Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Fly Atlantic: Langstrecken-Billigflieger will in Belfast an den Start gehen

Im Sommer 2024 will in Nordirland eine neue Fluggesellschaft abheben. Fly Atlantic will sich auf Nonstopflüge von Belfast in Richtung Nordamerika spezialisieren. Als Maschinentyp schwebt dem Startup der Airbus A321LR vor, jedoch befindet man sich auch mit Boeing in Gesprächen. Die Firmengründer haben mitgeteilt, dass man mit vorerst sechs Maschinen an den Start gehen wird und bis 2028 auf etwa 18 Flugzeuge expandieren möchte. Man will sich als Billigfluggesellschaft positionieren und sieht aufgrund des Umstands, dass es derzeit keine Nonstop-Transatlantikflüge ab Belfast gibt, eine Marktlücke.

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Eurowings Discover mit neuer Homepage

Der Ferienflieger Eurowings Discover hat eine erneuerte Homepage an den Start gebracht. Diese soll Passagiere und Interessenten umfangreich über den Carrier informieren. Buchungen erfolgen weiterhin über das System der Lufthansa. „Ein eigenes digitales Zuhause ist der konsequente nächste Schritt im Aufbau unserer Airline, auch, um die Übersichtlichkeit und Nutzerfreundlichkeit weiter zu verbessern. Die Menschen fliegen mit uns in die beste Zeit des Jahres, das sollte sich in der gesamten Reisekette widerspiegeln. Die Website als Informations- und Inspirationsquelle ist dabei ein wesentlicher Bestandteil,“ sagt Bernd Bauer, Chief Executive Officer von Eurowings Discover. Buchungen erfolgen über eine nahtlose Weiterleitung zur Buchungsstrecke der Lufthansa auf lufthansa.com. Damit profitiert Eurowings Discover auch in Zukunft von der systemseitigen Integration und der engen Partnerschaft mit Lufthansa. Eurowings Discover hat seit ihrem Start im Juli 2021 über zwei Millionen Passagiere auf der Kurz-, Mittel- und Langstrecke ab Frankfurt und München befördert. Bis Ende des Jahres wächst die Flotte auf 22 eigene Flugzeuge.

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Frankfurt: Singapore Airlines setzt auf Boeing 777-300ER

Singapore Airlines wird ab 15. Mai 2023 die Strecke Singapur-Frankfurt-New York mit Boeing 777-300ER bedienen. Dieser Maschinentyp ist mit den Beförderungsklassen First, Business, Premium und Economy Class ausgerüstet. Aufgrund der derzeit hohen Nachfrage wird man die Airbus-A380-Dienste in Richtung Australien ausbauen. Weiters rechnet der Carrier damit, dass im Sommer 2023 Ziele in Ost- und Südostasien stark gefragt sein werden. Daher erhöht man auf zahlreichen Routen die Frequenzen.

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Bis zu 70 Prozent: Lufthansa weiterhin an Ita Airways interessiert

Ein möglicher Kauf der italienischen Fluggesellschaft Ita Airways ist bei Lufthansa noch nicht endgültig vom Tisch. Im Gegensatz zum einstigen Co-Bieter MSC ist man weiterhin interessiert. Die Reederei hingegen will von einem Einstieg beim Alitalia-Nachfolger nichts mehr wissen. Der Verkaufsprozess ist aus verschiedenen Gründen ins Stocken geraten. Der Zuschlag, der an das Konsortium Certares/Air France-KLM/Delta vergeben wurde, mündete bislang in keinen Kaufvertrag. Auch wurde die Exklusivität der Verhandlungen durch das italienische Finanzministerium aufgehoben. Somit ist das Rennen um Alitalia wieder offen. Indigo Partners wittert eine Chance doch noch zum Zug zu kommen und Certares und Co wollen ebenfalls kaufen. Das Konsortium MSC/Lufthansa hat sich zwischenzeitlich aufgelöst, weil die Reederei das Interesse an Ita Airways verloren hat. Laut einem Medienbericht der „Corriere della Sera“ soll sich nun der Kranich-Konzern im Alleingang für den Alitalia-Nachfolger interessieren. Während man ursprünglich mit etwa 20 Prozent einsteigen wollte, geht es nun um bis zu 70 Prozent. Ob Lufthansa nun zum Zug kommen wird, ist völlig offen. Der Konzern erklärte wiederholt, dass man nur für eine echte Privatisierung zu haben ist. Die Regierung will als Minderheitsgesellschafter an Bord bleiben.

