Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Österreich will Abwasser von China-Flügen analysieren

Nach einigen anderen EU-Staaten und den USA wollen auch die österreichischen Behörden Flüge, die in China gestartet sind, genauer unter die Lupe nehmen. Das Gesundheitsministerium hat angekündigt, dass man ab kommender Woche das Abwasser der Verkehrsflugzeuge analysieren will. Nach der Landung sollen Proben aus den Schmutzwassertanks der Maschinen genommen werden. Diese sollen anschließend im Auftrag der Ages auf etwaige neue Mutationen des Coronavirus untersucht werden. Von dieser Methode erhofft man sich frühzeitig zu erkennen, ob aus der Volksrepublik eventuelle neue Varianten importiert werden. Eine generelle Testpflicht für Fluggäste, die sich zuvor in China aufgehalten haben, ist laut dem von Johannes Rauch (Grüne) geleiteten Ministerium noch kein Thema. Auch in der Bundesrepublik Deutschland ist man der Ansicht, dass die Vorlage von negativen Testbefunden nicht zielführend sein soll. Dennoch werden immer mehr Regierungen der EU-Staaten nervös und fordern einheitliche Regelungen, denn Umsteiger können etwaige nationale Einreisebeschränkungen einfach umgehen. Da man im bisherigen Verlauf nur selten gemeinsame Regeln beschlossen hat, die dann auch tatsächlich von allen EU-Mitgliedern umgesetzt wurden, ist es unwahrscheinlich, dass es diesmal zu einer solchen kommen wird. Österreich will künftig auch in Orten, die bei chinesischen Touristen beliebt sind, das Abwassermonitoring verstärken. Als explizites Beispiel wurden Wien, Salzburg, aber auch Hallstatt genannt. Im Gegensatz zu Deutschland und der Alpenrepublik haben Italien, Frankreich und Spanien verpflichtende Coronatests für Personen, die sich zuvor in China aufgehalten haben, eingeführt.

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German Airways fliegt 1. FC Union Berlin ins Trainingslager

Die Fußballer des 1. FC Union Berlin sind mit einem Sonderflug von German Airways in ihr Trainingslager. Die Sportler und deren Betreuerstab sind dabei unter der Flugnummer ZQ966 von Berlin ins spanische Murcia geflogen. Zum Einsatz kam der Embraer 190 mit der Registrierung D-APRI. Dieser trägt eine Werbebeklebung für die Pralinenmanufaktur Leysieffer. Diese wurde vor einiger Zeit von Zeitfracht übernommen und ist damit eine Konzernschwester von German Airways. Besagter Regionaljet wurde vor dem Charterflug von Köln/Bonn nach Berlin-Brandenburg überstellt. An der Costa Blanca können sich die Sportler in den nächsten Tagen optimal auf die kommenden Spielmonate in der Bundesliga vorbereiten. Bei Temperaturen von durchschnittlich 14 Grad im Januar bietet die Region perfekte Voraussetzungen für intensives Training. Der Ort östlich von Murcia ist den Eisernen bereits vertraut: Vor der Corona-Pause absolvierte Union schon einmal ein Winter-Trainingslager in Campoamor.

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Slowenien will Airlines mit neuen Subventionen anlocken

Vom Zusammenbruch des einstigen Homebase-Carriers Adria Airways konnte sich der Flughafen Ljubljana bislang nicht erholen. Noch immer liegen einige Routen brach bzw. werden nicht mehr im vormaligen Ausmaß bedient. Mit Subventionen wollte die Regierung neue Carrier anlocken, jedoch war das bisherige Programm nicht sonderlich attraktiv. Das soll sich nun ändern. Das slowenische Verkehrsministerium arbeitet derzeit an einem neuen Programm, das Airlines, die Verbindungen von/nach Slowenien aufnehmen, stärker unterstützen soll. Dazu erklärte ein Sprecher gegenüber der Tageszeitung „Večer“: „Grundlage des neuen Gesetzes sind die EU-Leitlinien für staatliche Beihilfen für Fluggesellschaften und Flughäfen, die einen rechtlichen Rahmen für die Gewährung von Beihilfen an Luftfahrtunternehmen im Einklang mit den Regeln und Vorschriften der EU bilden. Nach dem neuen Gesetz können Beihilfen für die Einrichtung neuer Strecken oder für die Erhöhung der Frequenzen auf bestehenden Strecken gewährt werden, die die slowenischen Flughäfen mit den EU-Mitgliedstaaten oder möglicherweise mit Drittländern verbinden“. Derzeit handelt es sich lediglich um einen Entwurf, der noch den parlamentarischen Weg gehen muss. Es wird damit gerechnet, dass die Beschlussfassung in den nächsten Monaten erfolgt und dann im Frühjahr 2023 eine Ausschreibung veröffentlicht wird. Interessierte Fluggesellschaften können sich dann um die Subventionen bewerben. Zuletzt sind Verhandlungen mit Ryanair, Wizz Air und Easyjet über die mögliche Aufnahme von Flügen von/nach Maribor und/oder Ljubljana gescheitert. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Carrier mit dem Anreiz der neuen Subventionen ihre Meinung ändern könnten.

