Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Sommer 2023: Austrian Airlines mit sieben neuen Routen

Im Sommerflugplan 2023 bietet Austrian Airlines insgesamt sieben Destinationen an, die man im Vorjahr nicht im Porfolio hatte. Der Carrier will damit sein Kurzsteckennetz verdichten. Komplett neu im Programm sind die Flüge nach Porto, Marseille, Billund und Tivat. Bisher saisonal bedient, wurde darüber hinaus auch die sizilianische Stadt Palermo in den Linien-Sommerflugplan aufgenommen. Außerdem wird die Verbindung nach Vilnius, die Hauptstadt von Litauen, wieder angeboten, die bereits vor der Corona-Pandemie fixer Bestandteil im Austrian Streckennetz war. Die österreichische Fluggesellschaft bietet Flüge zu allen neuen Destinationen bis zu dreimal pro Woche an. Ins norwegische Tromsø, das Austrian Airlines als „Weihnachtsflug“ im Dezember 2022 neu aufgenommen hatte, geht es im Sommer zwischen Juni und August jeweils einmal wöchentlich. „Die Expansion des Kurzstreckennetzes unterstreicht unsere Positionierung als klare Nummer 1 in Wien und erweitert unseren Fußabdruck im europäischen Markt. Das Ziel ist, unseren Gästen ein vielfältiges Portfolio an europäischen Reisezielen sowie einen attraktiven Flugplan und tolle Angebote zu bieten, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl. Überblick über die neuen Routen ab Wien: Strecke Flugnummer Flugtage Wien – Vilnius (ab 26.04.) OS 635 Mittwoch, Freitag, Sonntag Wien – Palermo (ab 30.03.) OS 487 Dienstag, Donnerstag, Samstag Wien – Marseille (ab 31.03.) OS 401 Mittwoch, Freitag, Sonntag Wien – Porto (ab 01.04.) OS 445 Dienstag, Donnerstag, Samstag Wien – Billund (ab 04.04) OS 321 Dienstag, Donnerstag, Samstag Wien – Tivat (ab 13.05.) OS 725 Montag, Mittwoch, Samstag Wien – Tromsø (ab 05.06.) OS 329 Montag

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United-767 musste wegen Triebwerksbrand rücklanden

Die Boeing 737-300ER mit der Registrierung N641UA war am 26. März 2023 während dem Steigflug von einem Triebwerksausfall betroffen. Die Maschine sollte eigentlich von Houston nach Rio de Janeiro fliegen. Kurz nach dem Start, der gegen 21 Uhr 00 Lokalzeit erfolgt ist, trat im linken Triebwerk eine Fehlfunktion auf. Diese soll dazu geführt haben, dass Feuer gesichtet wurde. Die Cockpitbesatzung nutzte die Löschanlage und brach den Steigflug umgehend ab. Die mit 160 Personen besetzte Boeing 767-300ER kehre sicher zum Flughafen Houston zurück. United-Airlines-Flug UA129 konnte rund 13 Minuten nach dem Start sicher langen. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder haben das Langstreckenflugzeug unbeschadet verlassen. Was zum Ausfall und Brand des linken Triebwerks geführt hat, ist noch unklar. Die NTSB hat bereits erklärt, dass man den Vorfall untersuchen wird. Das betroffene Flugzeug ist derzeit 32,1 Jahre alt.

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Ashwin Bhat wird neuer Lufthansa-Cargo-Chef

Die Frachtfluggesellschaft Lufthansa Cargo bekommt mit Ashwin Bhat einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Lufthansa Cargo soll auch künftig von einem dreiköpfigen Vorstandsteam geleitet werden. Die Bestellung des dritten Vorstandsmitglieds verbunden mit einer neuen Geschäftsverteilung wird schnellstmöglich erfolgen. „Ich freue mich sehr, dass mit Ashwin Bhat ein sehr versierter Manager und international erfahrener Logistik- und Frachtexperte diese verantwortungsvolle Aufgabe übernimmt. Er hat als Vorstand maßgeblich dazu beigetragen, dass Lufthansa Cargo die historisch erfolgreichsten Jahre verbuchen konnte. Als CEO wird er das Unternehmen weiterentwickeln und die starke Marktpositionierung ausbauen“, so Aufsichtsratsvorsitzender Michael Niggemann. Ashwin Bhat, geboren 1969, studierte Chemie an der Universität von Mumbai, Indien. Bhat begann seine berufliche Laufbahn bei Airline Financial Support Services in Indien. 1999 trat er in die damalige Swisscargo ein und übernahm verschiedene Führungspositionen, unter anderem im Revenue Management, Transport Management sowie im Global Area Management. Ab 2015 leitete Bhat das Geschäftsfeld Cargo bei Swiss International Air Lines. 2021 wurde er als CCO in den Vorstand der Lufthansa Cargo berufen.

