Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Hamburg erweitert E-Carsharing-Stellplätze

Am Hamburger Flughafen sollen künftig mehr Carsharing-Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb zur Verfügung stehen. Der Airport hat in der Nähe der Terminals 120 zusätzliche Stellplätze, die mit Ladesäulen ausgerüstet sind, eingerichtet. Diese können von kommerziellen Anbietern wie Sixt, Share Now und Miles genutzt werden. Von den 120 Ladepunkten verfügen 100 Stück über eine Leistung von bis zu 22 Kilowatt und 20 Stück gar bis 75 Kilowatt. Der Airport will mit der Erweiterung der Kapazität für E-Carsharing-Fahrzeuge dieses für Fluggäste attraktiver machen.

weiterlesen »

United Airlines mit neuem Chief Trash Officer

United Airlines hat mit Oscar aus der Sesamstraße ein neues Vorstandsmitglied vorgestellt. Die griesgrämige, in einer Mülltonne lebende Figur fungiert nun als Chief Trash Officer der U.S.-amerikanischen Fluggesellschaft. Selbstverständlich handelt es sich lediglich um eine humorvolle Marketingaktion. Als Hauptcharakter der aktuellen Aufklärungskampagne informiert Müllexperte Oscar über den erwarteten Nutzen von nachhaltig hergestelltem Flugtreibstoff (Sustainable Aviation Fuel, SAF). In kurzen Videos ist der Chief Trash Officer bei seiner Arbeit an der Seite von echten United-Airlines-Mitarbeitern zu sehen. Daneben erklärt Oscar auch in Instagram Stories, Twitter Threads und Außenwerbung, welche wichtige Rolle Müll künftig bei der Herstellung von SAF spielen kann. „United Airlines hat mehr als jede andere Fluggesellschaft der Welt in die Produktion von nachhaltigem Flugbenzin investiert“, erklärt Josh Earnest, Chief Communications Officer von United. „Alle Fluggesellschaften verbrennen Kerosin, aber keine Airline wird die Probleme des Klimawandels alleine lösen. Deshalb hat United Airlines Oscar engagiert, um uns dabei zu helfen, Reisende jeden Alters über SAF aufzuklären und für den Kampf gegen den Klimawandel zu gewinnen. Von Bananenschalen bis hin zu Frittierfett ist Oscar bestens qualifiziert, uns zu erklären, warum Müll der Schatz sein könnte, der die Jets der Zukunft antreibt.“

weiterlesen »

Amsterdam: IATA klagt gegen Schiphol-Beschränkungen

Unter dem Deckmantel „Umwelt- und Lärmschutz“ will die niederländische Regierung die Kapazität des größten Airports des Landes reduzieren. Dagegen laufen nicht nur Fluggesellschaften, sondern auch der Weltluftfahrtverband IATA Sturm. Auch letzter will juristisch gegen die Beschlüsse vorgehen. Bereits zuvor wurde bekannt, dass insgesamt fünf Airlines, darunter auch KLM, den Erlass einer Einstweiligen Verfügung gegen den Beschluss der niederländischen Regierung beantragt haben. Die IATA ist der Ansicht, dass die Niederlande mit der Entscheidung gegen EU-Recht verstoßen würden und daher will man ebenfalls ein Rechtsmittel ergreifen. Es kommt nicht sonderlich oft vor, dass der Branchenverband im Namen seiner Mitglieder gegen Staaten vor Gericht zieht. Im konkreten Fall vertritt die IATA die Ansicht, dass nicht nur die EU-Verordnung 598/2014, sondern auch das Chicagoer Abkommen der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation gebrochen werde. Letzteres wäre ein verbindlicher Vertrag, den die Niederlande unterzeichnet haben. Weiters beruft man sich auf Anhang 16 des Abkommens, der Bestimmungen für den ausgewogenen Ansatz zum Fluglärmmanagement enthält. Die EU-Verordnung in Verbindung mit Anhang 16 schreibt vor, dass vor Entscheidungen zur Lärmreduzierung an einem Flughafen die betroffenen Parteien konsultiert werden müssen, dass die Bedürfnisse und Bedenken der Anwohner, der Umwelt und der lokalen Wirtschaft gegen den wirtschaftlichen und sozialen Nutzen des Luftverkehrs abgewogen werden müssen und dass schließlich Flugreduzierungen nur als letztes Mittel durchgesetzt werden sollten. Man wirft der niederländischen Regierung vor, dass diese die Konsultation der Nutzer des Airports verabsäumt habe. Die Flugbeschränkungen ordne man an ohne sich zuvor mit dem möglichen wirtschaftlichen Schaden, den die Branche durch die Corona-Pandemie erlitten habe, zu

weiterlesen »

