Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Wien: Zoll beschlagnahmt zwei Tonnen gefälschte Markenprodukte aus China

Der österreichische Zoll konnte Mitte Jänner 2023 am Flughafen Wien-Schwechat eine Warensendung, die aus 44.830 gefälschten Markenprodukten bestand, beschlagnahmen. Diese befand sich auf dem Weg von China über Österreich nach Polen. Es ist üblich, dass Warensendungen am ersten EU-Airport kontrolliert werden und zwar auch dann, wenn diese sich lediglich im Transit in ein anderes Mitgliedsland der Europäischen Union befinden. So ist es Mitte Jänner 2023 auch mit den 73 aus der Volksrepublik China stammenden Kartons geschehen. Die Zollorgane fanden 44.830 gefälschte Produkte verschiedener Produktgruppen und Marken. Dabei handelte es sich beispielsweise um 14.564 gefälschte Sonnenbrillen, 23.060 Stück Handyzubehör, 1.640 Paar Sportschuhe oder 308 Luxus-Handtaschen. Das Gesamtgewicht der aufgegriffenen Schmuggelware lag bei über zwei Tonnen. „Dieser Fall beweist die Wichtigkeit des heimischen Zolls. Sendungen, die eigentlich nur auf ihrer Durchreise ins Ausland sind, müssen auch belangt werden, wenn eine Fracht enthalten ist, die unseren Bestimmungen nicht entspricht. Mit diesem Aufgriff hat unser Zoll erneut dazu beigetragen, Markenrechte und damit die korrekt handelnden Unternehmen zu schützen. Die Ware wurde vorläufig beschlagnahmt und die Rechtsinhaber der Originalmarken verständigt“, so Finanzminister Magnus Brunner. Die weitere Vorgangsweise ist nun die Entscheidung der Markeninhaber, möglich ist ein Verfahren aufgrund der Verletzung des Markenschutzes.

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Regierungskreise: Air-Malta-Nachfolger ist nicht vom Tisch

Um die mögliche Auflösung von Air Malta bei gleichzeitigem Start eines Nachfolgers wurde es in den letzten Wochen ruhig. Das Projekt ist aber so ganz und gar nicht vom Tisch, sondern Teil eines Notfallplans falls die EU-Kommission staatliche Beihilfen für den finanziell angeschlagenen Carrier nicht bewilligen sollte. Die maltesische Regierung befindet sich seit längerer Zeit in intensiven Verhandlungen mit Brüssel, denn bereits vor der Corona-Pandemie hat man Air Malta wiederholt mit Geldspritzen unter die Flügel gegriffen. Dies hat zur Folge, dass seinerzeits ein zeitlich befristetes Zuschussverbot verordnet wurde. Gegenüber der Tageszeitung „Malta Today“ sagte ein hochrangiger Regierungsvertreter, dass man mittlerweile keine Hoffnung mehr habe, dass man dennoch grünes Licht für den von Air Malta dringend benötigten Kapitalzuschuss bekommen wird. „Tatsache ist, dass sich die Regierung in der Endphase der Gründung einer alternativen nationalen Fluggesellschaft befindet, die Air Malta ersetzen soll“, so der Regierungsrepräsentant gegenüber dem Medium. „Der Plan sieht ein schlankeres und effizienteres Unternehmen vor, das nach streng kommerziellen Gesichtspunkten geführt wird“. Air Malta gilt aufgrund des Umstands, dass der Personalapparat für die vergleichsweise kleine Flotte stark aufgeblasen ist, als kostenintensiv. Zwar gibt es ein Programm, dass es Airlinebeschäftigten ermöglichen soll in den öffentlichen Dienst zu wechseln, aber dieses funktioniert eher schlecht. Problematisch ist, dass die Bezüge gleich bleiben sollen, aber in vielen Fällen über jenen der Beamten in den Behörden liegen. Immer wieder stand im Raum, dass auf Grundlage der ebenfalls staatlichen Malta MedAir ein neuer Carrier aufgebaut werden könnte. Derzeit ist vorgesehen, dass es sich um eine vollständige

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Brüssel: Air Belgium nimmt Kurs auf Südafrika

Die Fluggesellschaft Air Belgium plant im Sommerflugplan 2023 ab Brüssel die Destinationen Johannesburg, Kapstadt und Mauritius anzubieten. Letztere soll temporär reduziert angesteuert werden. Kapstadt bedient man zweimal wöchentlich mit einem Zwischenstopp in Johannesburg. Nach Mauritius geht es ab Brüssel in selbiger Frequenz. Allerdings wird zwischen 18. April und 28. April 2023 sowie von 16. Mai bis 2. Juni 2023 nur ein Umlauf pro Woche angeboten.

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Qatar Airways stockt Wien und Berlin auf

Golfcarrier Qatar Airways wird mit Wirksamkeit zum 2. Juli 2023 häufiger zwischen Doha und Wien-Schwechat fliegen. Der Carrier stockt die Route um vier wöchentliche Umläufe auf. Künftig wird man 14 Rotationen, die mit den Maschinentypen Airbus A320 und Boeing 787-8 bedient werden sollen, anbieten. Auf der Berlin-Strecke kommt es ebenfalls zu einer Veränderung, denn diese soll ab 1. Mai 2023 elfmal wöchentlich mit Airbus A350-900 bedient werden. Zum 1. Juli 2023 will man auf 14 Umläufe aufstocken.

