Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Indien: Go First vergisst 54 Passagiere im Vorfeldbus

Befindet man sich im Vorfeldbus auf dem Weg zum Flugzeug, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass man den Abflug verpasst ausgesprochen gering. Doch rund 54 Reisende der indischen Fluggesellschaft Go First wurden schlichtweg vergessen und mussten vom Bus aus beobachten wie das Flugzeug ohne sie abgehoben ist. Am Montag, den 9. Jänner 2023, wollten zahlreiche Fluggäste mit Go First Flug G8116 von Bengaluru nach Delhi fliegen. Die Maschine hob um zirka 6 Uhr 20 Lokalzeit ab, jedoch ist eine Panne passiert. Die Airline hat auf rund 54 Reisende, die sich noch in einem Vorfeldbus auf dem Weg zum Flugzeug befanden, schlichtweg vergessen. Das Boarding wurde abgeschlossen, Tür zu und man machte sich auf den Weg zur Runway und hob selbstredend auch ab. Für jene Reisenden, die noch im Bus waren, dürfte dies ein durchaus surreales Erlebnis gewesen sein, denn normalerweise ist die Wahrscheinlichkeit, dass man seinen Flug verpassen kann während man sich im offiziellen Boardingbus befindet, gegen Null. Go First bewies aber das Gegenteil, denn man wartete einfach nicht auf den zweiten Bus. Die indische Zivilluftfahrtbehörde hat nun Go First zu einer Stellungnahme aufgefordert wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass man nicht bemerkt haben will, dass etwa 54 Passagiere fehlen. Ein Blick auf den Loadsheet und das übliche Abzählen der Reisenden hätte den Fehler sofort bemerkbar gemacht. Zwar entschuldigte sich Go First bereits öffentlich bei den Passagieren, jedoch konnte man bislang nicht schlüssig erklären wie die offensichtliche Anti-Kommunikation zwischen Ground Handling und Crew zu Stande gekommen ist. Gelegentlich kommt es

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Barcelona: Bodenfahrzeug in Boeing 737-800 von Transavia France gekracht

Auf dem Flughafen Barcelona machte eine Boeing 737-800 von Transavia France unliebsame Bekanntschaft mit einem Bodenfahrzeug. Offenbar hatte der Fahrer vergessen die Handbremse anzuziehen, so dass es sich selbstständig auf den Weg machte und unter dem Flugzeug strecken bleib. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend gegen 21 Uhr 00. Die Maschine befand sich gerade auf dem Flughafen Barcelona und sollte von dort aus nach Paris-Orly fliegen. Allerdings kam es dazu nicht, denn zuvor krachte ein Bodenfahrzeug in die Boeing 737-800. Laut lokalen Medienberichten soll der Fahrer vor dem Aussteigen vergessen haben die Handbremse anzuziehen. Kurz darauf begann das Fahrzeug zu rollen und blieb im Bereich des hinteren Flugzeugrumpfes stecken. Das genaue Ausmaß des Schadens ist noch unklar und wird derzeit von technischem Fachpersonal festgestellt.

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Flughafen Zürich nimmt Bauarbeiten in der Zone West wieder auf

Der Flughafen Zürich-Kloten nimmt in Kürze die Bauarbeiten in der Zone West, die vor rund zwei Jahren aufgrund der Coronapandemie unterbrochen wurden, wieder auf. Errichtet werden ab Mitte Januar 2023 weitere 14 Abstellflächen für Flugzeuge. Das Projekt ist nicht neu, denn die Arbeiten haben bereits im Februar 2020 begonnen. Damals wurden bereits Aufschüttungen, Planierungen und die Verlegung diverser Leitungen vorgenommen. Allerdings wurden im Jahr 2020 – wegen der Coronapandemie – die Arbeiten unterbrochen und die Fortführung auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Flughafen Zürich AG erklärt dazu unter anderem, dass man die Liquidität schonen wollte und: „Der reduzierte Flugverkehr während der Pandemie half, dass die Plätze temporär noch nicht benötigt wurden. Nun, mit dem Wiederanstieg des Passagier- und Flugvolumens und im Hinblick auf die rund zehnjährige Bauphase des neuen Dock A, werden die Flugzeugstandplätze bereits im nächsten Jahr benötigt“. Den Start bei der Wiederaufnahme der Arbeiten in der Zone West machen Mitte Januar 2023 weitere Werkleitungsarbeiten, die in den Untergrund der künftigen Standplätze eingebaut werden. Anschließend wird ab Frühsommer der Oberbau der neuen Flugbetriebsflächen realisiert. Insgesamt entstehen im Westen 14 Standplätze für Flugzeuge des Linien- und Charterverkehrs sowie eine Abstellfläche für Businessjets. Aufgrund der Neugestaltung der Zone West wird der Skater- und Radweg um den Flughafen im Westen künftig um die neu entstehende Fläche geführt. Diese Arbeiten werden ab März in Angriff genommen. Der Wechsel von der alten zur neuen Wegführung erfolgt nahtlos. Die Inbetriebnahme der neuen Standplätze im Westen des Flughafens ist für Herbst 2024 vorgesehen. Der Spotterhügel mit Heligrill

