Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Geschäftszahlen: Norwegian zurück in der Gewinnzone

Der Billigflieger Norwegian Air Shuttle konnte im Geschäftsjahr 2022 einen Betriebsgewinn in der Höhe von 1.502 Norwegischen Kronen einfliegen. Im vierten Quartal lag der Verlust vor Steuern bei 80 Millionen Norwegischen Kronen. Das Unternehmen bezeichnet dies in einer Medienerklärung als Erfolg. Zum Jahresende 2022 umfasste die Konzernflotte von Norwegian Air Shuttle 70 Flugzeuge. Der Kassenbestand lag bei 7,8 Milliarden Norwegischen Kronen. Dies führt man unter anderem auf ein scharfes Sparprogramm zurück. „Wir schließen nun ein Kapitel des Jahres 2022 ab, in dem sich unser Betrieb trotz der umfassenden Herausforderungen der Branche auf den europäischen Flughäfen gut entwickelt hat. Für das Gesamtjahr haben wir trotz rekordhoher Treibstoffpreise und eines starken US-Dollars einen Betriebsgewinn (EBIT) von 1.502 Millionen NOK erzielt“, sagte Geir Karlsen, CEO von Norwegian. Im vierten Quartal 2022 zählte Norwegian 4,6 Millionen Passagiere, gegenüber 3,1 Millionen im vierten Quartal 2021. Die Produktion (ASK) lag bei 6,9 Milliarden Sitzplatzkilometern, der Passagierverkehr (RPK) bei 5,7 Milliarden Sitzplatzkilometern. Die Auslastung stieg von 77,0 Prozent im gleichen Zeitraum des Vorjahres auf 81,4 Prozent. Für das Jahr 2023 plant der norwegische Billigflieger wieder auf Expansionskurs zu gehen. Man hat das Streckennetz auf rund 300 Destinationen ausgebaut. Auch wird man die Anzahl der Flugzeuge auf 81 Maschinen erhöhen. Dazu hat man mit der Air Lease Corporation eine Absichtserklärung über sechs Boeing 737-Max-8 unterschrieben. Diese Maschinen sollen noch vor der Sommersaison 2023 übergeben werden. „Diese Leasingverträge werden dazu beitragen, Verzögerungen von Boeing bei anderen Flugzeugen auszugleichen, die ursprünglich in diesem Frühjahr ausgeliefert werden sollten“, so Norwegian.

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Ukraine International pausiert Linienflüge bis mindestens 10. April 2023

Die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines hat mitgeteilt, dass man sämtliche Linienverbindungen, bis mindestens 10. April 2023 eingestellt lassen muss. Es ist aber unwahrscheinlich, dass der Carrier ab 11. April 2023 wieder fliegen wird. Hintergrund ist, dass der Luftraum der Ukraine aufgrund des von Russland angezettelten Krieges seit fast über einem Jahr für zivile Flugzeuge gesperrt ist. Aus Sicherheitsgründen dürfen Ukraine International, SkyUp und alle anderen Anbieter ihre Linienflüge ab bzw. in dieses Land nicht bedienen. Beide Carrier setzen Teile ihrer Flotte außerhalb der Ukraine im Auftrag anderer Carrier ein. Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass der seit fast einem Jahr tobende Krieg rasch beendet werden könnte. Daher gilt es als sehr unwahrscheinlich, dass Ukraine International ab 11. April 2023 wieder ab ukrainischen Airports fliegen kann. Die Aussetzung der Linienflüge musste bereits mehrfach verlängert werden.

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GoToFly kündigt Forli-Oradea an

Die Hausmarke des italienischen Flughafens Forli, GoToFly, will im April 2023 eine Nonstopverbindung nach Oradea aufnehmen. Offizieller Operating Carrier ist Aeroitalia, jedoch sollen von Air Connect betriebene ATR72-600 eingesetzt werden. Der Erstflug ist für den 7. April 2023 angekündigt. Vorerst soll an den Verkehrstagen Montag und Freitag zu nachstehenden Flugdaten geflogen werden: XZ881: Oradea (OMR) 16:30 – 17:30 Forli (FRL); XZ880: Forli (FRL) 12:30 – 15:30 Oradea (OMR). Der niedrigste Oneway-Ticketpreis beträgt 55 Euro.

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Hello Jets fliegt mit Boeing 737-700 für Aeroitalia

Die rumänische Fluggesellschaft Hello Jets fliegt seit einigen Tagen mit einer Boeing 737-700 im Auftrag von Aeroitalia. Die Zusammenarbeit soll auch im Sommerflugplan 2023 auf zahlreichen Strecken fortgeführt werden. Unter anderem wird die einstige Blue-Air-Konzernschwester ab Florenz nach Malta und Tel Aviv fliegen, ab Forli nach Catania und Trapani sowie ab Bergamo nach Catania und Tel Aviv. Weiters wird ab Forli eine von Air Connect betriebene ATR72 nach Alghero, Brindisi, Neapel und Trapani eingesetzt.

