Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Flughafen Rostock und DLR vereinbaren Spaceport-Kooperation

Der Flughafen Rostock-Laage und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt haben eine Kooperation für den Ausbau des Airports zu einem Spaceport vereinbart. Beide Parteien schlossen dafür einen Vertrag, der die Zusammenarbeit und insbesondere die wissenschaftlich-technische Koordination und die abgestimmte Durchführung von aufeinander bezogenen Aufgaben bei der Evaluierung innovativer Technologien für den Betrieb eines Spaceports Rostock-Laage als Standort für zukünftige Raumfahrtmissionen in Deutschland regelt. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem DLR den stärkstmöglichen Kooperationsparpartner gefunden haben. Wir werden als Nächstes beginnen, gemeinsam Forschungsaktivitäten und Entwicklungsprojekte zu identifizieren und zu starten. Damit treiben wir ab sofort die Entwicklung des Flughafens in Richtung Spaceport beschleunigt voran“, so Zeitfracht-Vorstandsmitglied Maren Wolters.

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Croatia Airlines flottet Dash 8-400 ab 2024 aus

Das Luftfahrtunternehmen Croatia Airlines wird voraussichtlich im Jahr 2024 die Ausflottung der Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 einleiten. Als Ersatz werden Airbus A220 in die Flotte aufgenommen. Man hat dazu sechs A220-300 direkt bei Airbus bestellt. Weitere neun Exemplare bezieht man über Leasinggeber, wobei noch nicht mitgeteilt wurde, ob auch die 100er-Version enthalten sein wird. Derzeit geht man davon aus, dass Croatia Airlines beide Varianten betreiben wird. Mittelfristig will man ein reiner A220-Operator werden. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com wird die Ausflottung der bisherigen Turboprop-Flotte ab 2024 eingeleitet. Die sechs Maschinen sind geleast. Die Verträge für zwei Maschinen enden im Jahr 2024 und jene der übrigen in 2025.

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Boeing setzt B777X-Testflüge temporär aus

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing setzt die Testflüge im 777X-Programm temporär aus. Hintergrund ist, dass ein nicht näher spezifiziertes Problem am GE9X-Turbotriebwerk des Flugzeugs festgestellt wurde.  Derzeit untersuchen sowohl Boeing als auch GE Aviation das Problem. Derzeit ist nicht absehbar wann die Testflüge wieder aufgenommen werden können. Das technische Triebwerksproblem trat während der Nachzertifizierungstests am 6. Oktober 2022 auf. Eine Boeing 777-9 mit der Kennung N779XW befand sich auf mehreren Testflügen zwischen Seattle und Moses Lake in den Vereinigten Staaten, als eines ihrer GE9X-Triebwerke ausfiel. Das Triebwerk hat bereits mehr als 2.600 Flugzyklen und rund 1.700 Betriebsstunden absolviert

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BER-Architekt Meinhard von Gerkan verstorben

Am Mittwoch, den 30. November 2022, ist der Architekt Meinhard von Gerkan im Alter von 87 Jahren in Hamburg verstorben. Zu seinen bekanntesten Werken zählen unter anderem die Flughäfen Berlin-Tegel und Berlin-Brandenburg sowie der Berliner Hauptbahnhof. Das Architekturbüro GMP gab unter die Berufung auf die Familie am Donnerstag das Ableben des Architekten bekannt. Geboren wurde er im Jahr 1935 im lettischen Riga und machte eine beispiellose Karriere als Architekt. Sein Büro beschäftigt momentan etwa 400 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten, die fast rund um den Globus verteilt sind.

