Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Rauchentwicklung: Air Malta musste Wien-Flug abbrechen

Die Fluggesellschaft Air Malta musste am Donnerstag Flug KM514 von Luqa nach Wien abbrechen. In der Kabine hatte sich Rauch gebildet. Betroffen war der Airbus A320 mit der Registrierung 9H-AHS. Der Vorfall ereignete sich bereits kurz nach dem Start auf dem maltesischen Flughafen. Der Kapitän entschied sich daher für eine Rücklandung in Luqa. An Bord sollen sich 170 Passagiere und sieben Crewmitglieder befunden haben. Diese konnten laut Air Malta das Flugzeug unbeschadet verlassen. Vorsorglich wurde die Feuerwehr bereitgestellt.

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Schon wieder: Ehemaliger Air-India-Jet unter Brücke steckengeblieben

In Indien ist mal wieder ein ehemaliges Air-India-Flugzeug unter einer Brücke stecken geblieben. Der Airbus A320 mit der ehemaligen Registrierung VT-ESB sollte auf dem Landweg nach Hyderabad transportiert werden. Unter der Medarametla-Überführung im Bezirk Bapatla war aber vorläufig Schluss. Und das wurde auch noch filmisch festgehalten. Ein ehemaliges Verkehrsflugzeug auf dem Landweg zu transportieren ist wahrlich eine Herausforderung für Firmen, die sich auf Schwertransporte spezialisiert haben. Die Route muss so geplant werden, dass es keine Hindernisse gibt. Weiters müssen Genehmigungen sowie temporäre Straßensperren beantragt werden. Doch bei der Planung ist etwas schief gelaufen, denn man hat die Höhe einer Brücke nicht berücksichtigt. Und so kam es wie es kommen musste: Die einstige VT-ESB blieb unter dieser stecken. Es handelt sich nicht um den ersten Vorfall dieser Art in Indien. Bereits vor einiger Zeit ist mit einer anderen ausgemusterten Air-India-Maschine ebenso ein „Hoppla“ passiert. Auch diese Maschine blieb unter einer Brücke stecken und musste mühsam entfernt werden, um möglichst keine Schäden am Flugzeug sowie an der Überführung anzurichten. Dementsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass einige indische Medien ein wenig sarkastisch von einem „Déjà-vu“ berichten bzw. auch mutmaßen, dass die Transportfirmen und Behörden niemals lernen werden wie hoch oder niedrig die Brücken eigentlich sind. Bereits im Vorfeld hätte auffallen müssen, dass der Airbus A320 samt Schwertransporter niemals durchpassen hätten können. Dies setzt aber voraus, dass der Firma und der Behörde korrekte Daten über die Höhe des Bauwerks vorgelegen hätten… Nachstehendes Video, das in YouTube veröffentlicht wurde, zeigt den Ablauf des „Brückenvorfalls“:

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Australien: Jetstar wirft Elfjährigen aus dem Flugzeug

Die Billigfluggesellschaft Jetstar Airways sorgte aufgrund des Umstands, dass man einem elfjährigen Kind den Mitflug verweigert hat, jedoch gleichzeitig seine 13-jährige Schwester an Bord bleiben durfte, für Aufsehen. Die beiden waren unbegleitet unterwegs. Laut lokalen Medienberichten hat sich der Vorfall bereits im Oktober 2022 ereignet. Die beiden wollten von Sydney nach Gold Coast fliegen. Eigentlich hätte der Vater die beiden Kinder begleiten sollen, jedoch konnte dieser kurzfristig nicht. Die Mutter hatte sich mit Qantas, die das Ticket verkauft hatte, in Verbindung gesetzt und sich von der Airline bestätigen lassen, dass die beiden unbegleitet reisen können. Ihr wäre von der Jetstar-Konzernmutter klar und deutlich erklärt worden, dass es keine Probleme geben wird. Das Boarding verlief noch ganz normal und die beiden Kinder nahmen ihre Sitze ein. Doch dann wurde der Elfjährige von Jetstar-Mitarbeitern aufgefordert das Flugzeug unverzüglich zu verlassen. Seine Schwester hingegen musste an Bord bleiben. Der Grund: Das Mindestalter, um unbegleitet fliegen zu dürfen, wäre unterschritten und die Schwester ist zu jung, um als Begleitperson fungieren zu dürfen. Allerdings hat die junge Dame selbst das Mindestalter erfüllt, um alleine fliegen zu dürfen. Der Vorfall sorgt insofern für Aufsehen, weil die beiden Kinder getrennt wurden und im Vorfeld die Eltern alles unternommen haben, um die Situation mit der Fluggesellschaft abzuklären. Offensichtlich wurde diesen eine Fehlauskunft erteilt, denn Qantas und Jetstar haben abweichende Bestimmungen was die Beförderung von unbegleiteten Minderjährigen anbelangt. In einem offiziellen Statement erklärt die Billigfluggesellschaft: „Wir entschuldigen uns aufrichtig bei Frau G. und ihrer Familie für die äußerst peinliche