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Ostersonntag: Sundair führt Dresden-Rundflug durch

Am Sonntag, den 10. April 2023, wird die deutsche Fluggesellschaft Sundair ab Dresden einen rund 40-minütigen Rundflug durchführen. Dieser wird im Auftrag von Niki Aviation & Holidays anlässlich des Ostersonntags angeboten. Nach dem optional buchbaren Brunch beginnt eine ausführliche Flughafenführung. Anschließend startet der Check-In für den Rundflug. Eine Vorfeldrundfahrt inklusive eines ausführlichen Zwischenstopps bei der Flughafenfeuerwehr schließt sich an. Alle Fragen werden dabei fachkundig durch den Airport-Kundendienst beantwortet. Danach beginnt das Boarding, bevor die Maschine schließlich startet und auf dem Rundflug einzigartige Perspektiven auf ganz Dresden und Umland bietet. Luftfahrtinteressierte erhalten zudem ausführliche Informationen zu allen fliegerischen und technischen Details.

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Marathon Airlines hat Athen-Benghazi aufgenommen

Die griechische Fluggesellschaft Marathon Airlines hat am 2. März 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Athen und Benghazi aufgenommen. Zum Einsatz kam der Embraer 175LR mit der Registrierung SX-MTO. Gemeinsam mit Air Mediterranean bietet man erstmals seit vielen Jahren Nonstopflüge zwischen Griechenland und Libyen an. An Bord des von Marathon Airlines durchgeführten Erstfluges befand sich auch der im Zielland tätige griechische Botschafter. In einer Ansprache betonte dieser, dass die Aufnahme der Flüge auch ein wichtiger Beitrag Griechenlands zum Wiederaufbau von Benghazi darstellen. „Die Aufnahme der Flugroute Athen-Benghazi ist ein deutlicher Hinweis auf die Absicht unseres Landes, langfristig in ganz Libyen präsent zu sein, mit ihm zusammenzuarbeiten und es zu unterstützen, sobald die interne Situation in Libyen dies zulässt“, so der Botschafter. Erst seit 12. Februar 2023 können im Generalkonsulat Benghazi wieder Visa für die Einreise nach Griechenland beantragt werden.

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Feber 2023: Wizz Air hatte 3.786.739 Fluggäste

Die Wizz Air Group hatte im Feber 2023 insgesamt 3.786.739 Passagiere an Bord. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man sich um 97,1 Prozent steigern. Die Auslastung wird seitens des Konzerns mit 98,3 Prozent ausgewiesen. Gleichzeitig gab der Carrier bekannt, dass im Sommer 2023 die Flotte von Wizz Air Abu Dhabi auf neun Maschinen aufgestockt werden soll. Ein zusätzlicher Airbus A321neo soll in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate stationiert werden. Wizz Air hat angekündigt, dass sie aufgrund von Sicherheitsbedenken ab dem 14. März 2023vorübergehend Flüge von und nach Chisinau, Moldawien, einstellen wird. Ab dem gleichen Datum wird Wizz Air seinen Flugbetrieb von Iasi, Rumänien, aus erweitern, um seine moldawischen Kunden zu bedienen.

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Düsseldorf: Condor nimmt Almeria auf

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird ab 12. Mai 2022 eine Nonstopverbindung zwischen Düsseldorf und dem spanischen Almeria anbieten. Laut Mitteilung des Provinzialrats handelt es sich um die erste Deutschland-Strecke seit fünf Jahren. Die Durchführung der Flüge soll einmal wöchentlich mit Airbus A320 erfolgen. Somit werden pro Richtung etwa 180 Sitzplätze angeboten. Der spanische Tourismusverband will die neue Verbindung, die vorerst im Sommer 2023 bedient werden soll, auch im Rahmen der ITB-Messe bewerben.

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Fly2Sky fliegt für Air Arabia Maroc

Die bulgarische Fluggesellschaft Fly2Sky wird im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung im Sommer 2023 mit drei Maschinen der A320-Reihe im Auftrag von Air Arabia Maroc fliegen. Es soll sich sowohl um A320 als auch um A321 handeln. „Wir freuen uns sehr, mit Air Arabia zusammenzuarbeiten und ihr Wachstum zu unterstützen, indem wir ihnen zusätzliche Flugzeuge für die Hauptsaison im Sommer zur Verfügung stellen. Der Vertrag über drei Flugzeuge ist ein Beweis für die starke Beziehung zwischen Fly2Sky und seinen Partnern, die sich auf die Bereitstellung von Dienstleistungen höchster Qualität konzentrieren“, so Aleksandrs Gusevs, Chief Commercial Officer von Fly2Sky. Die genaue Verteilung der Maschinentypen wurde seitens des Carriers nicht mitgeteilt. Derzeit besteht die Flotte von Fly2Sky aus je zwei Airbus A320 und A321. Laut CH-Aviation.com wird man in Kürze einen weiteren A320 einflotten.

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Charter: Nesma nimmt München-Hurghada auf

Im Auftrag eines Reiseveranstalters bedient die ägyptische Fluggesellschaft Nesma Airlines ab 5. März 2023 eine Nonstopverbindung zwischen München und Hurghada. Vorerst soll einmal pro Woche geflogen werden. Im Regelfall werden Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt. Da es sich um Charterflüge handelt, können Tickets nicht über die Homepage von Nesma Airlines gebucht werden, sondern nur im Rahmen von Pauschalreisen bzw. als Nur-Flug über Reiseveranstalter bzw. Agenturen dieser.

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