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Lufthansa eröffnet zwei Lounges in Berlin

Derzeit kann Lufthansa am Flughafen Berlin-Brandenburg keine eigenen Lounges anbieten. Das ändert sich heute, denn ab 3. April 2023 öffnen die Senator- und die Business-Lounge ihre Pforten. In den letzten Monaten wurde der Kranich-Konzern immer wieder dafür kritisiert, dass man am Hauptstadtairport keinen exklusiven Wartebereich für Vielflieger und Statuspassagiere hatte. Zwar haben diese Zutritt zu einer der Flughafenlounges bekommen, jedoch gelten diese oftmals als sehr stark frequentiert. Beide neuen Kranich-Lounges sind in einem schlichten und minimalistischen Design gehalten, aber mit einer Reihe von Annehmlichkeiten ausgestattet, die den Passagieren helfen sollen, sich vor ihrem Flug zu entspannen und neue Energie zu tanken. Die Senator Lounge verfügt über einen Kamin, an dem die Gäste entspannen oder arbeiten können, während die Business Lounge einen TV-Club bietet, in dem man Filme und Musik genießen kann. Darüber hinaus bietet die Business Lounge eine Bibliothek mit Bildbänden, die die Gäste genießen können. Beide Lounges bieten einen fantastischen Blick auf die Start- und Landebahn und befinden sich auf dem Nordpier von Terminal 1.

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Mindestens neun B737-Max-8 gehen an Qatar Airways

Golfcarrier Qatar Airways soll einige Boeing 737-Max-8, die ursprünglich für die russische S7 Airlines bestimmt waren, übernehmen. Es soll sich zumindest um neun Exemplare handeln. Diesen sind bereits Registrierungen von Katar zugewiesen worden. Das suspendierte Oneworld-Mitglied S7 Airlines hatte einige Boeing 737-Max-8 bestellt. Bedingt durch die Sanktionen, die gegen die Russische Föderation ausgesprochen wurden, darf der Hersteller diese nicht mehr ausliefern. Bei Qatar Airways wurde man hinsichtlich einem alternativen Abnehmer fündig. Der Golfcarrier will dieses Muster primär auf der Kurzstrecke einsetzen. Mit Hilfe der B737-Max-8 will Qatar Airways das Angebot aufstocken und auf auswählten Routen die Frequenzen erhöhen. Zunächst soll man neun Exemplare, die ursprünglich für S7-Airlines bestimmt waren, übernehmen. In den USA wurden bereites Maschinen dieses Typs in der Livery der in Doha ansässigen Airline gesichtet. Die betroffenen Registrierungen lauten: A7-BSA (ex VP-BXE), A7-BSB (ehemals VP-BXI), A7-BSC (ehemals VP-BXJ), A7-BSD (ehemals VP-BXK), A7-BSE (ex Registrierung unbekannt), A7-BSF (ehemals VP-BXF), A7-BSG (ehemals VP-BXM), A7-BSH (ehem. VP-BXG) und A7-BSI (vormals VP-BXH).

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Bundesheer feiert 25 Jahre Soldatinnen

Das Österreichische Bundesheer feiert heuer am 1. April „25 Jahre Frauen im Heer“. Am 1. April 1998 rückten die ersten neun Frauen ein. In den letzten Jahren hat sich der Frauenanteil beim Österreichischen Bundesheer auf 645 Soldatinnen erhöht, dennoch ist der Anteil im Vergleich zu anderen europäischen Ländern nach wie vor relativ niedrig. Um den Frauenanteil zu heben, haben Frauen nun ab 1. April 2023 die Möglichkeit, freiwillig den „Grundwehrdienst“ anzutreten. „Eine wichtige Maßnahme, die wir nun ergriffen haben, ist der „freiwillige Grundwehrdienst“ für Frauen. Nach 25 Jahren haben wir es geschafft, Frauen nicht nur einen niederschwelligen Zugang zum Bundesheer zu ermöglichen, sondern auch alle Funktionen für Frauen gleichwertig zugänglich zu machen. Wir werden weiter daran arbeiten, Frauen zu integrieren und besonders den Anteil soweit zu steigern, um mehr Frauen für das Bundesheer zu gewinnen“, sagte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Der „freiwillige Grundwehrdienst“ 25 Jahre nachdem die ersten Frauen im Bundeheer einrückten, haben sie nun ab 1. April 2023 die Möglichkeit, sich über den „freiwilligen Grundwehrdienst“ zu informieren und anzutreten. Damit ermöglicht das Bundesheer Soldatinnen, ohne weitere Verpflichtung, alle Waffengattungen kennenzulernen und sich im Zeitraum von sechs Monaten für den Soldatenberuf zu entscheiden. Bisher war es Frauen nur möglich, über eine Einstiegshürde den Soldatenberuf zu ergreifen. Derzeit dienen 645 Soldatinnen in verschiedenen Waffengattung – von der Jagdkommandosoldatin über die Hubschrauberpilotin bis hin zur leitenden Ärztin. „Wir haben bereits jetzt 19 Interessentinnen noch vor Projektstart und das ist ein sehr erfreuliches Zeichen“, sagte die Ministerin im Rahmen einer Pressekonferenz.

