Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air India reaktiviert Delhi-Wien

Ab 18. Feber 2023 wird Air India wieder auf der Strecke Delhi-Wien fliegen. Derzeit ist geplant, dass drei wöchentliche Umläufe mit Boeing 787-8 durchgeführt werden sollen. „Die Langstrecke in Wien legt weiter zu: Mit Air India ist die Wiederherstellung einer Direktverbindung in die Hauptstadtregion Indiens gesichert und das ist ein erfreulicher Erfolg. Delhi ist nicht nur wichtigstes Wirtschaftszentrum Indiens, sondern auch in touristischer Hinsicht eine attraktive Destination und Wien ein wichtiger Markt für den indischen Tourismus. Wir freuen uns wieder an die gute Zusammenarbeit mit Air India anknüpfen zu können“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Die Flugverbindung wird mit einem Boeing Dreamliner 787-8 jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag bedient. Die Flugzeit zwischen Delhi und Wien beträgt etwa sieben Stunden.

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British Airways verdoppelt Gatwick-Flotte

Das IAG-Konzernmitglied British Airways will die auf dem Flughafen London-Gatwick stationierte Flotte auf bis zu 28 Maschinen verdoppeln. Hintergrund ist, dass man aufgrund einer weiteren Gebührenerhöhung an der Homebase Heathrow so die Kosten reduzieren will. Derzeit setzt British Airways ab dem zweitgrößten Airport der britischen Hauptstadt 14 Maschinen ein. Diese werden von BA Euroflyer, die während der Corona-Pandemie ins Leben gerufen wurde, betrieben. Weiters ist das eine oder andere Wetlease-Flugzeug im Einsatz. Laut einem Bericht der „Sunday Times“ will der Carrier die Präsenz in Gatwick insbesondere wegen einer bevorstehenden Gebührenerhöhung in Heathrow ausbauen. Derzeit ist vorgesehen, dass 24 bis 28 Verkehrsflugzeuge künftig in Gatwick stationiert sein sollen. Auch sollen die anhaltenden Probleme wie die Passagierobergrenze diese Entscheidung beeinflusst haben.

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München: Siko-Panne sorgte für kurzzeitige Sperre des T2

Am Sonntag, den 27. November 2022, mussten am Flughafen München sechs Flüge gestrichen werden. Hintergrund ist, dass es bei der Sicherheitskontrolle im Terminal 2 eine Panne gab, so dass Reisende und deren Handgepäckstücke erneut kontrolliert werden mussten. Laut einem Sprecher der Bundespolizei ist ein Gepäckstück versehentlich nicht kontrolliert worden. Dieses ist quasi „durchgerutscht“. Aus Sicherheitsgründen wurde das Terminal 2 kurzzeitig gesperrt. Die Exekutive konnte den betroffenen Fluggast rasch finden und anschließend wurden er und sein Handgepäckstück genau kontrolliert. Anschließend konnte Entwarnung gegeben werden. Es gibt kein Anzeichen dafür, dass der betroffene Passagier absichtlich gehandelt hat. Vielmehr scheint es sich um ein bloßes Versehen gehandelt zu haben. Dennoch musste der Flugbetrieb für rund eine Stunde eingestellt werden. Daher mussten sechs Abflüge gestrichen werden.

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Westbahn fordert Abspaltung der ÖBB-Infrastruktur

Die private Eisenbahngesellschaft Westbahn kritisiert, dass in Österreich die Bahn-Infrastruktur bei den ÖBB angesiedelt ist und somit auch Unternehmen, deren Mitarbeiter sich nicht an Streiks beteiligen wollen, betroffen sind. Man fordert die Überführung der Infrastruktur in eine staatliche Behörde und verweist auf das Vorbild Schweden. Die österreichische Eisenbahn-Infrastruktur befindet sich – abgesehen von einzelnen Ausnahmen – im Eigentum bzw. in der Betriebsführung der ÖBB Infrastruktur AG. Das schließt auch die Fahrdienstleister, Stellwerke und sonstige für den Eisenbahnverkehr zwingend notwendige Tätigkeiten ein. Einige wenige Nebenstrecken befinden sich im Eigentum bzw. in der Betriebsführung anderer Anbieter. Die Westbahn kritisiert, dass man aufgrund des Vida-Eisenbahnerstreiks nicht fahren kann und das obwohl offenbar viele Mitarbeiter am Arbeitskampf nicht teilnehmen wollen. Da die ÖBB Infrastruktur bestreikt wird, können die Bundesbahnen auch privaten Anbietern zwingend notwendige Dienstleistungen nicht zur Verfügung stellen. Die Westbahn fordert in einer Aussendung, dass die Bahn-Infrastruktur aus dem ÖBB-Konzern herausgelöst werden soll. Eine staatliche Behörde soll künftig für Planung, Ausbau und Wartung sowie die Verkehrsleitung des Eisenbahnbetriebes verantwortlich sein. Als Muster-Beispiel verweist man auf Schweden, wo dies bereits im Jahr 2010 umgesetzt wurde. Die Europäische Union schreibt seit vielen Jahren vor, dass Infrastruktur und operativer Fahrbetrieb der Staatsbahnen getrennt sein müssen. Das soll privaten Anbietern den Zugang erleichtern. Allerdings hat sich in den meisten EU-Ländern lediglich geändert, dass es sich um zwei unterschiedliche Rechtsträger handelt, die jedoch weiterhin der Staatsbahn angehören. Lediglich Schweden hat eine klare Trennung vollzogen. Die Westbahn hält in einer Aussendung nichts davon die Infrastruktur zu privatisieren. So erklärt

