Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Triebweksproblem: Ryanair-Jet musste in Madrid notlanden

Am 13. Dezember 2022 musste die von Ryanair betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-DCW auf dem Weg von Charleroi nach Marrakesch eine außerplanmäßige Landung in Madrid einlegen. Der Mittelstreckenjet war unter der Flugnummer FR8075 unterwegs. Während dem Flug wurde ein Triebwerksproblem festgestellt. Der Kapitän entschied sich aus diesem Grund die Reise abzubrechen und eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Madrid einzulegen. Diese ist erfolgreich verlaufen, so dass alle Insassen die Boeing 737-800 verlassen konnten. Die Ursache des Problems wird von Technikern untersucht und behoben. „Dieser Flug von Charleroi nach Marrakesch (13. Dezember) wurde aufgrund eines technischen Problems mit dem Flugzeug nach Madrid umgeleitet. Das Flugzeug ist sicher gelandet, und die Passagiere konnten wie gewohnt aussteigen. Um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, hat Ryanair schnell ein Ersatzflugzeug organisiert, das noch am selben Tag um 18:30 Uhr Ortszeit nach Marrakesch abflog. Wir entschuldigen uns aufrichtig bei unseren Kunden für alle Unannehmlichkeiten, die durch diese kleine Verspätung entstanden sind“, so eine Ryanair-Sprecherin.

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Royal Air Maroc musste fast alle WM-Sonderflüge streichen

Die Fluggesellschaft Royal Air Maroc hat anlässlich des Halbfinalspiels zwischen Marokko und Frankreich zahlreiche Sonderflüge nach Doha aufgelegt. Allerdings musste man alle für den 14. Dezember 2022 geplanten Verbindungen absagen. Man hat die Rechnung nicht mit den Behörden von Katar gemacht. Der Carrier hatte kurz nachdem bekannt wurde, dass die Fußball-Nationalmannschaft ins WM-Halbfinale eingezogen ist, freudig angekündigt, dass man 30 Sonderflüge nach Doha auflegen wird. Man wollte möglichst viele Fans zum Spiel, das am Mittwochabend stattfand, bringen. Allerdings hat man dabei verabsäumt zuvor die Genehmigungen bei den Behörden von Katar einzuholen. Diese wurden nämlich verweigert. „Nach den jüngsten Restriktionen der katarischen Behörden bedauert Royal Air Maroc, seine Kunden über die Streichung ihrer von Qatar Airways durchgeführten Flüge zu informieren“, so das staatliche Luftfahrtunternehmen. Aufgrund der Stornierungen konnte RAM nur die sieben Flüge vom Dienstag durchführen, so dass Fans, die bereits Tickets für das Spiel oder Hotelzimmer gebucht hatten, nicht anreisen konnten. Die Fluggesellschaft fügte hinzu, dass sie die Flugtickets zurückerstatten und sich bei ihren Kunden entschuldigen werde.

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Chinesische Militärpiloten ausgebildet: USA klagen Ex-Marine-Piloten an

In den Vereinigten Staaten von Amerika wird ein ehemaliger Marinepilot, dem vorgeworfen wird, dass er chinesische Militärpiloten ausgebildet haben soll, vor Gericht gestellt. Das Verfahren wurde bereits im Jahr 2017 eingeleitet, jedoch wurde er erst im Oktober 2022 verhaftet. Hintergrund der langen Verzögerung ist, dass der Aufenthalt unklar war. Der Mann soll mittlerweile Staatsbürger von Australien geworden sein und wurde dort aufgrund eines internationalen Haftbefehls festgenommen. Dem Piloten wird vorgeworfen, gegen das US-Waffenkontrollgesetz verstoßen zu haben, wie US-Medien berichten. Aus der Anklageschrift geht hervor, dass der Mann mutmaßlich in den Jahren 2010 und 2012 über eine südafrikanische Flugschule chinesische Militärpiloten ausgebildet haben soll. Gegen den Piloten – der mit südafrikanischen und britischen „Mitverschwörern“ zusammenarbeitete – wird in vier Fällen Anklage erhoben, darunter Verschwörung zum Betrug an den USA, Verschwörung zum illegalen Export von Verteidigungsdienstleistungen nach China, Verschwörung zur Geldwäsche und Verstoß gegen die Waffenexportkontrolle, berichtet Reuters. Außerdem wurde ein in den USA hergestelltes North American T-2 Buckeye-Trainingsflugzeug für die Ausbildung illegal erworben, indem falsche Angaben gemacht wurden, um eine Exportlizenz zu erhalten. Derzeit ist aber noch völlig unklar, ob Australien den Mann an die Vereinigten Staaten von Amerika ausliefern wird oder nicht. Die örtliche Justiz prüft den Fall gerade, weshalb sich die zuständige Generalstaatsanwaltschaft unter Verweis auf das laufende Verfahren nicht äußern wollte.

