Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Nigeria: Air Peace muss Dubai-Flüge einstellen

Die Fluggesellschaft Air Peace setzt ihre Flugverbindungen zwischen Nigeria und den Vereinigten Arabischen Emiraten ab 22. November 2022 aus. Hintergrund ist, dass die VAE vorerst keine weiteren Visa mehr ausstellt. Laut Air Peace sollen die Flüge ab Abuja und Lagos nach Dubai auf unbestimmte Zeit pausiert werden. Dahinter dürfte auch ein erheblicher Streit zwischen Emirates und der Regierung von Nigeria stecken. Die Vereinigten Arabischen Emirate scheinen die Nicht-Erteilung von Visa als Druckmittel zur Freigabe von Emirates-Ticketgeldern einzusetzen.

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Fußball-WM: MSC setzt drei Kreuzfahrtschiffe als „schwimmende Hotels“ ein

Die Reederei MSC Cruises hat am Sonntag ihr jüngstes Flottenmitglied, die World Europa, offiziell getauft. Das mit LNG angetriebene Kreuzfahrtschiff ist das erste von insgesamt vier Neubauten dieser Klasse. Auch werden zusätzlich Brennstoffzellen zur Energiegewinnung eingesetzt. Die förmliche Zeremonie wurde im Hafen von Doha abgehalten. Das ist kein Zufall, denn die Reederei unterhält mit Qatar Airways eine enge Zusammenarbeit. Drei MSC-Schiffe werden während der Fußball-WM, die in Kürze in Katar über die Bühne gehen wird, als schwimmende Hotels dienen. Das liegt auch daran, dass man seitens der Organisatoren damit rechnet, dass es ohne „temporäre Hotels“ aufgrund der enorm hohen Nachfrage zu Engpässen kommen könnte. Für Kreuzfahrer hat die WM auch andere Auswirkungen. Viele Schiffe dürfen während dieser Zeit in Katar nicht einlaufen. Daher werden einige Anbieter die Stopps in Doha temporär aussetzen. Es gibt aber auch andere Beispiele, denn es gab auch spezielle Pakete inklusive Fußball-WM-Tickets zu kaufen. Die Reederei MSC wird während dem Sportevent ihre Schiffe Poesia, Opera und World Europa als „schwimmende Hotels“ im Hafen von Doha bereitstellen. Möglicherweise könnte noch ein viertes Kreuzfahrtschiff dazu kommen. Nach der Fußball-Weltmeisterschaft soll das zuletzt genannte Schiff auf Jungfernfahrt gehen. Diese führt nach Dubai, Abu Dhabi und Sir Bani Yas Island in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie nach Dammam in Saudi-Arabien. Am März 2023 soll der Neubau auch im Mittelmeer eingesetzt werden.

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Brussels hat neue Trident-Special-Livery vorgestellt

Die Fluggesellschaft Brussels Airlines hat ihre jüngste Trident-Special-Livery vorgestellt. Diese zeigt sowohl die Red Flames als auch die Red Devils. Das Flugzeug mit der Registriernummer OO-SNO ist ein Mittelstreckenflugzeug (Airbus A320) und wird viele verschiedene europäische Ziele ansteuern. Der allererste Flug (SN3633) wird morgen um 8.15 Uhr Ortszeit nach Paris abheben. „Als Botschafter Belgiens ist es uns eine Ehre, seit vielen Jahren die offizielle Fluggesellschaft sowohl der Red Devils als auch der Red Flames zu sein. Ab heute können wir der Welt zeigen, wie wir diese Botschafterschaft für beide Teams auf die gleiche Basis stellen, indem wir unsere neueste belgische Ikone sowohl den Red Devils als auch den Red Flames widmen. Damit setzen wir uns für gleiche Chancen und Möglichkeiten für alle ein, im Fußball und überall sonst“, so Brussels-Chef Peter Gerber.