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Wizz Air nimmt Memmingen-Rom (FCO) auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt im September 2023 eine Nonstop-Verbindung zwischen Memmingen und Rom-Fiumicino auf. Diese soll vorerst zweimal wöchentlich angeboten werden, so der Allgäu-Airport in einer Aussendung. Der Erstflug soll am 5. September 2023 durchgeführt werden und schließt Firmenangaben nach eine Lücke, denn derzeit gibt es keine Nonstop-Flüge zwischen dem bayerischen Airport und dem Flughafen Fiumicino. Die Wizz-Air-Verbindung soll an den Verkehrstagen Samstag und Dienstag bedient werden.

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Tap fliegt ab Porto häufiger nach Genf und Zürich

Im Sommerflugplan 2023 baut die Fluggesellschaft Tap Air Portugal den Verkehr zwischen Porto und der Schweiz aus. Man wird künftig häufiger Genf und Zürich ansteuern. Die Aufstockungen treten mit dem Wechsel auf die Sommerperiode 2023 in Kraft. Zwischen Porto und Genf wird Tap künftig an den Verkehrstagen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag fliegen. Somit stockt man das Angebot um eine wöchentliche Rotation auf. Zürich, das momentan von Porto aus dreimal pro Woche angeflogen ist, steuern man ab 26. März 2023 ebenfalls fünfmal wöchentlich an.

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Friedrichshafen: Wizz Air gibt Tirana-Flüge auf

Der Billigflieger Wizz Air wird die Nonstopverbindung zwischen Tirana und Friedrichshafen einstellen. Der vorläufig letzte Flug soll am 21. Jänner 2023 durchgeführt werden. Es handelt sich nicht um die einzige Strecke, die ab der Bundesrepublik aufgegeben wird. Ebenfalls vom Rotstift betroffen: Riga und Plovdiv ab Dortmund sowie Sibiu ab Frankfurt-Hahn. Ab Wien werden die Destinationen Bukarest und Bari aufgegeben. Diese werden früher als ursprünglich angekündigt eingestellt.

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Bei Eigenanreise: Tui lässt Kinder kostenfrei übernachten

Der Reiseveranstalter Tui Österreich bietet noch bis zum 28. Feber 2023 an, dass Familien, die ihre Anreise zu ihren Urlaubszielen selbst organisieren, für die Übernachtung ihrer Kinder bis einschließlich elf Jahren nichts bezahlen müssen. Das Angebot gilt laut Tui nur bei Eigenanreise in rund 190 Hotels in Österreich, Italien und Kroatien. Die Kinder dürfen nur dann kostenfrei übernachten, wenn diese im Zimmer ihrer Eltern untergebracht werden. Das Angebot gilt bei Buchung bis 28. Februar für den Reisezeitraum 24. März bis 30. September 2023.

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Dubai: Flughäfen DXB und DWC konnten stark zulegen

Die Flughäfen des Emirats Dubai haben im Jahr 2022 rund 21,8 Millionen Passagiere abgefertigt. Die überwiegende Mehrheit nutzte den Dubai-International-Airport (DXB). Insgesamt hatte die Stadt 23,7 Millionen Touristen. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2021 hatte man somit um 81,3 Prozent mehr Passagiere am DXB und am Al Maktoum International Airport (DWC). In der Vorperiode hatten beide Flughäfen zusammen rund 12,05 Millionen Passagiere. Bezogen auf die Gesamtanzahl der Touristen: Die Stadt Dubai konnte um 89 Prozent zulegen. Ende November 2022 hatte Dubai Airports, der Betreiber von DXB und DWC, bereits mitgeteilt, dass die starken Touristenströme im dritten Quartal 2022 das Unternehmen dazu veranlasst hatten, seine Schätzungen für die Passagierzahlen zum Jahresende neu zu bewerten und auf 64,3 Millionen zu erhöhen. Allerdings werden nicht alle Fluggäste, die in DXB oder DWC gelandet sind, die Flughäfen wieder verlassen, denn mehr als 63 % der Gesamtpassagiere im Jahr 2018 waren Transitreisende. Die Region stand an der Spitze des Reisebooms im Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft, als die Fußballfans in die Golfstaaten strömten, um am Turnier in Katar teilzunehmen, wo die begrenzten Unterkunftsmöglichkeiten dazu führten, dass viele Fans in den Nachbarländern übernachteten. „Der Einsatz von Technologien wie künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge hat es den Flughäfen von Dubai ermöglicht, allen Besuchern außergewöhnliche digitale Dienstleistungen und ein hervorragendes Reiseerlebnis zu bieten und Dubais Ruf als Top-Reiseziel für Tourismus, Wirtschaft und Lifestyle zu festigen“, so Mohammed Ahmed Al Marri, der Generaldirektor der Generaldirektion für Aufenthalts- und Ausländerangelegenheiten von Dubai.

