Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Schwerer Unfall in Lima: A320neo stößt mit Feuerwehrfahrzeug zusammen

Auf dem Flughafen Lima ist es am 18. November 2022 zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Airbus A320neo von Latam Chile kollidierte auf der Runway mit einem Feuerwehrfahrtzeug. An Bord der CC-BHB gab es mehrere verletzte Personen und bei der Feuerwehr sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Lokale Medien berichten, dass die Feuerwehr verabsäumt habe eine Querungserlaubnis für die Start- und Landebahn einzuholen. Dies wurde noch nicht offiziell bestätigt, jedoch dürfte die Tragödie mit hoher Wahrscheinlichkeit an mangelhafter Kommunikation gelegen haben. Es ist nicht gerade alltäglich, dass ein Flugzeug während dem Beschleunigen für den Start in einen Löschzug krachen. Piloten, die eine Freigabe erhalten, müssen nicht damit rechnen auf ein derartiges Hindernis zu stoßen. Die Möglichkeiten zum Ausweichen sind für Verkehrsflugzeuge faktisch nicht vorhanden. Zufällig von Standkameras und Augenzeugen aufgenommene Videos zeigen, dass der Airbus A320neo während dem Beschleunigungsvorgang mit hoher Geschwindigkeit in das Feuerwehrfahrzeug gekracht ist. Dabei geriet das Löschfahrzeug in Brand und mindestens zwei Feuerwehrmitarbeiter haben ihr Leben verloren. Der Den Piloten der CC-BHB ist es gelungen, dass diese den Airbus A320neo, der schwer beschädigt ist, zum Stillstand bringen konnten. Die 102 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder konnten den Mittelstreckenjet lebendig verlassen, jedoch erlitten eine nicht näher bezeichnete Anzahl von Personen zum Teil schwere Verletzungen. In nachstehend eingebettetem Video ist der Unfall ersichtlich:

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Finnair-Flugbegleiter im Streik

Ein Flugbegleiter-Streik sorgt derzeit bei Finnair für den Ausfall zahlreicher Flüge von/nach Helsinki. Die Transportarbeitergewerkschaft AKT hat das Kabinenpersonal für den 20. und 21. November 2022 zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Hintergrund ist, dass das Finnair-Management prüft die Kosten durch den Einsatz von Subunternehmern in der Kabine zu reduzieren. Die Gewerkschaft ist strikt dagegen und fordert mehr Lohn für die Flugbegleiter. Aus geografischen Gründen leidet der finnische Carrier besonders stark darunter, dass der Luftraum der Russischen Föderation tabu ist. Der Streik betrifft weder Flüge, die von Norra durchgeführt werden, noch Flüge, deren Kabinenservice von Finnairs Partnern erbracht wird, wie Flüge nach Singapur und Indien, oder Flüge, die mit Flugzeugen und Personal anderer Fluggesellschaften durchgeführt werden, zum Beispiel nach Barcelona und Madrid.   „Wir bedauern die Sorgen und Unannehmlichkeiten, die dieser Streik für unsere Kunden mit sich bringt, und tun unser Bestes, um unsere Kunden so schnell wie möglich umzuleiten“, so Jaakko Schildt, Chief Operating Officer von Finnair. „Es ist traurig, dass die Gewerkschaft den Weg eines illegalen Streiks anstelle von Verhandlungen gewählt hat. Den ganzen Herbst über haben wir mit den Gewerkschaften über Einsparmöglichkeiten diskutiert, aber leider konnten wir mit dem Kabinenpersonal kein Ergebnis erzielen. Wir hoffen immer noch, dass wir gemeinsam Lösungen finden“. Finnair hat mit allen Arbeitnehmergruppen über Einsparungen verhandelt. Der Carrier verschuldete sich während der Corona-Pandemie enorm und kann sich aufgrund der Sperrung des russischen Luftraums nur schwer erholen. Während man sich mit einigen Gewerkschaften einigen konnte, steht eine solche beim Kabinenpersonal noch aus. Bislang wurden die Vorschläge von den

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Mönchengladbach will Reallabor für elektrisches Fliegen werden