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Sexuelle Belästigung: 66-Jähriger griff Jet2-Flugbegleiterin unter den Rock

Am Samstag, den 12. November 2022, wurde auf Jet2-Flug LS271 eine Flugbegleiterin von einem betrunkenen Passagier massiv sexuell belästigt. Der Kapitän entschied aufgrund des für die Dame erniedrigenden Vorfalls eine außerplanmäßige Landung im französischen Nantes einzulegen. Die Boeing 737-300 mit der Registrierung G-GDFG befand sich auf dem Weg von Leeds Bradford nach Alicante. Eigentlich ein Routineflug, wenn da nicht ein männlicher Passagier gewesen wäre, der im Suff eine Flugbegleiterin belästigt hat. Er soll der Kabinenmitarbeiterin unter den Rock gegriffen haben und sie gegen ihren Willen entsprechend berührt haben. Der Kapitän wurde verständigt und dieser entschied, dass der männliche Fluggast, der die Flugbegleiterin sexuell belästigt hatte, unverzüglich von Bord geschaffen wird. Daher wurde in Nantes eine Zwischenlandung eingelegt und die französische Polizei führte den betrunkenen Mann ab. Laut französischer Exekutive wurde festgestellt, dass der „unruly Pax“ einen Blutalkoholgehalt von 2,2 Gramm hatte. Ein Untersuchungsgericht hat entscheiden, dass er vorläufig auf freien Fuß kommt, jedoch am 13. Dezember 2022 eine Strafe wegen sexueller Nötigung anzutreten hat. Der 66-Jährige Brite soll sich umfassend geständig gezeigt haben.

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Ab New York und Boston: Jetblue fliegt mit A321LR nach Paris

Nach London nimmt die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Jetblue Kurs auf die französische Hauptstadt Paris. Zunächst will man ab New York-JFK und später auch ab Boston fliegen. Der Ticketverkauf soll in den nächsten Wochen eröffnet werden. Bereits seit dem Jahr 2021 steuert Jetblue in Europa die britische Hauptstadt London an. Man bietet die mit Airbus A321LR durchgeführten Langstreckenflüge sowohl ab Heathrow als auch ab Gatwick an. In Paris hat sich der Billigflieger für den Flughafen Charles de Gaulle entschieden. Auch hier trifft man auf ein durchaus wettbewerbsintensives Umfeld, denn nebst U.S.-amerikanischen und französischen Carriern hat man mit La Compagnie einen Spezialanbieter für reine Businessclass-Flüge ab Orly als Konkurrenten. Auch dieser nutzt den Maschinentyp Airbus A321LR. Jetblue versucht auf der Langstrecke einen Spagat zwischen Lowcost und einer für diesen Maschinentyp durchaus attraktiven Businessclass anzubieten. Man ist der Ansicht, dass es ganz ohne „C“ auf der Langstrecke nicht funktioniert. Damit liegt man möglicherweise richtig, denn sämtliche Anbieter, die sich bislang mit Lowcost-All-Eco-Flügen über den „großen Teich“ versucht haben, sind gescheitert oder haben durchaus Yield-Probleme. Offiziell hat Jetblue das Ziel Paris, das man ab New York-JFK und später auch ab Boston anbieten möchte, erst am Mittwoch angekündigt. Gerüchte gab es schon länger und ernsthaft dementiert wurden diese von der Airline nicht. Man macht keinen Hehl daraus, dass man auf der Suche nach weiteren europäischen Destinationen, die man mit A321LR ansteuern kann, ist. Bezogen auf Paris kündigt man an, dass man „günstige Tarife“ auf die momentanen „Hochpreisstrecken“ bringen werde. „Jetblue bietet auf diesen Strecken etwas völlig

