Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Auch Seabourn hat in der Antarktis getauft

Mit der Seabourn Venture wurde ein weiteres Kreuzfahrtschiff in der Antarktis getauft. Dieses ist bereits seit Juli 2022 im Einsatz, jedoch trägt es erst seit wenigen Tagen offiziell diesen Namen. Erst kürzlich führte der Mitbewerber Silversea eine vergleichbare Zeremonie in der Antartiks durch. Das Seabourn-Schiff wurde im Festeis des Weddelmeeres getauft. Bis Februar 2023 wird dieses Expeditionsschiff in der Antartiks verkehren ehe dann im Frühjahr 2023 Fahrten ins Amazonasgebiet, nach Island und in Richtung der britischen Inseln folgen werden.

weiterlesen »

Singapur: Billigflieger Scoot tritt der IATA bei

Die Billigfluggesellschaft Scoot ist dem Weltluftfahrtverband IATA beigetreten. Gleichzeitig hat man das so genannte IOSA-Safety-Audit erfolgreich absolviert. Der Beitritt von Lowcostern kommt vor, jedoch selten. Die IATA gilt als Vereinigung der traditionellen Fluggesellschaften. Es gibt zwar einige Billigflieger, die dieser Organisation angehören, jedoch verzichten Branchengrößen wie Ryanair auf die Mitgliedschaft. Dies hat auch Kostengründe. Gleichzeitig können Nicht-Mitglieder an Programmen wie dem BSP nicht teilnehmen, was erhebliche Nachteile im Reisebüro-Vertrieb haben kann. Das IOSA-Audit ist nicht exklusiv für IATA-Mitglieder, sondern auch externe Fluggesellschaften können sich entsprechend zertifizieren lassen. Es gilt als Branchenstandard und erleichtert die Zusammenarbeit unter Airlines. Seit einiger Zeit verlangt der Weltluftfahrtverband bei der Aufnahme neuer Airlines, dass diese zuvor das IOSA erfolgreich erlangen müssen. Das jüngste Mitglied, Scoot, ist eine Tochtergesellschaft der Singapore Airlines Group und auf die Durchführung von Lowcost-Langstreckenflügen spezialisiert. Derzeit befindet man sich in einer Umbauphase, denn man will das Streckennetz in Kooperation mit der Muttergesellschaft neu organisieren. Dabei könnte es punktuell zur Übergabe einzelner Routen an Scoot kommen. Die IATA-Mitgliedschaft soll sich für den Billigflieger vorteilhaft im Vertrieb auswirken. „Wir fühlen uns geehrt, Mitglied der IATA zu werden. Diese internationale Anerkennung unterstreicht unser Engagement für die Sicherheit unserer Passagiere. Im Laufe des Jahrzehnts haben wir unsere betriebliche Stabilität weiter verbessert und die Erfahrungen unserer Kunden gesteigert. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft den Weg für eine Neudefinition und Aufwertung des Reisens in unserer Branche ebnen werden“, so Scoot-Chef Leslie Thng.

weiterlesen »

Iberia stockt Düsseldorf-Madrid auf

Das spanische IAG-Konzernmitglied Iberia stockt im kommenden Jahr den Flugverkehr zwischen Düsseldorf und Madrid weiter auf. In zwei Schritten hebt man die Frequenzen auf bis zu 25 Umläufe pro Woche an. Zunächst kommen ab 19. Feber 2023 zwei wöchentliche Rotationen hinzu, so dass man zunächst 23 Flüge pro Woche anbieten wird. Ab 26. März 2023 fügt man abermals zwei Rotationen dazu und wird dann bis zu 25 Kurspaare pro Woche zwischen den beiden Städten anbieten. Weitere Aufstockungen behält sich Iberia im Falle weiter steigender Nachfrage vor.

weiterlesen »

Icelandair stockt in Hamburg und Berlin auf

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair wird im Sommerflugplan 2023 auf zahlreichen Strecken die Frequenzen erhöhen. In Deutschland wird der Carrier die Ziele Berlin und Hamburg häufiger ansteuern. Die Freie und Hansestadt soll im Zeitraum von 25. Mai bis 30. September 2023 fünfmal wöchentlich angesteuert werden. Damit wird man das Angebot um einen Umlauf pro Woche ausbauen. In die Bundeshauptstadt Berlin will Icelandair in selbigem Umfang erweitern und zwischen 1. Juli und 4. September 2023 zehnmal wöchentlich ab Keflavik fliegen.

