Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air Cairo will Embraer 190 einflotten

Die ägyptische Fluggesellschaft Air Cairo befindet sich derzeit auf der Suche nach Flugzeugführern für den Maschinentyp Embraer 190. Der Carrier beabsichtigt mit der Einführung von Regionaljets die Flotte zu erweitern. Derzeit ist noch völlig offen wie viele Flugzeuge des brasilianischen Herstellers in die Flotte aufgenommen werden. Das Unternehmen gab auch keine Auskunft darüber an welchem Airport diese stationiert werden sollen und wann der Erstflug mit diesem Muster durchgeführt wird. Seit Juli 2022 verfügt Air Cairo auch über drei Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600. Diese werden überwiegend im Inlandsverkehr eingesetzt. Der Billigflieger, an dem auch die staatliche Egyptair beteiligt ist, führt sowohl Charter- als auch Linienflüge durch. Man hat sich auf eigene Rechnung als Billigfluggesellschaft positioniert, wobei man offensichtlich auch auf Nischenstrecken expandieren will. Die Embraer-Regionaljets sollen eingesetzt werden, um auch im Inland zusätzliche Strecken erschließen zu können. Weiters will man im Charterbereich mehr Möglichkeiten anbieten können. Derzeit besteht die Flotte aus drei ATR72-600, sechs Airbus A320neo und neun A320. Das ägyptische Luftfahrtunternehmen soll in den nächsten Wochen zwei weitere A320neo einflotten. In der Vergangenheit hatte man auch Airbus A321 in der Flotte. Auch hatte man mit der SU-GCU kurzzeitig einem Embraer 170 im Wetlease. Betrieben wurde dieser von EgyptAir Express.

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Düsseldorf: Condor nimmt Beirut auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor nimmt am 7. Dezember 2022 eine Nonstopverbindung zwischen Düsseldorf und Beirut auf. Diese soll vorerst temporär in der Winterflugplanperiode 2022/23 angeboten werden. Derzeit ist vorgesehen, dass einmal pro Woche geflogen wird. Die Route ist aus verkehrsrechtlichen Gründen bis vorerst 22. März 2023 beschränkt. Condor wollte eigentlich auch im Sommer 2022 Beirut anfliegen, jedoch hat man die dafür notwendigen Streckenrechte nicht bekommen und musste die Verbindung dann absagen.

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Unruly PAX: Verletzte nach United-Flug in Krankenhaus eingeliefert

Am Montag sorgte ein so genannter „unruly PAX“ auf United-Airlines-Flug 476, der mit einer Boeing 777-200 bedient wurde, für Verletzte. Eine Frau, die ein Kleinkind am Arm hatte, rastete komplett aus und attackierte Flugbegleiter und andere Passagiere. Laut Augenzeugen störte sich die Dame daran, dass sie aufgrund der Vorbereitungen für die Landung in Chicago-O’Hare von der Crew gebeten wurde ihren Sitzplatz einzunehmen. Sie brüllte anschließend das Kabinenpersonal an und forderte, dass sich die Flugbegleiterin „verpissen“ solle. Weiters beschwerte sie sich darüber, dass der Sitznachbar nach Alkohol riechen würde. Das Desaster nahm nun seinen Lauf, denn der „unruly PAX“ drohte nun der Flugbegleiterin mit Tötung. Eine Kollegin versuchte – mit wenig Erfolg – die Situation zu deeskalieren. Anschließend wurde es handgreiflich. Dadurch wurden sowohl Kabinenmitarbeiter als auch Passagiere verletzt und mussten unmittelbar nach der Landung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Unruhestifterin wurde von der Polizei verhaftet.

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Düsseldorf: Qatar Airways hat Doha-Flüge aufgenommen

Der Golfcarrier Qatar Airways hat am Dienstag, den 15. November 2022, eine Nonstopverbindung zwischen Doha und Düsseldorf aufgenommen. Der Erstflug QR085 wurde mit einer Boeing 787 bedient. Qatar Airways bietet derzeit Flüge nach München, Frankfurt und Berlin an und macht Düsseldorf zu ihrem vierten Ziel in Deutschland. Im Juli 2022 hat der Golfcarrier die Frequenzen nach Frankfurt auf drei Flüge pro Tag erhöht. „Wir freuen uns über die Aufnahme von Direktflügen nach Düsseldorf, die unser Angebot in Deutschland erweitern und unseren Einstieg in das Ruhrgebiet markieren – gerade rechtzeitig zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Qatar 2022™. Mit dieser neuen Verbindung kommen nicht nur deutsche Passagiere in den Genuss täglicher Flüge von einem neuen Standort aus, sondern auch Kunden in den nahegelegenen Ländern Belgien und Niederlande haben Zugang zu über 150 Zielen in Afrika, Asien und dem Nahen Osten“, so Qatar Airways Akbar Al Baker.

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Hans Airways musste sich zusätzliches Geld beschaffen

Das britische Startup Hans Airways hat zusätzliches Geld benötigt. Dieses hat man über eine weitere Finanzierungsrunde an Land ziehen können. Die Finanzmittel hat man eigenen Angaben nach gebraucht, um bestehende finanzielle Verpflichtungen sowie die Anforderungen der Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs erfüllen zu können. Laut Mitteilung von Hans Airways kann man aufgrund der gesicherten Gelder in die nächste Phase im AOC-Erteilungsverfahren treten. Die CAA hat offensichtlich einen höheren Kapitalnachweis gefordert als von den Firmengründern ursprünglich angenommen. „Eine neue Fluggesellschaft zu gründen ist nie einfach, und auf dem Weg dorthin wird es unweigerlich Hürden geben. Hans Airways ist jetzt gut positioniert, um voranzukommen. Da es immer mehr Anzeichen für eine starke Nachfrage nach zusätzlichen Flugdiensten zwischen dem Vereinigten Königreich und Indien gibt, die durch Chartermöglichkeiten ergänzt werden, gehen wir fest davon aus, dass wir in der Lage sein werden, den Flugbetrieb aufzunehmen“, so Hans Airways in einer Presseerklärung.

