Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Wetlease: Corendon Europe fliegt für Spicejet

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe konnte die Boeing 737-800 mit der Registrierung 9H-TJC im Rahmen eines Wetlease-Vertrags bei der indischen Spicejet unterbringen. Seit 17. Feber 2023 ist der Mittelstreckenjet in Indien im Einsatz. Es handelt sich bereits um die vierte Maschine dieses Typs, mit der die Corendon-Gruppe im Auftrag von Spicejet fliegt. Weiters fliegt die türkische Fluggesellschaft mit fünf Boeing 737-Max-8 für den indischen Carrier. Die Fokussierung auf das Wetlease-Geschäft hat durchaus auch Auswirkungen auf den eigenwirtschaftlichen Flugplan, denn für den Sommer 2023 haben sowohl Corendon Airlines als auch Corendon Europe das Angebot deutlich gekürzt.

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Berlin: Nächste ILA findet im Juni 2024 statt

Im Juni 2024 soll auf dem Areal des Flughafens Berlin-Brandenburg wieder die ILA-Luftfahrtmesse über die Bühne gehen. Diese wird im Zeitraum von 5. bis 9. Juni 2024 stattfinden und unter dem Motto „Pioneering Aerospace“ stehen. Die entsprechende Absichtserklärung wurde von den fünf Veranstaltungspartnern – Messe Berlin GmbH, Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V., Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg und Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin bereits unterschrieben. Vereinbart wurde auch, dass die ILA 2024 einen besonderen Fokus auf so genanntes klimaneutrales Fliegen legen soll.

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Business Class: Japan Airlines servierte einzelne Banane mit Besteck als vegane Mahlzeit

Eine vegane Mahlzeit, das Japan Airlines einem Business-Class-Passagier auf einem siebenstündigen Flug servierte, sorgt derzeit für Verwirrung: Dem Reisenden wurde eine einzige Banane, die sich auf einem Teller befand, serviert. Dazu wurde in Plastik verpacktes Besteck gereicht. Der betroffene Fluggast stieß sich heftig daran an, dass Fluggäste, die nicht-vegane Speisen bestellt haben, beispielsweise Thunfisch-Salat, Käse oder Baguettes bekommen haben. Ebenso wie auf der Karte der Business-Class verzeichnet. Für den Veganer gab es jedoch nur eine Banane samt Besteck. Die Angelegenheit ereignete sich auf einem Flug von Jakarta nach Tokio. Japan Airlines will es aber zu nicht stehen lassen und betont, dass es während der siebenstündigen Reise zwei Mahlzeiten gegeben hätte. Zunächst habe man einen Snack und eine Erfrischung serviert und später das Mittagessen. Immerhin: Die zweite Mahlzeit war dann ein Nudelgericht. Dennoch stört den Reisenden, dass seiner Ansicht nach Japan Airlines veganes Catering nicht wirklich ernst nehmen würde. Er habe sich in der Business Class etwas erwartet, das zumindest gleichwertig mit jenem ist, das Nicht-Veganer bekommen haben. Eine einzelne Banane samt Besteck wäre seiner Meinung nach eine Verhöhnung. Der Carrier räumte ein, dass auf diesem Flug tatsächlich für Veganer lediglich Bananen als Snack angeboten wurden. Ein Sprecher von Japan Airlines entschuldigte sich, dass man die Erwartungen des Passagiers nicht habe erfüllen können. Weiters: „Wir werden weiterhin unsere Menüs im Hinblick auf das wachsende Interesse und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kunden, die spezielle Mahlzeiten anfordern, anpassen, einschließlich des wertvollen Feedbacks dieses Kunden“.

