Amely Mizzi

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Amely Mizzi

IAG übernimmt Air Europa komplett

Die International Airlines Group hat mit Globalia vereinbart, dass die noch verbliebenen 80 Prozent der Fluggesellschaft Air Europa zum Preis von 400 Millionen Euro übernommen werden. Damit hat man den Carrier für rund 500 Millionen Euro gerkauft. Geplant ist, dass Air Europa mit dem IAG-Konzernmitglied Iberia zusammengeführt werden soll. Allerdings steht das von der spanischen Regierung unterstützte Vorhaben noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die EU-Kommission und andere Wettbewerbsbehörden. Im ersten Anlauf gab es erhebliche Bedenken, die auch dazu beigetragen haben, dass dieser abgebrochen wurde. Derzeit gehen die beiden Vertragspartner davon aus, dass die Einholung der Freigabe bis zu 18 Monate in Anspruch nehmen kann. Der Vorstand der IAG ist der Ansicht, dass die Gruppe durch die Übernahme von den Wachstumschancen auf dem lateinamerikanischen und karibischen Markt sowie von der verbesserten Anbindung an Asien profitieren kann.

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Norse Atlantic Airways gibt „Zubrigerflüge“ Oslo-Gatwick auf

Die Umstellung des Flugangebots Gatwick-Flugangebots auf die britische Norse Atlantic UK hat auch Auswirkungen auf die Route Oslo-Gatwick, denn diese wird mit Wirksamkeit zum 26. März 2023 aufgegeben. Die innereuropäischen Dreamliner-Flüge mussten deshalb angeboten werden, da die norwegische Norse Atlantic Airways das Angebot ab Gatwick bislang im Rahmen der Fünften Freiheit durchgeführt hat. Mit Flugplanwechsel auf die Sommerperiode 2023 gehen die Flüge ab dem zweitgrößten Airport des Vereinigten Königreichs auf den Ableger Norse Atlantic UK über. Das zuletzt genannte Unternehmen ist eine britische Fluggesellschaft, weshalb man sich nicht mehr der bisherigen Konstruktion bedienen muss und somit die Dreamliner-Flüge zwischen Oslo und Gatwick entbehrlich werden.

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Wetlease: Finnair fliegt mit vier Airbus A320 für British Airways

Die Oneworld-Mitglieder Finnair und British Airways bauen eine seit dem Sommerflugplan 2022 bestehende Wetlease-Kooperation weiter aus. Ergänzend zu den Airbus A321, mit denen der finnische Carrier bereits auf BA-Strecken im Einsatz ist, werden auch A320 im Rahmen einer ACMI-Vereinbarung fliegen. Die Kooperation wird um vorerst vier Airbus A320, die ab Ende März auf Strecken von British Airways eingesetzt werden, erweitert werden. Im Vorjahr wurde die Wetlease-Zusammenarbeit zwischen den beiden Carriern mit vier A321 gestartet.

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Hainan Airlines stockt Peking-Brüssel auf

Die chinesische Fluggesellschaft Hainan Airlines wird ab 26. März 2023 häufiger zwischen Peking und Brüssel fliegen. Weiters wird man künftig den Maschinentyp Airbus A330-300 anstatt Boeing 787-9 einsetzen. Im Sommerflugplan 2023 beabsichtigt Hainan Airlines täglich zwischen den beiden Hauptstädten zu pendeln. Bislang werden vier wöchentliche Flüge angeboten. Weitere Destinationen in Europa, die im Sommer 2023 angeboten werden sollen, sind: Rom-Fiumicino, Madrid, St. Petersburg, Moskau-SVO, Manchester, Berlin und Belgrad.

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Melilla: Spanien lässst größere Flugzeuge auf Exklaven-Airport zu