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Rettung gescheitert: Flybe wird abgewickelt

Die neuerlich insolvente Fluggesellschaft Flybe wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr in die Luft erheben können, denn die Masseverwalter haben mitgeteilt, dass Gespräche mit Interessenten nicht erfolgreich waren. Nun folgt die Abwicklung. „Leider gab es eine Reihe schwieriger Umstände, darunter die ‚use-it-or-lose-it‘-Regeln für Slots, die Komplexität der europäischen Anerkennung einer potenziellen befristeten Betriebslizenz und die hohen Kosten, die mit dem Erhalt der Betriebsplattform des Unternehmens verbunden sind, was bedeutete, dass es nur ein begrenztes Zeitfenster gab, in dem ein klarer Weg nach vorn festgelegt werden konnte. Es ist jedoch bedauerlich, dass die Gespräche nun zu Ende gegangen sind, ohne dass eine Einigung erzielt wurde“, so Insolvenzverwalter Mike Pike. Flybe musste nach weniger als einem Jahr nach dem Neustart erneut Insolvenz anmelden. Der Flugbetrieb wurde umgehend eingestellt. Zuletzt sollen sich Air France-KLM und Lufthansa an den Start- und Landerechten in Heathrow und Amsterdam-Schiphol interessiert gezeigt haben, jedoch wurde aus den Gesprächen offensichtlich nichts.

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Comeback: Air India ist zurück in Wien

Am Samstag feierte die Fluggesellschaft Air India ihr Comeback in Wien-Schwechat. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte man die Delhi-Verbindung über einen längeren Zeitraum hinweg pausiert. Nun fliegt man wieder dreimal wöchentlich, wobei im Regelfall Boeing 787-8 eingesetzt werden. Offiziell „eröffnet“ wurde die Flugverbindung im Rahmen eines Fototermins von seiner Exzellenz Jaideep Mazumdar, Botschafter von Indien in Wien, Sachin Verma, Airport Manager-FRA von Air India und Nikolaus Gretzmacher, Senior Vice President Operations der Flughafen Wien AG. „Wien ist wieder direkt an Delhi angeschlossen: Mit Air India ist die Wiederherstellung einer Direktverbindung von Wien in die Hauptstadtregion Indiens gesichert und das ist ein erfreulicher Erfolg. Indien zählt zu den größten Volkswirtschaften der Welt und Delhi ist das wichtigste Wirtschaftszentrum des Landes. Auch in touristischer Hinsicht ist die Metropole eine attraktive Destination und Wien ein wichtiger Markt für den indischen Tourismus. Wir freuen uns über die Wiederaufnahme der Verbindung und an die gute Zusammenarbeit mit Air India anknüpfen zu können“, erklärt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Die Durchführung der Air-India-Flüge von Wien nach Delhi erfolgt an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag. Es werden Anschlüsse zu 43 weiteren Destinationen innerhalb des Landes, aber auch zu Zielen in Asien und Australien angeboten. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Carrier, der eine Tochtergesellschaft von Tata Sons ist, Großbestellungen bei Airbus und Boeing getätigt hat. „Die Wiederaufnahme unserer Nonstop-Flüge zwischen Delhi und Wien ist ein wichtiger Schritt im Rahmen unseres Fünfjahresplans Vihaan.AI, der unter anderem darauf abzielt, das globale Netzwerk von Air India zu stärken.

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Paris-Orly: Azul nimmt Viracopos/Campinas auf

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul plant im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Viracopos/Campinas und Paris-Orly aufzunehmen. Diese soll sechsmal wöchentlich bedient werden. Als Maschinentyp sind Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350 geplant. In Richtung Paris will man mit Ausnahme des Verkehrstages Dienstag täglich fliegen. Folglich wird auf dem Rückweg mittwochs nicht geflogen. Der Erstflug ist für den 26. April 2023 angekündigt, so Azul.

