Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Eurowings mit neuen Zielen ab Hamburg und Düsseldorf

Die Fluggesellschaft Eurowings hat für den Sommerflugplan 2023 je eine neue Strecke ab Hamburg und Düsseldorf aufgelegt. Es handelt sich um Keflavik bzw. Tanger. Ab der Hansestadt soll es saisonal zwischen 7. Mai und 24. September 2023 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag nach Island gehen. Tanger wird ab 20. Juni 2023 jeweils an Dienstagen ab Düsseldorf bedient. Diese Route ist bis vorerst 30. August 2023 befristet.

weiterlesen »

Orlando: Wegen Unwettern wurde der Sprit knapp

Aufgrund der jüngsten Unwetter rund um Orlando gibt es nun Probleme in Sachen Treibstoffversorgung am Orlando International Airport. Der Betreiber ersucht die Fluggesellschaften, dass diese nach Möglichkeit bereits am Hinflug ausreichend Kerosin für den Rückflug tanken. Hintergrund ist, dass wegen akutem Schlechtwetter einige Schiffe nicht anlegen konnten. Dadurch ist am Flughafen Orlando ein Engpass entstanden. Dies führt nun dazu, dass der Airport die Fluggesellschaften und Privatpiloten ersucht, dass nach Möglichkeit anderswo bereits für den Rückflug getankt werden soll. Dadurch will man vermeiden, dass man regelrecht „leer läuft“. Die Maßnahme soll vorerst bis zum Wochenende andauern. Delta Air Lines reagiert bereits darauf und kündigt an, dass gegebenenfalls zusätzliche Tankstopps eingelegt werden müssen. Dazu erklärt das der Konkurrent United Airlines unter anderem: „Aufgrund eines Treibstoffmangels in Orlando, von dem mehrere Fluggesellschaften betroffen sind, werden wir am Sonntag und Montag für einige Flüge ab Orlando zusätzliche Tankstopps einlegen. Zu diesem Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass wir unseren vollen Flugplan einhalten können, um unsere Kunden wie geplant an ihr Ziel zu bringen“. Zwischenzeitlich hat sich das Wetter beruhigt und die Schiffe mit dem benötigten Kerosin konnten anlegen. Allerdings nimmt die Verteilung noch so einiges an Zeit in Anspruch, so dass auch in den nächsten Tagen mit Nachwirkungen zu rechnen ist. Dahinter steckt auch, dass es unterschiedliche Anbieter am Airport gibt und diese erst nach und nach ihre Lager auffüllen können.

weiterlesen »

Neuseeland muss Kerosin rationieren

Die Flughäfen in Neuseeland müssen temporär das für Flugzeuge benötigte Kerosin rationieren. Hintergrund ist, dass man Anfang Dezember 2022 eine unbrauchbare Lieferung erhalten hat. Dadurch ist nun ein Engpass entstanden. Vorübergehend werden Airlines und Privatpiloten ersucht, dass nach Möglichkeit auf ausländischen Airports getankt werden soll. Der große Treibstoffhändler Z-Energy erklärte, dass jene Großlieferung, die man erhalten hat, für fehlerhaft befunden wurde. Die Leitfähigkeit des importierten Kerosins soll deutlich über dem zulässigen Wert gelegen haben. Aus Sicherheitsgründen darf dieser Flugkraftstoff nicht an die Kunden ausgegeben werden. Dazu kommt noch ein weiterer Umstand, denn seit April 2022 produziert man in Marsden Point, der einzigen Raffinerie des Landes, kein Kerosin mehr. Man hat auf reinen Import umgestellt, was zur Folge hat, dass Neuseeland in diesem Punkt von Importen abhängig geworden ist. „Als Reaktion auf einen erheblichen Rückgang der Raffineriemargen infolge überschüssiger Raffineriekapazitäten im asiatischen Raum leitete Refining NZ im April 2020 eine strategische Überprüfung des Geschäfts ein, um das optimale zukünftige Geschäftsmodell und die Kapitalstruktur für die Zukunft des Unternehmens zu bestimmen“, erklärte der Betreiber die Entscheidung. Nun hofft man in Neuseeland, dass die Kerosin-Rationierung nur von kurzer Dauer ist, denn noch vor Weihnachten sollen zwei Schiffsladungen eintreffen. Auch habe jene Raffinerie, die den fehlerhaften Treibstoff geleifert habe, zugesagt, dass unverzüglich Ersatz geliefert wird. Bis alles angekommen und verteilt wurde, muss man das noch vorhandene Kerosin rationieren. Es wird gehofft, dass man die Auswirkungen für die Airlines und deren Passagiere so gering wie möglich halten kann.