Der spanische Flughafen Melilla befindet sich in einer Exklave auf dem afrikanischen Kontinent. Bislang war man hinsichtlich der zugelassenen Flugzeugtypen stark eingeschränkt, denn man war nur in der Klasse 2C zertifiziert. Dies änderte sich nun, denn die Aesa hat grünes Licht für 3C gegeben. Bisher hatte der Flughafen Melilla in seinem Flugplatzzertifikat den Code 2C, der auf der Einstufung seiner Einrichtungen gemäß RD 862/2009 im Jahr 2013 und der EU-Verordnung 139/2014 im Jahr 2017 beruhte. Dies erlaubte den Betrieb von Flugzeugen mit demselben oder einem niedrigeren Codebuchstaben und der gleichen Nummer, mit Ausnahme von drei Militärflugzeugen, die im internen Verfahren für den Betrieb von Flugzeugen mit einem höheren Codebuchstaben vorgesehen sind (A400M, C130 und C160). Die Änderung der Kategorie bedeutet eine Erweiterung der Flugzeugtypen, die in der Infrastruktur betrieben werden können, da diese über eine zertifizierte Start- und Landebahn von 1.200 bis 1.800 Metern verfügt. Zu dieser Kategorie gehören unter anderem Modelle wie der CRJ 200, der Airbus 318, der Airbus 319, die BAe 146 oder die Embraer 170. Neben größeren Flugzeugen können in der neuen Kategorie auch viele Modelle der Geschäfts- und der allgemeinen Luftfahrt eingesetzt werden, was eine größere Vielfalt des Verkehrs ermöglicht. Unter den durchzuführenden Maßnahmen sind die zusätzliche horizontale Signalisierung auf der Piste 15-33 und die Änderung des ebenen Streifens der Start- und Landebahn von 80 auf 150 Meter Breite hervorzuheben, die Nivellierung und Maßnahmen an den Schächten des Streifens sowie Erdbewegungen mit Änderung der Nivellierung und des Gefälles im Start- und Landebahnstreifen umfassen.

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Marabu setzt auf Wetlease-Flugzeuge von Heston und Nordica

Unter dem Namen Marabu hat die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor eine in Estland ansässige Konzernschwester bekommen. Diese wurde von Mehrheitseigentümer Attestor gegründet und kooperiert zumindest in der Anfangsphase mit der staatlichen Nordic Aviation Group. Der ehemalige Condor-Vertriebschef Paul Schwaiger, der zwischenzeitlich vom vormaligen Niki-Geschäftsführer Christian Lesjak abgelöst wurde, fungiert als Geschäftsführer von Marabu Airlines. Im Gespräch mit der FVW erklärt der Manager unter anderem, dass Condor und Attestor beschlossen hätten, dass ein Flottenwachstum beim deutschen Ferienflieger im Hinblick auf die Erneuerung der Langstreckenflotte derzeit keinen Sinn machen würde. Daher habe man sich dazu entschlossen mit Marabu einen zusätzlichen Flugbetrieb ins Leben zu rufen. Kurz nach der Bekanntgabe des Projekts hat auch die Reaktion der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit nicht lange auf sich warten lassen. Diese kritisierte das Vorhaben der „Ausflaggung“ nach Estland scharf und auch der Ort des Firmensitzes der Neugründung stößt den Arbeitnehmervertretern sauer auf. In der Anfangsphase wird Marabu Airlines noch ohne eigenes AOC aktiv sein. Die ab Hamburg und München angekündigten Flüge sollen von Nordica durchgeführt werden. Das Unternehmen befand sich schon seit längerer Zeit auf der Suche nach fliegendem Personal für die beiden deutschen Städte. Später sollen dann alle Verbindungen von Marabu selbst operiert werden. Im Gespräch mit der FVW weist Schwaiger zurück, dass Estland ein Billiglohnland wäre. Der Sitz in Estland bedeute zwar niedrigere Kosten, jedoch verfüge es über gute Universitäten und wäre im Bereich der Digitalisierung führend. Auch würde man die Besatzungen überwiegend in Deutschland und nicht in Estland rekrutieren, so der Marabu-Chef. Juristisch gesehen sollen

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Verärgerter Passagier tätigt drei Bombendrohungen gegen Indigo

Am vergangenen Montag hatte die indische Billigfluggesellschaft gleich drei Bombendrohungen auf drei unterschiedlichen Flüge am Hals. Glücklicherweise bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für Passagiere, Crew und Flugzeuge. Hinter den Drohungen soll ein verärgerter Passagier, dem das Boarding verweigert wurde, stecken. Offenbar wollte sich der abgelehnte Reisende bei Indigo „rächen“ und dem Carrier zumindest viel Arbeit machen, denn Bombendrohungen werden in der Branche stets sehr ernst genommen, denn in Sachen Sicherheit gehen Airlines keine Kompromisse ein. Über die Hotline von Indigo wurden dann drei Indigo-Flüge bedroht. Der Carrier hat dies umgehend ein die Sicherheitsbehörden weitergeleitet. Die betroffenen Flugzeuge wurden untersucht. Glücklicherweise konnten nirgendwo gefährliche oder gar explosive Gegenstände gefunden werden. Für den verärgerten „Scherzanrufer“ hat der Vorfall aber strafrechtliche Konsequenzen. Die indische Staatsanwaltschaft hat bereits ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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Nepal: Guana Airlines musste den Flugbetrieb einstellen

