Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Nigeria: Air Peace hat zwei weitere Airbus A320 übernommen

Die nigerianische Fluggesellschaft Air Peace hat ihre Flotte um zwei Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 erweitert. Damit wird man Unternehmensangaben nach nun zehn Maschinen des europäischen Herstellers betreiben. „Diese neuen Flugzeuge werden dazu beitragen, unseren Flugbetrieb in der bevorstehenden Weihnachtszeit zu stärken und gleichzeitig neue Verbindungen und höhere Frequenzen auf bestimmten Strecken zu ermöglichen“, so die Fluggesellschaft. Die zusätzlichen Maschinen sollen auf dem Murtala Muhammed International Airport stationiert werden und sowohl im Inland als auch im Regionalverkehr eingesetzt werden. „Diese beiden neuen Airbus-Flugzeuge werden uns zusätzlich zu den acht Flugzeugen, die wir bereits besitzen, dabei helfen, unseren Betrieb zu stärken, wenn das Weihnachtsfest näher rückt und wir die Flüge nach Yola, Uyo und Monrovia wieder aufnehmen und unsere neuen Verbindungen sowie die erhöhten Frequenzen auf bestimmten Strecken unterstützen“, so Air Peace.

weiterlesen »

Capital A fusioniert Air Asia und Air Asia X

Der Capital-A-Konzern strukturiert seine Luftfahrtaktivitäten neu, denn man wird Air Asia und Air Asia X fusionieren. Damit werden die Kurz- und Mittelstreckenaktivitäten sowie die Langstreckenflüge künftig in einem Unternehmen geführt werden. Capital A ist die Dachgesellschaft, in der die Air-Asia-Fluggesellschaften organisiert sind. An jenen in Indonesien, Thailand und auf den Philippinen hält man aus rechtlichen Gründen nur eine Minderheitsbeteiligung. Nebst Air Asia X mit Sitz in Malaysia gibt es auch Thai Air Asia X, die ebenfalls auf der Langstrecke tätig ist. Air Asia India wurde an Tata verkauft und die japanische Schwester musste im November 2020 Insolvenz anmelden. Künftig soll jener Teil der Firmengruppe, der sich vollständig im Eigentum von Capital A befindet, also die in Malaysia registrierten Airlines, als Air Asia Aviation auftreten. Als Chef der fusionierten Fluggesellschaft wird Bo Lingam fungieren. Tony Fernandes wird weiterhin an der Spitze der Holdinggesellschaft Capital A stehen. Air Asia Aviation soll auch an die Börse gebracht werden. Dabei zieht man eine doppelte Notierung in Betracht. Diese soll – nebst Malaysia – in den USA oder in einem anderen Land in Asien erfolgen. Weiters will man wieder expandieren und hat dabei die Gründung von Ablegern in Kambodscha und im Vietnam im Fokus. Capital A, wo weiterhin die Wartungs- und Cateringdienste angesiedelt bleiben, plant in Singapur an die Börse zu gehen. Der Zusammenschluss ist größtenteils durch den Status von Capital A als „Practice Note 17“ (PN17) motiviert, der in Malaysia auf Unternehmen in finanzieller Notlage angewandt wird. Auch AirAsia X hat den PN17-Status erhalten,

weiterlesen »

Silver Ray: Silversea Cruises lässt weiteres Schiff bauen

Die Reederei Silversea Cruises wird mit der Silver Ray ein weiteres Kreuzfahrtschiff bekommen. Dieses soll im Sommer 2024 in See stechen und ist ein Schwesterschiff der sich in Bau befindlichen Silver Nova. Deren Jungfernfahrt ist für den August 2023 angekündigt. Die beiden Neubauten sollen über ein Antriebssystem, das sich sowohl aus LNG als auch aus Brennstoffzellen speisen wird, bekommen. Überschüssige Energie soll in Akkumulatoren zwischengespeichert werden und beispielsweise für die Beleuchtung oder im Hotelbetrieb verwendet werden können. Hersteller der neuen Kreuzfahrtschiffe ist die Meyer Werft. In einer gemeinsamen Medienerklärung, die anlässlich des so genannten Brennstarts verschickt wurde, heben die Reederei und der Schiffsbauer hervor, dass die Neubauten dem aktuellen Stand der Technik in Sachen Umwelt- und Klimaschutz entsprechen sollen. Für die Meyer-Werft sagte Geschäftsführer Jan Meyer: „Die Silver Ray stellt wie die Silver Nova mit ihrem innovativen Antriebskonzept und weiteren maßgeblichen technischen Verbesserungen einen Meilenstein auf dem Weg zur klimaneutralen Kreuzfahrt dar“.