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Easyjet streicht einige Strecken ab Deutschland und der Schweiz

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird im Sommerflugplan 2023 einige Routen – entgegen ursprünglicher Planungen – nicht anbieten. Im deutschsprachigen Raum sind primär die Flughäfen Basel, Genf, Berlin, Köln und Innsbruck betroffen. Ab dem deutschen Hauptstadt-Airport wird Easyjet im Sommer 2023 nicht mehr nach Santa Cruz, Mailand-Malpensa, Marseille, Marrakesch, Lyon, Lissabon, Innsbruck, Helsinki, Göteborg, Köln/Bonn, Cagliari und Athen fliegen. Die einstige Wien-Verbindung wurde schon vor längerer Zeit eingestellt. In der Schweiz fallen ab Genf die Ziele Madrid und Izmir weg. Ab Basel wird Easyjet nicht mehr nach Belgrad fliegen. In Köln/Bonn fällt die Palma-de-Mallorca-Verbindung dem Rotstift zum Opfer. Weitere Routen werden beispielsweise ab Spanien, UK und Frankreich aufgegeben.

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Vancouver: „Textliche Drohung“ gegen Boeing 737-Max-8 von Flair Airlines

In der Nacht von Samstag auf Sonntag erhielt ein Passagier, der mit Flair-Airlines-Flug F82799 von Edmonton nach Vancouver unterwegs war, „elektronische Mitteilungen über eine mögliche Bedrohung“ auf sein Mobiltelefon. Er informierte umgehend die Besatzung. Betroffen war die Boeing 737 Max 8 mit der Registrierung C-FLZZ. Die Maschine wurde aufgrund der möglichen Gefahr, die von den Behörden aus Vorsichtsgründen sehr ernst genommen wurde, zwischen 23 Uhr 44 und 1 Uhr 00 Lokalzeit auf der Runway „festgehalten“. In der Zwischenzeit untersuchte die Royal Canadian Mounted Police den Mittelstreckenjet umfassend. Dazu ein Sprecher von Flair Airlines: „Die Passagiere und die Besatzung sind nach einer kurzen Untersuchung verdächtiger Aktivitäten an Bord des Flugzeugs durch einen Passagier ausgestiegen“. Die Passagiere und Crewmitglieder durften die Boeing 737-Max-8 erst gegen 2 Uhr 15 Lokalzeit verlassen. Sowohl die Airline als auch die Polizei haben Entwarnung gegeben, denn es wurde nichts bedrohliches gefunden. „Echte oder vermeintliche Bedrohungen in jeglicher Form werden gründlich untersucht. Die Sicherheit der Flugbesatzung, der Passagiere und der Öffentlichkeit steht für uns immer an erster Stelle“, so ein Polizeisprecher. Zu einer Verhaftung ist es bislang nicht gekommen, jedoch will die Exekutive den Urheber der Textnachrichten ausfindig machen und entsprechende Schritte einleiten.