Der kleine Flughafen Mönchengladbach will sich als Kompetenzzentrum für Luftfahrt mit elektrischem Antrieb etablieren. Am Freitag drehte erstmals ein E-Flugzeug am MGL seine Platzrunden. Bereits seit 2019 forscht der Flughafen Mönchengladbach im Rahmen des vom BMVI geförderten Projekts SkyCab unter der Leitung der FH Aachen zu den Chancen und notwendigen Innovationen für Lufttaxis in der Region Euregio Rhein Maas. Der Nutzen solcher wendigen elektrischen Fluggeräte steht außer Frage. Sie bringen Menschen klimaneutral zum Geschäftstermin, liefern lebensnotwendige Medikamente oder evakuieren Menschen aus schwer zugänglichen Gebieten. Jetzt haben die FH Aachen und der Flughafen Mönchengladbach ihre Zusammenarbeit beim Themenfeld elektrisches Fliegen verstärkt und den ersten Testflug mit einem manntragenden Elektroflugzeug von Aachen nach Mönchengladbach erfolgreich realisiert. Die Strecke eignet sich aufgrund von Distanz und Batterie-Reichweite gut und liefert in einem dichten Ballungsraum zudem aussagekräftige Ergebnisse für spätere Einsatzgebiete elektrischer Fluggeräte wie SkyCab. Unterstützt wird das Vorhaben vom Land NRW, das das eingesetzte Elektroflugzeug der Westflug Flight Training GmbH & Co.KG (Velis Electro des slowenischen Herstellers Pipistrel) fördert. Velis Electro ist das erste Elektroflugzeug der Welt mit einer Zulassung von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA). Die zweisitzige Maschine entspricht mit 10,50 Metern Spannweite der Dimension des künftigen SkyCabs. Elektrische Mobilität braucht die entsprechende Ladeinfrastruktur. Daher hat die Bezirksregierung auch ein Batterieladegerät gefördert, das Anfang November am Flughafen Mönchengladbach installiert wurde. Ziel ist es, NRW zu einem Hub für grüne Mobilität und elektrisches Fliegen auszubauen. Der Flughafen Mönchengladbach geht hier als Teil des landesweiten Ladenetzes mit großen Schritten voran und speist das Elektroladegerät

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Maleth-Aero flottet weiteren A330-200 ein

Die maltesische Fluggesellschaft Maleth-Aero erweitert ihre Flotte im einen Airbus A330-200. Die Maschine war vormals bei Qatar Airways, Air Italy und Luke Air im Einsatz. Das Langstreckenflugzeug ist bereits auf dem Flughafen Luqa eingetroffen. Im maltesischen Register soll es als 9H-EFS eingetragen werden. Maleth-Aero ist auf die Durchführung von Cargo- und Charterflügen spezialisiert. Derzeit besteht die Flotte aus sechs A330-200, vier A340-600 und einem Embraer 145EP. Zwei A330 und die Vierstrahler sind reine Cargomaschinen.

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Comeback: Holiday Europe hat die Betriebsgenehmigung zurück

Die bulgarische Charterfluggesellschaft Holiday Europe sollte für die türkische Onur Air der Türöffner für den EU-Markt werden. Groß wollte man den Ableger ausbauen, jedoch kam alles gänzlich anders, denn der Anbieter aus der Türkei ist pleite. Dies hatte auch Auswirkungen auf den bulgarischen Ableger. Die Zivilluftfahrtbehörde hatte Holiday Europe die Betriebsgenehmigung entzogen. Dies hatte zur Folge, dass man keine kommerziellen Flüge mehr durchführen durfte. Da es enge Verknüpfungen mit Onur Air gab, musste das bulgarische Unternehmen auch so einiges unternehmen, um sich loslösen zu können. Dies schließt die Flotte ein. Die Maßnahmen, die der bulgarische Mehrheitseigentümer gesetzt hat, waren offensichtlich erfolgreich, denn Holiday Europe hat die begehrte Operating Licence, die neben dem AOC erforderlich ist, um kommerzielle Flüge durchführen zu dürfen, zurückbekommen. Das Unternehmen will sich weiterhin auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen konzentrieren. Noch ist nichts zu möglichen Kunden bekannt, jedoch will man besonders im Sommerflugplan 2023 wieder aktiv sein und es ist davon auszugehen, dass das Management versuchen wird Kontakte zu Reiseveranstaltern, für die man in der Vergangenheit geflogen ist, „aufzuwärmen“.