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November: Flughafen Brüssel mit rund 1,5 Millionen Passagieren

Der belgische Hauptstadtflughafen Brüssel hatte im November 2022 rund 1,5 Millionen Passagiere. Damit hat man etwa 74 Prozent des Aufkommens, das man im gleichen Monat des Jahres 2019 hatte, erreicht. . Die Gewerkschaftsaktionen vom 9. November wirkten sich ebenfalls auf die Passagierzahlen aus. Im Logistikbereich des Flughafens Brüssel wurden über 64.000 Tonnen Fracht umgeschlagen, was einem Rückgang von 7 % gegenüber dem Vorjahresvolumen entspricht. Die 10 wichtigsten Zielländer im November waren Spanien, Deutschland, Italien, das Vereinigte Königreich, die Türkei, Frankreich, die Vereinigten Staaten, die Schweiz, Portugal und Marokko. Die Türkei und Marokko übertrafen die Ergebnisse vom November 2019. Der Anteil der abfliegenden Umsteigepassagiere lag bei 18 %, 6 Prozentpunkte niedriger als 2019.

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Berlin mit 1,56 Millionen Fluggästen im November 2022

Der Flughafen Berlin-Brandenburg zählte im November 2022 rund 1,56 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man zwar stark zulegen, jedoch lag man bei lediglich 60 Prozent des Aufkommens, das Tegel und Schönefeld im November 2019 hatten. Insgesamt wurden in diesem Jahr von Januar bis November 202218,3 Millionen Passagiere am BER begrüßt. Im vergangenen Monat starteten und landeten rund 12.800 Flugzeuge am BER, rund 3.200 weniger als im Vormonat Oktober. Im November des vergangenen Jahres waren es etwa 12.300 Starts und Landungen. Im Jahr 2019 zählte die Hauptstadtregion an den Flughäfen Schönefeld und Tegel insgesamt über 20.700 Flugbewegungen. Insgesamt wurden im vergangenen Monat rund 3.100 Tonnen Luftfracht umgeschlagen. Im Vorjahresmonat 2021 waren es rund 3.000 Tonnen, im November 2019 waren es 3.150 Tonnen.

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Weeze: Ryanair stationiert viertes Flugzeug

Im Sommerflugplan 2023 stockt der Billigflieger Ryanair die Basis am Regionalflughafen Weeze um eine vierte von Malta Air betriebene Boeing 737-800 auf. Gleichzeitig kündigte der Carrier die Aufnahme von vier zusätzlichen Strecken an. Teilweise hatte man die Ziele bereits in der Vergangenheit im Angebot. Es handelt sich um Asturien, Mailand-Bergamo, Pula und Reus. Weiters wird man auf den Strecken nach Agadir, Faro, Malaga, Trapani und Zadar die Frequenzen erhöhen. Die zuletzt genannte Route wird von Kroatien aus mit Airbus A320 von Lauda Europe bedient.

