Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Umfrage: Rund 62 Prozent der Österreicher planen Solo-Urlaube

Eine von OnePoll im Auftrag der Norwegian Cruise Line durchgeführte Umfrage hat ergeben, dass rund zwei Drittel der Österreicher planen heuer alleine zu verreisen. Davon sollen etwa 20 Prozent bereits einen Trip gebucht haben. Nicht nur Singles (55%) entscheiden sich dafür, sondern zunehmend auch Menschen in einer festen Partnerschaft. So interessieren sich beinahe drei Viertel (74%) aller Menschen in einer Beziehung sowie 68% aller Verheirateten für eine Soloreise. Auch planen in diesem Jahr mehr Männer (69%) als Frauen (56%), allein zu verreisen. Fehlende Mitreisende (4%) sind selten der Grund dafür, vielmehr spielen eigene intrinsische Motive eine größere Rolle für die Befragten. So gibt ein Großteil an, dass Freiheit (35%), eigene Erfahrungen sammeln (35%), neue Orte entdecken (32%), etwas Neues ausprobieren (25%), das eigene Selbstvertrauen stärken (23%) sowie Selbstfindung (29%) ausschlaggebende Faktoren für den Solo-Urlaub sind.

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Air-Nostrum-Piloten stimmen für unbefristeten Streik

Der spanischen Fluggesellschaft Air Nostrum könnte ein unbefristeter Pilotenstreik blühen, denn im Rahmen einer Urabstimmung haben sich die von der Gewerkschaft Sepla vertretenen Flugzeugführer zu diesem Schritt entschlossen. Die Zustimmung soll bei 92,37 Prozent gelegen haben. Gefordert werden rund 30 Prozent mehr Lohn für die Jahre 2023 und 2024. Die Geschäftsleitung soll die Forderung bislang ablehnen. Die Verhandlungen in diesem Tarifstreit gelten als festgefahren, so dass ohne einen Kompromiss Arbeitsniederlegungen folgen könnten. Die Pilotengewerkschaft hat bislang noch keinen Streiktermin kommuniziert. „Die Piloten von Air Nostrum die am 30. und 31. Januar zu einer Versammlung zusammengekommen sind, haben der Spanischen Pilotengewerkschaft mit überwältigender Mehrheit – 92,37 % der Stimmen – ihre Unterstützung für einen unbefristeten Streik angeboten, um der anhaltenden Blockade entgegenzuwirken, unter der die Mitglieder des technischen Personals angesichts ihrer berechtigten Forderungen seitens des Unternehmens leiden“, so die Gewerkschaft Sepla in einem Statement.

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FlyOne nimmt Kurs auf Berlin und München

Die Billigfluggesellschaft FlyOne plant im Sommerflugplan 2023 hauptsächlich in Richtung Westeuropa zu expandieren. Unter anderem legt man ab Chișinău neue Strecken nach Berlin und München auf. Die deutsche Hauptstadt soll ab 18. Mai 2023 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag angesteuert werden. Nach München geht es ab 28. Juni 2023 jeweils mittwochs und samstags. An selbigem Tag nimmt man auch Flüge nach Madrid auf. Ab 15. Mai 2023 will man zweimal pro Woche nach Rom-Fiumicino fliegen. Nach Tiflis soll es ab 1. Juni 2023 täglich gehen. Valencia nimmt man per 3. Juni 2023 täglich ins Streckennetz auf. Die Neuaufnahmen sollen überwiegend mit dem Maschinentyp Airbus A320 bedient werden.

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Deutscher Flugverkehr um 31,5 Prozent unter dem Vorkrisenniveau

Im Vorjahr wurden Deutschlands Flughäfen von rund 155,2 Millionen Passagieren genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Wert des Jahres 2021 konnte man um 111 Prozent zulegen. Allerdings lag man weiterhin um 31,5 Prozent unter dem Aufkommen von 2019. Laut Statistischem Bundesamt konnte sich der innerdeutsche Flugverkehr nur unterdurchschnittlich erholen. Im Vergleich mit 2021 legte dieser nur um 98 Prozent zu. Die Statistiker vermuten, dass Reisende zunehmend andere Verkehrsmittel wie das Auto, Fernbusse oder Züge nutzen. Der internationale Flugverkehr legte um 112 Prozent zu. Das Frachtaufkommen machte 4,9 Millionen Tonnen aus und lag um 6,7 Prozent unter dem Wert, den man im Jahr 2021 hatte.

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Hongkong verschenkt 500.000 Flugtickets

Vor einiger Zeit hat die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong zahlreiche Flugtickets aufgekauft, um Airlines unter die Flügel greifen zu können. Nun will man 500.000 Flugscheine an Besucher aus aller Welt, aber auch an eigene Einwohner und Besucher vom chinesischen Festland verschenken. Mit der Aktion will Hongkong den Tourismus ankurbeln. Die Kosten der Kampagne betragen offiziellen Angaben nach etwa 231,7 Millionen Euro. Verteilt werden die Tickets in etwa ab März 2023. Der Tourismus ist aufgrund der strengen Einreise- und Quarantänebestimmungen annähernd auf Null eingebrochen.

