Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Yazd Air: Eine Neugründung geht im Iran an den Start

Unter dem Namen Yazd Air will im Iran eine neue Fluggesellschaft an den Start gehen. Offiziellen Angaben nach befindet sich diese im Privateigentum. Umgerechnete 22 Millionen U.S.-Dollar wollen sich die Initiatoren das Projekt kosten lassen. In der Vorwoche wurde ein Show-Flug vom Imam Khomeini International Airport zum Yazd Sadooghi International Airport durchgeführt. Auf dem zuletzt genannten Flughafen unterhält die Neugründung ihre erste Basis. An der Veranstaltung haben unter anderem ranghohe Regierungsbeamte des abgeschotteten Staats teilgenommen. Zunächst will man zwei in die Jahre gekommene Airbus A310 für internationale Flüge nach Najaf im Irak, Dubai, Istanbul und Mumbai, einsetzen. Da man derzeit noch nicht über die notwendigen luftfahrtrechtlichen Bewilligungen verfügt, soll zunächst Mahan Air aushelfen. Vorerst zwei Monate soll der zuletzt genannte Carrier im Auftrag von Yazd Air fliegen. Anschließend will man den Flugbetrieb in Eigenregie durführen. Weitere Maschinen, die man betreiben will: Eine BAe 146 und zwei Embraer 145. Diese Flugzeuge sollen vorwiegend im Inland eingesetzt werden. Auf dem formellen „Erstflug“, der als lokales Medienevent inszeniert wurde, kam die BAe 146 zum Einsatz. Perspektivisch will sich Yazd Air auch Airbus A319 zulegen. Aufgrund internationaler Sanktionen ist es für Fluggesellschaften aus dem Iran fast unmöglich werksneues Fluggerät westlicher Hersteller zu beziehen. Auf dem Gebrauchtmarkt wurde man so gut wie immer fündig, denn über Zwischenhändler in verschiedenen Staaten umgeht man seit vielen Jahren das Embargo der Vereinigten Staaten von Amerika.

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Für DHL: Mesa Airlines flottet Boeing 737-800-Frachter ein

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Mesa Airlines hat kürzlich mit der N326FL ihren ersten Boeing 737-Frachter übernommen. Die Maschine soll ab März 2023 im Auftrag von DHL Express fliegen. Es handelt sich um eine umgerüstete Boeing 737-800, die sich im Eigentum von DHL befindet. Künftig soll der nunmehrige Frachter von Mesa Airlines betrieben werden. Die Konvertierung wurde in Tianjin vorgenommen. Die Cargo-Flotte des Carriers wird damit auf drei Boeing 737-400F und eine B737-800BDSF anwachsen.

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Etihad nimm Abu Dhabi-Lissabon auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Golfcarrier Etihad Airways eine Nonstopverbindung zwischen Abu Dhabi und Lissabon anbieten. Diese soll an den Verkehrstagen Dienstag, Mittwoch und Sonntag bedient werden. Der Erstflug ist für den 2. Juli 2023 angekündigt. Saisonal wird der Carrier ab 18. Juni 2023 jeweils mittwochs und sonntags Málaga ansteuern. Ebenso wird man ab 16. Juni 2023 an Montagen und Freitagen Flüge auf die griechische Insel Mykonos im Portfolio haben. Mit den neuen Strecken nach Lissabon, Málaga und Mykonos bietet Etihad Airways Reisenden in diesem Sommer fast 160 wöchentliche Flüge zu 21 Zielen in Europa an, mit 20 % mehr verfügbaren Sitzen als im Jahr 2022.

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EU und Japan unterfertigen neues Luftfahrtabkommen

