Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Indien: Go First erhält weitere Staatshilfe

Die indische Billigfluggesellschaft Go First hat im November 2022 eine weitere staatliche Unterstützung in der Höhe von rund 49,4 Millionen U.S.-Dollar erhalten. Damit erhöht sich das Volumen, das über den Notfallfonds gewährt wurde, auf 98,8 Millionen U.S.-Dollar. Die indische Regierung hat im Oktober 2022 bekanntgegeben, dass das so genannte Emergency Credit Line Guarantee Scheme verlängert und fortgeführt wird. Go First ist die erste Fluggesellschaft, von der bekannt ist, dass diese seither zusätzliche Mittel erhalten hat. Dem Vernehmen nach haben auch andere Anbieter, darunter Spicejet, entsprechende Anträge gestellt.

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Singapore Airlines und Thai Airways wollen eng zusammenarbeiten

Die Star-Alliance-Mitglieder Singapore Airlines und Thai Airways wollen künftig enger zusammenarbeiten. Dazu hat man eine Absichtserklärung, die zur Bildung einer strategischen Partnerschaft führen soll, unterschrieben. Kernstück sind zusätzliche Codeshare-Verbindungen. Sofern die das Memorandum of Understanding tatsächlich umgesetzt wird, will man zunächst zwischen Singapur und Bangkok eng kooperieren. Thai Airways würde in weiterer Folge ihren Code auf Singapore-Airlines-Flüge nach Kapstadt, Johannesburg, Houston, Los Angeles, New York, San Francisco, Seattle und Vancouver legen. Die singapurische Fluggesellschaft teilte mit, dass die Vereinbarung Flüge von Singapur Changi Airport (SIN) nach New York John F. Kennedy International Airport (JFK) und Newark Liberty International Airport (EWR) umfassen wird. Diese Codeshare-Flüge müssen noch von den Behörden genehmigt werden. Die beiden Fluggesellschaften werden auch weiterhin nach Möglichkeiten für Codesharing auf anderen Flügen zwischen Singapur und Thailand sowie zu Zielen in Europa, Indien und im Südwestpazifik Ausschau halten. „SIA und Thai verbindet seit vielen Jahren eine enge Beziehung, die wir mit diesem umfassenden Abkommen weiter ausbauen wollen. Beide Fluggesellschaften haben einen treuen Kundenstamm und sind sowohl in Südostasien als auch auf der ganzen Welt aktiv“, sagte Goh Choon Phong, Chief Executive Officer von Singapore Airlines. Der amtierende CEO von Thai Airways, Suvadhana Sibunruang, merkte an, dass die Partnerschaft „auch die Ausweitung des Thai-Netzes auf weitere Strecken in den Vereinigten Staaten, Kanada, Südafrika, Europa, Indien und im Südwestpazifik ermöglichen wird. Die Zusammenarbeit stärkt die Netzwerke der beiden Fluggesellschaften als Mitglieder der Star Alliance“.

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Russland: PD-35-Triebwerk verschiebt sich bis mindestens 2029

Das russische Aviadvigatel PD-35-Triebwerk wird sich um zumindest zwei Jahre verzögern. Dies räumte Alexander Inozemtsev, Chefingenieur der United Engine Corporation, gegenüber der Agentur Tass ein. Ursprünglich war vorgesehen, dass das PD-25 zwischen 2027 und 2028 erstmals ausgeliefert werden soll. Aufgrund „aller Ereignisse verschiebt sich der Termin um ein paar Jahre“. Der Manager vermeidet es genaue Gründe wie den Krieg gegen die Ukraine bzw. daraus resultierende Sanktionen der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten von Amerika zu benennen. Derzeit geht man seitens der United Engine Corporation davon aus, dass das PD-35 nicht vor dem Jahr 2029 ausgeliefert werden kann. Angeblich würde auch dahinterstecken, dass man für die Modelle PD-14, PD-8 und PS-90A zusätzliche personelle Ressourcen einsetzen muss, da diese momentan Priorität haben sollen. Bei der PD-35 handelt es sich um eine verbesserte und modifizierte Version der PD-14, die sich derzeit in der Entwicklung befindet und als Antrieb für die MC-21, Russlands kommendes Mittelstreckenflugzeug, vorgesehen ist. Es soll mit Triebwerken wie dem Rolls-Royce Trent 1000 und dem GEnx von General Electric konkurrieren und bis zu 77.000 Pfund Schub entwickeln.