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Bei Viva Colombia wird das Geld knapp

Die Fluggesellschaft Viva Colombia steht finanziell unter Druck und muss erste Flugstrecken streichen. Das Unternehmen begründet dies unter anderem damit, dass Gelder eines Investors nicht eingetroffen sind und für die geplante Fusion mit Avianca noch immer kein grünes Licht vorliegt. Am Freitag wurde bekannt, dass drei Verbindungen ab Cali nicht mehr bedient werden können. Diese führen nach Cartagena, Santa Marta und San Andrés. Die betroffene Fluggesellschaft redet in einer Stellungnahme auch nicht um den heißen Brei herum: „Die Verringerung unseres Angebots von 17 Flügen pro Woche von Cali zu den Stranddestinationen in Kolumbien ist auf die komplexen makroökonomischen Bedingungen zurückzuführen, die sich auf die Luftverkehrsbranche und insbesondere auf Viva auswirken, die, da sie keinen Investor hat, der finanziell hinter ihr steht, die durch Wechselkurse, Inflation und Treibstoffpreise verursachten Mehrkosten nicht tragen kann“. Viva Colombia steht seit einiger Zeit massiv unter Druck. Der Carrier konnte sich nicht von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen und ist zusätzlich mit stark gestiegenen Treibstoffpreisen konfrontiert. Um die Kosten kurzfristig reduzieren zu können, einigte man sich mit einigen Leasinggebern auf die vorzeitige Rückgabe von Flugzeugen. Das Streckennetz wurde seit 2021 nicht mehr expandiert, sondern verkleinert. Man strebt eine Fusion mit dem Mitbewerber Avianca an, jedoch wurde diese bislang noch nicht bewilligt.

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Emerald Airlines baut Angebot in Belfast-City aus

Die irische Fluggesellschaft Emerald legt im Sommerflugplan 2023 weitere Strecken ab dem Belfast City Airport auf. Dabei handelt es sich um Routen, die Flybe insolvenzbedingt unbedient hinterlassen hat. Ab 26. März 2023 will der Aer-Lingus-Franchisenehmer zunächst täglich zwischen Belfast City und East Midlands fliegen. Mit Wirksamkeit zum 28. April 2023 soll auf 13 wöchentliche Umläufe aufgestockt werden. Nach Newcastle geht es ab 27. April 2023 täglich. Beide Routen sollen mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 bedient werden.

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Condors A330neo-Flotte auf drei Maschinen angewachsen

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat am Freitagabend den dritten Airbus A330neo übernommen. Dieser trägt die Registrierung D-ANRI und ist im Streifenlook in der Farbe „Island“ lackiert. Der Neuzugang soll voraussichtlich Mitte Februar 2023 in den Liniendienst gestellt werden. Lange hat es gedauert bis Condor den ersten Airbus A330neo übernommen hat und wenige Tage vor der Übergabe wurde die Maschine gar vom Hersteller beschädigt. Mittlerweile ist die Teilflotte auf drei Exemplare angewachsen. Dabei wird es nicht bleiben, denn bis 2024 wird der Carrier fast monatlich ein weiteres Langstreckenflugzeug dieses Typs übernehmen. Die bestehende Boeing 767-Flotte ist in die Jahre gekommen. Daher hat man sich seitens Condor vor einiger Zeit dazu entschlossen, dass man Airbus A330neo als Nachfolger einflotten wird. Um die Crews optimal vorbereiten zu können, hat man zuvor gebrauchte Airbus A330-200 in die Flotte aufgenommen. Diese Maschinen werden noch einige Zeit erhalten bleiben. Der jüngste Neuzugang, die D-ANRI, wird laut Condor voraussichtlich Mitte Februar 2023 in den kommerziellen Liniendienst gestellt werden. Der Erstflug wird nach Punta Cana führen. Bislang sind bereits zwei Flugzeuge dieses Typs für den deutschen Ferienflieger unterwegs und steuern Urlaubsziele im Indischen Ozean und in der Karibik an.

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Frankfurt-Hahn: Insolvenzgericht beruft Gläubigerversammlungen ein

Der Verkauf des insolventen Flughafens Frankfurt-Hahn inklusive betriebsnotwendiger Schwester- und Tochtergesellschaften ist seit einiger Zeit ins Stocken geraten. Nun hat das Amtsgericht Bad Kreuznach für den 7. Feber 2023 Gläubigerversammlungen einberufen. Diese finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Thema dürfte die Suche nach Alternativen sein, denn bislang hat Swift Convoy, an die der Zuschlag vergeben wurde, den Kaufpreis nicht überwiesen. Mittlerweile gibt es einen anderen Interessenten und zwar den Eigentümer des Nürburgrings. Es wird vermutet, dass am Dienstag die ersten Entscheidungen fallen könnten.

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Air Europa setzt Dreamliner auf Madrid-Gatwick ein

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird am 9. Feber 2023 vorerst einmalig ein Langstreckenflugzeug des Typs Boeing 787-9 zwischen Madrid und London-Gatwick einsetzen. Der Dreamliner wird am 9. Feber 2023 das Kurspaar UX1013/1014 bedienen. Es handelt sich um die Frühverbindung von Madrid nach London-Gatwick und zurück. Derzeit sind keine weiteren B787-9-Flüge auf dieser Route geplant.

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