Amely Mizzi

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Amely Mizzi

EU-Kommission bewilligt Staatshilfe für Air Austral

Die EU-Kommission hat grünes Licht für eine staatliche Beihilfe zu Gunsten der französischen Fluggesellschaft Air Austral gegeben. Diese beträgt 136,8 Millionen Euro und setzt sich aus 119,3 Millionen Euro für die Umstrukturierung des Carriers sowie 17,5 Millionen Euro als Entschädigung für die Corona-Pandemie zusammen. Die Europäische Kommission gab in ihrer Erklärung vom 5. Januar 2023 bekannt, dass man auch den Umstrukturierungsplan für Januar 2022 bis März 2025 genehmigt hat. Bereits im Vorfeld hatte Air Austral wiederholt staatlich garantierte Kredite erhalten. Die Maßnahmen zur Begrenzung von Wettbewerbsverzerrungen bleiben während des oben genannten Umstrukturierungszeitraums in Kraft. Dazu gehören Begrenzungen der Zahl der von Air Austral betriebenen Sitze und Strecken sowie ein Verbot des Erwerbs von Beteiligungen an anderen Unternehmen und von Geschäftsvereinbarungen mit anderen Fluggesellschaften.

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Inlandsflüge: Delta führt kostenfreies Wlan ein

Die Fluggesellschaft Delta Air Lines plant ab 1. Feber 2023 auf den meisten Inlandsflügen kostenfreies Wlan anzubieten. Dieses wird Kooperation mit der U.S.-amerikanischen Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG, T-Mobile USA, realisiert. Für die Nutzung benötigen Passagiere eine Mitgliedschaft im Vielfliegerprogramm des Carriers. Während in Europa nur wenige Carrier kostenfreies Wlan anbieten bzw. falls die Technik überhaupt verbaut ist, horrende Preise zu bezahlen sind, will Delta das Service kostenlos anbieten. Zunächst ist dies auf Inlandsflüge innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika beschränkt. Einfach einloggen ist nicht möglich, denn man benötigt ein so genanntes SkyMiles-Konto. In Zusammenarbeit mit T-Mobile wird die Fluggesellschaft ihren Service bis Ende 2023 in mehr als 700 mit dem Satellitennetz-Betreiber Viasat ausgestatteten Flugzeugen anbieten. Bis Ende 2024 soll kostenloses WLAN sogar auch auf internationalen und regionalen Flügen verfügbar sein. Für die Nutzung genügt die Anmeldung mit dem jeweils bereits existierenden SkyMiles-Konto bzw. ein schneller und kostenfreier Beitritt zum Treue-Programm am Boden oder in der Luft.

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Dezember 2022: Air Baltic mit 288.900 Passagieren

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic beförderte im Dezember 2022 rund 288.900 Passagiere. Damit konnte man im direkten Vergleich mit Dezember 2021 um 62 Prozent zulegen. Auch gab es um 12 Prozent mehr Flugbewegungen. Der Carrier teilte mit, dass man 3.140 Flüge durchgeführt hat. „Der letzte Monat des Jahres bestätigt, dass die Wintersaison für Air Baltic weiterhin sehr vielversprechend ist. Obwohl die Nachfrage zu dieser Jahreszeit traditionell eher rückläufig ist, zeigt sich derzeit, dass der Weg zum Ergebnis vor der Pandemie weiter beschritten wird“, so Firmenchef Martin Gauss. „Eine wachsende Zahl von Passagieren plant ihre Reisen bereits bis zu zwei Monate im Voraus und mehr und genießt dabei auch unsere beliebtesten Winterziele – Wien, München und Teneriffa. Die Hauptaufgabe für Air Baltic bleibt jedoch dieselbe – diese positiven Indikatoren im Jahr 2023 beizubehalten und zu bewahren, indem wir kontinuierlich unsere starke Position auf dem baltischen Markt und eine breite Palette von Verbindungsoptionen nach Europa und darüber hinaus unter Beweis stellen.“

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FedEx Express vor MD-10-30F-Ausflottung

Bei der Fluggesellschaft FedEx Express bahnt sich das Ende einer Ära an: Der Frachtcarrier will bis Ende des laufenden Geschäftsjahres die letzten verbliebenen Exemplare des Typs McDonnell Douglas MD-10-30F ausmustern. In diesem Jahr sind die Dreistrahler noch nicht abgehoben. Das Muster ist eine modernisierte Variante der McDonnell Douglas DC-10, die jedoch nur noch von sehr wenigen Operators betrieben wird. Zu diesen zählt derzeit noch FedEx Express, den offiziell verfügt man über sieben Exemplare. Diese sind jedoch in Victorville, Indianapolis und Memphis abgestellt. Aus dem Geschäftsbericht des Carriers geht hervor, dass man sämtliche MD-10-Maschinen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2023, das am 31. Mai 2023 endet, außer Dienst gestellt haben will. Unter anderem ist zu lesen: „Um die Kosten für den Treibstoffverbrauch und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen zu senken, haben wir durch unser globales FedEx Fuel Sense Programm Effizienzsteigerungen im Flugbetrieb eingeführt und ersetzen viele unserer älteren Flugzeuge durch treibstoffeffizientere Modelle“. FedEx Express will sich zur Ausflottung der McDonnell Douglas MD-10-30-F noch nicht offiziell äußern.