Indien: Jet Airways will „mindestens“ 200 neue Flugzeuge bestellen

Eigentlich wollte die indische Fluggesellschaft Jet Airways schon im Sommer des Vorjahres wieder abheben. Bislang ist es dazu nicht gekommen, denn es gibt diverse juristische Unstimmigkeiten. Nun überrascht das Unternehmen damit, dass man eine Großbestellung über „mindestens 200 neue Flugzeuge“ tätigen will. Der Hintergrund der juristischen Streitigkeiten ist in fast allen Fällen gleich: Es geht um Altlasten, die man im Zuge der Übernahme des insolventen Unternehmens mitgekauft hat. Sowohl Löhne ehemaliger Mitarbeiter als auch Leasingraten, Steuern und Flughafengebühren sind betroffen. Die Käufer streiten so ziemlich jeden einzelnen Fall durch, denn nicht immer ist die indische Rechtslage eindeutig. Die ehemals finanzierenden Banken hatten ein Rechtsmittel gegen den Eigentumsübergang an das Jalan-Kalrock-Konsortium erhoben. Dies lähmte den Neustart von Jet Airways zusätzlich. Nun hat das National Company Law Appellate Tribunal zu Gunsten der Käufer entscheiden. Dieses lehnte den Stopp der Übertragung des Eigentums ab. Es gilt als unwahrscheinlich, dass die Finanzinstitute einen weiteren Anlauf unternehmen werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit eine Berufung vor dem Obersten Gerichtshof Indiens einzulegen. Die lokale Finanzzeitung „Mint“ berichtet nun unter Berufung auf Quellen aus dem Jalan-Kalrock-Konsortium, dass die Vorbereitungen für die Bestellung von mindestens 200 neuen Flugzeugen laufen. Bis ungefähr Juni 2023 soll die Order offiziell kommuniziert werden. Derzeit laufen Gespräche mit Airbus, Boeing und Embraer. Die genaue Aufteilung ist noch völlig offen. Eine Quelle sagt, dass damit gerechnet wird, dass voraussichtlich während der Paris Air Show 2023 die Großbestellung bekanntgegeben werden soll.

weiterlesen »

Zürich führt im März und Mai 2023 Messflüge durch

Am Flughafen Zürich-Kloten werden im Zeitraum von 13. bis 18. März 2023 sowie 1. bis 6. Mai 2023 die periodischen Messflüge für die Überprüfung der Navigationsanlagen durchgeführt. Diese finden sowohl an Nachmittagen als auch teilweise in den Nächten statt. Zudem wird das Messflugzeug bereits zwischen dem 6. und 8. März die Navigation von Abflugrouten tagsüber überprüfen. Durch die periodische Überprüfung wird die Genauigkeit der Navigationsanlagen sichergestellt. Dafür sind Anflüge erforderlich, die seitlich, oberhalb und unterhalb des publizierten Flugweges starten. Deswegen erfolgen die Messflüge teilweise auch abseits der gewohnten Flugrouten. Während einer Vermessung wird die jeweilige Flugroute mehrmals angeflogen. Dabei werden die Signale, die von der entsprechenden Navigationsanlagen gesendet werden, aufgezeichnet und ausgewertet. Zusätzlich wird zwischen dem 6. und 8. März jeweils tagsüber die Navigation von neuen Abflugrouten ab der Startpiste 10 überprüft. Zu diesem Zweck werden die entsprechenden Abflugverfahren mehrmals durchgeführt. Die Messflüge werden mit einem zweimotorigen Propellerflugzeug vom Typ Beechcraft King Air 350 ausgeführt. Die Maschine verfügt über modernste Navigationshilfsmittel und ein hochpräzises Flugvermessungsgerät. Die Verantwortung für die Planung und Durchführung der Flüge trägt die Flugsicherung Skyguide.

weiterlesen »

In Kooperation mit HLX: Eurowings Holidays soll ausgebaut werden

Bislang hatte die Veranstaltermarke Eurowings Holidays eher ein Nischendasein. Das Brand, das gemeinsam mit der HLX-Gruppe von Karlheinz Kögel soll nun stark ausgebaut werden. Damit will sich die Lufthansa-Tochter stärker im Bereich von Pauschalreisen positionieren. „Seit Ende der Corona-Pandemie sehen wir eine deutlich steigende Zahl von Buchungen über Eurowings Holidays”, so Michael Erfert, Head of Sales, Distribution & Digital Eurowings und Managing Director Eurowings Digital GmbH. „Diesen Aufschwung wollen wir nutzen, um uns in den nächsten Jahren unter den Top 10 der deutschen Reiseveranstalter zu etablieren. Dafür stellen wir bei Eurowings Digital im Kölner Startup-Quartier Carlswerk aktuell zahlreiche IT- und Marketing-Expert:innen ein – allein 30 von rund 150 geplanten Neueinstellungen sollen ausschließlich am Ausbau von Eurowings Holidays arbeiten.“ Einst war unter dem Namen Hapag-Llyod Express, kurz HLX, ein Billigflieger aktiv. Das heutige Unternehmen hat nichts mit den einstigen Luftfahrtaktivitäten zu tun, denn die Firmengruppe von Karlheinz Kögel erwarb vor einigen Jahren lediglich die Markenrechte. Unter dem Brand ist man als Tour Operator und Reisevermittler aktiv. In Zukunft soll Eurowings in der Partnerschaft mit HLX eine noch größere Rolle spielen: So übernimmt der Digital-Bereich der Airline künftig die Web-Entwicklung, das Marketing und die Datenanalyse. Zusätzlich soll das Angebot von Eurowings Holidays noch tiefer auf der firmeneigenen Homepage eurowings.com integriert werden. Damit werden Kund:innen neben dem Flugangebot auch vollumfängliche, attraktive Reisepakete angeboten. Flexibilität ist auch bei Eurowings Holidays ein wichtiges Plus: Der gebuchte Urlaub kann bis 14 Tage vor Reisebeginn kostenlos umgebucht und für 50 Euro zudem kostengünstig storniert werden. „Es bleibt

weiterlesen »