weiterlesen »

Pilotenstreik 2018: Ryanair will gestrandete Passagiere doch entschädigen

Nach über vier Jahren hat die Billigfluggesellschaft Ryanair ihren Widerstand gegen die Entschädigung von Passagieren, die von einem Pilotenstreik in 2018 betroffen waren, aufzugeben. Das Unternehmen argumentierte bislang, dass es sich um einen „außergewöhnlichem Umstand“ im Sinne der Fluggastrechteverordnung gehandelt habe. Die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs hat bereits um Jahr 2018 Maßnahmen eingeleitet, die dazu führen sollten, dass Ryanair jene Passagiere, die von den Flugstreichungen, die aufgrund des Pilotenstreiks im Sommer 2018 entstanden sind, im Sinne der Fluggastrechteverordnung entschädigt. Dagegen ging der Billigflieger aber juristisch vor. Die Angelegenheit landete daher vor Gericht und das zuständige Berufungsgericht hat bereits Anfang 2022 entschieden, dass kein außergewöhnlicher Umstand vorgelegen habe. Ryanair wollte den Fall ursprünglich bis zum Höchstgericht durchfechten, jedoch änderte man die Strategie und verwarf das Rechtsmittel. Damit ist die Entscheidung des Berufungsgerichts rechtskräftig geworden. Die CAA teilte dazu mit, dass die betroffenen Passagiere seit 12. Dezember 2022 ihre Entschädigungsansprüche einreichen können. „Die britische Zivilluftfahrtbehörde und Ryanair haben sich am 30. November 2022 auf einen Vergleich geeinigt, um einen Rechtsstreit über die Rechte von Fluggästen zu beenden, die durch Flugausfälle aufgrund gewerkschaftlich geführter Streiks im Sommer 2018 entstanden sind. Die zwischen Ryanair und der CAA erzielte Lösung steht im Einklang mit einem kürzlich ergangenen Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu gewerkschaftlich organisierten Streiks und gewährleistet ein einheitliches Niveau der Fluggastrechte in der EU und im Vereinigten Königreich“, heißt es seitens Ryanair.

weiterlesen »

Pakistan: PIA reaktiviert zwei Boeing 777-300ER

Die Fluggesellschaft Pakistan International Airlines wird in Kürze ihre beiden eingelagerten Boeing 777-300ER wieder in Betrieb nehmen. Laut lokalen Medienberichten bereitet man das Comeback der beiden Widebodies vor. Das Unternehmen rechnet damit, dass die AP-BHW und die AP-BID, die bereits seit Feber 2021 nicht mehr genutzt wurden, binnen 45 Tagen wieder flugbereit sein werden. Derzeit setzt der Carrier zwei B777-300ER ein, so dass man in Kürze wieder vier Exemplare nutzen wird.

weiterlesen »

Slowenien: Amelia International hat ersten A319 übernommen

Die slowenische Fluggesellschaft Amelia International hat ihren ersten Airbus A319 übernommen. Dieser wird einer umfangreichen Wartung unterzogen und soll voraussichtlich im Frühling 2023 in den Liniendienst gestellt werden. Laut CH-Aviation.com erfolgte die formelle Übernahme am 10. Dezember 2022. Es handelt sich um ein von AerCap geleastes Flugzeug, das zuletzt als VQ-BQW registriert war. Die Maschine soll als F-HDRA im französischen Register eingetragen werden. Es handelt sich um den ersten Narrowbody, der mit dem slowenischen AOC betrieben wird.

weiterlesen »

Air Malta reaktiviert Luqa-Lissabon

Die Fluggesellschaft Air Malta plant im Sommerflugplan 2023 eine weitere Strecke ab Luqa zu reaktivieren. Es handelt sich um die portugiesische Hauptstadt Lissabon, die man wieder anfliegen möchte. Diese Route wurde erst in diesem Jahr eingestellt. Ab 27. März 2023 will Air Malta wieder zweimal pro Woche zwischen Luqa und Lissabon fliegen. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag mit Maschinen der Airbus-A320-Reihe geflogen werden soll. Der Ticketverkauf soll laut Air Malta in wenigen Tagen freigeschaltet werden.

