiederaufnahme der Verbindung Southend-Amsterdam angekündigt. Diese Strecke hatte man zuletzt im März 2020 im Angebot. Ab 24. Mai 2023 will der Carrier viermal wöchentlich zwischen den beiden Städten fliegen. In der Vergangenheit soll diese Route besonders aufkommensstark gewesen sein. Laut Southend Airport wurden im Jahr 2019 rund 200.000 Passagiere befördert. Allerdings ist es nur der sprichwörtliche Tropfen auf dem heißen Stein, denn sonderlich viele weitere Destinationen gibt es nicht. Easyjet bedient linienmäßig Faro, Malaga und Palma de Mallorca. Zwar bekannte sich der Lowcoster dazu, dass man in Southend wieder wachsen möchte, jedoch nennt man noch keine konkreten Ziele. Auch hat bislang keine andere Fluggesellschaft die Aufnahme oder Wiederaufnahme von Flügen ab diesem Airport angekündigt.

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EU-Kommission untersucht B777-300ER-Verkäufe an Aeroflot

Kurz vor Ende des Vorjahres hat Aeroflot behauptet, dass man zehn Boeing 777-300ER von einem irischen Leasinggeber gekauft habe. Dies will die EU-Kommission genauer unter die Lupe nehmen und hat die irische Regierung zur Vorlage weiterer Informationen ersucht. Die Sanktionen, die seitens der Europäischen Union als Reaktion auf Einmarsch der Armee der Russischen Föderation die Ukraine erlassen wurden, umfassen auch, dass weder Fluggerät noch Ersatzteile nach Russland geliefert werden dürfen. Auch müssen Leasingverträge beendet werden, wobei viele Flugzeuge bis heute nicht zurückgegeben wurden, sondern ohne Zustimmung der Eigentümer ins russische Register überführt werden. Im konkreten Fall, den die EU-Kommission genauer unter die Lupe nehmen möchte, geht es um zehn Boeing 777-330ER, die über eine irische Tochtergesellschaft der russischen VEB-Bank geleast wurden. Diese sollen an Aeroflot verkauft worden sein. Das Finanzinstitut, das sich im Staatseigentum befindet, verfügt über zumindest 24 Gesellschaften in Irland. Diese sind die offiziellen Besitzer diverser Flugzeuge. Somit wäre ein Verkauf an Aeroflot unter die Sanktionen gefallen und nicht möglich gewesen. Die Angelegenheit sorgt in Irland durchaus für Aufsehen, jedoch kann derzeit nicht sicher gesagt werden, ob es sich um eine gezielte Falschinformation aus Russland handelt oder ob der Verkauf tatsächlich stattgefunden hat. Genau das will die EU-Kommission aufklären und hat die irische Regierung zur Vorlage von Dokumenten aufgefordert. Die Das irische Ministerium für Unternehmen, Handel und Beschäftigung untersucht nun den mutmaßlichen Verkauf mit Unterstützung des Außenministeriums und der irischen Zentralbank. Alle drei Einrichtungen sind als nationale Behörden für die Durchsetzung von EU-Sanktionen zuständig. Die Sanktionen sehen eine

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Cash&Miles: Eurowings führt Meilen als Zahlungsoption ein

Die Fluggesellschaft Eurowings ermöglicht ab sofort Teilnehmern des Vielfliegerprogramms Miles&More, dass Tickets auch teilweise mit Meilen bezahlt werden können. Die Option nennt sich „Cash & Miles“ und setzt voraus, dass man zumindest 3.000 Meilen gesammelt hat. Je nachdem wie viele Meilen man auf dem Miles&More-Account hat, kann der Flugpreis reduziert werden bzw. man kann einen Freiflug erreichen. Damit will der Carrier auch Wenigflieger ansprechen, die zwar einige Punkte angesammelt haben, jedoch diese nicht für einen kostenfreien Flug ausreichen würden.

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Croatia Airlines fliegt seit 30 Jahren zwischen Zagreb und Wien

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines bedient seit 30 Jahren die Strecke Zagreb-Wien. Die Erstlandung fand am 17. Jänner 1993 statt. Mittlerweile bedient man die Route zweimal täglich. Zumeist kommen de Havilland Dash 8-400 zum Einsatz. „Seit dreißig Jahren hebt Croatia Airlines in Wien ab und das aktuell sogar vierzehn Mal pro Woche. Diese Flugverbindung stärkt die enge touristische Verbindung zwischen Österreich und Kroatien sowie die Rolle Wiens als internationales Drehkreuz. Durch den Schengen-Beitritt Kroatiens reisen Passagiere auf Flügen aus und nach Kroatien künftig noch einfacher über den Flughafen Wien. Ich freue mich über diese Entscheidung, die noch mehr Reisefreiheit innerhalb Europas schafft“, erklärt. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. „Ich freue mich, dass wir heute das wertvolle 30-jährige Jubiläum feiern für die Route Wien-Zagreb und danke unseren Partnern vom Flughafen Wien herzlich für die qualitativ hochwertige Zusammenarbeit in den letzten drei Jahrzehnten. Der österreichische Markt ist ein sehr wichtiger Markt für Croatia Airlines, denn im Rahmen dieser Kooperation haben unsere Passagiere bei Ankunft in Wien geeignete Transferflugmöglichkeiten zu Zielen in der ganzen Welt und gleichzeitig bieten wir Passagieren aus Österreich das ganze Jahr über die schnellste Transportverbindung von Wien nach Kroatien an“, sagte Mato Radic, Area Manager Central Europe bei Croatia Airlines.

