Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Italienische Gewerkschaft droht mit Streik bei Air Dolomiti

Die italienische Gewerkschaft Uiltrasporti droht der Lufthansa-Tochter Air Dolomiti mit einem Pilotenstreik. Man fordert den Arbeitgeber zur Einhaltung vertraglicher Verpflichtung und insbesondere zustehender Ruhezeiten ein. Sollte die Geschäftsleitung nicht einlenken, rufe man für den 17. März 2023 zum Streik auf. Die möglichen Auswirkungen auf den Flugbetrieb von Air Dolomiti dürften sich aber in sehr eng gesteckten Grenzen halten, da mittlerweile die überwiegende Mehrheit des fliegenden Personals außerhalb von Italien stationiert ist. Beispielsweise unterhält der Carrier in München und Frankfurt am Main Stützpunkte, von denen aus man sowohl unter dem eigenen EN-Code als auch im Wetlease für Lufthansa unterwegs ist. Jene Air-Dolomiti-Mitarbeiter, die nicht in Italien angestellt sind, haben keine italienischen Dienstverträge und somit ist die Gewerkschaft Uiltrasporti für diese auch nicht zuständig. In den letzten Jahren wurde die Präsenz der Lufthansa-Tochter auf dem italienischen Markt stark zurückgefahren. Beispielsweise wurden die inneritalienischen Routen aufgegeben und man ist fast ausschließlich als Zubringer zu den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München tätig. Ob sich dies im Falle einer Übernahme von Ita Airways durch den Kranich-Konzern ändert, ist völlig offen.

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Ita Airways fliegt jetzt auch mit Airbus A320neo

Seit Anfang dieser Woche setzt Ita Airways mit der EI-INB den ersten Airbus A320neo im kommerziellen Liniendienst ein. Der Neuzugang kam am Montag, den 20. Feber 2023, erstmals zwischen Rom-Fiumicino und Palermo zum Einsatz. Der Carrier hat vor einiger Zeit zahlreiche Mittelstreckenjets dieses Typs bestellt. Die erste Maschine wurde auf den Namen „Francesco Moser“ getauft. Es handelt sich um einen Radsportler, der in den 1970er und 1980er-Jaren äußerst erfolgreich war. Zunächst werden Maschinen des Typs A320neo primär am Rom-Fiumicino eingesetzt. Später sollen auch einige in Mailand-Linate stationiert werden.

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Neues Problem: Boeing muss Dreamliner-Auslieferungen erneut stoppen

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer musste die Auslieferung der Langstreckenflugzeuge des Typs B787 „Dreamliner“ erneut stoppen. Kürzlich entdeckte man ein neues Problem im Bereich des Rumpfs. Der Hersteller behauptet, dass es sich um einen „Analysefehler“ handeln soll und keine unmittelbare Gefahr für die in Betrieb befindliche Flotte bestehen soll. Boeing hat die Auslieferungen seiner Dreamliner-Flugzeuge vorübergehend gestoppt, nachdem sich herausgestellt hat, dass deren Rumpfkomponenten einer zusätzlichen Analyse bedürfen. Die Federal Aviation Administration (FAA) muss mit dem Problem vollständig zufrieden sein, bevor die Auslieferungen wieder aufgenommen werden können. Die Behörde teilte außerdem mit, dass sie mit Boeing zusammenarbeitet, um festzustellen, welche Maßnahmen für kürzlich ausgelieferte Flugzeuge erforderlich sein könnten. Davon könnte möglicherweise auch Lufthansa betroffen sein, denn der Carrier hat in den letzten Monaten seine ersten Boeing 787-9 übernommen. „Bei der Überprüfung der Zertifizierungsunterlagen hat Boeing einen Analysefehler unseres Zulieferers im Zusammenhang mit dem vorderen Druckschott der 787 entdeckt. Wir haben die FAA benachrichtigt und die Auslieferungen der 787 unterbrochen, während wir die erforderliche Analyse und Dokumentation vervollständigen“, so der Hersteller in einer Stellungnahme. Boeing erklärt, dass es keine unmittelbaren Bedenken hinsichtlich der Flugsicherheit für die in Betrieb befindliche Flotte gibt und dass das Unternehmen in Kontakt mit den Kunden steht und weiterhin die Anweisungen der FAA befolgen wird. Der Flugzeughersteller teilte weiters mit, dass die kurzfristigen Auslieferungen beeinträchtigt werden, erwartet aber „keine Änderung unserer Produktions- und Auslieferungsprognosen für das Jahr 2023“.