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Absichtserklärung: Wizz Air will SAF bei OMV bestellen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air und der Mineralölkonzern OMV haben eine Absichtserklärung über die Lieferung von Sustainable Aviation Fuel (SAF) unterzeichnet. Zwischen 2023 und 2030 sollen bis zu 185.000 Tonnen SAF bezogen werden. „Wir haben unsere marktführende Position im Bereich Nachhaltigkeit durch kontinuierliche Investitionen in innovative Technologien und den Einsatz der modernsten Flugzeuge auf die effizienteste Weise erreicht. Wizz Air hat sich verpflichtet, seine eigene Emissionsintensität bis zum Ende des Jahrzehnts, um weitere 25 Prozent zu senken, wobei der Einsatz von SAF eine wichtige Rolle spielt. Die Unterstützung der Produktion und Forschung von SAF-Technologien ist eine unserer Prioritäten, und wir freuen uns, mit der OMV zusammenzuarbeiten, um den Kohlenstoff-Fußabdruck der Luftfahrtindustrie weiter zu reduzieren. Die neue Absichtserklärung ist ein Beweis für unser Engagement, dass unsere Kunden mit der Wahl eines Fluges mit Wizz Air die verantwortungsvollste Entscheidung für eine Flugreise treffen“, so Owain Jones, Development Officer bei Wizz Air. Nina Marczell, OMV Vice President Aviation, Fuel Distribution & Public Sector: „Ich freue mich sehr und bin überzeugt, dass die Kooperation zwischen OMV und Wizz Air uns helfen wird, unsere jeweiligen strategischen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Mit Wizz Air haben wir einen starken, internationalen Partner gewinnen können. SAF ist der wichtigste Weg zur Dekarbonisierung der Luftfahrt in den kommenden Jahrzehnten. Unsere strategische Beziehung ebnet den Weg in eine nachhaltigere Zukunft der Luftfahrt, an der wir beide teilhaben wollen.”

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Präsidenten-Dreamliner soll an Mexicana de Aviacion gehen

Seit einiger Zeit versucht Mexiko eine Boeing 787, die eigentlich als Präsidentenmaschine dienen sollte, zu verkaufen. Ohne Erfolg, denn bislang konnte man keinen Käufer für das Langstreckenflugzeug finden. Nun will man es Mexicana de Aviacion zur Verfügung stellen. Geflogen ist die Maschine schon länger nicht mehr, denn sie befand sich die letzten Jahre in einem Hangar. Immer wieder versuchte die mexikanische Regierung den politisch umstrittenen Präsidenten-Dreamliner zu verkaufen, jedoch wollte diesen niemand haben. Präsident Lopez Obrador erklärte, dass man diese Boeing 787 der privaten Fluggesellschaft Mexicana de Aviacion zur Verfügung stellen will. Diese soll es für Sonderflüge einsetzen dürfen. Dazu das Staatsoberhaupt: „Das Flugzeug wird Mexicana de Aviación für besondere Reisen zur Verfügung gestellt, wenn sie nach Europa oder auf einen anderen Kontinent fliegen wollen, oder von Mexiko-Stadt nach Tulum, Cancun, Los Cabos, auch wenn es ein bisschen mehr kostet, könnte es für diejenigen gemietet werden, die ihre Familien, ihre Mitarbeiter als Belohnung für ihre Leistung mitnehmen wollen“. Die XC-MEX ist nicht nur politisch umstritten, sondern gilt auch als Verschwendung von Steuergeld. Ursprünglich kostete das Flugzeug 114,6 Millionen Dollar, jedoch nach der Umrüstung zu einem Präsidententransportflugzeug stiegen die Gesamtkosten jedoch auf 218,7 Millionen Dollar.