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Delta bestellt 12 weitere Airbus A220-300

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines hat eine bestehende Airbus A220-300-Order um 12 Exemplare aufgestockt. Damit erhöht sich der Gesamtauftrag der Fluggesellschaft für A220-Flugzeuge auf 119 Flugzeuge – 45 A220-100 und 74 A220-300. Im Laufe der Jahre hat Delta die A220 viermal nachbestellt und ist heute der größte A220-Kunde und -Betreiber. „Diese 12 zusätzlichen A220-Flugzeuge werden dazu beitragen, unsere zunehmend schlankere Flotte anzutreiben und gleichzeitig unseren Kunden das gehobene Flugerlebnis zu bieten, das sie von Delta gewohnt sind“, sagte Kristen Bojko, Vice President of Fleet, Delta Air Lines. Delta hat im Oktober 2018 seinen ersten Airbus A220 übernommen und war damit die erste US-Fluggesellschaft, die diesen Flugzeugtyp betreibt. Delta besitzt derzeit eine Flotte von 415 Airbus-Flugzeugen, darunter 59 A220-Flugzeuge, 266 Flugzeuge der A320-Familie, 62 A330 und 28 A350-900-Flugzeuge. „Delta Air Lines war der Erstkunde für die A220 in den USA, und diese vierte Nachbestellung in nur vier Jahren durch eine führende Fluggesellschaft wie Delta ist eine äußerst erfreuliche Bestätigung“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer und Head of International von Airbus.

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Edelweiss mit vergrößerter Flotte im Sommer 2023

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air wird im Sommerflugplan 2023 eine Flotte von 18 Flugzeugen betreiben. Die Maschinen kommen überwiegend ab Zürich-Kloten zum Einsatz. Gegenüber dem Vorjahr setzt man zwei Maschinen mehr ein. Im April 2023 verstärkt ein zusätzlicher Airbus A320 die Kapazität. Im Juli 2023 folgt ein weiterer Airbus A340, der auf aufkommensstarken Nordamerika-Routen eingesetzt werden soll. Die Flotte soll heuer aus 13 Airbus A320 und fünf A340 bestehen. Neu ist auch, dass Business-Class-Passagieren und Status-Kunden der Vielfliegerprogramme Miles&More, Aeroplan und MilagePlus an jenen Airports, an denen Lounges betrieben werden, die exklusiven Wartebereiche kostenfrei zur Verfügung stehen. Darüber hinaus haben Economy Class Gäste an vielen Flughäfen die Möglichkeit, neu einen Lounge Zutritt über den Partner Lounge Pass zu kaufen. Gäste in der Business Class werden auf der Langstrecke mit neuen Vorspeisen verwöhnt. Es kann gewählt werden zwischen Roastbeef mit Wasabi-Kartoffelmousse, Pastinake und Apfel-Gel und einer vegetarischen Emmentaler Käsecreme mit Dörrapfel-Chutney und Schalotten-Schnittlauch-Vinaigrette. Die kalten Speisen auf der Lang- und Kurzstrecke wurden ebenfalls überarbeitet. Die Gäste erhalten entweder den Bündner Gerstensalat mit Bündnerfleisch, Gemüsemousse, Brotchips und Schnittlauch-Gersten-Vinaigrette oder den Ribeli-Salat mit Granatapfel, Gurke und Minze, dazu marinierte Zwiebeln, grillierte Melone und Fetakäse.

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Ita Airways: Lufthansa hat offizielles Übernahmeangebot eingereicht

Am Mittwoch, den 18. Jänner 2022 hat Lufthansa bekanntgegeben, dass man ein offizielles Angebot zur Übernahme der Fluggesellschaft Ita Airways eingereicht hat. Zunächst will man einen Minderheitsanteil erwerben und über später über Optionen den Carrier komplett aufkaufen. Die Absichtserklärung wurde Unternehmensangaben nach beim italienischen Ministerium für Wirtschaft und Finanzen eingereicht. Im Falle der beidseitigen Unterzeichnung dieser Absichtserklärung würden die weiteren Verhandlungen und Gespräche exklusiv geführt. Konkret bedeutet das, dass nun die italienische Regierung am Zug ist. Der Kranich-Konzern erhofft sich vom möglichen Einstieg bei Ita Airways nicht nur einen verbesserten Zugang zum italienischen Mart, sondern sieht auch die Möglichkeit, dass zusätzliche Synergien gefunden werden können. Bereits jetzt ist Italien einer der wichtigsten Auslandsmärkte für Lufthansa. Bei einem Vertragsabschluss stünde die Umsetzung der Transaktion unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Behörden.