weiterlesen »

Probebetrieb in Deutschland: Zeitungen werden von Drohnen zugestellt

Im deutschen Landkreis Düren werden derzeit probeweise Tageszeitungen des Heinen Verlags per Drohnen geleifert. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, bei dem auswählte Haushalte ihre abonnierten Blätter auf dem Luftweg zugestellt bekommen. Zuvor hat man die entsprechende Genehmigung vom Luftfahrt-Bundesamt erteilt bekommen. Diese sieht unter anderem vor, dass bis zu 25 Kilogramm schwere Dohnen Gegenstände über bewohntem Gebiet an genau definierten Punkten abwerfen dürfen. Das Verlagshaus will mit dem Testbetrieb testen, ob die Drohnenzustellung in ländlichem Gebiet Vorteile bringt. Allerdings geht man davon aus, dass dies flächendeckend noch lange nicht möglich sein wird.

weiterlesen »

United ordert bis zu 200 Boeing 787

Die Fluggesellschaft United Airlines hat 100 Boeing 787 „Dreamliner“ bestellt. Gleichzeitig sicherte sich der U.S.-amerikanische Carrier Optionen für bis zu 100 weitere Exemplare. Die Maschinen sollen zwischen 2024 und 2032 ausgeliefert werden. Außerdem hat United Airlines eine Option über den Erwerb von 44 Boeing 737 Max ausgeübt (Auslieferung zwischen 2024 und 2026) sowie zusätzlich 56 weitere Max-Flugzeuge bestellt, die 2027 und 2028 in die Flotte aufgenommen werden sollen. Damit erhält United Airlines bis Ende 2032 rund 700 neue Flugzeuge, wobei 2023 pro Woche durchschnittlich mehr als zwei Maschinen neu in Dienst gestellt werden, 2024 sogar über drei.

weiterlesen »

Ryanair bleibt am 25. Dezember 2022 am Boden

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird auch in diesem Jahr am 25. Dezember 2022 keinen einzigen Flug durchführen. Dies handhabt man bereits seit einigen Jahren so, denn an den beiden Weihnachtsfeiertagen ist die Nachfrage traditionell äußerst gering. Die Zeit rund um das Jahresende ist zwar grundsätzlich äußerst reisestark, jedoch nicht am 25. und 26. Dezember. Viele Fluggesellschaften reduzieren ihr Angebot stark. Ryanair fliegt am Christtag überhaupt nicht. Keinen einzigen Flug hat man für den Ersten Weihnachtsfeiertag geplant. Am 24. Dezember 2022 bietet man 1.654 Verbindungen an und damit um rund 38 Prozent weniger als einen Tag zuvor. Die Konkurrenten Wizz Air und Easyjet werden am 25. Dezember 2022 fliegen. Allerdings in deutlich reduziertem Umfang. So bietet der orangefarbene Lowcoster 496 Flüge an und bei Wizz Air sind es immerhin 692 Stück innerhalb Europas. Der Umstand, dass Ryanair an diesem Tag generell nicht fliegt, ist keinesfalls eine Art Geschenk an die Mitarbeiter. Dahinter stecken ausschließlich wirtschaftliche Überlegungen. Die Nachfrage ist aus der Sicht des irischen Billigfliegers zu gering, um die Flotte gewinnbringend betreiben zu können. Also lässt man die Flugzeuge am Boden und verstärkt nach den Weihnachtsfeiertagen, in denen eine hohe Nachfrage besteht, den Verkehr. Dies betrifft aber nur Routen, die stark gefragt sind, während es auf schwächeren Strecken zu temporären Kürzungen kommt. Für den 26. Dezember 2022 hat Ryanair insgesamt 2.140 Flüge auf 871 Strecken geplant. Auf den ersten Blick klingt das nach einem starken Programm. Im direkten Vergleich mit dem 19. Dezember 2022 ist das Angebot aber um 17 Prozent gekürzt.

weiterlesen »