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Wizz Air hat Hamburg-Sofia aufgenommen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air fliegt ab sofort auch zwischen Hamburg und Sofia. Damit ist die Nonstopverbindung in die Hauptstadt Bulgariens nach längerer Pause wieder ins Streckennetz ab der Hansestadt zurückgekehrt. Neben Sofia hat die Fluggesellschaft acht weitere osteuropäische Ziele im Programm. Mit Kutaissi in Georgien fliegt Wizz Air ab Juni 2023 zudem ein komplett neues Ziel ab Hamburg an. „Die Menschen verspüren mehr denn je das Bedürfnis, im Ausland lebende Verwandte und Freunde wieder besuchen zu können – hier bietet Wizz Air als größter Anbieter für Osteuropa-Flüge ab Hamburg nun noch mehr Möglichkeiten. Umso mehr freuen wir uns, dass wir unseren Passagieren mit Sofia ab sofort ein weiteres wichtiges Direktziel präsentieren können, das längere Zeit nicht direkt mit Hamburg verbunden war“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburger Flughafen.

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Air Baltic hat A220 für Air Austral gewartet

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat Anfang Dezember 2022 erstmals einen A220-A-Check für die französische Air Austral durchgeführt. Die Arbeiten wurden von zehn Technikern vollzogen. „Seit 2016, als Air Baltic den Airbus A220-300 für ihren Betrieb einsetzte, haben unsere Techniker fast 300 A-Checks und viele andere Wartungsarbeiten unterschiedlicher Komplexität durchgeführt. Die jahrelange Praxis und Erfahrung sprechen für sich und rechtfertigen ihre Ziele, einschließlich der Fähigkeit, unsere Wartungsdienste auch anderen Fluggesellschaften weltweit anzubieten. Wir freuen uns, dass Air Austral ihre Flugzeuge unseren Fachleuten anvertraut, denn in der Luftfahrt hat die Sicherheit oberste Priorität“, so Andris Vaivads, Senior Vice President of Technical Operations bei der lettischen Fluggesellschaft. Der A-Check ist ein Aufgabenkomplex, der allgemeine Inspektionen des Innenraums und des Flugzeugrumpfs auf Anzeichen von z. B. Schäden, Verformungen, Korrosion oder fehlenden Teilen umfasst. Darüber hinaus umfasst er auch Funktionskontrollen und die Wartung aller Flugzeugsysteme. Der A-Check wird je nach Flugzeugtyp etwa alle 400-850 Flugstunden bzw. alle 200-300 Flüge durchgeführt. Eine solche Wartung wird in der Regel in einem Hangar durchgeführt und kann je nach den erforderlichen Leistungen mindestens 10 Arbeitsstunden in Anspruch nehmen.

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Armenian Airlines hat ersten A321 übernommen

Am 7. Dezember 2022 hat Armenian Airlines, die derzeit weder über AOC noch Betriebsgenehmigung verfügt, ihren ersten Airbus A321 übernommen. Es handelt sich um die Maschine mit der derzeitigen Registrierung OE-ISO. Laut CH-Aviation.com befindet sich der rund zehn Jahre alte Mittelstreckenjet im Eigentum der Air Lease Corporation und wurde kürzlich in Ljubljana in die Livery von Armenian Airlines registriert. Ursprünglich wollte der Anbieter im Oktober 2022 starten, jedoch hat man bislang die notwendige Zertifizierung noch nicht erhalten.

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Sommer 2023: Aer Lingus mit drei neuen Ferienzielen

Das IAG-Konzernmitglied Aer Lingus bietet im Sommerflugplan 2023 drei neue Ferienziele ab der Homebase Dublin an. Es handelt sich um Kos, Olbia und Brindisi. Das Unternehmen begründet die Neuaufnahmen mit hoher Nachfrage im Bereich Urlaubsreisen. Olbia und Kos sollen ab 2. Mai 2023 bis vorerst 30. September 2023 zweimal pro Woche bedient werden. Nach Brindisi geht es in selbiger Frequenz zwischen 27. Mai 2023 und 26. August 2023.

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