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Loganair will Regio-Netzwerk ab Heathrow aufbauen

Die schottische Regionalfluggesellschaft Loganair plant ihre Präsenz am Flughafen London-Heathrow auszubauen. Man beabsichtigt den größten Airport des Vereinigten Königreichs mit weiteren Regionalflughäfen zu verbinden. Die notwendigen Slots hat man sich bereits gesichert. Gleichzeitig befindet sich der Carrier auf der Suche nach einem Käufer, denn die Bond-Brüder wollen sich aus Altersgründen zurückziehen. Derzeit ist noch nichts zu möglichen Interessenten bekannt. Das Unternehmen betont stets, dass es sich um keinen Notverkauf handelt und man daher auch keinen Zeitdruck hat. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Loganair die in die Jahre gekommenen Saab 340 ausflotten wird. Als Ersatz werden weitere ATR-Maschinen in die Flotte aufgenommen. London-Heathrow soll in der aktuellen Strategie, die von Expansion geprägt ist, eine wichtige Rolle spielen. Das Unternehmen bietet momentan Nonstopflüge auf die Isle of Man an. Ansonsten ist die schottische Fluggesellschaft am größten UK-Airport kaum präsent. Man konnte sich aber zusätzliche Start- und Landerechte sichern. Diese benötigt Loganair für die geplanten neuen Regionalziele, die man mit ATR-Turbopropflugzeugen bedienen will. Man betrachtet dies als einmalige Chance, um in Heathrow dauerhaft fußfassen zu können. Im Gespräch mit Flightglobal hebt das Unternehmen hervor, dass es erstmals seit 25 Jahren gelungen ist in größerem Umfang Slots an diesem Airport zu bekommen. Dies führe dazu, dass nicht nur die bestehende Route auf die Isle of Man, sondern auch die geplanten Regionalstrecken mit der entsprechenden Planungssicherheit vorangetrieben werden können. Während in Heathrow so ziemlich alles teurer wird, soll es laut Loganair ab dem kommenden Jahr einen ermäßigten Tarif für Inlandsflüge, die mit kleinerem Fluggerät durchgeführt

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Indien: Jet-Airways-Neustart hängt an seidenem Faden

Der geplante Neustart der indischen Fluggesellschaft Jet Airways hängt neuerlich an einem seidenen Faden, denn einige Gläubiger klagen gegen die Übernahme durch das Konsortium Konsortium Kalrock Capital/Murari Lal Jalan. Diese wollen erreichen, dass der Carrier endgültig abgewickelt wird und die noch vorhandenen Vermögenswerte verwertet werden. Eigentlich sollte Jet Airways schon längst wieder in der Luft sein, jedoch traten verschiedene Probleme auf, die die Käufer lösen müssen. Beispielsweise zählen zu diesen Altlasten wie offene Lohnansprüche ehemaliger Mitarbeiter. Auch wurde kürzlich die Zulassung als Trainingseinrichtung suspendiert, was sich ebenfalls nachteilig auf den geplanten Neustart auswirkt. In indischen Medien werden mittlerweile jene Stimmen, die erhebliche Zweifel äußern, dass Jet Airways jemals wieder abheben wird, immer lauter. Das zuständige Insolvenzgericht trat vor wenigen Tagen zu einer Verhandlung über die Klagen von Gläubigern zusammen. Eine Entscheidung gab es noch nicht, denn es wurde auf den 6. Dezember 2022 vertagt. Möglicherweise könnten die Richter dann eine Entscheidung verkünden, die für die weitere Zukunft von Jet Airways maßgeblich ist. Momentan ist nicht absehbar, ob die Klagen abgewiesen werden oder aber die endgültige Liquidation angeordnet wird.

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Kapitalerhöhung: Regierung schießt frisches Geld in Croatia Airlines ein