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Brede Huser übernimmt Flyr-Geschäftsführung

Die finanziell angeschlagene Billigfluggesellschaft Flyr hat mit Brede Huser einen neuen Geschäftsführer bekommen. Wikstrøm Frislid, der das Unternehmen von der Gründung an geleitet hat, ist zurückgetreten und verlässt den Carrier. Huser war zuvor als Chief Financial Officer von Flyr tätig. „Tonje hat eine beeindruckende Arbeit geleistet, indem er eine Kultur aufgebaut hat, in der Kunden und Mitarbeiter an erster Stelle stehen, und eine beliebte und bekannte Marke geschaffen hat. Ich möchte Tonje für ihren unschätzbaren Beitrag zu Flyr danken und wünsche ihr viel Glück bei ihren zukünftigen Unternehmungen“, sagte Erik G. Braathen, Chairman von Flyr. Der Billigflieger befinde sich nun in einer neuen Phase, so dass es an der Zeit wäre, dass Verantwortung weitergegeben wird, so Tonje Wikstrøm Frislid in einer Medienerklärung. Auch zeigt sich der scheidende Airline-Chef davon überzeugt, dass für das Geschäftsmodell von Flyr erheblicher Marktbedarf vorhanden ist. „Es war inspirierend und lohnend, mit Tonje zu arbeiten, und wir werden auch in Zukunft unsere gute Kultur und unseren freundlichen Service beibehalten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem übrigen Managementteam und allen anderen Kollegen bei Flyr, um die Fluggesellschaft der Zukunft aufzubauen“, sagte CEO Brede Huser der beim norwegischen Billigflieger sowohl als CEO als auch als CFO fungieren wird. In der Vergangenheit war er unter anderem bei Norwegian Air Shuttle und Ernst & Young tätig.

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Russland: Azimuth bekommt neuen SSJ-100 mit Second-Hand-Triebwerken

In der Russischen Föderation sind Triebwerke für den Sukhoi Superjet SSJ-100 mittlerweile Mangelware geworden. Das hängt auch damit zusammen, dass aufgrund der Sanktionen der Zugang zu westlichen Teilen massiv erschwert wird. Nun wird ein werksneuer Superjet mit gebrauchten Triebwerken ausgeliefert. Das PowerJet SaM146 besteht überwiegend aus westlichen Komponenten. Am Joint-Venture ist unter anderem das französische Unternehmen Safran Aircraft Engines beteiligt. Dieses musste sich aufgrund der westlichen Sanktionen, die gegen Russland verhängt wurden, zurückziehen und die Unterstützung einstellen. Die Folge daraus: Es wird langsam knapp mit Triebwerken für den SSJ-100. Zunächst sah man darin in Russland kein großartiges Problem, denn man war davon überzeugt, dass man die benötigten Antriebe dann eben in Eigenregie ohne Unterstützung des westlichen Partners herstellen kann. Noch ist NPO Saturn aber nicht soweit, dass man die für den SSJ-100 benötigten Triebwerke komplett russisch ohne jegliche Komponenten aus dem Ausland herstellen kann. Mittlerweile sind die Antriebe eben Mangelware und das führt zum absurden Umstand, dass Azimuth Airlines lange auf die Auslieferung ihres SSJ-100 Nummer 17 warten muss. Eigentlich sollte man dieses Flugzeug schon im Frühjahr 2022 bekommen, jedoch fehlten einige Teile und somit verzögerte sich die Endmontage. Nun kann die United Aircraft Corporation keine werksneuen Triebwerke auftreiben und montiert stattdessen gebrauchte. Somit wird Azimuth Airlines in den nächsten Wochen einen nagelneuen SSJ-100 bekommen, der ab Werk mit Second-Hand-Triebwerken ausgerüstet ist. Die betroffene Fluggesellschaft wollte dies nicht kommentieren, aber es ist davon auszugehen, dass man damit nicht sonderlich zufrieden ist. Wer sich ein neues Auto kauft will auch keines

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Dortmund hat neues Rosenbauer-Löschfahrzeug übernommen