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Air Canada und United bauen USA-Kanada-Verkehr aus

Die Star-Alliance-Partner Air Canada und United Airlines stocken im Sommerflugplan 2023 ihre gemeinsame Kapazität zwischen Kanada und den USA auf. Beispielsweise bietet man neue Nonstop-Flüge zwischen Washington (Dulles) und Vancouver sowie Calgary an. Air Canada und United Airlines haben heute bekannt gegeben, dass sie im Rahmen ihres erweiterten gemeinsamen Abkommens über grenzüberschreitende Flüge im Sommer 2023 branchenführende Kapazitäten und neue Strecken zwischen Kanada und den USA anbieten werden – darunter einen neuen von United durchgeführten Flug zwischen Washington-Dulles und Calgary und einen neuen von Air Canada durchgeführten Flug zwischen Washington-Dulles und Vancouver. Die Fluggesellschaften haben ihre Flugpläne – vorbehaltlich der geltenden staatlichen und regulatorischen Bedingungen – gemeinsam optimiert und mehr Flüge hinzugefügt, um den Kunden eine bessere Konnektivität und flexiblere Flugzeiten zu bieten, mit über 80 grenzüberschreitenden Codeshare-Strecken und mehr als 260 täglichen Flügen.

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Charter: Peoples nimmt Altenrhein-Zadar auf

Im Auftrag des Reiseveranstalters High Life wird die Regionalfluggesellschaft Peoples ab 6. Mai 2023 einmal wöchentlich zwischen Altenrhein und Zadar fliegen. In Pula wird jeweils ein Zwischenstopp eingelegt. Die Kroatien-Flüge sollen am Verkehrstag Samstag mit dem Embraer 170 von Peoples durchgeführt werden. Vorerst ist die Charterroute bis 19. August 2023 befristet. Der Aufenthalt in Pula ist mit 40 Minuten im Flugplan ausgewiesen. Das von der Airline eingesetzte Fluggerät ist mit 76 Sitzplätzen bestuhlt.

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Lufthansa steckt 2,5 Milliarden Euro in neue Langstrecken-Kabine

Unter dem Projektnamen „Allegris“ modernisiert Lufthansa die Kabinen auf der Langstrecke. Künftig bietet man sowohl in der First- als auch in der Business-Class so genannte Doppelsuites an. Generell will der Carrier künftig mehr Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung stellen. Das Flaggschiff der neuen Langstreckenkabine ist die „Suite Plus“. Eine separate Doppel-Kabine mit deckenhohen Wänden und verschließbarer Tür, großem Tisch und zwei breiten Sitzen, die sich bei Bedarf zu einem bequemen Doppelbett kombinieren lassen. Gäste können ihre nahezu einen Meter breiten Sitze in der Suite nach persönlichen Bedürfnissen wärmen oder kühlen und das eigene Mobile Device mit dem Entertainment-System verbinden. Ausreichend Stauraum bietet eine Garderobe in der Suite, so dass sich Reisende bequem umziehen können und alle persönlichen Gegenstände griffbereit haben. Die Mahlzeiten, die laut Lufthansa zum Wunschzeitpunkt serviert werden sollen, können an einem First-Class-Tisch eingenommen werden. Rund 2,5 Milliarden Euro werden investiert Die neue Kabine soll ab dem kommenden Jahr zur Verfügung stehen. Zunächst wird diese auf allen neuausgelieferten Airbus A350 verbaut sein. Der Konzern lässt sich das „Allegris“-Projekt bis 2025 rund 2,5 Milliarden Euro kosten. Man verspricht, dass es in allen Reiseklassen zu signifikanten Verbesserungen kommen wird. Mit dem „Allegris“ Angebot werden künftig über 80 fabrikneue Flugzeuge der Lufthansa wie Boeing 787-9, Airbus A350 und Boeing 777-9 Ziele in der ganzen Welt anfliegen. Auch bereits für Lufthansa eingesetzte Flugzeuge wie die Boeing 747-8 werden umgerüstet. Die gleichzeitige Verbesserung des Reiseerlebnisses in allen Klassen und der Austausch von über 27.000 Sitzen sind in der Geschichte von Lufthansa einmalig. „Jeder Gast hat sein

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Emirates schickt Zweiklassen-A380 auch nach Düsseldorf

Golfcarrier Emirates Airline wird im Sommerflugplan 2023 auf ausgewählten Europa-Strecken auch Airbus A380, die mit zwei Beförderungsklassen bestuhlt sind, einsetzen. Vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen will man mit diesem Muster ab 1. September 2023 auch das Kurspaar EK55/EK56 (Dubai-Düsseldorf-Dubai) bedienen. Weiters ist vorgesehen, dass man mit Superjumbos in Zweiklassen-Konfiguration im Sommer 2023 unter anderem nach Birmingham, London-Gatwick und Manchester fliegt. Diese Maschinen sind mit 615 Sitzplätzen bestuhlt.

