Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Swiss: Aeropers-Mitglieder haben neuen GAV angenommen

Die Mitglieder der schweizerischen Pilotengewerkschaft Aeropers haben den mit der Fluggesellschaft Swiss abgeschlossenen Gesamtarbeitsvertrag mehrheitlich angenommen. Dieser wurde im Oktober 2022 vereinbart und ist am 1. Januar 2023 rückwirkend in Kraft getreten. „Der Weg zum neuen GAV war sehr steinig, aber der heute von den Aeropers-Mitgliedern angenommene Vertrag bringt für beide Seiten Vorteile“, sagt Clemens Kopetz, der Präsident des Pilotenverbandes Aeropers. „Wir haben uns nach der Einigung über die Eckwerte bei der Ausarbeitung der Details die nötige Zeit genommen, um klare Formulierungen zu finden, damit wir in den kommenden Jahren möglichst wenige Detaildiskussionen zur Auslegung des GAV2023 führen müssen“.

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Druckabfall auf Kenya-Airways-Flug

Während einem Kenya-Airways-Flug von Nairobi nach Mombasa ist es am 12. Januar 2023 gegen 15 Uhr 40 zu einem Druckabfall gekommen. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung 5Y-KYD war im Einsatz. Die Piloten haben umgehend den Sinkflug auf etwa 10.000 Fuß eingeleitet. Die Sauerstoffmasken wurden laut Fluggesellschaft aus Vorsichtsgründen ausgelöst. Der Flug KQ606 wurde auf niedriger Flughöhe fortgesetzt. Die Maschine landete um 14 Uhr 58 Lokalzeit in Mombasa. Kenya Airlines schreibt in einer Stellungnahme, dass das Kabinendruckproblem etwa 25 Minuten nach dem Start aufgetreten ist. „Unsere Besatzung hat sofort über die Flugsicherung einen Notfall wegen Druckabfall gemeldet und ist nach der Unterrichtung der Passagiere auf eine sichere Höhe von 10.000 Fuß gesunken“, so der Carrier. Es soll keine Verletzten gegeben haben.

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Alaska Airlines hat letzten Airbus A320 ausgeflottet

Bei Alaska Airlines endete am 9. Jänner 2023 eine Ära, denn der Carrier hat den letzten Airbus A320ceo aus dem Liniendienst entfernt. Vor einiger Zeit hat man sich dazu entschlossen, dass man diesen Maschinentyp nicht mehr betreiben wird. Ursprünglich wollte man die A320ceo-Flotte, die überwiegend von der im Jahr 2018 übernommenen Virgin America stammt, langsamer ausflotten. Später entschied man sich dazu, dass der Vorgang beschleunigt werden soll und die letzte Einheit Ende 2022 stillgelegt werden soll. Es wurden dann doch ein paar Tage länger, denn bis 9. Jänner 2023 hatte man noch 12 Exemplare im Einsatz. Derzeit sind die 29 Airbus A320-200, die einst für Alaska Airlines im Einsatz waren, auf verschiedenen Flughäfen eingelagert und warten dort auf neue Betreiber. Auch die Turbopropflugzeuge der Tochtergesellschaft Horizon Air sowie jene zehn Airbus A321neo, die noch von Virgin America bestellt wurden, sollen die Flotte verlassen. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass man sich von diesen Flugzeugen bis Ende 2023 trennen wird. Künftig will man auf dem AOC von Alaska Airlines überwiegend Boeing 737 (Max) betreiben. Horizon Air wird sich auf Embraer 175 konzentrieren.

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Wizz-Air-Malta-Flotte auf 27 Flugzeuge angewachsen

