Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Sommer 2023: Smartlynx fliegt für Tui ab Münster/Osnabrück

Im Auftrag des Reiseveranstalters Tui Deutschland wird die Smartlynx Group im Sommerflugplan 2023 einige Ferienziele ab dem deutschen Flughafen Münster/Osnabrück bedienen. Dazu stationiert man vor Ort Flugzeuge. Dem Vernehmen nach sollen überwiegend Airbus-Jets des maltesischen Ablegers Smartlynx Malta zum Einsatz kommen. Allerdings äußerte sich die Firmengruppe nicht dazu welches AOC ab Münster/Osnabrück zum Einsatz kommen wird. In der vergangenen Saison hatte Tui Deutschland ab diesem Airport hauptsächlich mit der aus Malta stammenden Corendon Europe zusammengearbeitet. Seit einigen Monaten befinden sich der zuletzt genannte Carrier sowie deren türkische Muttergesellschaft und die Schwester in den Niederlanden auf dem Rückzug. Zahlreiche Routen, die auf eigene Rechnung bedient wurden, hat man aus dem Programm genommen. Für den Sommer 2023 plant man mit einem reduzierten Angebot. Corendon Dutch Airlines wird in erheblichem Umfang in Amsterdam abziehen und im Gegenzug in Brüssel ausbauen. Für Tui Deutschland wird Smartlynx vorerst sieben Ferienziele bedienen. Diese werden im Sommerflugplan 2023 schrittweise aufgenommen. Es handelt sich um Teneriffa-Süd, das jeweils an Samstagen angeflogen werden soll, Fuerteventura, das für Montage geplant ist, Las Palmas, das man an Sonntagen anfliegen will, Kos, das für Mittwoch und Freitag geplant ist, Rhodos, wo es an Donnerstagen und Freitagen hingehen soll, Heraklion, das man an Dienstagen, Mittwochs und Donnerstags bedienen will sowie um Palma de Mallorca, das an Montage, Dienstagen, Freitagen und Samstags im Tui-Flugplan ab dem FMO zu finden ist.

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Kopenhagen: Bombendrohung gegen Embraer 170 von Lot

Am Montag, den 5. Dezember 2022 musste gegen Abend auf dem Flughafen Kopenhagen-Kastrup ein Embraer 170 der polnischen Fluggesellschaft Lot evakuiert werden. Gegen die SP-LDF, die als LO459 von Warschau aus gekommen ist, gab es eine Bombendrohung. „Wir haben eine Bombendrohung gegen ein Flugzeug erhalten. Wir haben sie um 21.47 Uhr erhalten. Das Flugzeug landete kurz darauf auf dem Kopenhagener Flughafen. Wir haben die Passagiere evakuiert, die alle wohlauf waren. Sie werden jetzt an einem speziell dafür vorgesehenen Ort am Flughafen abgefertigt“, teilte die dänische Polizei mit. Am Dienstag gab die Exekutive der Öffentlichkeit bekannt, dass man keinen Sprengstoff gefunden hat. Für die Fluggäste, die Crew und das Fluggerät habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung bestanden. Nun versucht man den Verursacher der Drohung ausfindig zu machen und gegebenenfalls vor Gericht zu stellen.

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Neue Strecken: Aegean Airlines mit Buchungszahlen zufrieden

Das griechische Star-Alliance-Mitglied Aegean Airlines hat im laufenden Winterflugplan 2022/23 ab der Homebase Athen mit Riad, Paphos, Podgorica, Köln/Bonn, Florenz, Eindhoven und Basel einige neue Ziele im Programm. Nach einigen Wochen betrieb zieht der Carrier eine erste positive Bilanz. Ab dem Flughafen Thessaloniki hat man in der laufenden Winterperiode 2022/23 die Destinationen Zürich, Berlin, Brüssel, Hamburg, Rom-Fiumicino und Mailand-Malpensa neu im Programm. Es handelt sich um Routen, die man im Sommer 2022 neu aufgenommen hat und sich später dazu entschlossen hat diese ganzjährig anzubieten. Aegean Airlines teilt dazu mit, dass man auch auf diesen Routen mit den Buchungszahlen und der Auslastung zufrieden ist.

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Salzburg: FlyDubai verbessert die Flugzeiten

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai ändert auf der Strecke Dubai-Salzburg mit Wirksamkeit zu Mitte Jänner 2023 die Flugzeiten. Laut Erklärung des Airports, dessen Firmenchefin die nächtlichen Flüge „ein Dorn im Auge waren“, soll es zu signifikanten Verbesserungen für die Passagiere kommen. FlyDubai steuert seit dem Jahr 2021 den Salzburger Flughafen an. Die Route hätte eigentlich wesentlich früher aufgenommen werden sollen, jedoch musste der Erstflug aufgrund der Corona-Pandemie wiederholt verschoben werden. Ab Mitte Jänner 2023 landen die Maschinen von Flydubai am Samstag bereits um 12:55 Uhr und am Dienstag, Donnerstag und Sonntag um 13:05 Uhr. Der Start in Richtung Dubai erfolgt eine Stunde nach der Landung.