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BER-Terminal 5 wird dauerhaft geschlossen

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wird das teilweise noch aus DDR-Zeiten stammende Terminal 5 dauerhaft stilllegen. Der Aufsichtsrat erteilte in seiner jüngsten Sitzung die dafür notwendige Zustimmung. Die „Ex-Schönefeld-Gebäude“ sind bereits seit einiger Zeit nicht mehr am Netz. Ursprünglich sollten Charter- und Lowcoster-Flüge weiterhin am Terminal 5 abgefertigt werden. Die Corona-Pandemie würfelte die Pläne aber durcheinander, so dass die Ex-SXF-Gebäude nur wenige Wochen nach der Eröffnung des BER temporär stillgelegt wurden. Zunächst wollte man diese für ein Jahr vom Netz nehmen, jedoch ist es zu keiner Reaktivierung gekommen. Die letzten Nutzer des T5 waren beispielsweise Ryanair und Wizz Air, die in den Terminalkomplex 1+2 umgezogen sind. Der Aufsichtsrat hat nun beschlossen, dass die ehemaligen Schönefeld-Gebäude dauerhaft geschlossen bleiben. Vor dem Hintergrund, dass die Konzentration des Flugverkehrs im Midfield für die Passagiere und die Partner am Flughafen die operativ beste und von allen favorisierte Konstellation ist, beschloss der Aufsichtsrat, das Terminal 5 nicht wieder in Betrieb zu nehmen. Die FBB setzt damit bereits jetzt das Single-Roof-Konzept um, das in der Planfeststellung angelegt ist. Zum Wirtschaftsplan 2023, der von der Geschäftsführung ausführlich vorgestellt und erläutert wurde, empfahl der Aufsichtsrat die Zustimmung durch die Gesellschaftsversammlung. Auch der Wirtschaftsplan der FBB für das kommende Jahr ist von den Nachwirkungen der Pandemie und den Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine geprägt. Bei der Erstellung des Wirtschaftsplans wurden deshalb wie in den Jahren zuvor Szenarien und Bandbreiten einer möglichen Entwicklung berücksichtigt. Die FBB geht für 2023 von einem Passagierwachstum auf rund 26 Mio. Passagieren im Jahr und einem

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MSC hat Flaggschiff „Seascape“ übernommen

Die Reederei MSC Cruises hat mit der MSC Seascape das größte Kreuzfahrtschiff, das jemals von einer italienischen Werft gebaut wurde, übernommen. Am 7. Dezember 2022 soll der Liner in New York getauft werden. Zunächst wird die Seascape in der Karibik stationiert werden. Ab Miami wird man zwei unterschiedliche siebentägige Kreuzfahrten anbieten. Diese führen durch die östliche und die westliche Karibik. „Die MSC Seascape ist das zweite Schiff, das in diesem Jahr in Dienst gestellt wird und unsere moderne Flotte auf 21 Schiffe erweitert. Wir sind stolz darauf, das zweite Seaside-EVO-Schiff in unserer Flotte zu haben, um die innovative Seaside-Klasse zu vervollständigen. Die MSC Seascape macht das Meer intensiv erlebbar, denn sie bietet auf insgesamt e, auf denen die Gäste die wunderschöne Karibik, wo das Schiff seine erste Saison verbringen wird, erleben können. Das unverwechselbare Design mit einer weitläufigen Promenade (nahezu 360 Grad) lädt die Gäste ein, ihre Auszeit in vollen Zügen zu genießen und abzuschalten“, so MSC-Chef Gianni Onorato. In Sachen Umweltschutz entspricht der Neubau nach Angaben der Reederei dem aktuellen Stand der Technik. Beispielsweise ist es mit einem System ausgerüstet, das für weniger Lärm sorgen soll. Damit will man Meeresbewohner schützen. Auch hat man neue Katalysatoren im Einsatz, die für bis zu 90 Prozent reduzierte Stickoxid-Emissionen sorgen sollen. MSC verspricht, dass etwa 98 Prozent der Schwefeloxide entfernt werden können.