Im Flugverkehr zwischen der Europäischen Union und Japan soll es künftig für Luftfahrtunternehmen zu Erleichterungen kommen. Die schwedische Ratspräsidentschaft unterzeichnete dazu ein Abkommen mit eder japanischen Regierung. Dieses soll Anbietern einen diskriminierungsfreien Zugang zu Strecken zwischen der EU und Japan gewähren und damit einen offenen und fairen Wettbewerb fördern. Sowohl japanische als auch Airlines mit Sitz in der Europäischen Union sollen durch das neue Abkommen ihre Dienstleistungen vereinfacht ausbauen können. Weiters ergänzt es das Luftsicherheitsabkommen, das bereits im Jahr 2021 in Kraft getreten ist. Generell wollen die EU und Japan ihre Zusammenarbeit in der Luftfahrt weiter ausbauen. „Heute haben wir einen weiteren Meilenstein in der Luftfahrtaußenpolitik der EU gesetzt. Dieses Abkommen wird es allen EU-Luftfahrtunternehmen ermöglichen, bei der Erbringung von Luftverkehrsdiensten nach Japan von der Niederlassungsfreiheit zu profitieren, wodurch bestehende bilaterale Abkommen unserer Mitgliedstaaten mit dem Unionsrecht in Einklang gebracht werden. Dies wird die Zusammenarbeit der EU mit einem unserer wichtigsten Partner in der Region weiter ausbauen“, sagte Andreas Carlson, schwedischer Minister für Infrastruktur und Wohnungsbau. Derzeit ist noch nicht absehbar welche Vorteile Konsumenten durch das neue Abkommen haben. Hintergrund ist, dass sowohl japanische Anbieter als auch Fluggesellschaften mit Sitz in der Europäischen Union den russischen Luftraum nicht nutzen können. Daher müssen zum Teil enorm lange Umwege geflogen werden. Dies treibt die Produktionskosten in die Höhe und somit wird es für manche Fluggesellschaften kompliziert profitabel zu fliegen, da es oftmals günstigere Alternativen mit höchstens einem Umstieg gibt. Daher ist nicht damit zu rechnen, dass der Abschluss der neuen Vereinbarung zwischen

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Business-Class-Airline La Compganie will die Flotte verdoppeln

Die französische Fluggesellschaft La Compagnie, die auf die Durchführung von reinen Business-Class-Flügen mit dem Maschinentyp Airbus A321LR spezialisiert ist, will wieder auf Expansionskurs gehen. Die Flotte des Carriers soll um zumindest zwei baugleiche Flugzeuge aufgestockt werden. Noch kann oder will La Compagnie keine näheren Angaben zu den bevorstehenden Neuzugängen machen, jedoch bestätigt man, dass man derzeit intensiv an der Anschaffung von zwei zusätzlichen Airbus A321LR arbeitet. Damit würde man die Flotte verdoppeln, denn momentan besteht die Flotte aus zwei Maschinen dieses Typs. Mit den zusätzlichen Flugzeugen will der französische Carrier die Frequenzen auf den bestehenden Routen ab Paris-Orly, Mailand-Malpensa und saisonal Nizza nach New York-Newark erhöhen. Perspektivisch kann man sich auch die Aufnahme zusätzlicher Strecken vorstellen. Als Zeitrahmen hierfür hat man sich etwa zwei Jahre gesteckt. Bereits in der Vergangenheit hatte man Tel Aviv auserkoren, jedoch musste das Projekt aufgrund der Corona-Pandemie auf die lange Bank geschoben werden. Finanziell soll sich La Compagnie im Geschäftsjahr 2021/22 wesentlich besser entwickelt haben als ursprünglich prognostiziert. Der Carrier soll erstmals seit der Firmengründung, die im Jahr 2014 vollzogen wurde, schwarze Zahlen geschrieben haben. Dies führt man unter anderem auf den Wegfall der Covid-Reisebeschränkungen zwischen den USA und der EU, aber auch eine außerordentlich hohe Nachfrage zurück. Eigenen Angaben nach soll die Auslastung im Durchschnitt bei 75 Prozent gelegen haben. Während der Sommermonate des Jahres 2022 habe man gar 80 Prozent erreicht. Besonders stark soll die saisonale Verbindung zwischen Nizza und Newark gewesen sein, weil auf dieser habe man einen Ladefaktor von 85 Prozent

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Gulf Air stockt Italien-Präsenz auf

Die Fluggesellschaft Gulf Air wird ab März 2023 häufiger zwischen Bahrain und Italien fliegen. Betroffen sind die Routen nach Mailand-Malpensa und Rom-Fiumicino. Das zuerstgenannte Ziel soll mit Wirksamkeit zum 7. März 2023 neu viermal wöchentlich angesteuert werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A321LR geplant. Zwischen 1. Juni und 28. September 2023 wird man zwei von vier wöchentlichen Umläufen nach Nizza verlängern. Ab 6. Mai 2023 wird der Flughafen Rom-Fiumicino dreimal wöchentlich angesteuert. Zwei Kurspaare verkehren dabei nach dem Muster Bahrain-Rom-Mailand. Diese Strecke soll ebenfalls mit Airbus A321LR bedient werden.