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Ukrainischer Innenminister stirbt bei H-225-Absturz

In der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist am Vormittag des 18. Januar 2023 ein H-225 Super Puma Hubschrauber abgestürzt. An Bord befanden sich neun Personen, darunter Innenminister Denys Monastyrsky, die ums Leben gekommen sind. Der Helikopter ist gegen 8 Uhr 20 in ein Sozialzentrum in einem Vorort der Hauptstadt Kiew gestürzt. Dadurch wurden ein Gebäude des Rettungsdienstes, ein vierzehnstöckiges Wohnhaus sowie mehrere Kraftfahrzeuge schwer beschädigt. Bedingt dadurch, dass ein Brand ausgebrochen ist, sind zahlreiche Personen am Boden zu Schaden gekommen. Gegen 9 Uhr 30 konnte die Feuerwehr melden, dass man den Brand gelöscht habe. Unter den 30 verletzten Personen sollen sich auch 12 Kinder befinden, da sich im Gebäude eine Betreuungseinrichtung befindet. Die Verletzten wurden in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Für die Insassen des Hubschraubers kam aber jede Hilfe zu spät. Nach Angaben des ukrainischen Katastrophenschutzes handelt es sich bei dem verunglückten Hubschrauber um einen Super Puma mit der Flugnummer „54“, ein Helikopter, der „wiederholt an der Erfüllung von Aufgaben zur Beförderung von Personal zu den Orten von Notsituationen beteiligt war. Unter den Flugzeugen des Innenministeriums wurde dieses Flugzeug am häufigsten eingesetzt, da es die Möglichkeit bot, eine ausreichende Anzahl von Personen gleichzeitig zu transportieren. Die Besatzung des Schiffes war auf Aufgaben unter schwierigen Bedingungen vorbereitet und verfügte über die erforderliche Anzahl von Flugstunden genau auf diesen EC-225-Hubschraubern.“ Die Ursache des Unglücks wird derzeit untersucht. Ersten Berichten zufolge war das Wetter zum Zeitpunkt des Absturzes neblig, aber es werden alle Möglichkeiten in Betracht gezogen. Ein Zusammenhang mit dem Krieg

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Sommer 2023: Eurowings will auf Vorkrisenniveau fliegen

Das Angebot der Lufthansa-Tochter Eurowings wird sich im Sommer 2023 unternehmensangaben nach wieder auf dem Niveau, das man im Jahr 2019 hatte, bewegen. Unter anderem ab Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln/Bonn, Stuttgart und Graz legt man neue Strecken auf. Im Sommerflugplan 2023 wird Eurowings rund 140 Destinationen in 37 Ländern ansteuern. Man wird etwa 380 Routen bedienen. Eigenen Angaben nach wird das Angebot an das Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte, anknüpfen. Touristische Routen spielen dabei eine große Rolle, denn beispielsweise bietet man zu Spitzenzeiten bis zu 400 Mallorca-Flüge pro Woche an. In Griechenland steuert man 16 Destinationen an, in Italien 15 und in Spanien 14. Auch in Stockholm-Arlanda und Prag wird man das Angebot ausbauen. Ab der tschechischen Hauptstadt hat man unter anderem Genf, Rhodos und Korfu neu im Portfolio. Allerdings wurden auch einige Strecken gestrichen. Ab Arlanda geht es neu unter anderem nach Rom und Stuttgart. Auch hier wurde die eine oder andere Route aufgegeben. Neu ist, dass die maltesische Tochtergesellschaft Eurowings Europe ein Flugzeug im österreichischen Graz stationieren wird. Nebst einigen touristischen Routen wird man unter anderem nach Berlin und Hamburg fliegen. Stuttgart und Düsseldorf hat man bereits vor einiger Zeit von der Konzernschwester Austrian Airlines übernommen. Die Neuerungen im Sommerflugplan 2023 im Überblick: Ab Berlin Ab Düsseldorf Ab Köln Ab Hamburg Ab Stuttgart

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Embraer verkauft 15 E195-E2 an anonymen Kunden

Der brasilianische Flugzeugbauer konnte eine Bestellung über 15 Embraer E195-E2 an Land ziehen. Allerdings wurde der Kunde noch nicht mitgeteilt, so dass die Order im Backlog derzeit anonym geführt wird. Der Auftragswert nach Listenpreisen beträgt 1,17 Milliarden U.S.-Dollar und wird formell dem vierten Quartal 2022 zugeordnet. Immer wieder outen sich Fluggesellschaften und Leasinggeber zunächst nicht zu ihren Bestellungen. Meist wird ein öffentlichkeitswirksamer Zeitpunkt, beispielsweise große Messen, abgewartet, um die Order bekanntzugeben.

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