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EU-Kommission bewilligt französischen Domestic-Bann

Die Europäische Kommission hat für das geplante Verbot von kurzen Inlandsflügen innerhalb Frankreichs grünes Licht gegeben. Die Regierung plant ultrakurze Verbindungen zu verbieten, wenn es auf dem Schienenweg eine Alternative mit einer Reisezeit von weniger als 2,5 Stunden gibt. Selbsternannten Klimaschützern gehen die Pläne aber noch nicht weit genug, denn die Regelung hat auch einen Haken, von dem in erster Linie Air France profitiert. Verbindungen, die überwiegend als Zubringer oder Anschlüsse von/nach Paris-Charles de Gaulle fungieren, sind für vorerst drei Jahre ausgenommen. Konkret bedeutet das, dass der Bann in erster Linie den Point-to-Point-Verkehr innerhalb Frankreichs betrifft. Derartige Inlandsflüge sollen künftig nicht mehr erlaubt sein, wenn es eine Bahnverbindung mit einer Reisezeit von weniger als 2,5 Stunden gibt. Nach drei Jahren soll die Regelung evaluiert werden und dann soll über eine mögliche Fortführung entschieden werden. „Ich begrüße die Entscheidung der Kommission, die es ermöglicht, neue Schritte in Richtung eines effektiven Flugverbots einzuleiten, wenn es eine Alternative von weniger als 2h30 mit dem Zug gibt“, sagte Clément Beaune, französischer Delegierter des Verkehrsministers. „Dies ist eine große Anstrengung, und ich bin stolz darauf, dass Frankreich in diesem Bereich eine Vorreiterrolle spielt“.

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Irland: Emerald gewinnt weitere PSO-Ausschreibung

Die irische Regionalfluggesellschaft Emerald Airlines hat den Zuschlag für den Betrieb der PSO-subventionierten Strecke zwischen Donegal und Dublin erhalten. Momentan wird diese zeitlich befristet von Amapola Flyg betrieben. An den zuletzt genannten Carrier wurde nach der Insolvenz von Stobart Air im Rahmen einer so genannten Notvergabe ein temporärer Zuschlag erteilt. Dieser endet am 25. Feber 2023, so dass Emerald Airlines am 26. Feber 2023 übernehmen wird. Der Subventionsvertrag läuft bis vorerst 25. Feber 2025 und kann gegebenenfalls verlängert werden.

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Italien: Ita Airways legt zwei Busstrecken auf

Die italienische Fluggesellschaft Ita Airways und das Fernbusunternehmen Itabus arbeiten künftig zusammen. Die Airline wird ihren AZ-Code auf die Busverkehre ab Pescara und Perugia zum Flughafen Rom-Fiumicino legen. Pro Strecke sind zwei Kurspaare vorgesehen. Laut Fluggesellschaft sollen die Fahrzeiten auf die Flüge abgestimmt sein. Derzeit fliegt Ita Airways nicht zwischen Rom und Pescara. Den Flughafen Perugia hat man momentan nicht im Streckennetz.

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Heathrow: Weiterer Streik vor Weihnachten angekündigt

Am größten Flughafen des Vereinigten Königreichs, London-Heathrow, könnte es in der Weihnachtszeit wieder zu Engpässen kommen. Nicht nur der akute Personalmangel wirkt sich negativ aus, sondern auch der Umstand, dass ein weiterer Streik angekündigt ist. Die Gewerkschaft Unite ruft am 16. Dezember 2022 das in Heathrow tätige Bodenpersonal zur 72-stündigen Arbeitsniederlegung auf. Dies könnte zu chaotischen Zuständen führen, wenngleich die vor Ort tätigen Dienstleister beschwichtigen und der Ansicht sind, dass man die Auswirkungen für die Passagiere so gering wie möglich halten will.