Die Flotte der Fluggesellschaft Wizz Air Malta ist zwischenzeitlich auf 27 Flugzeuge angewachsen. Der jüngste Ableger des Low-Cost-Konzerns ist erst im Herbst 2022 offiziell an den Start gegangen. Man betreibt unter anderem in Wien und Italien Stützpunkte. Derzeit besteht die Flotte von Wizz Air Malta aus 23 Airbus A321neo, drei A320neo und neu auch aus einem Airbus A320ceo. Das zuletzt genannte Flugzeug trägt die Registrierung 9H-WDA und war zuletzt bei der Konzernschwester Wizz Air UK im Einsatz. Laut CH-Aviation.com wurde diese Maschine am 20. Dezember 2022 überführt. Wizz Air Malta hat bislang acht werksneue Airbus A321neo übernommen. Alle anderen Flugzeuge der Flotte wurden von Konzernschwestern übergeben. Derzeit werden einige Bases, die bisher von Wizz Air Hungary betrieben wurden, an die maltesische Konzernschwester übergeben. Betroffen ist hauptsächlich die Region Südosteuropa. Auch Wien-Schwechat wird bereits von Wizz Air Malta betrieben. Die Wizz Air Group verfügt über mehrere operative Fluggesellschaften. Dabei handelt es sich um Wizz Air Hungary, Wizz Air UK, Wizz Air Malta und Wizz Air Abu Dhabi. Es ist geplant in Saudi-Arabien einen Ableger aufzubauen. Dieser soll- nach dem Vorbild von Abu Dhabi – in Kooperation mit einem Partner hochgezogen werden.

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Vereinigung Cockpit kritisiert Lufthansa-Cargo-Führung scharf

Aerologic, ein Joint-Venture von Lufthansa und Deutsche Post-DHL, wird ein weiteres Frachtflugzeug des Typs Boeing 777 einflotten. Dies stößt auf scharfe Kritik seitens der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit, die vorwirft, dass der „Kurs gegen die eigene Belegschaft fortgesetzt wird“. „Die Strategie des Unternehmens richtet sich weiterhin gegen die eigene Belegschaft im Cockpit und am Boden“, sagt VC-Präsident Stefan Herth. „Wir haben von verschiedenen Führungskräften der Cargo gehört, sie würden um die neuen Flugzeuge kämpfen. Offenkundig handelt es sich bei diesen Beteuerungen um reine Lippenbekenntnisse. Mit der nun erfolgten Entscheidung verhindert die Führung die nachhaltige Sicherung der Arbeitsplätze bei Lufthansa Cargo ebenso wie das Wachstum zurück zu alter Größe. Vor dem Hintergrund der Rekordgewinne, die von allen Beschäftigten unter großem persönlichen Einsatz gemeinsam erwirtschaftet worden sind, ist uns diese Entscheidung vollkommen unverständlich. Wir fordern Lufthansa auf, die kommenden Boeing 777 von Lufthansa Cargo bereedern zu lassen und so die eigene Belegschaft zu stärken.“

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Flughafen Nürnberg hatte 3.277.996 Fluggäste

Der bayerische Flughafen Nürnberg wurde im Jahr 2022 von 3.277.996 Passagieren genutzt. Damit konnte man sich im Vergleich mit dem Wert, den man in 2021 erreicht hat, fast verdreifachen. Allerdings lag man um etwa 20 Prozent unter dem Aufkommen von 2019. 2022 wurden insgesamt 71 Ziele angeflogen, 2021 waren es 39. Größte Fluggesellschaft in Nürnberg ist derzeit Ryanair, gefolgt vom Ferienflieger Corendon Airlines. Als beliebteste Ziele erwiesen sich Mallorca mit knapp einer halben Million Fluggästen, gefolgt vom türkischen Antalya (420.000 Passagiere) und Istanbul (195.000). Stark frequentiert war zuletzt auch wieder das Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt (143.000). 2023 sollen die Passagierzahlen weiter steigen. Der Sommerflugplan umfasst derzeit 63 Nonstop-Ziele – weitere könnten folgen. Die touristischen Schwerpunkte liegen auf Italien, Spanien, Griechenland und der Türkei. „Das Flugangebot erreicht im nächsten Sommer wieder den Umfang von vor der Pandemie, geht punktuell sogar darüber hinaus“, kündigt Michael Hupe, Geschäftsführer am Airport Nürnberg, an. „Dank optimierter Abläufe und mehr Personal in den operativen Bereichen sollten die Fluggäste entspannt abheben können.“

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Köln/Bonn hatte 8,8 Millionen Passagiere