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Kreuzfahrten: Aida flottet die Aura aus

Die Reederei Aida wird das Kreuzfahrtschiff Aura voraussichtlich im September 2023 ausmustern. Der Kreuzer ist derzeit rund 20 Jahre alt und gilt laut Betreiber als bei den Fahrgästen beliebt. Bereits im Vorjahr trennte man sich von der Vita. Die letzte Reise der Aura soll zwischen 9. und 21. September 2023 ab Bremerhaven nach Belgien, Frankreich und ins Vereinigte Königreich führen. Die erste Kreuzfahrt dieses Jahres wird am 9. Jänner 2023 in Kapstadt starten. Aufgrund der Ausflottung werden Reisen nach September 2023 abgesagt bzw. auf andere Schiffe umgebucht.

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Air India: Betrunkener urinierte in der Business-Class auf 70-jährige Frau

Vor einigen Tagen ereignete sich auf einem Air-India-Flug von New York nach Delhi ein ekelhafter Vorfall, denn ein betrunkener Passagier meinte auf eine 70-jährige Reisende urinieren zu müssen. Zunächst sah es so aus als würde der Mann gar ohne Konsequenzen davon kommen, denn nach der Landung wurde er nicht verhaftet. Kurz nachdem das Mittagessen serviert wurde, meinte ein Betrunkener auf eine rund 70-jährige Frau, die in der Business-Class gereist ist, urinieren zu müssen. Die Dame fühlte sich dadurch – berechtigerweise – nicht nur belästigt, sondern auch schwer gedemütigt. Die Crew versuchte an Ort und Stelle so gut wie möglich zu helfen und begannt Kleidung, Taschen und Schuhe, die von Urin durchnässt waren, zu desinfizieren. Notgedrungen stellte man der Frau einen Pyjama als eine Art „Notbekleidung“ zur Verfügung. Allerdings stieß der Betroffenen sauer auf, dass es unmittelbar nach der Landung keine nennenswerten Konsequenzen für den Trunkenbold gab. Dieser konnte das Langstreckenflugzeug zunächst unbehelligt verlassen. Jedoch ist aufgehoben nicht aufgeschoben, denn sowohl die Polizei als auch Air India haben Maßnahmen eingeleitet und erst aufgrund zahlreicher Medienberichte überhaupt darüber informiert, dass gegen den Verursacher straf- und zivilrechtliche Schritte laufen. Die 70-jährige schreckte übrigens nicht davor zurück einen persönlichen Brief an den Chef von Air India zu schreiben. Aus diesem zitieren zahlreiche lokale Medien: „Man gab mir einen Pyjama und Einwegpantoffeln zum Umziehen. Nachdem ich mich umgezogen hatte, stand ich etwa 20 Minuten lang in der Nähe der Toilette. Ich bat um einen anderen Sitzplatz, aber man teilte mir mit, dass es keine freien

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Lufthansa reaktiviert fünf weitere Airbus A340-600

Zahlreiche Fluggesellschaften haben ihre Vierstrahler bereits ausgeflottet oder zumindest angekündigt, dass man auf der Langstrecke künftig nur noch Jets mit zwei Triebwerken betreiben wird. Lufthansa geht einen durchaus ungewöhnlichen Weg, denn man reaktiviert weitere Airbus A340-600, die man eigentlich gar nicht mehr in den Liniendienst stellen wollte. Vor längerer Zeit hatte der Kranich-Konzern verkündet, dass man dieses Muster durch Airbus A350-900 ersetzen und damit schrittweise ausflotten wird. Im Zuge der Corona-Pandemie hieß es zunächst, dass die Midelle des Typs Airbus A340-600 nicht mehr reaktiviert werden sollen. Auch hielt es Konzernchef Carsten Spohr für „unwahrscheinlich“, dass Lufthansa jemals wieder kommerziell mit A380 fliegen wird. Doch beides kam anders bzw. die Entscheidungen wurden revidiert. Im Sommer 2023 will der Kranich wieder mit Superjumbos in der Luft sein und man holt auch fünf weitere A340-600 aus dem Long-Time-Storage zurück. Momentan setzt man fünf Exemplare dieses Typs ein. In Kürze sollen es zehn Stück werden. Dahinter dürfte auch stecken, dass man zusätzliche Flugzeuge mit First-Class-Kabine benötigt. Derzeit kann man diese nur auf dem A350, dem A340 und der Boeing 747-8 anbieten. Zwar wird man diese dann auch wieder auf dem A380 haben, jedoch werden die Superjumbos erst kurz vor dem Sommer 2023 in den aktiven Liniendienst zurückkehren. Somit will man mit der Reaktivierung von fünf weiteren Airbus A340-600 das First-Class-Angebot ausbauen. „Wir holen die Airbus A340 zurück, um zu zeigen, dass man so auf die wachsende Premium-Nachfrage reagieren kann – nicht nur im Geschäfts-, sondern auch im Privatreisebereich“, so ein Lufthansa-Sprecher. Während die sich