weiterlesen »

Icelandair verlagert Grönland-Flüge nach Keflavik

Die Fluggesellschaft Icelandair verlagert die bislang ab Reykjavik (RKV) angebotenen Grönland-Flüge auf den größeren Keflavik-Airport. Betroffen sind unter anderem die Ziele Ilulissat und Nuuk. Der Reykjavik-Airport wird fast ausschließlich im Inlandsverkehr genutzt. Weiters werden ab diesem Flughafen Flüge nach Grönland angeboten. Als Nachwirkung der Fusion von Air Iceland Connect und Icelandair werden die Ziele Ilulissat, Kulusuk, Narsarsuaq, Nerlerit Inaat und Nuuk auf den größeren Keflavik-Airport verlagert. Damit will man den Passagieren verbesserte Umstiege anbieten können. Bislang war zumeist ein Flughafenwechsel notwendig.

weiterlesen »

ÖGB gibt grünes Licht für Eisenbahner-Streik

Das Präsidium des Österreichischen Gewerkschaftsbund hat die formelle Freigabe für einen 24-stündigen Eisenbahner-Streik, der am Montag den 28. November 2022 in der Zeit von 0 bis 24 Uhr über die Bühne gehen soll, erteilt. Die Gewerkschaft Vida ruft ihre Mitglieder bei sämtlichen Eisenbahngesellschaften Österreichs zur Arbeitsniederlegung auf. Zuvor hatte die Wirtschaftskammer den Verhandlungstisch verlassen und ihren Mitgliedern empfohlen, dass diese die Gehälter auf Grundlage des jüngsten Angebots, das von der Vida abgelehnt wurde, erhöhen sollen. Beispielsweise folgt die Westbahn dieser Empfehlung. Sollte der Arbeitskampf nicht kurzfristig abgesagt werden, so ist am Montag mit erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr zu rechnen. Während bei den ÖBB mit einer großen Beteiligung gerechnet wird, ist unklar wie viele Bedienstete der Privat- und Landesbahnen teilnehmen werden.

weiterlesen »

Air Cairo nimmt Bratislava und Prag auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Air Cairo die Destination Marsa Alam ab Prag und Bratislava anbieten. Ab beiden Städten will man zweimal pro Woche mit Airbus A320 fliegen. Die Erstflüge sollen jeweils am 28. März 2023 durchgeführt werden. Sowohl ab der tschechischen als auch ab der slowakischen Hauptstadt will Air Cairo an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag fliegen. Ab Prag ist der Abflug jeweils vormittags geplant und ab Bratislava soll um 21 Uhr 00 geflogen werden. In die umgekehrte Richtung geht es in die Slowakei um 15 Uhr 30 Lokalzeit und in die Tschechische Republik um 4 Uhr 00.

weiterlesen »

Jet Airways verliert Zulassung als Trainingseinrichtung

Die indische Fluggesellschaft Jet Airways musste einen weiteren Rückschlag verzeichnen. Die Zivilluftfahrtbehörde hat der Trainingseinrichtung des Carriers die Zulassung entzogen. Laut lokalen Berichten sollen die Verzögerungen des Neustarts maßgeblich zu dieser Entscheidung beigetragen haben. „Die zuständige Behörde hat die Akkreditierung der beiden ASTIs von Jet Airways in Gurugram und Mumbai widerrufen. Die Fluggesellschaft kann eine erneute Zulassung ihrer ASTI beantragen, sobald diese für eine Inspektion gemäß Anhang A des NCASTP bereit ist“, teilte die Luftsicherheitsbehörde Indiens mit. Damit steht Jet Airways, die eigentlich schon längst wieder in der Luft sein wollte, vorerst ohne eigenen Ausbildungs- und Trainingsbetrieb da. Hintergrund der Entscheidung ist auch, dass es noch immer keinen Termin für den Eigentumsübergang auf die Bietergemeinschaft, die den Carrier aus der Insolvenz herausgekauft hat, gibt. Derzeit gibt es verschiedene Probleme. Beispielsweise sind auch alte Lohnabsprüche der Beschäftigten ungeklärt. Jet Airways hat den angekündigten Neustart bereits mehrfach verschoben. Mittlerweile gilt es als äußerst unwahrscheinlich, dass man in diesem Jahr noch abheben kann. Die weitere Entwicklung ist derzeit völlig offen. Kürzlich fand in Liechtenstein eine Razzia bei einem Unternehmen der Bietergemeinschaft statt.