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Wetlease: Getjet fliegt wieder in Kanada

Die litauische Fluggesellschaft Getjet hat am 31. Dezember 2022 die Boeing 737-800 mit der Registrierung LY-DUE nach Toronto überstellt. Seit 1. Jänner 2023 fliegt man mit dieser Maschine im Auftrag der kanadischen Billigairline Fly Swoop. Die Tochergesellschaft von Westjet hat Getjet mit der Durchführung zahlreicher Flüge ab Toronto beauftragt. Dazu hat man die LY-DUE nach Kanada überstellt, wo sie samt Besatzungen für den Billigflieger zum Einsatz kommt. „GetJet Airlines freut sich, das Jahr 2023 mit dieser spannenden Zusammenarbeit mit Fly Swoop zu beginnen. Wir sind in dieser Wintersaison von Stärke zu Stärke gewachsen, und unser Unternehmensportfolio hat sich international ausgeweitet, da unsere aktuelle Flotte eine starke Präsenz auf vier Kontinenten hat und Kunden in Europa, Afrika, Asien und Nordamerika bedient. Es ist ein ermutigender Indikator dafür, dass sich die Luftfahrtindustrie auf dem richtigen Weg der Erholung befindet, da die Fluggesellschaften kontinuierlich versuchen, ihre Netzwerke zu erweitern“, so Rūta Kulvinskaitė, GetJet Airlines CEO. GetJet Airlines hat bereits Erfahrung auf dem kanadischen Markt – das Unternehmen hat bereits Flüge im Auftrag der kanadischen Freizeitfluggesellschaft Sunwings durchgeführt. Die Partnerschaft war ein Meilenstein für das internationale Wachstum der Fluggesellschaft im Jahr 2019.

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USA: Mesa Airlines bringt United-Vertrag unter Dach und Fach

Der U.S.-amerikanische ACMI-Provider Mesa Airlines hat mit United Airlines eine Vereinbarung unter Dach und Fach gebracht, die dazu führt, dass man ab dem nächsten Jahr weitgehend exklusiv für das Star-Alliance-Mitglied fliegen wird. Zuvor hatte American Airlines die Kündigung ausgesprochen. Der Vertrag sieht auch vor, dass sich United Airlines mit zehn Prozent an Mesa beteiligen wird. Finanziell wird man dem Regio-Carrier zunächst mit 41,2 Millionen U.S.-Dollar unter die Flügel greifen. Weiters sollen rund 80 Millionen U.S.-Dollar für zusätzliche Triebwerke bereitgestellt werden. Man wird mit jenen Bombardier CRJ-900, die momentan noch für American Airlines eingesetzt werden, künftig für United Airlines fliegen. Die Maschinen des Typs Embraer 175, die bereits jetzt für UA betrieben werden, bleiben im Einsatz. Für Mesa Airlines bedeutet die Zusammenarbeit mit dem American-Konkurrenten, dass man künftig mehr oder weniger exklusiv für United Airlines fliegen wird. Dies wird auch mit der Kapitalbeteiligung manifestiert. Daraus ergibt sich aber auch ein Risiko, denn sollte United irgendwann das Interesse verlieren und ähnlich wie American Airlines kündigen, hat man kaum andere Kunden. Zwar wird man auch weiterhin Charterflüge sowie ad-hoc-ACMI-Flüge durchführen, jedoch die Haupteinahmequelle werden Aufträge von United sein. Im Zuge der jüngsten Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen des vierten Quartals des laufenden Geschäftsjahres erklärte Mesa-Chef Jonathan Orstein unter anderem, dass der Vertrag eine Laufzeit von fünf Jahren hat und zunächst 60 Prozent der CRJ-Flotte, die zuletzt für American im Einsatz war, umfasst. Es besteht aber die Möglichkeit, dass das Volumen später aufgestockt werden kann. Zusätzlich zu den bestehenden Besatzungs- und Wartungszentren in Phoenix, Dallas,

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USA: CDC will Abwasser von China-Flügen analysieren