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Sommer 2023: Nouvelair baut Angebot ab der D-A-CH-Region aus

Die Fluggesellschaft Nouvelair baut im Sommerflugplan 2023 ihre Präsenz in der D-A-CH-Region weiter aus. Man wird ab April 2023 unter anderem 42 wöchentliche Umläufe nach Djerba, Monastir und Tunis anbieten. An den Verkehrstagen Montag und Donnerstag wird der Carrier ab April 2023 zwischen Tunis und Berlin fliegen. Düsseldorf steuert man jeweils mittwochs, freitags und sonntags an. Ab Basel nimmt man an Dienstagen und Samstagen Kurs auf die tunesische Hauptstadt. Zielgruppe dieser Verbindungen sind Geschäftsreisende, Touristen und der so genannte ethnische Verkehr. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum wird Nouvelair im Sommer 2023 um etwa 50 Prozent mehr Djerba-Flüge anbieten. Dieses Ziel wird ab folgenden Airports angeboten: Basel (montags), Berlin (samstags) Düsseldorf und Frankfurt (jeweils montags, freitags und samstags), Hannover, Leipzig und Stuttgart, (jeweils freitags), Köln (montags), München (dienstags), Leipzig sowie Wien (mittwochs und samstags). Die Destination Monastir bietet man an Dienstagen und Freitagen ab Berlin-Brandenburg an. Jeweils dienstags, donnerstags und sonntags fliegt man ab Hannover und Düsseldorf. Ebenso im Programm: Frankfurt (dienstags, donnerstags und samstags), Leipzig (freitags), München (dienstags und samstags), Münster/Osnabrück (dienstags), Stuttgart (mittwochs und samstags) sowie Wien (mittwochs und samstags) angeflogen. „Die Nachfrage nach Flügen von Deutschland und Tunesien übertrifft die Erwartungen. Wir stellen uns mit dem deutlich ausgebauten Flugplan ein starkes Reisejahr für dieses Land ein“, so Holger Koch, Geschäftsführer von International Carrier Consult (ICC), der als General Sales Agent für Nouvelair tätig ist. Weitere Vollcharter-Flüge für etablierte Reiseveranstalter sind ebenfalls für den Sommer in Vorbereitung.

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BA Euroflyer bedient Salzburg-Gatwick auch im Sommer 2023

Die Fluggesellschaft BA Euroflyer, eine Tochter von British Airways, wird im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen London-Gatwick und Salzburg bedienen. Diese soll dreimal wöchentlich angeboten werden und die bestehenden Winterflüge ab Gatwick und Heathrow ergänzen. „Es ist aufregend zu sehen, wie unser Kurzstreckenflugplan in Gatwick wächst. Diese zusätzlichen Strecken führen zu einer breiten Palette von Zielen, die für alle Reisenden geeignet sind, von Strandliebhabern und Skifahrern bis hin zu Entdeckern und Abenteurern. Wir haben für jeden etwas im Angebot, das von London Gatwick aus startet“, so Tom Stoddart, Geschäftsführer von BA Euroflyer. Der Salzburg-Gatwick-Flugplan im Sommer 2023 auf einen Blick: 28 March 2023Three per week BA2618 Tue: 1115Thu: 1640Sat: 0930 Tue: 1410Thu: 1935Sat: 1225 BA2619 Tue: 1505Wed: 2025Sat: 1400 Tue: 1610Wed: 2130Sat: 1505

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Emirates will sämtliche Airbus A380 reaktivieren

Golfcarrier Emirates Airline will noch dieses Jahr sämtliche Airbus A380, die derzeit noch abgestellt sind, wieder in den aktiven Liniendienst stellen. Momentan verzichtet man noch auf die Dienste von insgesamt 34 Superjumbos. Emirates ist der weltweit größte Airbus-A380-Operator. Die Flotte besteht aus 123 Exemplaren, wobei derzeit nur 85 Stück im Einsatz sind. Die übrigen 34 Superjumbos sind abgestellt und warten auf bessere Zeiten. Diese sollen noch in diesem Jahr kommen, denn der Golfcarrier hat die Reaktivierung sämtlicher noch nicht genutzter Airbus A380 angekündigt. Diese sollen Schritt für Schritt in den Liniendienst zurückkehren. Derzeit geht man davon aus, dass Emirates bis Jahresende 2023 wieder mit der kompletten Superjumbo-Flotte in die Luft gebracht haben wird. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Emirates einen Airbus A380 erworben hat. Es handelt sich um die A6-EDC, die bislang von einem Leasinggeber geleast wurde. Das im Jahr 2008 gebaute Flugzeug wurde zum vergleichsweise günstigen Preis von 30,5 Millionen U.S.-Dollar gekauft. Vormaliger Eigentümer war der Lessor Doric.

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