In Nepal musste die Fluggesellschaft Guana Airlines auf behördliche Anordnung den Flugbetrieb einstellen. Die Zivilluftfahrtbehörde des Landes hatte dem Carrier mit Wirksamkeit zum 15. Feber 2023 den Betrieb untersagt. Hintergrund ist, dass man aufgrund des Umstands, dass das Unternehmen den Beschäftigten seit einiger Zeit die Gehälter schuldig sein soll, ein erhebliches Sicherheitsrisiko sieht. Vorsorglich hat man dem Carrier die Durchführung weiterer Flüge verboten, so dass der Flugbetrieb eingestellt werden musste. Zuletzt bestand die Flotte der Regionalfluggesellschaft aus zwei Beechcraft 1900D und fünf Jetstream 41. Das Unternehmen ist seit dem Jahr 2009 auf dem Markt, wobei der Firmenname wiederholt geändert wurde. Es handelt sich nicht um das erste Flugverbot, das man kassiert, denn bereits im Jahr 2019 gab es seitens der Zivilluftfahrtbehörde Sicherheitsbedenken.

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IAG kann wieder schwarze Zahlen verkünden

Die International Airlines Group, der unter anderem British Airways und Iberia angehören, rechnet damit, dass man im laufenden Jahr 2023 einen Gewinn in der Höhe von 1,8 bis 2,3 Milliarden Euro schreiben wird. Im Vorjahr konnte man den Umsatz um 170 Prozent auf 23,1 Milliarden Euro steigern. Dies liegt insbesondere daran, dass man nach der Aufhebung der Reiserestriktionen mit einer sehr starken Nachfrage konfrontiert war. Von dieser konnten die meisten Konzernmitglieder auch finanziell profitieren. Der der operative Gewinn vor Sondereffekten wird mit 1,2 Milliarden Euro ausgewiesen. Im Jahr 2021 musste man rote Zahlen in der Höhe von rund drei Milliarden Euro verzeichnen. Der Gewinn lag in 2022 bei etwa 402 Millionen Euro. Damit hat man wieder die schwarzen Zahlen erreicht, denn im Jahr 2021 war man mit minus drei Milliarden Euro tiefrot. Die International Airlines Group geht davon aus, dass man im Laufe des Jahres 2023 das Flugangebot auf etwa 98 Prozent des Vorkrisenangebots hochfahren kann. Man geht derzeit davon aus, dass dies bereits im ersten Quartal dieses Jahres gelingen könnte. Allerdings gibt es als Unsicherheitsfaktor durchaus, dass an manchen Airports die Kapazität aufgrund von Personalmangel eingeschränkt sein könnte.

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Niederösterreich konnte Nächtigungszahlen steigern

Das Bundesland Niederösterreich konnte im Jänner 2023 – im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat – einen 41-prozentigen Zuwachs im Bereich der touristischen Nächtigungen verzeichnen. Allerdings lag man um 6,2 Prozent unter dem Aufkommen, das man im ersten Monat des Jahres 2019 hatte. Insgesamt gab es 403.900 Nächtigungen in den niederösterreichischen Beherbergungsbetrieben. Dies geht laut Landesregierung aus einer ersten Hochrechnung hervor. „Die Nächtigungskurve in Niederösterreich geht weiterhin deutlich bergauf. Skifahren, Langlaufen, Rodeln, Schneeschuhwandern oder doch lieber ein Trip durch Niederösterreichs Städte – all das macht den Winter in Niederösterreich aus. Die Anstrengungen unserer Gastgeberinnen und Gastgeber machen sich bezahlt, denn unsere Gäste aus dem In- und Ausland kommen gerne wieder zu uns zurück. Im Jänner kamen 277.800 Nächtigungen von Gästen (+27,2 Prozent) aus Österreich, 126.100 Nächtigungen von Gästen (+86 Prozent) aus dem Ausland, allen voran aus unseren wichtigsten Nahmärkten Deutschland, Tschechien, Slowakei und Ungarn. Einen besonderen Schwerpunkt setzten wir heuer beim Thema Radfahren, das heurige Jahresthema der Niederösterreich Werbung. Niederösterreich hat die perfekten Voraussetzungen, um sich als Radtourismus-Destination Nummer 1 im Herzen Europas zu positionieren. Heuer wollen wir verstärkt den deutschen Markt bearbeiten, der eine besondere Verbundenheit zum Radtourismus in Niederösterreich hat“, so Landesrat Jochen Danninger (ÖVP). Tourismuslandesrat Jochen Danninger und Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, zeigen sich zuversichtlich, dass diese Entwicklung auch in den kommenden Monaten anhält und das Vorkrisenniveau nun rasch erreicht wird. Unter anderem ist eine umfangreiche Kommunikationskampagne zum Thema Radfahren geplant. Hier legt man einen Schwerpunkt auf Deutschland, Niederösterreichs wichtigstem Nahmarkt für Gäste aus dem Ausland.

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