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Manchester: Jet2 hat neues Trainingszentrum eröffnet

Der britische Billigflieger Jet2 hat in Cheadle, das sich nahe dem Flughafen Manchester befindet, ein neues Trainingszentrum eröffnet. Dieses hat man sich etwa 8,5 Millionen Pfund-Sterling kosten lassen und soll den bestehenden Schulungscenter Bradford ergänzen. Der Carrier teilte unter anderem mit, dass man die zusätzlichen Trainingskapazitäten benötigt, um die selbstgesteckten Wachstumsziele erreichen zu können. Vor Ort sollen unter anderem Piloten, Ingenieure, Flugbegleiter und Bodenpersonal geschult werden. Wie die Fluggesellschaft weiters mitteilte, verfügt das neue dreistöckige Schulungszentrum über Flugsimulatoren und stationäre Flugsimulatoren, Kabinenbesatzungs-Trainingseinheiten, technische Trainingsgeräte für reale Szenarien, Hightech-Räume für computergestütztes Training (CBT), voll ausgestattete Klassenzimmer und Besprechungsräume.

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Jahreszahlen: Play hatte 789.000 Fluggäste

Die isländische Billigfluggesellschaft Play hatte im vierten Quartal des Jahres 2022 rund 241.000 Passagiere. Die Auslastung lag bei 80,3 Prozent. Im Gesamtjahr 2022 hatte man 789.000 Reisende an Bord. Der Carrier geht davon aus, dass man heuer zwischen 1,5 und 1,7 Millionen Fluggäste befördern wird. Der Anstieg des Verkehrsaufkommens spiegelt sich auch in den verbesserten Umsatzzahlen wider, die im letzten Quartal 2022 im Vergleich zum gleichen Quartal 2021 um 74 Prozent auf insgesamt 37,9 Millionen U.S.-Dollar gestiegen sind. Die positive Entwicklung der Einnahmen im letzten Quartal 2022 war auch für das gesamte Geschäftsjahr kennzeichnend: Play verzeichnete einen erstaunlichen Anstieg der Einnahmen um 89 Prozent im Vergleich zu 2021, insgesamt 140 Millionen U.S.-Dollar.

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Aeroflot bestellt 63 Flugzeuge aus „heimischer Fertigung“

Unter anderem aufgrund der westlichen Sanktionen muss Aeroflot künftig verstärkt auf Verkehrsflugzeuge, die in der russischen Föderation gefertigt werden, setzen. Im Sommer 2022 wurde mit der Rostec-Tochter United Aircraft Corporation, eine Absichtserklärung über den Erwerb von 339 Flugzeugen bis zum Jahr 2023 unterschrieben. Davon wurden zwischenzeitlich 63 Stück in einen fixen Kaufvertrag umgewandelt. Die betroffenen Jets sollen bis 2025 an Aeroflot ausgeliefert werden. Der im Sommer 2022 unterschriebene LOI sieht wie folgt vor: 210 MS-21, 89 SSJ-New und 40 Tu-214. Die von der Agentur TASS verbreitete Meldung bestätigte sowohl den Aeroflot-Auftrag als auch eine Bestellung von acht SSJ-New-Flugzeugen von Aurora Airlines, einer Aeroflot-Tochtergesellschaft, wobei letztere bis 2026 ausgeliefert werden sollen.

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Singapur: Scoot flottet neun Embraer 190-E2 ein

Die Billigfluggesellschaft Scoot wird vorerst neun Regionaljets des Typs Embraer E190-E2 in die Flotte aufnehmen. Diese werden über den Leasinggeber Azorra bezogen. Die Maschinen werden mit 112 Sitzplätzen bestuhlt sein. Die Singapore-Airlines-Tochter wird die Embraer-Jets ab 2024 bis Ende 2025 übernehmen. Für den Hersteller ist der Deal von besonderer Bedeutung, denn erstmals wird es in Singapur einen Operator dieses Musters geben. Scoot: „Es wird die größeren Flugzeuge der Airbus A320-Familie und der Boeing 787 in der Flotte von Scoot wirksam ergänzen und dünnere Strecken zu Zielen außerhalb des Stadtgebiets von Singapur bedienen“.

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