weiterlesen »

Kühne+Nagel tauft erste Boeing 747-8F

Der Logistikkonzern Kühne+Nagel hat den ersten Boeing-747-8-Frachter, der im Rahmen eines langfristen Chartervertrages von Atlas Air betrieben wird, offiziell in Betrieb genommen. Die Maschine trägt die Livery des Auftraggebers. Die letzten beiden Boeing 747-8, die nach aktuellem Informationsstand gebaut werden sollen, sind für den Charterauftrag für Kühne+Nagel bestimmt, teilte der Logistiker mit. Die Übernahme der ersten Maschine fand in Everett statt. Dort wurde das Langstreckenflugzeug auf den Namen „Inspire“ getauft. „Es ist ein ganz besonderer Moment für uns, die Kuehne+Nagel 747-8F „Inspire“ abheben zu sehen. Zusammen mit der allerletzten 747-8F, die wir „Empower.“ getauft haben, wird das Flugzeug unsere Kunden mit zuverlässigen und flexiblen Lösungen weltweit unterstützen und das Erbe der unglaublichsten Luftfahrtprogramme der Geschichte fortführen. Wir freuen uns, diesen Tag gemeinsam mit unseren Partnern Atlas Air und Boeing zu feiern, und wir freuen uns darauf, zu sehen, wie unsere Flugzeuge die Welt verbinden“, so Yngve Ruud, Mitglied der Geschäftsleitung von Kühne+Nagel. „Diese Auslieferung der 747-8 unterstreicht die Bedeutung unserer langfristigen strategischen Partnerschaft mit Kühne+Nagel und unser Engagement, ihr kontinuierliches Wachstum und ihre Expansion zu unterstützen“, sagte John Dietrich, President und Chief Executive Officer von Atlas Air Worldwide. „Wir freuen uns sehr, das erste eigene Flugzeug zur Verfügung stellen zu können, das mit Stolz in der individuellen Lackierung von Kühne+Nagel fliegen wird. Die beiden 747-8F, die wir für Kühne+Nagel betreiben werden, erhöhen die Kapazität und Vielseitigkeit ihres Netzwerks“.

weiterlesen »

Usbekistan: Silk Avia setzt auf ATR72-600

Aus der Sicht von ATR ist Usbekistan hinsichtlich der ATR72-600 ein „weißer Fleck“ auf der Landkarte. Das wird sich ändern, denn mit der Neugründung Silk Avia hat man eine Vereinbarung über insgesamt fünf Turbopropflugzeuge dieses Typs unterschrieben. Laut Erklärung des Flugzeugbauers wird das Startup drei direkt bei ATR kaufen und zwei weitere über eine Leasinggesellschaft beziehen. Zusätzlich zu dieser Vereinbarung wird die Fluggesellschaft in Kürze den Betrieb mit drei gebrauchten ATR 72-600 aufnehmen. Hinter Silk Avia steckt der Flughafenbetreiber Uzbekistan Airports. Dieser will mit der Neugründung ein Regionalnetzwerk aufbauen. Im Fokus stehen zunächst Point-to-Point-Anbindungen an die Hauptstadt Taschkent. Zu einem späteren Zeitpunkt will man auch dezentrale Inlandsstrecken aufnehmen. Derzeit schwebt den Verantwortlichen vor, dass etwa 40 Domestic-Routen mit ATR72-600 bedient werden sollen. Sie werden zunächst 11 nationale Flughäfen und zukünftig 7 weitere Flughäfen verbinden und so das Wachstum des Landes und seiner boomenden Tourismusbranche unterstützen. Rano Dzhuraeva, Präsidentin von Uzbekistan Airports, sagte: „Wir freuen uns, unseren Betrieb bald mit einer Flotte aufzunehmen, die ausschließlich aus ATR-Flugzeugen besteht. Als neue Low-Cost-Airline haben wir den Markt auf der Suche nach dem am besten geeigneten Flugzeug gründlich analysiert. Der ATR 72-600 ist die ideale Wahl für uns, da er es uns ermöglicht, unseren Passagieren ein Erlebnis zu bieten, das Komfort, Modernität und Zuverlässigkeit vereint und gleichzeitig unsere anspruchsvollen Kosten- und Nachhaltigkeitskriterien erfüllt“.

weiterlesen »