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Hamburg: Lufthansa Technik eröffnet neues Trainingszentrum

Lufthansa Technik hat in Hamburg ein neues Trainingszentrum für Wartungsmitarbeiter in Betrieb genommen. Dieses hat man sich rund 7,5 Millionen Euro kosten lassen. Man will insbesondere Quereinsteiger für Berufe in der Luftfahrt begeistern. Bei der Lufthansa-Tochter geht man davon aus, dass in den nächsten Jahren der Personalbedarf stark steigen wird. Gleichzeitig ist man mit akutem Fachkräftemangel konfrontiert. Das neue Trainingszentrum soll auch Quereinsteiger, die bereits über einen technischen Hintergrund verfügen, ausbilden und für die Luftfahrt begeistern. Am Standort Hamburg-Rahlstedt will Lufthansa Technik allein in diesem Jahr 376 zusätzliche Mitarbeiter ausbilden. Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll die Kapazität auf 1.000 Ausbildungsplätze erhöht werden.

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Sicherheitskontrolle: Auch Frankfurt führt Terminreservierungen ein

Anfang dieser Woche hat der Flughafen Frankfurt am Main die Reservierung von Terminen für die Sicherheitskontrollen eingeführt. Das neue Service ist kostenfrei und soll längere Wartezeiten vermeiden. Vorerst handelt es sich um einen Probebetrieb. Bereits im Vorjahr haben unter anderem Berlin, München und Köln/Bonn die Reservierung von Time-Slots für die Sicherheitskontrollen eingeführt. Nun zieht auch Deutschlands größter Airport, Frankfurt am Main nach. Jene Flughäfen, die ein solches Service anbieten, erwarten sich eine vereinfachte Steuerung der Passagierströme und damit geringere Wartezeiten für die Reisenden.

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Nichtabgeräumte Klapptische: Thai Airways suspendiert Flugbegleiter ohne Bezahlung

Vor wenigen Tagen sorgte ein über TikTok verbreitetes Video, das nicht abgeräumte Klapptische während der Landung einer Thai-Airways-Maschine in Bangkok zeigt, für Aufsehen. Dies hat nun für das Kabinenpersonal ein heftiges Nachspiel, denn die Fluggesellschaft hat die betroffene Crew ohne Bezahlung vom Dienst suspendiert. Ein TikTok-Video, das am 17. Februar 2023 von einem der Passagiere mit dem Benutzernamen praewa_panicha gepostet wurde, zeigt die Landung des Fluges, bei der die Essenstabletts noch auf den ausklappbaren Tischen auf den Sitzen einiger Passagiere standen. Besteck und Geschirr klapperten bei der Landung, und schließlich fiel eine Wasserflasche von einem der Tische. Die Kabinencrew hatte es offensichtlich verabsäumt die Tischchen zuvor abzuräumen. Dies ist aus Sicherheitsgründen dringend notwendig, da es im Falle von unregelmäßigen Landungen andernfalls zu Verletzungen kommen könnte. Thai Airways gab am 18. Februar 2023 auf ihrer Facebook-Seite eine Erklärung ab, in der es heißt, dass die Fluggesellschaft die Sicherheit der Passagiere als oberstes Gebot ansieht und dass das Unternehmen „derzeit eine dringende Untersuchung durchführt, um die Fakten zu ermitteln“. Am 22. Februar 2023 berichtete die Straits Times, dass Thai Airways das Kabinenpersonal, das in den Vorfall verwickelt war, für einen Monat ohne Bezahlung suspendiert hat und dass die Fluggesellschaft ihre Ermittlungen fortsetzt.