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November 2022: Airbus lieferte 68 Flugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im November 2022 insgesamt 68 Verkehrsflugzeuge an 40 Kunden übergeben. Gleichzeitig konnte man 29 Neubestellungen an Land ziehen. Seit Jahresanfang 2022 erhielt der Hersteller 1.062 Orders. Gleichzeitig musste man aus den unterschiedlichsten Gründen auch 237 Stornos verzeichnen. Im November 2022 konnte man 29 Neubestellungen, die sich aus drei A330-900, acht A321neo, 12 A320neo und sechs A220-300 zusammensetzen, bekommen. Die zuletzt genannten Flugzeuge sind für Croatia Airlines bestimmt. Damit hat Airbus seit Beginn dieses Jahres 565 Maschinen an 72 Kunden ausgeliefert. Das selbstgesteckte Jahresziel wird man aber verfehlen und hält an diesem nicht mehr fest, teilte der Hersteller am Dienstagabend mit.

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USA: Bis zu 34 Prozent mehr Lohn für Delta-Piloten

Die Piloten der U.S.-amerikanischen Fluggesellschaft Delta sollen deutlich mehr Lohn bekommen. Die Geschäftsleitung einigte sich mit den Gewerkschaften auf eine Steigerung von 34 Prozent, die über einen Zeitraum von drei Jahren gewährt werden soll. Aus dem Vertragsentwurf, der noch formell von den gewerkschaftlich organisierten Flugzeugführern abgesegnet werden muss, geht hervor, dass zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Vereinbarung die Gehälter um 18 Prozent erhöht werden sollen. Ein Jahr später soll es fünf Prozent mehr Geld geben, anschließend vier Prozent und nach zwei Jahren abermals vier Prozent. Unter dem Strich soll stehen, dass gegenüber dem heutigen Stand in drei Jahren bis zu 34 Prozent mehr Lohn ausbezahlt wird. Zusätzlich zu der Gehaltserhöhung bietet der neue Vertrag laut Vertragsentwurf eine Einmalzahlung in Höhe von kumulativ 22 Prozent der Verdienste der Delta-Piloten zwischen 2020 und 2022, wenn der Vertrag ratifiziert wird.  Die Mitbewerber American Airlines und United Airlines haben bereits neue Tarifverträge für ihre Piloten abgeschlossen. Auch bei diesen ist es zu signifikanten Lohnerhöhungen für die Flugzeugführer gekommen. Viele U.S.-amerikanische Fluggesellschaften leiden derzeit unter akutem Pilotenmangel. Mit höheren Gehältern will man die Jobs attraktiver machen. Auch ist es ein offenes Geheimnis, dass es über viele Jahre hinweg Nullrunden gab und während der Corona-Pandemie waren die Bezüge bei vielen Carriern gekürzt. Bei Delta Air Lines sind damit mögliche Streiks vom Tisch. Ende Oktober 2022 drohten die Gewerkschafter, dass sie zu Arbeitsniederlegungen aufrufen werden, sofern die Geschäftsleitung nicht entgegenkommen konnte. Der ausverhandelte Kompromiss entspricht in großen Teilen den Forderungen der Arbeitnehmervertreter. Nun müssen die Mitglieder über

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Autodieb nach Waffeneinsatz am Flughafen Tel Aviv gestellt

Eigentlich wollte ein Mann nur ein Auto klauen, doch fehlende Ortskenntnisse und eine falsch gewählte Abfahrt führten dazu, dass er ausgerechnet am israelischen Flughafen Tel Aviv-Ben Burion herausgekommen ist. Der Airport gilt als besonders gut gesichert und verfügt über Checkpoints in der Einfahrt. Der mutmaßliche Autodieb dürfte nervös geworden sein und aus Angst, dass er erwischt werden könnte, einen Checkpoint durchbrochen haben. Gar keine gute Idee, denn mit dieser Aktion machte er nicht nur Polizei und Sicherheitsbehörden auf sich aufmerksam, sondern löste auch gleich noch einen größeren Alarm aus. Die Beamten eröffneten das Feuer auf das Fahrzeug, wobei zu diesem Zeitpunkt laut Times of Israel noch gar nicht bekannt war, dass das Auto gestohlen ist. Der Mann wurde durch das Eingreifen der Sicherheitskräfte leicht verletzt und musste anschließend medizinisch behandelt werden. Danach wurde er von der Polizei umfangreich verhört. Es stellte sich dann heraus, dass er das Fahrzeug gestohlen und sich verfahren hatte. Beim Checkpoint bekam er Panik und hatte Angst wegen des Diebstahls erwischt zu werden. Angeblich soll es sich um einen Palästinenser, der sich illegal in Israel aufgehalten hat, handeln. Die Flughafenbehörde erklärte weiters, dass es sich um den fünften derartigen Vorfall mit gestohlenen Autos handeln soll und das binnen weniger Monate. Aufgrund des Schusswechsels wurden die Passagiere im Terminal angewiesen eine Sicherheitshaltung am Boden einzunehmen. Diese wurde von Augenzeugen gefilmt und unter anderem auf dem Social-Media-Portal Twitter veröffentlicht. Das Video ist nachstehend eingebettet. Aufgrund des Vorfalls mit dem stümperhaften Autodieb sind weder Fluggäste noch Personal zu Schaden