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SOS-Assistance: Neuer „Gipsbomber“-Anbieter am Start

Die seit vielen Jahren etablierte Tyrol Air Ambulance bekommt in Innsbruck Konkurrenz von der SOS-Assistance. Diese wird in Kooperation mit der deutschen Fluggesellschaft Private Wings entsprechende Ambulanzflüge, die umgangssprachlich auch „Gipsbomber-Flüge“ genannt werden, anbieten. Am Freitag, den 24. Feber 2022 hob erstmals eine Maschine im Auftrag der SOS-Assistance in Innsbruck in Richtung Antwerpen ab. Das Unternehmen betont in einer Aussendung, dass der Sonderflug seitens Versicherungsunternehmen, die in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden tätig sind, komplett ausgebucht wurde. Die Idee für das neue Unternehmen stammt von Siegfried Binder, der hauptberuflich Prfessor an der Universität „Progress“ Gyumri ist. Dazu erklärt er: „Über viele Jahre wurden verletzte Urlauber vom Skiurlaub von Innsbruck aus nach Hause geflogen. Die SOS-Assistance wird diese Tradition wieder aufleben lassen. Anfangs konzentrieren uns auf skigebietsnahe Abflughäfen wie Innsbruck, Salzburg oder Ingolstadt. Eine Erweiterung der Destinationen für Sommer ist jedoch schon fix geplant. Die Zieldestinationen liegen derzeit in den Benelux“. Da die Neugründung – im Gegensatz zum Mitbewerber Tyrol Air Ambulance – keine Fluggesellschaft ist, muss man mit Partnern zusammenarbeiten. Fündig wurde man bei der deutschen Private Wings, die für die „Gipsbomberflüge“ die Muster Dornier 328-Turboprop bzw. Dornier 328-Jet einsetzt. Beide Flugzeuge verfügen über unterschiedliche Bestuhlungen, sodass Sitzend- und Liegend-Transporte möglich sind. Dank der jahrelangen Erfahrung aus den Intensiv-Patiententransporten der Euroambulance weiß Siegfried Binder über die Bedeutung von qualifiziertem medizinischem Personal. Deshalb wird jeder Flug professionell von Ärzten, Sanitätern und Pflegekräften begleitet. Das deutsche Flugunternehmen Private Wings verfügt über fast 30 Jahre Erfahrung in der Abwicklung von Charterflügen für Industrie-,

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Sichuan Airlines erhöht Rom-Frequenzen

Die chinesische Fluggesellschaft Sichuan Airlines wird im Sommerflugplan 2023 sämtliche Flüge vom Flughafen Chengdu Tianfu aus durchführen. Den bislang ebenfalls genutzten Chengdu Shuangliu Airport wird man dem aktuellen Stand der Dinge nach nicht mehr ansteuern. Im Europa-Verkehr werden die Frequenzen nach Istanbul, St. Petersburg und Rom-Fiumicino erhöht. Weiters wird der Carrier wieder dreimal wöchentlich nach Moskau-Sheremetyevo fliegen. Weitere Aufstocken gibt es in Richtung USA, Kanada und im asiatischen Raum.

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Prag-Paris: Smartwings fliegt verstärkt für CSA

Auf der momentan einzigen Strecke, die CSA unter eigenen Flugnummern anbietet, werden im Sommerflugplan 2023 verstärkt Boeing 737-800 der Konzernschwester Smartwings verkehren. Es handelt sich um die bis zu zweimal täglich bediente Verbindung Prag-Paris Charles de Gaulle. Das Streckennetz von CSA ist seit der Insolvenz stark geschrumpft. Mittlerweile wird nur noch eine Route unter OK-Flugnummern bedient. Einige andere wurden längst von Smartwings übernommen. Zwischen 27. März 2023 und 20. April 2023 sollen verstärkt Boeing 737-800 der Konzernschwester für CSA eingesetzt werden. Derzeit ist geplant, dass die Strecke Prag-Paris mit Wirksamkeit zum 1. Juni 2023 auf einmal täglich reduziert werden soll.

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