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Bombendrohung gegen Finnair in Wien: Betrunkener kommt mit 4.300 Euro Geldstrafe davon

Jener Passagier, der im November 2019 auf einem Flug von Helsinki nach Wien mit einer angeblichen Bombe in seiner Aktentasche drohte, wurde durch das Bezirksgericht von Västra Nyland zu einer Geldstrafe verurteilt. Weiters muss er sowohl die anderen Reisenden als auch die Airline entschädigen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls soll der Mann alkoholisiert gewesen sein und den Flugbegleitern mit einer angeblichen Bombe in seinem Handgepäck gedroht haben. Der Kapitän wurde umgehend informiert und dieser kontaktierte die österreichische Flugsicherung. Da der Vorgang nicht diskret war, sondern äußerst lautstark abgelaufen ist, brach an Bord des Finnair-Fluges Panik aus. Der Vorfall setzte sich nach der Landung in Wien-Schwechat fort, denn der alkoholisierte Mann drohte mit der Zündung seiner vermeintlichen Bombe. Die Exekutive griff durch und konnte glücklicherweise nichts finden. In Finnland kassierte er eine vergleichsweise äußerst milde Strafe, denn das Gericht in Västra Nyland verurteilte ihn zu einer Geldstrafe in der Höhe von 60 Tagessätzen. Den Passagieren wurden pro Person 80 Euro an Entschädigung zugesprochen. An die Fluggesellschaft Finnair muss der unruly PAX einen Schadenersatz in der Höhe von 2.000 Euro leisten. Insgesamt hat der Mann für seine Aktion also etwa 4.300 Euro zu bezahlen. Damit kommt er vergleichsweise sehr günstig davon, denn in vergleichbaren Fällen wurden in anderen Ländern zum Teil sehr lange Haftstrafen verhängt. Vor Gericht war der Mann übrigens nicht einsichtig. Er stritt den Vorfall komplett ab und hielt auch die Entschädigungen, die Passagieren und Airline zugesprochen wurden, für zu hoch. Lediglich gab er zu, dass er stark betrunken war.

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Smartwings erneut mit Boeing 737-Max in der Antarktis

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings war erneut mit einer Boeing 737-Max-8 in der Antarktis. Man brachte mit der OK-SWA Forscher aus Europa zur Troll-Station. Auf dem Weg dorthin wurden mehrere Zwischenstopps eingelegt. Im Jänner 2022 führte Smartwings die Typenerstlandung im „ewigen Eis“ durch. Man war der weltweit erste Carrier, der mit Boeing 737-Max in der Antarktis gelandet ist. Am 11. November 2022 setzte man mit der OK-SWA erneut auf. Es handelte sich um einen Charterflug, den man für Aircontact durchgeführt hat. An Bord befanden sich Forscher aus Bremen und Oslo. Aus diesem Grund wurde der Mittelstreckenjet zunächst von Prag in die deutsche Stadt überstellt. Am 9. November 2022 ging es dann als QS4196 zunächst nach Oslo, dann nach Prag und anschließend nach N’Djamena. Kurz nach Mitternacht des Folgetages wurde die Reise fortgesetzt und die nächste Zwischenlandung vollzog man in Kapstadt. Am 11. November 2022 hob man gegen 11 Uhr 30 in der südafrikanischen Metropole ab und erreichte die Troll-Forschungsstation um zirka 15 Uhr 00. Anschließend ging es mit aus technischen Gründen notwendigen Zwischenstopps zurück. Die OK-SWA erreichte Prag am 13. November 2022 und führt wieder reguläre Smartwings-Linienflüge durch. In den letzten Wochen werden immer wieder Antarktis-Flüge durchgeführt. Beispielsweise war Volga-Dnepr Airlines mit Ilyushin Il-76 auf der „blauen Eispiste“ und Hifly Malta war erneut mit Airbus A340 im ewigen Eis.