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Kreuzfahrten: Hapag-Lloyd mit Neuerungen für die Saison 2024/25

Die Reederei Hapag-Llyod Cruises hat neue Routen, die man in der Saison 2024/25 anbieten wird, vorgestellt. Insgesamt werden 116 Fahrten zu sieben Kontinenten durchgeführt. Man wird auch drei Expeditionsschiffe einsetzen. Dabei handelt es sich um die Hanseatic Nature, Hanseatic Inspiration und Hanseatic Spirit. Diese werden 64 Ausfahrten unternehmen. Die drei Schiffe sind weitgehend baugleich und können maximal 230 Fahrgäste befördern. Die Nature wird im Sommer 2025 erstmals die Hudson Bay durchfahren. Diese kann aufgrund der Eislage nur an wenigen Tagen genutzt werden. Das Schwesterschiff Spirit wird im Sommer 2025 die Passage von Kangerlussuaq nach Seward durchfahren. Die Inspiration wird selbige Route, jedoch in umgekehrter Richtung, durchfahren. Weiters nimmt diese Kurs auf Vanuatu, Kiribati, die Marschallinseln und Palau. Ebenso werden Fahrten in die Antarktis angeboten. Das Kreuzfahrtschiff Europa wird überwiegend in den Bereichen Asien, Afrika und Ozeanien kreuzen. Man wird beispielsweise von Melbourne nach Mauritius fahren. Allerdings ändert sich die Routenführung. Man bietet verschiedene Etappen an. In Kombination können diese zu Kreuzfahrten mit einer Dauer von bis zu 66 Tagen führen. Neu wird man auch Ko-Kipe, Yanbu und Jeddah ansteuern. Mit der Europa 2 werden insgesamt 28 neue Routen bedient. Man hat erstmals die Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika im Programm. Dabei steuert man beispielsweise Portland und Seattle an. Auch wird man das kanadische Vancouver anlaufen. Die Route führt von Tokio über Hawaii bis nach Los Angeles. Weitere Fahrten nehmen Kurs auf Australien und Neuseeland.

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Condor startet kostenpflichtiges WLAN im A330neo

Die Ferienfluggesellschaft Condor wird an Bord ihrer Airbus-A330neo-Flotte kostenpflichtiges WLAN-Internet anbieten. Die Passagiere können aus drei unterschiedlichen Datenpaketen auswählen. Pro Endgerät kann die Chatfunktion für zehn Minuten kostenfrei genutzt werden. Laut Condor gibt es folgende Möglichkeiten: Zur Auswahl stehen die Optionen Chat Unlimited, Basic (zwei Stunden) und Premium (vier Stunden). Für die Nutzung fallen im günstigsten Fall mindestens sieben Euro an. Gäste haben die Möglichkeit, die ersten zehn Minuten die Chatfunktion gratis zu testen und damit beispielsweise Messengerdienste nutzen, bevor sie sich für eines der Datenpakete entscheiden.

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Titan Airways flottet weiteren A321LR ein

Die Fluggesellschaft Titan Airways hat mit der G-POWT einen weiteren Airbus A321LR übernommen. Es handelt sich um die dritte Einheit dieses Typs. Die „Schwesterschiffe“ tragen die Registrierungen G-GBNI und G-XATW. Vor einiger Zeit hat Titan Airways entschieden, dass man auf Maschinen des Herstellers Airbus umflotten wird. Dieser Prozess wird Ende des kommenden Jahres abgeschlossen sein. Aufgrund des Brexit hat man eine Tochter im EU-Raum ins Leben gerufen. Diese sitzt auf Malta und ist seit einiger Zeit in der Luft. Titan Airways bietet keine Linienflüge auf eigene Rechnung an. Es handelt sich um ein Unternehmen, das auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert ist.

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