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ANA will Billigtochter Air Japan im zweiten Halbjahr 2023 an den Start bringen

Im zweiten Halbjahr 2023 soll mit Air Japan ein neuer Billigflieger an den Start gehen. Die ANA-Tochter, die zusätzlich zur Hauptmarke und Peach ins Leben gerufen wird, soll sich darauf fokussieren weitere Auslandsmärkte zu erschließen. Eigentlich sollte die japanische Neugründung schon längst in der Luft sein, jedoch entschied man sich während der Corona-Pandemie dazu das Projekt temporär zu verlangsamen. Hintergrund war auch, dass Japan über einen langen Zeitraum strenge Einreise- und Quarantänebestimmungen, die von den meisten Nicht-Einwohnern gar nicht erfüllt werden konnten, praktiziert hat. Im zweiten Halbjahr 2023 soll es aber soweit sein und mit Air Japan soll ein zusätzlicher Lowcoster der ANA-Gruppe aktiv werden. Preislich will man mit Billig-Konkurrenten mithalten, jedoch will man sich über verbesserten Service und guten Komfort vom Mitbewerb abheben. Weder der Mainline ANA noch der Konzernschwester Peach will man dabei Konkurrenz machen, sondern Air Japan soll sich gezielt auf neue Auslandsmärkte fokussieren. Dabei wirft man ein besonderes Auge auf den Verkehr in Richtung Japan. Die Kernmarke ANA wird ihre Kapazität bis zum Geschäftsjahr 2025 auf etwa 105 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 erhöhen. ANA und Peach werden ihre Flugpläne abgestimmt entwickeln, sowie Routen und Flüge flexibel an die Passagiernachfrage anpassen. Die Flotte der Gruppe wird so erweitert, dass sie bis zum Geschäftsjahr 2030 das Niveau von vor der Corona Phase übertroffen hat. Sie wird dann eine Flotte von 100 Boeing 787 mit einem höheren Anteil an kleinen und mittelgroßen Flugzeugen umfassen. Parallel zu der Erholung der Nachfrage werden die Flotte für internationale Strecken und

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Heathrow: Ertappter Cannabis-Schmuggler kassiert 32 Monate Haft

Ende der vergangenen Woche konnten Zöllner des Vereinigten Königreichs auf dem Flughafen London-Heathrow einen Cannabis-Schmuggler, der „Ware“ mit einem Straßenwert von etwa 900.000 U.S.-Dollar dabei hatte, auf frischer Tat ertappen. Der U.S.-amerikanische Staatsbürger wurde am 16. Januar 2023 kurz nach seiner Ankunft aus Los Angeles zu einer routinemäßigen Zollkontrolle gebeten. Er gab gegenüber den Grenzschutzbeamten an, dass er Freunde an der Universität besuchen wolle. Bei der Durchsuchung seiner beiden eingecheckten Koffer wurden jedoch rund 47 Kilo Cannabiskraut gefunden. Laut National Crime Agency (NCA) soll der mutmaßliche Schmuggler in seiner Heimat als Fotograf tätig sein. Zunächst bestritt er, dass er Eigentümer der Koffer ist. Laut Behörde sollen diese aber sowohl mit selbstangebrachten Namensschildern als auch Airline-Tags, die das Gegenteil vermuten haben sollen, versehen gewesen sein. Der 26-jährige Mann wurde durch die NCA zunächst verhört und anschließend wegen versuchter Einfuhr von Suchtgift der Klasse B angezeigt. Zwischenzeitlich gab es auch eine Anhörung vor dem Isleworth Crown Court, das sich im Westen der britischen Hauptstadt London befindet. Vor dem Richter bekannte sich der U.S.-Amerikaner schuldig und wurde zu einer Haftstraße von 32 Monaten verurteilt. Auf ein Rechtsmittel soll er verzichtet haben. Für die britischen Behörden erweist sich der Umstand, dass Cannabis in einigen Bundesstaaten der Vereinigten Staaten von Amerika legalisiert wurde, als Problem. Immer wieder versuchen Reisende diesen „Stoff“ illegal nach UK zu bringen. Auf dem Schwarzmarkt des Vereinigten Königreichs können wesentlich höhere Verkaufspreise als in den USA erzielt werden. Laut NCA wurden allein im Jänner und Feber 2023 19 Personen mit U.S.-amerikanischer

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Auch Latam will Viva Colombia übernehmen

Für die insolvente Fluggesellschaft Viva Colombia gibt es nach Avianca und Jetsmart einen weiteren Interessenten. Die Latam Group bekundete ebenfalls Interesse an einer Übernahme, so dass sich ein Dreikampf entwickeln könnte. Ursprünglich wollte Viva Columbia mit Avianca fusionieren. Die Freigabe durch die Wettbewerbsbehörden lässt auf sich warten. Vor wenigen Tagen gab Jetsmart bekannt, dass man dazu bereit ist den sich mittlerweile unter Gläubigerschutz befindlichen Carrier zu übernehmen. Auch Latam ist nun an Viva Columbia interessiert.

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