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Malaysia Airlines hat A380 nach Tarbes überstellt

Bereits im Vorjahr hat Malaysia Airlines entschieden, dass die sechs Maschinen des Typs Airbus A380 nicht mehr in den Liniendienst zurückkehren werden. Man versuchte einen Käufer zu finden, jedoch interessierte sich keine andere Fluggesellschaft für die Superjumbos. Nun droht den Airbus A380 von Malaysia Airlines die Verschrottung. Die 9M-MNC wurde bereits ausgeflogen und ist in Tarbes eingetroffen. Dort droht dem Langstreckenflugzeug die Zerlegung. Das weitere Schicksal der anderen Flottenmitgleider ist noch offen.

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Zusatzverkäufe: Fluggesellschaften nehmen immer mehr Geld ein

Seit einigen Jahren hat sich bei Fluggesellschaften eingebürgert, dass Leistungen, die früher im Ticketpreis inkludiert waren, extra bezahlt werden müssen. Für die Anbieter ist das ein erhebliches Körberlgeld, das immer mehr wird. Aus einer Prognose von Cartrawler geht hervor, dass die so genannten Ancillary Revenues auf 102,8 Milliarden U.S.-Dollar zulegen werden. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das zwar einen Zuwachs um etwa 66 Prozent, jedoch liegt man unter dem Vorkrisenniveau. Im Jahr 2019 erlösten die Fluggesellschaften etwa 110 Milliarden U.S.-Dollar über Zusatzverkäufe. Die genannten Zahlen beziehen sich auf die weltweite Branche.

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SAS einigt sich mit weiterem Lessor

In Verhandlungen mit Leasinggebern kann die skandinavische SAS einen weiteren Erfolg vermelden. Man habe sich mit einem weiteren Lessor auf günstigere Verträge geeinigt. Betroffen sind drei Verkehrsflugzeuge. Die SAS Group befindet sich seit dem Sommer 2022 in den Vereinigten Staaten von Amerika in einem Chapter-11-Gläubigerschutzverfahren. Man verhandelt mit den Eigentümern der Flugzeuge über günstigere Konditionen, um die Kosten senken zu können. Bislang konnte man schon mehrere Erfolge verkünden.

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Russland macht 700 Millionen Euro für Triebwerke locker

Für die Entwicklung von Triebwerken macht die Regierung der Russischen Föderation rund 700 Millionen Euro locker. Diese sind für die Maschinentypen Tu-214, SSJ-100 und MS-21 bestimmt. Aufgrund der westlichen Sanktionen können derzeit westliche Komponenten nur über Umwege bezogen werden. Der Kreml will, dass künftig die in Russland gefertigten Maschinen mit Triebwerken ausgestattet werden, die vom Ausland unabhängig sind. Dafür macht man etwa 44 Milliarden Rubel locker und subventioniert Rostec für die Herstellung zahlreicher Triebwerke.

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Republic Airways kürzt Embraer E175-Order

Rückschlag für den brasilianischen Flugzeugbauer Embraer: Der U.S.-amerikanische Großkunde Republic Airways hat eine bestehende Order um 31 E175 reduziert. Das Storno wurde von den Brasilianern im Zuge der Präsentation der jüngsten Quartalszahlen bestätigt. Republic Airways ist einer der größten Kunden des Flugzeugbauers. Unter Berücksichtigung der Abbestellung von 31 Einheiten wartet dieser Carrier auf die Auslieferung von 69 E175. Die Flotte besteht überwiegend aus den Typen E170 und E175. Man ist auf die Erbringung von ACMI-Dienstleistungen für große U.S.-amerikanische Airlines spezialisiert.

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