weiterlesen »

Air Serbia: Serbische Regierung will direkte Subventionen einstellen

Die serbische Regierung will ab dem kommenden Jahr die Fluggesellschaft Air Serbia nicht mehr direkt aus dem Bundeshaushalt subventionieren. Es ist das erste Mal seit etwa neun Jahren, dass im Budget keine Mittel für den Carrier reserviert wurden. Wie viel Geld Air Serbia über die Jahre hinweg von der Regierung zugewiesen bekommen hat, wird in Serbien als großes Geheimnis behandelt. Klar ist, dass es erhebliche Finanzmittel waren, denn nachdem sich Etihad Airways aus den defizitären Beteiligungen nach und nach zurückgezogen hat, ist in Belgrad die Regierung in die Bresche gesprungen. Dies hatte für die Fluggesellschaft den Vorteil, dass Schicksale wie jene von Jet Airways, Air Berlin, Darwin Airline und Alitalia erspart geblieben sind. Der Golfcarrier ist weiterhin als Minderheitsaktionär aktiv, jedoch wurden zwischenzeitlich auch die gewährten Kredite getilgt. Air Serbia befindet sich auf einer Liste von etwa 60 Unternehmen, die von der Regierung als besonders wichtig eingestuft sind. Für diese waren im Jahr 2022 etwa 80 Millionen Euro budgetiert. Weiters erhält der Carrier zusätzliche Zuschüsse, die beispielsweise in Form von Streckensubventionen gewährt werden. Aus dem Geschäftsbericht geht hervor, dass so rund 20,8 Millionen Euro pro Jahr an die Fluggesellschaft geflossen sind. Allerdings behaupten Regierungsmitglieder, dass Air Serbia gar nicht direkt subventioniert wurde. Die Finanzmittel würden der Tilgung von Altlasten, die noch aus der Zeit von Jat Airways stammen, dienen. Dazu habe man sich bei Vertragsabschluss mit Etihad Airways verpflichtet. Daher sollen diese Schulden bis zum Jahr 2023 im Geschäftsbericht ausgewiesen sein und waren bislang auch im Jahreshaushalt des Staats budgetiert.

weiterlesen »

Easyjet will im Herbst 2023 auf Vorkrisen-Niveau fliegen

Die Billigfluggesellschaft Easyjet geht davon aus, dass man im Herbst 2023 wieder mit jener Kapazität, die man vor der Corona-Pandemie hatte, in der Luft sein wird. Man will das Angebot im Jahr 2023 sukzessive ausbauen. Der Carrier teilte mit, dass man in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres etwa 38 Millionen Sitzplätze anbieten wird. Im zweiten Halbjahr sollen es dann 56 Millionen Stück sein. Das Unternehmen rechnet damit, dass das Vorkrisen-Niveau in etwa bis September 2023 erreicht werden kann.

weiterlesen »

Fly Baghdad nimmmt Bagdad-Moskau auf

Die irakische Fluggesellschaft Fly Baghdad nimmt im Dezember 2022 Nonstop-Flüge zwischen den Hauptstädten des Iraks und Russlands auf. In Moskau wird der Carrier den Flughafen Vnukovo ansteuern. Der Erstflug ist für den 22. Dezember 2022 angekündigt. Die neue Route soll an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 bedient werden. Ab Jahresende 2022 sollen auch B737-900ER eingesetzt werden. Bislang hatte die Airline mit Sitz im Irak diese Strecke nicht im Portfolio.

weiterlesen »

Austrian Airlines und Air Canada dehnen Codeshare aus

Die Star-Alliance-Mitglieder Austrian Airlines und Air Canada bauen ihre Codeshare-Zusammenarbeit weiter aus. Auf drei Italien-Strecken, die vom kanadischen Carrier bedient werden, legt das österreichische Luftfahrtunternehmen seinen OS-Code. Konkret geht es um die Routen von Montreal nach Rom-FCO und Mailand-Malpensa. Weiters wurde der OS-Code auch auf Toronto-Rom gelegt. Passagiere von Austrian Airlines können mit Umstieg in Rom bzw. Mailand-Malpensa mit Air Canada reisen. Dadurch stehen ab Wien-Schwechat weitere Buchungsmöglichkeiten zur Verfügung.

weiterlesen »