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Skyexpress setzt A321neo nach Santorin und Paris ein

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress wird ab dem zweiten Quartal des laufenden Jahres auch mit Maschinen des Typs Airbus A321neo fliegen. Diese werden mit 230 Sitzplätzen bestuhlt sein und zunächst ab der Hauptstadt Athen eingesetzt werden. Ab 1. April 2023 soll dieser Maschinentyp im Regelfall täglich auf dem Kurspaar GQ340/341 nach Santorin zum Einsatz kommen. Ab 4. April 2023 will man auch Paris-Charles de Gaulle mit Airbus A321neo ansteuern.

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All Nippon Airways hat Tokio-München reaktiviert

Nach längerer Abwesenheit feierte das japanische Star-Alliance-Mitglied All Nippon Airways am Dienstag, den 28. März 2023, ihr Comeback auf dem Flughafen München. Der Carrier fliegt wieder dreimal wöchentlich ab Tokio-Haneda nach Bayern. Zunächst wird die Strecke dreimal pro Woche bedient, Flugtage vom Erdinger Moos aus sind Montag, Freitag und Samstag. Umgekehrt fliegt die Airline am Donnerstag, Freitag und Sonntag von Tokio nach München. „Wir freuen uns sehr, dass wir unser Angebot zwischen Deutschland und Japan, das wir schon 2022 wieder deutlich ausgebaut haben, jetzt wieder um München erweitern können. Wir erleben gerade eine sehr hohe Nachfrage nach Japan-Flügen, die wir nur schwer bedienen können. Dies gilt in Deutschland auch für Privatreisen: Viele Menschen haben ihren Japan-Urlaub aufgeschoben und wollen jetzt endlich reisen. Die zusätzlichen Flüge ab München helfen uns. Wir hoffen sehr, dass wir schnell auch wieder täglich von Süddeutschland aus mit dem Dreamliner nach Tokio/Haneda starten werden“, so Maria Petalidou, Head of Sales & Marketing Germany bei ANA.

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Ostern: Berlin erwartet 1,15 Millionen Passagiere

Während der unmittelbar bevorstehenden Osterferien rechnet der Flughafen Berlin-Brandenburg mit rund 1,15 Millionen Passagieren. Von 46 Airlines werden 123 Destinationen in 47 Ländern angeboten. Rund 1,15 Millionen Passagiere werden am Flughafen Berlin Brandenburg erwartet, die sich auf rund 7.500 Starts und Landungen verteilen. An den einzelnen Ferientagen reisen durchschnittlich rund 68.000 Passagiere über den BER. Die Hauptreisetage mit jeweils ungefähr 77.000 Passagieren werden für die Sonntage am 2. April zu Beginn der Ferien sowie am 16. April zum Ende des Osterreiseverkehrs erwartet. Zu den am stärksten frequentierten Zeiten im Ferienverkehr wird wieder zusätzliches Personal des BERteams die Fluggäste in den Terminals empfangen und unterstützen. Zu Ostern zieht es Reisende aus der Region in die europäischen Metropolen, ans Mittelmeer und auch in die weite Ferne. In Europa stehen Amsterdam, Antalya, Paris, Zürich und Palma de Mallorca ganz oben im Ranking der beliebtesten Urlaubsziele. Die favorisierten Länder Fernreisender ab BER sind zur Osterzeit Ägypten, Katar, USA, Singapur, Dubai und Tunesien.

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Indien will ehemalige Air-India-Töchter zu Geld machen

Die indische Regierung will jene Teile der Air India, die von Tata Sons nicht übernommen wurden, verkaufen. Dabei handelt es sich unter anderem um die Bereiche Wartung und Ground Handling sowie die Regionalfluggesellschaft Alliance Air. Die ehemaligen Air-India-Töchter AI Airport Service, Alliance Air, Air India Engineering Services und Hotel Corp.of India wurde im Vorjahr im Zuge der Privatisierung des Konzerns nicht von Tata Sons übernommen. Diese blieben somit im Eigentum der Staatsholding AI Asset Holdings Ltd. Nun will die indische Regierung auch diese vier Gesellschaften loswerden und steht laut der Nachrichtenagentur LiveMint unmittelbar vor der Veröffentlichung der Verkaufsausschreibung. Man beabsichtigt zumindest 365,2 Millionen U.S.-Dollar einzunehmen. Während Wartung und Ground Handling spätestens bis Ende des kommenden Jahres neue Eigentümer haben sollen, sieht es bei Alliance Air und den Hotels ein wenig anders aus. Den Regio-Carrier will man in etwa um 2024 oder 2025 herum verkaufen. Der Hotelbetrieb könnte noch länger im Staatseigentum verbleiben, denn viele Häuser gelten als investitionsbedürftig. Der Gesamt-Verkaufserlös soll primär zur Tilgung der Schulden von Air India, die im Zuge der Privatisierung beim Staat verblieben sind, verwendet werden. Allerdings dürfte dies nur ein Tropfen auf dem heißen Stein sein, denn rund 5,5 Milliarden U.S.-Dollar hatte der Carrier über viele Jahre hinweg angehäuft.

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