Eurowings nimmt Düsseldorf-Monastir auf

Die Lufthansa-Tochter Eurowings legt im Sommerflugplan 2023 eine weitere Tunesien-Strecke ab Düsseldorf auf. Es handelt sich um das Ziel Monastir, das ab Anfang April 2023 einmal wöchentlich angeboten werden soll. Der Carrier beabsichtigt ab 5. April 2023 jeweils am Verkehrstag Mittwoch mit Airbus A320 zwischen den beiden Städten zu fliegen. Vorerst handelt es sich um eine saisonale Route, die in der warmen Jahreszeit des Jahres 2023 angeboten wird.

weiterlesen »

United feiert 20er auf New York-Genf

Auf der Strecke New York (Newark)-Genf feiert United Airlines in diesem Jahr das 20-jährige Streckenjubiläum. Man ist – mit Ausnahme von Unterbrechungen während der Corona-Pandemie – seit März 2003 auf dieser Route aktiv. Insgesamt hatte man rund 12.000 Flüge und 1,7 Millionen Reisende. „Seit nunmehr zwei Jahrzehnten verbindet United Genf mit den USA. Nonstop geht es in die Metropole New York an der US-Ostküste, und ab unserem Drehkreuz in New York/Newark können unsere Passagiere zu über 70 Zielen in ganz Amerika umsteigen“, erläuterte Reto Schneider, Country Sales Manager Switzerland and Germany von United Airlines. „Wir danken unseren geschätzten Kunden und dem Schweizer Reisevertrieb sehr dafür, dass sie sich immer wieder für uns entscheiden.“ Der aktuelle Flugplan zwischen Genf und New York (Newark): Flug Von Nach Abflug Ankunft Frequenz Flugzeug UA957 GVA EWR 09:20 12:10 Täglich Boeing 767-300 UA956 EWR GVA 17:35 07:30 (+1) Täglich Boeing 767-300 

weiterlesen »

Wetlease: Avion Express fliegt mit vier A320 für Air Baltic

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic fliegt im Sommerflugplan 2023 mit einem erheblichen Teil der Flotte im Auftrag anderer Gesellschaften. Daher nimmt man selbst vier Airbus A320 von Avion Express ins Wetlease. Insgesamt werden zwei der Flugzeuge vom 26. März bis zum 28. Oktober von der Basis in Riga aus operieren, während ein Flugzeug vom 1. Mai bis zum 28. Oktober in Vilnius und ein weiteres in Tallinn stationiert sein wird. „Obwohl die Herausforderungen, die durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine verursacht wurden, noch immer spürbar sind, stabilisiert sich die Luftfahrtindustrie langsam. Infolgedessen steigt die Nachfrage der Passagiere nach Flugreisen. Gleichzeitig hat die gesamte Branche weiterhin mit Problemen in der Lieferkette für technische Teile zu kämpfen, so dass wir zusätzliche Kapazitäten benötigen, um alle Passagiere zu befördern und Flugausfälle zu vermeiden. Deshalb wird Air Baltic in diesem Sommer mit Avion Express zusammenarbeiten, deren Flugzeuge noch mehr Sitzplätze bieten, so dass wir eine größere Anzahl von Passagieren befördern können“, so Firmenchef Martin Gauss.

weiterlesen »

Eindhoven: Ryanair erleidet Reifenplatzer mit B737-800

Am Sonntag, den 5. März 2023 erlitt die von Ryanair betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-DCR auf dem niederländischen Flughafen Eindhoven einen Reifenplatzer. Der Mittelstreckenjet wurde von Einsatzkräften zur Parkposition eskortiert. Aus London-Stansted kommend setzte der Ryanair-Jet, der unter der Flugnummer FR8282 unterwegs war, am Sonntag gegen Nachmittag in Eindhoven auf. Die Reise ist bis zu diesem Zeitpunkt völlig normal verlaufen. Allerdings platzte dann ein Reifen. Die Ursache für den Zwischenfall ist noch völlig unklar. Aus Sicherheitsgründen wurden Feuerwehr und Rettungskräfte vorsorglich bereitgestellt. Allerdings waren diese nicht notwendig und eskortierten die EI-DCR lediglich bis zur zugewiesenen Parkposition. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten die Boeing 737-800 von Ryanair sicher verlassen. Techniker nehmen nun das betroffene Rad genauer unter die Lupe.

weiterlesen »