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines soll eine weitere Kapitalspritze vom Staat bekommen. Diese soll über die Ausgabe neuer Aktien, die dem aktuellen Stand der Dinge nach fast ausschließlich von der Regierung erworben werden sollen, über die Bühne gehen. So sollen knapp über 40 Millionen Euro in den Carrier fließen. Ausgegeben werden sollen 29,6 Millionen neue Aktien, die zu einem Preis von je zehn Kroatischen Kuna angeboten werden. Das hat zur Folge, dass auch eine Kapitalerhöhung von 627,9 Millionen Kuna auf 923,9 Millionen Kuna vorgenommen wird. Formell müssen die Aktionäre den Maßnahmen noch zustimmen, jedoch gilt dies aufgrund des Umstands, dass der Staat Mehrheitseigentümer ist, als reine Formsache. Am 22. Dezember 2022 wird eine außerordentliche Generalversammlung stattfinden. Allerdings könnte die Regierung den formellen Beschluss auch ohne das Gremium fassen, denn man hält 98,76 Prozent an Croatia Airlines. Weiters sind auch staatliche Unternehmen an dieser Fluggesellschaft beteiligt. Die zusätzlichen Finanzmittel sollen auch für die so genannte „Post-Covid-Strategie“ verwendet werden. Croatia Airlines soll grundlegend modernisiert werden. Dazu zählt auch der Plan, dass man die Flotte vollständig auf den Maschinentyp Airbus A220 umstellen wird. Erst diese Woche wurde verlautbart, dass man sechs A220-300 direkt beim Hersteller bestellt hat. Weitere Exemplare bezieht man über verschiedene Leasinggeber, so dass man sich unter dem Strich bereits 15 Einheiten gesichert hat.

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Schweiz: Neuer Swissport-GAV tritt am 1. Jänner 2023 in Kraft

Der schweizerische Bodenverkehrsdienstleister Swissport hat den am 28. September 2022 mit drei Gewerkschaften ausverhandelten Gesamtarbeitsvertrag angenommen. Dieser gilt für die Beschäftigten in der Eidgenossenschaft und wird am 1. Jänner 2023 in Kraft treten. Swissport teilte mit, dass man den neuen GAV umfangreich geprüft habe und zum Schluss gekommen ist, dass man den Abschluss annehmen wird. Dieser wurde mit den Gewerkschaften VPOD, SEV-Gata und KVMV ausverhandelt. Die Laufzeit des neuen Gesamtarbeitsvertrages beträgt vier Jahre und sieht höhere Löhne für die Beschäftigten vor.

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USA: Kleinflugzeug in Strommast gekracht

In den Vereinigten Staaten von Amerika ist am Sonntagabend ein Kleinflugzeug in einen Hochspannungsmasten gekracht. Die Maschine steckte in der Leitung fest. Der Pilot und seine Begleitperson haben den Unfall überlebt. Das kleine Flugzeug verhedderte sich in der Stromleitung. Dies hatte zur Folge, dass rund 100.000 Haushalte temporär ohne Energieversorgung waren. Die „Bruchlandung“ geschah rund 35 Kilometer von Washington entfernt. Die Bergung bzw. Befreiung der Insassen war äußerst kompliziert und zog sich über mehrere Stunden hin.

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Nigeria: Aero Contractors will am 5. Dezember 2022 wieder abheben

Die in Lagos ansässige Fluggesellschaft Aero Contractors wird eigenen Angaben nach am 5. Dezember 2022 den Flugbetrieb reaktivieren. Der Carrier befindet sich seit 30. Juli 2022 auf dem Boden, da es unter anderem an Ersatzteilen und Treibstoff mangelte. Aero Contractros ist die älteste noch existierende Fluggesellschaft in Nigeria. Die Airline litt massiv unter dem akuten Treibstoffmangel sowie der erschwerten Verfügbarkeit von Ersatzteilen für die Flotte. Unter anderem aus diesen Gründen musste man am 30. Juli 2022 den Flugbetrieb auf unbestimmte Zeit einstellen. Nun kündigte der Carrier die Wiederaufnahme der Linienflüge für den 5. Dezember 2022 an. Die Homepage und das Reservierungssystem wurden bereits reaktiviert. Der Carrier, der seit einigen Jahren unter der Verwaltung der staatlichen Asset Management Corporation of Nigeria steht, gibt sich zuversichtlich, dass man dauerhaft in der Luft bleiben wird. Laut CH-Aviation.com besteht die Flotte derzeit aus zwei de Havilland Dash 8-400, je einer Dash 8-200 und -300 und je einer Boeing 737-500 und -400. Welche dieser Flugzeuge ab 5. Dezember 2022 reaktiviert werden, teilte das Unternehmen allerdings nicht mit.

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