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Nach Lot-Flug nach New York: Unruly Pax wurde verhaftet

Vor wenigen Tagen wurde ein Mann, der mit der von Lot betriebenen Boeing 787-9 mit der Registrierung SP-LSF von Warschau nach New York JFK geflogen ist, in den Vereinigten Staaten verhaftet. Er soll versucht haben sich Zutritt zum Cockpit zu verschaffen. Laut Augenzeugen soll der Mann zunächst gegen die Tür geklopft haben. Als ihm von der Besatzung der „Eintritt“ verweigert wurde, reagierte der unruly PAX äußerst aggressiv. Er soll laut gebrüllt haben und auch handgreiflich geworden sein. Mehrere Flugbegleiter und andere Passagiere mussten eingreifen, so dass die Situation, die sich über dem Atlantik ereignet hat, in den Griff bekommen werden konnte. Bei dem Handgemenge wurde zumindest ein Flugbegleiter leicht verletzt. Nach der Ankunft des Dreamliners am Gate 9 des JFK-Terminals 7 betrat die Polizei die Kabine. Der Mann wurde verhaftet und zu Untersuchungszwecken in ein Krankenhaus gebracht. Derzeit gibt es keine gesicherten Informationen darüber, ob gegen den Störenfried ein Strafverfahren eingeleitet wird.

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Teneriffa: Vueling-A320 musste 1,5 Stunden lang mit Druckproblem kreisen

Am Samstag musste Vueling-Flug VY1814, durchgeführt mit dem Airbus A320 mit der Registrierung EC-MAI, eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Teneriffa Süd einlegen. Der Mittelstreckenjet befand sich auf dem Weg nach Kopenhagen und hatte kurz nach dem Start ein Problem mit dem Kabinendruck. Der Kapitän entschied sich zur Rücklandung auf Teneriffa. Allerdings musste die Maschine rund 1,5 Stunden lang in niedriger Höhe kreisen. Hintergrund ist, dass überschüssiger Treibstoff verbrannt wurde, um eine sichere Rückkehr ermöglichen zu können. Die EC-MAI konnte anschließend sicher auf dem Flughafen Teneriffa-Süd landen. Die betroffenen Passagiere wurden auf andere Verbindungen umgebucht. Die spanische Flugsicherung erklärte, dass dieser Airbus A320 ein Problem mit dem Kabinendruck hatte. Da der Mittelstreckenjet für eine sofortige Landung zu schwer war, musste zunächst Treibstoff verbrannt werden. Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten das Vueling-Flugzeug unverletzt verlassen.

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Airbus: Beluga XL in Frankreich von der Piste abgekommen

Am 18. November 2022 ist der „Beluga XL“ mit der Registrierung F-GXLN nach einem Frachtflug von Saint Nazaire nach Albert Picardie von der Piste abgekommen. Die Piloten des Airbus A330-743L haben den Wendepunkt verpasst und sind in die Wiese geraten. Laut Airbus soll sich der Vorfall mit sehr geringer Geschwindigkeit ereignet haben. Weder das Fluggerät noch die Besatzung sollen Schaden genommen haben. Allerdings kommt es aufgrund der Just-in-Time-Logistik zu Verzögerungen im Bereich der Produktion. Der Flugzeugbauer erklärte dazu, dass man bemüht ist die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. An Bord des Belgua XL sollen sich Werkzeuge und Transporthilfen befunden haben. Das Wegschleppen dies großen Transportflugzeuges gestaltete sich entsprechend schwierig, konnte aber mit Hilfe der Feuerwehr bewerkstelligt werden.