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Ita Airways: MSC nimmt sich selbst aus dem Rennen

Die Reederei MSC hat kein Interesse mehr bei Ita Airways einzusteigen. Man habe den italienischen Behörden und dem Partner Lufthansa mitgeteilt, dass man an einem Einstieg beim Alitalia-Nachfolger nicht länger interessiert ist, so Pierfrancesco Vago, Executive Chairman Cruise Division MSC Group. Erst vor wenigen Tagen hat das italienische Finanzministerium die Exklusivität der Verhandlungen mit dem Konsortium rund um Certares aufgehoben. Einzelne Regierungsmitglieder haben gefordert, dass erneut mit MSC/Lufthansa verhandelt werden sollte. Die Kranich-Airline zeigte sich zunächst interessiert, jedoch ist die Reederei laut Vago nicht mehr in erneute Verhandlungen eingestiegen. Welche Auswirkungen die Entscheidung von MSC auf Lufthansa hat, ist derzeit noch völlig offen. Vorgesehen war, dass der Reedereikonzern den wesentlich größeren Anteil übernehmen soll. Der Zuschlag ging aber an Certares/Air France-KLM/Delta. Bislang konnte aber kein Kaufvertrag abgeschlossen werden, so dass das Rennen wieder offen ist. Indigo Partners wittert nun die Chance zum Zug zu kommen.

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Kasachstan: Air Astana least drei Boeing 787-9

Air Astana, die mehrfach ausgezeichnete nationale Fluggesellschaft Kasachstans, hat mit der Air Lease Corporation einen Langzeit-Leasingvertrag für drei neue Boeing 787-9 Dreamliner geschlossen. Der Start für die Auslieferung der Flugzeuge ist für das erste Halbjahr 2025 geplant. „Für die Modernisierung unserer Flotte ist die Boeing 787-9 ein wichtiges Fluggerät, womit wir unseren Streckenausbau und die weitere Verbesserung des Kundenerlebnisses vorantreiben können. Der Dreamliner verfügt über eine hohe Treibstoffeffizienz und eine flexible Reichweite, die zu unserem geplanten Wachstum beitragen werden, so Peter Foster, President und Chief Executive Officer bei Air Astana.

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Zu wenige Flugzeuge: Flybe muss den Flugplan kürzen

Die Regionalfluggesellschaft Flybe muss den Winterflugplan 2022/2023 kürzen. Unternehmensangaben nach hat man aufgrund verspäteter Übergaben von Leasingflugzeugen nicht ausreichend Kapazität zur Verfügung. Vom Rotstift betroffen sind überwiegend Verbindungen ab Belfast-City. Der Carrier musste in diesem Jahr wiederholt angekündigte Strecken absagen bzw. die Frequenzen reduzieren, weil man Flugzeuge später als vertraglich vereinbart übergeben bekommen hat. Das soll auch diesmal der Grund sein. Es handelt sich um Maschinen, die über Leasinggeber bezogen werden. Man muss auch am Flughafen London-Heathrow, wo die Start- und Landerechte besonders begehrt sind, streichen. Die dreimal täglich bediente Verbindung von/nach Leeds kann nicht fortgeführt werden, weil das dafür benötigte Fluggerät nicht vorhanden ist. Am stärksten betroffen von den Reduktionen ist der Flughafen Belfast-City. Ab diesem Airport dünnt man die bestehenden Strecken stark aus bzw. pausiert einige Routen. Vorerst sollen die Reduktionen nur temporärer Art sein, denn einige Wochen später finden diese sich wieder im Reservierungssystem. Gegenüber der Tageszeitung „The Irish Times“ erklärte das Unternehmen: „Aufgrund weiterer unerwarteter Verzögerungen bei bereits geplanten Flugzeugauslieferungen sieht sich Flybe gezwungen, die schwierige Entscheidung zu treffen, einige unserer geplanten Winterflüge zu reduzieren. Wir möchten uns nochmals für diese unerwarteten Flugplanänderungen entschuldigen und danken allen Betroffenen für ihr Verständnis und ihre Geduld mit den Verzögerungen bei der Auslieferung unserer geleasten Flugzeuge“.

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