Der Flughafen Köln/Bonn hatte im Jahr 2022 rund 8,8 Millionen Passagiere. Damit konnte man sich im direkten Vergleich mit dem Wert, den man ein Jahr zuvor erreicht hat, fast verdoppeln. Das Frachtaufkommen lag bei 971.000 Tonnen. Erstmals seit Oktober 2019 konnten wieder mehr als eine Million Passagiere in einem Monat begrüßt werden – und das drei Mal: im Juli, August und September. Die positive Entwicklung liegt vor allem im Urlaubsverkehr begründet. Das Fluggastaufkommen zu Touristenzielen übertraf das Niveau von 2019 um sechs Prozent. Flüge nach Spanien und in die Türkei waren 2022 besonders stark nachgefragt. Für das Jahr 2023 rechnet man mit etwa neun Millionen Passagieren. „Die Zahlen sind sehr erfreulich, und wir erwarten für den Passagierverkehr 2023 eine weitere Erholung“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „2022 hat der extrem sprunghafte Anstieg des Passagierverkehrs nach einem noch schwachen ersten Quartal für viele operative Herausforderungen im gesamten Luftverkehrssystem und auch in Köln/Bonn gesorgt. 2023 gilt es nun für die Branche, mit Verlässlichkeit zu punkten. Wir arbeiten mit allen Partner am Standort Hand in Hand dafür.“

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Nepal: ATR72-500 von Yeti Airlines abgestürzt

Aus noch ungeklärter Ursache ist am Sonntag in Nepal die ATR72-500 mit der Registrierung 9N-ANC angestürzt. Offiziellen Angaben nach befanden sich 68 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder an Bord. Das Turbopropflugzeug wurde von Yeti Airlines betrieben. Die ATR72-500 befand sich unter der Flugnummer YT691 auf dem Weg von Kathmandu nach Pokhara. Der Absturz ereignete am Sonntagvormittag während dem Anflug auf den Zielflughafen. Derzeit heißt es seitens der Behörden, dass keiner der Insassen den Unfall überlebt haben soll. Die Ursache ist noch vollkommen unklar und muss noch von Unfallermittlern erhoben werden. Das nachstehende Video, das offenbar zufällig aufgenommen wurde, zeigt, dass die 9N-ANC unmittelbar vor dem Absturz eine Kurve fliegt. Möglicherweise könnte das Turbopropflugzeug aus unklarer Ursache zu langsam unterwegs gewesen sein und an Auftrieb verloren haben. Generell hat Nepal in Sachen Luftsicherheit keinen guten Ruf. Zahlreiche Airlines, darunter auch die vom Unfall betroffene Yeti Airlines, finden sich auf der so genannten schwarzen Liste der Europäischen Union. Das bedeutet, dass diese die EU-Flughäfen nicht ansteuern dürfen. In Nepal haben sich in den letzten Jahren wiederholt schwere Unfälle ereignet. Beispielsweise verunfallte im Mai 2022 eine DHC-6 Twin Otter von Tara Air. Alle 22 Personen haben dabei ihr Leben verloren.

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Santa Ana: Triebwerk von Delta-B757 stieß dichten Qualm aus

Aus noch ungeklärter Ursache trat am 10. Jänner 2023 bei Delta-Flug DL447 während dem Startvorgang in Santa Ana starke Rauchentwicklung auf. Die Piloten haben diesen sofort abgebrochen. Ein Video, das von einem Passagier aufgenommen wurde, zeigt, dass aus dem rechten Triebwerk der Boeing 757 mit der Registrierung N712TW dichter Qualm austritt. Zuvor soll es einen lauten Knall und einen Flammenschlag gegeben haben. Die Maschine wurde anschließend auf eine Parkposition gebracht. Die Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten die Boeing 757 unverletzt verlassen. Die genaue Ursache ist noch unklar. Delta vermutet, dass ein Wartungsfehler vorgelegen haben könnte.

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Lufthansa stellt Frankfurt-Detroit auf Boeing 787-9 um

Ab 13. Feber 2023 plant die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa auf der Strecke Frankfurt-Detroit den Maschinentyp Boeing 787-9 einzusetzen. Bislang wird diese Route mit Airbus A340-300 bedient. Derzeit ist vorgesehen, dass ab 13. Feber 2023 sechs wöchentliche Umläufe mit Dreamlinern bedient werden. Es handelt sich um die jüngsten Mitglieder der Lufthansa-Langstreckenflotte. Der Einsatz dieses Musters ist derzeit bis zum Ende der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 im Reservierungssystem des Kranich-Konzerns ersichtlich.

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