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St. Petersburg: FlyDubai baut Russland-Präsenz weiter aus

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai weitet mit der Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Dubai und der Metropole Sankt Petersburg die Präsenz auf dem russischen Markt weiter aus. Ab 20. Januar 2023 will man diese Route täglich bedienen. Ebenso ab Mitte Januar 2023 wird man in Salzburg die Flugzeiten anpassen. Sankt Petersburg gilt nicht nur aus wichtige Wirtschaftsmetropole, sondern spielt auch im Tourismus eine hohe Bedeutung. Die Stadt zieht Besucher aus aller Welt an, wobei die Erreichbarkeit auf dem Luftweg seit dem Beginn des kriegerischen Überfalls auf die Ukraine eingeschränkt ist. EU-Carrier sind im russischen Luftraum gebannt und umgekehrt dürften Fluggesellschaften mit Sitz in der Russischen Föderation jenen der Europäischen Union und anderer Staaten nicht nutzen. Der internationale Flugverkehr, die zuvor meist nostop abgewickelt wurde, hat sich seither auf einige Drehkreuze verlagert. Dabei sind Dubai, Doha, Istanbul, Antalya und Abu Dhabi sowie Belgrad besonders hervorzuheben, da an diesen Airports viele Umsteiger von/nach Russland zu verzeichnen sind. Auch wurden die Flugverbindungen nicht reduziert, sondern sukzessive ausgebaut. Mit Ausnahme der serbischen Hauptstadt gilt dies sowohl für russische Carrier als auch lokale Airlines, zumeist Netzwerkcarrier, aber auch Lowcoster. FlyDubai wird ab 20. Jänner 2023 täglich zwischen Dubai und Sankt Petersburg fliegen. Damit bietet man ein weiteres Ziel in der Russischen Föderation an. Das Streckennetz wächst Unternehmensangaben nach auf 144 Destinationen, die ab den Vereinigten Arabischen Emiraten angeboten werden. Mit Emirates unterhält man ein umfangreiches Codeshareabkommen, so dass am Drehkreuz Umstiege zwischen den beiden Carriern möglich sind. Im Regelfall sollen Boeing 737-Max-8 eingesetzt werden. Hierbei ist noch auf

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Triebwerksprobleme: Lufthansa-A350 musste außerplanmäßig in Luanda landen

Am Samstag, den 4. Dezember 2023, musste Lufthansa-Flug LH575 auf dem Weg von Kapstadt nach München eine außerplanmäßige Landung in Luanda (Angola) einlegen. Betroffen ist der Airbus A350-900 mit der Registrierung D-AIXE. Die Cockpitcrew der Langstreckenmaschine stellte über dem Staatsgebiet von Angola technische Probleme im Bereich des linken Triebwerks fest. Daher entschied man sich den Sinkflug einzuleiten und landete außerplanmäßig auf dem Flughafen Luanda. Mangels vor Ort verfügbarer Ersatzteile zieht sich der Weiterflug einige Tage hin.

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Olaf Scholz: „Deutschland wird F-35 kaufen“

Deutschlands Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat erklärt, dass man für die Bundeswehr Kampfjets des Typs F-35 anschaffen wird. Diese sollen die Einsatzfähigkeit im Rahmen der Nato-Zusammenarbeit verbessern und im Ernstfall auch mit U.S.-amerikanischen Atomwaffen bestückt werden können. Derzeit ist geplant, dass die Lockheed Martin F-35 auf dem Fliegerhorst Büchel stationiert werden sollen. Dazu sind jedoch einige Umbauarbeiten notwendig, wobei noch offen ist, ob diese rechtzeitig bis zum Jahr 2026 fertiggestellt werden können. Die Neuanschaffungen sollen in die Jahre gekommene Tornados ersetzen.

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