Croatia Airlines bestellt sechs A220-300

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines hat beim Flugzeugbauer Airbus eine Festbestellung über sechs A220-300 unterschrieben. Weitere neun Einheiten sollen über verschiedene Leasinggesellschaften bezogen werden, so dass man eine einheitliche Flotte von 15 Maschinen dieses Typs aufbauen wird. „Die heutige Vertragsunterzeichnung über den Kauf von hochmodernen Airbus-Flugzeugen ist ein ganz besonderer Moment für uns alle bei Croatia Airlines. Er markiert den Beginn einer neuen Periode in der Luftfahrt, einer neuen Periode im Leben von Croatia Airlines, einer neuen Periode für unsere Passagiere und einer neuen Periode für den kroatischen Tourismus und die kroatische Wirtschaft insgesamt“, so Jasmin Bajic, CEO und Vorstandsvorsitzende von Croatia Airlines.

weiterlesen »

Azores Airlines soll privatisiert werden

Die Regionalregierung der Azoren beabsichtigt die Fluggesellschaft Azores Airlines zu privatisieren. Hintergrund ist, dass die Sata-Gruppe finanziell unter Druck steht. Derzeit ist nicht geplant, dass die Regionalfluggesellschaft Sata verkauft werden soll. Duarte Freitas, der in der Regionalregierung für die Finanzen zuständig ist, erklärte vergangene Woche im Rahmen der Haushaltsdebatte, dass man sich auf die Suche nach einem Käufer für Azores Airlines machen wird. Eine entsprechende Ausschreibung werde man in den nächsten Wochen veröffentlichen. Weiters: „Bei der Rettung der SATA vor dem Desaster, auf das sie zusteuerte, haben wir uns verpflichtet, die Mehrheit des Kapitals der Azores Airlines zu privatisieren. Das werden wir tun“. Vorgesehen ist, dass am 1. Jänner 2023 eine Ausschreibung veröffentlicht wird. Zuvor wird der Sata-Konzern eine Holding-Struktur bekommen. Dies soll die Herauslösung von Azores Airlines vereinfachen. Weiters sagte der Politiker: „Ich kann an dieser Stelle ankündigen, dass die Umstrukturierung der Sata-Gruppe Anfang Dezember abgeschlossen sein wird und eine Holdinggesellschaft geschaffen wird, die die Trennung der verschiedenen Unternehmen ermöglicht, wodurch SATA Air Açores von schädlichen Auswirkungen isoliert wird und die Veräußerung von Azores Airlines möglich wird“.

weiterlesen »

Zypern: Wizz Air baut Saudi-Arabien-Strecken auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beabsichtigt im Sommerflugplan 2023 ihre Präsenz auf Zypern auszubauen. Man wird zwei weitere Airbus A321neo, die von der maltesischen Tochter betrieben werden, in Larnaka stationieren. Erst vor wenigen Tagen hat der Konkurrent Ryanair angekündigt, dass man die Präsenz auf der Insel Zypern ausbauen wird. Der irische Lowcoster expandiert aber nicht in Larnaka, sondern am kleineren Flughafen Paphos. Somit gehen sich die beiden Billigflieger in Sachen Expansion im Inselstaat aus dem Weg, da die beiden Airports völlig unterschiedliche Zielregionen bedienen. Wizz Air wird im Sommer 2023 drei Maschinen in Larnaka stationieren Dazu kommen, genau wie bei Ryanair, Flugzeuge, die von anderen Bases heraus Zypern ansteuern werden. Der pinkfarbene Lowcoster will drei neue Strecken aufnehmen. Weiters stockt man auf sechs bestehenden Routen die Frequenzen auf. Insgesamt wird man 32 Ziele, darunter neu Dammam, Jeddah und Riyadh, anbieten. Aufgestockt werden die Ziele Athen, London-Luton, Prag, Tel Aviv, Thessaloniki und Eriwan. „Wir freuen uns, in Zypern zu expandieren und unser Engagement für den Ausbau unserer Marktpräsenz durch die Verdoppelung der Anzahl der Flugzeuge, die wir von diesem Land aus betreiben, zu demonstrieren. Die Bereitstellung dieser beiden zusätzlichen Flugzeuge in Larnaca ermöglicht es uns, unser Marktangebot weiter zu stärken und unseren zypriotischen Kunden die Möglichkeit zu geben, mit uns auf insgesamt 32 Routen in 18 Länder zu reisen und den Tourismus auf der Insel der Liebe zu steigern, indem wir Zypern mit so vielen Zielen verbinden“, so Robert Carey, Präsident von Wizz Air.

weiterlesen »