Der Flughafen Dortmund hat ein weiteres Feuerwehrfahrzeug aus dem Hause Rosenbauer erhalten. Der HLF20 wurde am Sonntag übernommen. „Wir freuen uns über das neue Fahrzeug der Feuerwehr, das für noch mehr Sicherheit an unserem Flughafen sorgt“, so Dietmar Krohne. Das Fahrzeug soll vor allem beim Gebäudebrandschutz und der technischen Hilfeleistung unterstützen. „Es überzeugt insbesondere durch seine kompakte Bauweise sowie moderne Ausstattung und Technik“, erläutert Dietmar Stange, Leiter der Flughafenfeuerwehr. Das 420 PS starke HLF20 führt 2000 Liter Löschwasser bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 18 Tonnen mit. Das Löschfahrzeug verfügt unter anderem über einen Allradantrieb und eine Seilwinde mit einer Zugkraft von fünf Tonnen – somit ist es an den Einsatz an einem Flughafen angepasst.

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Turkish Airlines legt Regionaljet-Projekt auf Eis

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines hat die vor einiger Zeit angekündigte Einflottung von Regionaljets auf Eis gelegt. Man habe sowohl Airbus A220-300 als auch Embraer E195-E2 evaluiert, jedoch entschieden, dass man keines der beiden Muster bestellen wird. Die beiden Flugzeugbauer haben um einen möglichen Großauftrag von Turkish Airlines gebuhlt. Der Carrier beabsichtigte mit Hilfe von Regionaljets des Streckennetz zu verdichten. Im Zuge der Kommunikation der jüngsten Quartalszahlen wurde aber bekannt, dass das türkische Luftfahrtunternehmen das Projekt – zumindest vorläufig – auf Eis gelegt hat. Die Kosten-Nutzen-Rechnung wäre nicht positiv verlaufen, heißt es aus dem Management des Carriers. Eine wesentliche Rolle hat auch der Umstand geführt, dass es für beide Modelle derzeit nur von einem Triebwerkshersteller Antriebe gibt. Konkret bedeutet das, dass es keine Rolle spielt, ob bei Airbus oder bei Embraer bestellt wird, denn beide Muster sind mit Pratt&Whitney-Triebwerken ausgerüstet. Turkish Airlines dürften die jüngsten Probleme, die unter anderem bei Tanzania Airlines zu einem Teilgrounding geführt haben, abgeschreckt haben. Ob der türkische Carrier das Regionaljet-Projekt zu einem späteren Zeitpunkt erneut verfolgen wird, ist derzeit völlig offen. Kurz- und mittelfristig ist nicht damit zu rechnen, dass man Embraer 195-E2 und/oder Airbus A22-300 anschaffen wird.

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Ita-Airways-Verkauf: Regierung bringt Staatsbahn ins Spiel

Im Ringen um den Verkauf der Ita Airways bahnt sich eine weitere Möglichkeit an. Die Regierung soll daran interessiert sein die Mehrheit an Lufthansa zu verkaufen, jedoch soll gleichzeitig die italienische Staatseisenbahn ebenfalls beteiligt werden. Die angedachte Lösung erinnert stark an einen gescheiterten Sanierungsversuch der Alitalia. Damals wurde die staatliche Post an Alitalia beteiligt. Bereits im Jahr 2019 war angedacht, dass die Ferrovie dello Stato gemeinsam mit Investoren den schwer angeschlagenen Carrier übernehmen soll. Dazu ist es aber nicht gekommen. Die für gewöhnlich gut informierte Zeitung „Corriere della Sera“ berichtet unter Berufung auf Regierungskreise, dass sich derzeit darüber diskutiert wird, dass Lufthansa 51 Prozent von Ita Airways für etwa 250 Millionen Euro übernehmen könnte. 29 Prozent würden an die Staatsbahnen gehen und der Staat Italien würde die restlichen Anteile halten. Ob der Kranich-Konzern diese Lösung attraktiv findet, steht auf einem anderen Blatt, da der Einfluss der Regierung recht hoch wäre.

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New York: Katze wollte heimlich in den Urlaub fliegen

In den USA wollte eine Katze in den Urlaub fliegen, denn der Vierbeiner versteckte sich in einem bereits gepackten Koffer nicht nur so gut, sondern machte überhaupt nicht auf sich aufmerksam. So kam es, dass erst bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen New York JFK aufgefallen ist, dass eine lebendige Katze im Koffer ist. Nicht nur die Sicherheitsbeamten, sondern auch die Reisenden waren massiv verwundert ihren gut bekannten Stubentiger dabei zu haben. Die Passagiere waren nicht selbst Eigentümer der Katze, sondern ein Familienmitglied, das im gleichen Haushalt lebt. Dieser ist rasch zum Flughafen gekommen und hat sein Tier abgeholt. Weder ihn noch die Passagiere erwartet wegen dem Vierbeiner, der heimlich vereisen wollte, eine Strafe. Laut Mitteilung des Airports soll auch die Katze bei bester Gesundheit sein.

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