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Paris-CDG: Viele Airlines ziehen ins wiedereröffnete Terminal 1 um

Am Flughafen Paris-Charles de Gaulle wurde nach rund zweijähriger Umbauphase das Terminal 1 wieder in Betrieb genommen. Einige Airlines ziehen in dieses Gebäude um. Betroffen ist auch die Lufthansa Group, die bereits seit 1. Dezember 2022 das T1 nutzt. Laut dem vom Flughafenbetreiber veröffentlichten Umzugsplan werden die Carrier nach dem nachstehenden Zeitplan ins Terminal 1 umziehen. Passagieren wird dringend geraten sich kurz vor der Anreise zum Airport CDG zu informieren in welchem Gebäudekomplex ihr Flug abgefertigt wird, da es zu Änderungen bzw. Verzögerungen kommen kann.

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Hawaiian Airlines reaktiviert Flüge auf die Cook-Inseln

Nach einer langen Unterbrechung nimmt Hawaiian Airlines ab Mai 2023 wieder Kurs auf die Cook-Inseln. Man wird ab 20. Mai 2023 zwischen Honolulu und Rarotonga fliegen. Weiters bietet man Zubringerflüge aus 15 U.S.-amerikanischen Städten an. Zuletzt hat Hawaiian Airlines die Cook-Inseln im Jahr 1993 im Streckennetz gehabt. Der Flug HA495 startet samstags um 16 Uhr in Honolulu und kommt am selben Tag um 22.25 Uhr in Rarotonga an. Der Rückflug, HA496, startet sonntags um 23:35 Uhr in Rarotonga und kommt montags um 5:50 Uhr in Honolulu an. Die Route soll mit Maschinen des Typs Airbus A321neo bedient werden.

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Getjet bringt Ableger in Lettland an den Start

Der ACMI- und Charteranbieter Getjet verfügt nun über einen weiteren Ableger: Am 30. November 2022 hat man AOC und Betriebsgenehmigung für Getjet Airlines Latvia seitens des lettischen Verkehrsministeriums überreicht bekommen. Das „Stammhaus“ sitzt im Nachbarland Litauen und ist auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Mit dem Ableger in Lettland will man dieses Segment weiter ausbauen und auch für Reiseveranstalter ab Riga und anderen lettischen Airports tätig sein. Rolands Ramins, Leiter von GetJet Airlines Latvia, betont, dass die Zusammenarbeit mit den lettischen Behörden bei der Erlangung des Zertifikats hervorragend war. Insgesamt ist die gesamte Unternehmensleitung dankbar für die Anstrengungen, die das Team und seine Interessenvertreter seit der Gründung der Fluggesellschaft im Jahr 2022 unternommen haben. „Die Gründung einer neuen Fluggesellschaft in Lettland ist ein strategischer Schritt, der neue Wachstumschancen für unser Unternehmen eröffnet. GetJet Airlines Latvia wird zusammen mit seinem litauischen Pendant strategische Geschäftssynergien schaffen, die es ermöglichen, das Potenzial des Charterdienstes in der gesamten Region auszuschöpfen“, so Darius Viltrakis, CEO von GetJet Aviation Holdings. Auf dem lettischen AOC sollen zusätzliche Flugzeuge registriert werden, mit denen die Firmengruppe im kommenden Jahr wachsen möchte. Derzeit geht man davon aus, dass die Charter- und ACMI-Nachfrage im Jahr 2023 weiterhin hoch sein wird. Zu möglichen Kunden hat man bislang aber keine Angaben gemacht. „Als Inhaber des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (AOC) sind wir gut aufgestellt, um viele neue Möglichkeiten für das Geschäftswachstum zu entwickeln und unsere Erfahrung, Marktkenntnis und die Stärke unseres Teams zu nutzen, um mit unseren Partnern maximale Ergebnisse zu erzielen“, so Getjet-Latvia-Chef

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