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Finnair baut 150 Mitarbeiter ab

Die Fluggesellschaft Finnair kündigt den Abbau von 150 Arbeitsplätzen an. Dieser soll bis Ende Feber 2023 umgesetzt werden. Hintergrund ist der Umstand, dass man den Luftraum der Russischen Föderation nicht nutzen darf, was sich aufgrund der geografischen Lage nachteilig auswirkt. Derzeit befinden sich die Flugbegleiter im Streik. Dies führt zu zahlreichen Ausfällen. Finnair hat die Anfang Oktober begonnenen Verhandlungen über den geplanten weltweiten Abbau von 200 Arbeitsplätzen beendet. Der Plan stand im Zusammenhang mit der am 7. September veröffentlichten neuen Strategie von Finnair, die darauf abzielt, die Rentabilität von Finnair wiederherzustellen. Aufgrund der dramatischen Veränderungen im Betriebsumfeld von Finnair, die durch die Schließung des russischen Luftraums verursacht wurden, baut Finnair nun etwa 90 Stellen in Finnland ab. Einigen Mitarbeitern kann eine neue Aufgabe bei Finnair angeboten werden. Außerhalb Finnlands werden 57 Stellen abgebaut.  Der Personalabbau wird bis Ende Februar 2023 umgesetzt.

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UK: Grenzschutz vor einmonatigem Streik

Im Vereinigten Königreich ruft die Gewerkschaft PCS ihre Mitglieder in diversen Ministerien zur einmonatigen Arbeitsniederlegung auf. Betroffen ist auch der Grenzschutz, der für die Einreisekontrollen zuständig ist. Derzeit ist davon auszugehen, dass sich die Arbeitskampfmaßnahme auch nachteilig auf Flugreisende auswirken könnte. Es ist noch nicht absehbar wie viele Beamte sich tatsächlich am Streik beteiligen werden. Die Gewerkschaft ruft jedenfalls ihre Mitglieder ab Mitte Dezember 2022 zur Arbeitsniederlegung auf – sofern es zuvor zu keiner Einigung kommt. PCS erklärt unter anderem, dass viele Beschäftigte die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten nicht mehr stemmen könnten. Daher werden signifikante Lohnerhöhungen gefordert. Sollte der Streik über die Bühne gehen, wäre der Reiseverkehr zwischen Weihnachten und Neujahr stark betroffen.

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Blue Air soll verstaatlicht werden

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air steht vor der Verstaatlichung. Die Aktionäre haben die Bereitschaft signalisiert, dass 75 Prozent der Anteile an den Staat abgetreten werden sollen. Auch die Behörde für die Verwaltung von Staatsvermögen bestätigte mittlerweile, dass man Mehrheitseigentümer der angeschlagenen Fluggesellschaft wird. Seit einigen Wochen ist Blue Air aus finanziellen Gründen am Boden. Die Leasingflugzeuge wurden zwischenzeitlich von den Lessoren eingezogen und jene Boeing 737-Classic, die sich im Eigentum der Airline befinden, sind mittlerweile auf dem Hello Jets AOC registriert. „In Anbetracht der Tatsache, dass wir die Erfüllung der Garantie von mehr als 13 Monaten beantragen, haben die Aktionäre von Blue Air Aviation S.A., sobald wir die Benachrichtigung des Finanzministeriums erhalten haben, die Behörde für die Verwaltung von Staatsvermögen (AAAS) benachrichtigt, um auf der Hauptversammlung der Gesellschaft zu erscheinen, um die Garantieverpflichtung der derzeitigen Aktionäre zu erfüllen und das Eigentum von 75% der Aktien der Gesellschaft durch AAAS an den rumänischen Staat zu übergeben. Im Laufe des heutigen 18. November 2022 wurden die Anteilseigner der Gesellschaft von Vertretern der AAAS telefonisch kontaktiert und um ein Treffen gebeten, um die technischen Einzelheiten für die Übergabe festzulegen. Sobald dieses rechtliche Verfahren abgeschlossen ist, wird das Unternehmen die neue Aktionärsstruktur öffentlich bekannt geben. Natürlich wird der Mehrheitsaktionär des Unternehmens danach entscheiden, wie er die Situation von Blue Air der Öffentlichkeit mitteilen wird“, so Blue Air in einem Statement.

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