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Sommer 2023: Vorausbuchungen um 35 Prozent unter dem Vorkrisenniveau

Trotz dessen, dass in Sachen coronabedingter Reiseeinschränkungen weitgehend Ruhe eingekehrt ist, liegen die Vorausbuchungszahlen für den Sommer 2023 deutlich unter dem Wert, den man vor der Pandemie hatte. Die zum Teil starken Teuerungen im Alltag dürften dazu führen, dass viele Urlauber noch abwarten. Aus einer Studie des Marktforschungsinstituts „Travel Data + Analytics“ geht hervor, dass zwar für den Winter 2022/23 deutlich mehr, jedoch weiterhin eher kurzfristig gebucht wurde, aber der Vertrieb für die Sommersaison stockt. Aktuell liegt das Winter-Aufkommen um etwa 19 Prozent unter jenem, das man vor der Pandemie hatte. Bezogen auf die kalte Jahreszeit zeigt sich, dass viele Deutsche sich erst im November 2022 für die Buchung ihrer Winterurlaube entschieden haben. Die Studie hält das für wenig überraschend, da viele aufgrund der Erfahrungen der Vorjahre abgewartet haben, ob neuerlich komplizierte Reisebeschränkungen erlassen werden oder nicht. Trotz des regelrechten Buchungsbooms liegt man um 19 Prozent unter dem Aufkommen, das man vor der Pandemie hatte. Hierfür soll ein entscheidender Grund sein, dass im Alltag die Kosten erheblich gestiegen sind und somit bei vielen das Geld nicht mehr so locker sitzt. Zwar haben viele Deutsche bereits ab November 2022 ihre Sommerurlaube gebucht, jedoch liegt der Absatz erheblich unter dem Wert, den man vor der Pandemie hatte. Man liegt derzeit um etwa 35 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Dies liegt auch daran, dass der Trend zum kurzfristigen Buchen weiterhin andauert und viele die politischen Entwicklungen, insbesondere im Zusammenhang mit Teuerungen im Alltag, abwarten wollen. Für Tour Operator wird dies aber zunehmend zum Problem,

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LNG zu teuer: Erste Kreuzfahrten-Anbieter stellen wieder auf Diesel um

Lange Zeit galt Gas als preiswerte Alternative zu Benzin und Diesel. Das hat sich geändert und führt im Bereich der Schifffahrt zu ersten Veränderungen. Statt im LNG will die Reederei Aida die Schiffe Nova und Cosma künftig wieder mit Marinediesel betreiben. Zahlreiche Anbieter von Kreuzfahrten haben in den letzten Jahren in Liner, die mit LNG statt Diesel oder Schweröl angetrieben werden, investiert. Derzeit befinden sich einige Schiffe mit Gasantrieb in Bau. Allerdings setzt den Reedereien der Umstand, dass LNG erheblich teurer kommt, schwer zu. Momentan ist so genannter Marinediesel in etwa um die Hälfte günstiger als Gas. Das war mal anders, denn die zumindest teilweise eingeleitete Umstellung auf LNG wurde zwar primär unter dem Aspekt Umweltschutz vermarktet, jedoch steckten dahinter eher wirtschaftliche Überlegungen. Erdgas war schlichtweg über viele Jahre hinweg deutlich billiger als Marinediesel. Die seit dem Ukraine-Krieg sprunghaft gestiegenen Gaspreise machen nun den LNG-Betrieb nicht nur unattraktiv, sondern offensichtlich auch nicht konkurrenzfähig. Eisenbahn: Diesel oftmals günstiger als Bahnstrom Die Schifffahrt steht mit diesem Problem keinesfalls alleine da. Im Bahnverkehr spielen LNG-Triebfahrzeuge zwar so gut wie keine Rolle, jedoch leiden die Gesellschaften unter enorm hohen Stromkosten. Momentan kommt es sogar günstiger, wenn Dieseltraktionen unter Fahrdraht eingesetzt werden, weil der Kraftstoff weniger Kosten verursacht als der Bezug von Bahnstrom. Somit ist es gar nicht verwunderlich, dass besonders private Anbieter, die sowohl über Diesel- als auch über Elektrozüge verfügen, verstärkt auf ihre Verbrenner zurückgreifen. Auf dem Markt gibt es auch einige so genannte „Dual-Mode“ Lokomotiven. Es handelt sich um dieselelektrische Lokomotiven, die

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