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AIr-India-B777 musste wegen Ölleck in Stockholm landen

Die Fluggesellschaft Air India musste am 21. Februar 2023 aufgrund eines Öllecks, das an einem der Triebwerke der Boeing 777-300ER eine außerplanmäßige Zwischenlandung in Stockholm-Arlanda einlegen. Flug AI106 befand sich auf dem Weg von New York-Newark nach Delhi. Während dem Langstreckenflug stellte die Cockpitbesatzung ein Öldruckproblem beim rechten Triebwerk fest. Aus Sicherheitsgründen entschied man sich dieses abzuschalten und eine Landung auf dem Flughafen Stockholm-Arlanda vorzunehmen. Die VT-ALK konnte sicher auf dem schwedischen Hauptstadtflughafen aufsetzen. Im Rahmen einer Bodeninspektion wurde dann bemerkt, dass es sich um ein Ölleck handelt. Die indische Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGCA) hat bereits angekündigt, dass die Angelegenheit näher untersucht wird. Daher lässt sich momentan noch keine Aussage zur genauen Ursache des Ölverlusts im Bereich des rechten Triebwerk jener Boeing 777-300ER, die am 21. Februar 2021 für Air India auf Flug AI106 im Einsatz war, machen. Die durchgeführte Sicherheitslandung, bei der weder Passagiere noch Crew in irgendeiner Form zu Schaden gekommen sind, war jedoch unvermeidbar.

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Azul nimmt Sao Paulo-Paris (Orly) auf

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul hat die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung zwischen Sao Paulo (Viracopos) und Paris (Orly) angekündigt. Die Route soll ab 26. April 2023 mit Airbus A350-900, die mit 334 Sitzplätzen bestuhlt sind, bedient werden. Die sechs wöchentlichen Flüge von Mittwoch bis Montag starten um 23.00 Uhr vom Azul-Drehkreuz in Viracopos und ermöglichen bequeme Verbindungen aus unserem Netzwerk in ganz Brasilien mit einer planmäßigen Ankunftszeit in Paris Orly um 15.30 Uhr (Ortszeit).  Der Rückflug startet in Orly um 22.15 Uhr und kommt in Viracopos um 04.45 Uhr Ortszeit an. Am 31. Juli werden die Flüge täglich stattfinden.

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Sotschi: Nordwind Airlines fliegt mit A330-300 im Inland

Die russische Nordwind Airlines wird im Sommerflugplan 2023 Maschinen des Typs Airbus A330-300 ab Sotschi einsetzen. Die Widebodies sollen überwiegend auf Inlandsflügen innerhalb der Russischen Föderation eingesetzt werden. Der Carrier begründet den A330-300-Einsatz, der Ende Mai 2023 beginnen wird, mit einer zu erwartenden hohen Nachfrage. Ab Sotschi sollen unter anderem die Ziele Krasnojarsk, Nishnij Nowgorod, Nowosibirsk, Sankt Petersburg, Samara, Tjumen und Ufa mit diesem Muster bedient werden. Je nach Route kommen die Langstreckenmaschinen zwischen zweimal wöchentlich und täglich zum Einsatz.

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Albastar kündigt Friedrichshafen-Palma de Mallorca an

Die spanische Fluggesellschaft Albastar beabsichtigt im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Friedrichshafen und Palma de Mallorca anzubieten. Diese soll am 28. Mai 2023 aufgenommen werden. Vor der Corona-Pandemie war der Carrier bereits am Bodensee-Airport aktiv. In der Sommersaison 2023 will man jeweils am Verkehrstag Sonntag fliegen, wobei der Erstflug für den 28. Mai 2023 angekündigt ist. Es handelt sich um eine saisonale Verbindung, die vorerst für den Sommer 2023 befristet ist.

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