Die U.S.-amerikanische Seuchenbehörde CDC beabsichtigt künftig das Abwasser von Verkehrsflugzeugen auf neue Corona-Varianten zu untersuchen. Hintergrund der Maßnahme ist, dass man sich aufgrund der Welle in der Volksrepublik China besorgt zeigt. Derzeit gehen sowohl die politischen Meinungen als auch jene von Virologen durchaus weit auseinander. Einige fordern, dass Einreisebeschränkungen für Personen, die sich zuvor in China aufgehalten haben eingeführt werden und andere sind der Ansicht, dass dies nicht notwendig ist. Die Vereinigten Staaten verlangen ab Anfang Jänner 2023 von solchen Reisenden wieder die Vorlage eines negativen Coronatests. Auch ist mittlerweile angedacht, dass zwei Tage nach der Ankunft in den USA ein weiterer Test vorgenommen werden muss. Das Abwasser der Verkehrsflugzeuge ist mittlerweile in den Fokus der CDC geraten, da diese sich von der Untersuchung erwartet, dass man eventuelle neue Corona-Varianten frühzeitig identifizieren kann. Man argumentiert auch damit, dass im Juli 2022 eine Analyse des Abwassers von zwei Flügen von Äthiopien nach Frankreich Erkenntnisse gebracht hätten und das obwohl alle Reisenden zuvor negativ auf Covid-19 getestet wurden. Mit der Forderung steht die CDC nicht alleine da, denn auch in Europa halten einige Virologen die Untersuchung des Abwassers von Verkehrsflugzeugen, die aus China kommen, für sinnvoller als von allen Passagieren negative Coronatests zu verlangen. Deren Aussagekraft wäre nur zeitlich beschränkt, so dass es zielführender sein soll im Falle positiver Funde explizit Testungen der Reisenden behördlich anzuordnen. Einige Wissenschaftler sind der Ansicht, dass das Abwassermonitoring, das in vielen Staaten über die Kanalisation gemacht wird, bislang dazu beigetragen habe, dass man den Ausbruch von

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Ab Riga und Tallinn: Smartlynx nimmt Bergamo-Flüge auf

Die Smartlynx Group beabsichtigt Nonstop-Flüge ab Riga und Tallinn nach Bergamo aufzunehmen. Diese sollen vorerst bis 18. März 2023 angeboten werden. Als Maschinentypen kommen sowohl Airbus A320 als auch Boeing 737 Max 8 zum Einsatz. Ab Riga will der lettische Carrier zwischen 7. Jänner 2023 und 18. März 2023 einmal wöchentlich das italienische Bergamo ansteuern. Die am Verkehrstag Samstag unter den Flugnummern 6Y217/6Y218 geplanten Flüge sollen im Regelfall mit Airbus A320 bedient werden. Allerdings ist zwischen 14. und 28. Jänner 2023 auch der Einsatz von Boeing 737 Max 8 im Flugplan ersichtlich. Von Tallinn aus soll die Konzernschwester Smartlynx Estonia ab 18. Feber 2023 bis vorerst 18. März 2023 ebenfalls an Samstagen Kurs auf Bergamo nehmen. Diese Route soll durchgehend mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 Max 8 bedient werden. Die Flugnummern der Kurspaare lauten MYX521/MYX522. Bei beiden Neuaufnahmen ist auf dem italienischen Airport eine Standzeit von rund einer Stunde eingeplant.

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Corendon mit neuen Strecken ab Hannover und Düsseldorf

Die Ferienfluggesellschaften der Corendon Group haben in den letzten Wochen zahlreiche Routen aus dem Sommerflugplan 2023 entfernt. Gleichzeitig plant man ab Hannover und Düsseldorf auch neue Strecken aufzunehmen. Die überwiegende Mehrheit führt in Richtung Türkei. Ab 3. Mai 2023 plant Corendon Europe zweimal wöchentlich mit Boeing 737-800 zwischen der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen und der griechischen Insel Kos zu fliegen. Die Neuaufnahme ist vorerst für die Sommerperiode 2023 befristet. Eine mögliche Fortführung im Winterflugplan 2023/24 gilt als unwahrscheinlich. Corendon und Corendon Europe haben zahlreiche Routen ab Deutschland, Österreich und der Schweiz aus den Planungen genommen. Vier neue Türkei-Ziele will Corendon ab 7. Juni 2023 ab Hannover anbieten. Zunächst soll es bis zum 1. September 2023 einmal wöchentlich nach Samsun gehen. Ab 22. Juni 2023 plant man in selbiger Frequenz Bodrum anzusteuern. Adana will man zwischen 6. Juli und 31. August 2023 mit Hannover verbinden. Diyarbakir ist zwischen 9. Juli und 10. September 2023 im Sommerflugplan 2023 zu finden. Die vier Türkei-Strecken sind befristet und werden je nach Destination bis maximal 10. September 2023 angeboten. Als Fluggerät sollen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 eingesetzt werden.

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