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Japan öffnet sich wieder für Kreuzfahrtschiffe

Nach mehr als 2,5 Jahren Bann öffnet Japan die Häfen wieder für im Ausland registrierte Kreuzfahrtschiffe. Allerdings gelten für Landgänge strenge Vorgaben. Beispielsweise muss die Reederei nachweisen, dass mindestens 95 Prozent der Fahrgäste gegen Covid-19 geimpft sind. Dabei müssen zumindest zwei Impfungen pro Person nachgewiesen werden können. Andernfalls darf das Schiff nicht in einen japanischen Hafen einlaufen. Die Lockerungen, wenn auch unter strengen Regeln, wurden seitens der meisten Anbieter von Kreuzfahrten positiv aufgenommen. Binnen weniger Tage haben sich 160 Schiffe für das kommende Jahr 2023 angemeldet.

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Verschleppte Erstattungen: USA verhängen 1,4 Millionen Dollar Geldstrafe gegen Air India

Die Fluggesellschaft Air India hat in den Vereinigten Staaten von Amerika Ärger am Hals. Die Verkehrsbehörde hat den Carrier aufgefordert etwa 120 Millionen U.S.-Dollar an Entschädigungen für Verspätungen und Streichungen, die während der Pandemie entstanden sind, zu bezahlen. Weiters muss Air India Flugscheine im Gesamtwert von 121,5 Millionen U.S.-Dollar erstatten. Es handelt sich um Flüge, die während der Coronapandemie gestrichen wurden Bislang warten noch immer viele Reisende auf ihre Rückzahlungen. Aus diesem Grund hat das DOT eine Geldstrafe in der Höhe von 1,4 Millionen U.S.-Dollar gegen den Carrier aus Indien verhängt. Ein von der Behörde geführtes Ermittlungsverfahren hat ergeben, dass Air India auch ganz ohne Coronapandemie enorm lang für die Erstattung von Flugscheinen benötigt. Das Luftfahrtunternehmen soll sich bei Flugplanänderungen bzw. Streichungen weit mehr als 100 Tage Zeit lassen und dann gerademal die Hälfte der Berechtigten ausbezahlt haben. Besonders sauer stößt der DOT auf, dass Air India nicht automatisch erstattet, sondern nur dann, wenn die Passagiere explizit danach fragen. Diese Praxis soll weder mit den U.S.-amerikanischen Gesetzen noch mit dem so genannten Serviceversprechen von Air India in Einklang stehen.

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Ab Neapel und Venedig: Volotea nimmt Algier auf

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea beabsichtigt ab Italien zwei Algerien-Strecken aufzunehmen. Die notwendigen Genehmigungen hat man bereits seitens der Behörden erteilt bekommen. Ab Neapel und Venedig (Marco Polo) will der Lowcoster je zweimal pro Woche nach Algier fliegen. Es handelt sich ab diesen beiden Airports um die ersten Verbindungen zwischen den beiden Ländern, denn momentan gibt es keine Nonstopflüge nach Algerien. Die Erstflüge sollen am 28. bzw. 29. November 2022 durchgeführt werden, so Volotea. Die an den spanischen Billigflieger vergebenen Genehmigungen sind insofern eine kleine Besonderheit, weil das Luftfahrtabkommen zwischen Italien und Algerien bislang nur Ita Airways und Air Algérie zu Nonstopflügen zwischen den beiden Staaten berechtigt hat.

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Frankfurt will Terminal 2 vom Netz nehmen

Mit der für das Jahr 2026 geplanten Eröffnung des Terminals 3 am Flughafen Frankfurt am Main soll das T2 erneut temporär stillgelegt werden. Man will es in einem Zeitraum von bis zu drei Jahren umfassend sanieren. Das Portal Aero.de berichtet dazu weiters, dass jene Airlines, die momentan das Terminal 2 nutzen in das bereits fertiggestellte T3 umziehen werden. Das T2 werde dann als „Backup-Terminal“ in Bereitschaft gehalten und anschließend soll es saniert werden.  Die Fraport AG sieht derzeit keinen Bedarf für den Betrieb von drei Abfertigungsgebäuden. Ursprünglich war das T3 als Lowcost-Terminal angekündigt. Es ist bereits betriebsbereit, jedoch wird man es aufgrund der wegen der Coronapandemie gesunkenen Nachfrage erst im Jahr 2026 eröffnen. Das T2 soll dann zu Sanierungs- und Backup-Zwecken vom Netz genommen werden.

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Amadeus beantragt E-Geld-Lizenz

Der GDS-Betreiber Amadeus hat eine so genannte E-Geld-Lizenz beantragt. Diese soll dem Konzern auch die Ausgabe von Prepaid-Zahlungskarten ermöglichen. Der Antrag wurde bei der spanischen Zentralbank gestellt. Outpayce wird sich darauf konzentrieren, sein aktuelles End-to-End-Zahlungsangebot zu stärken und ein integriertes Ecosystem für Zahlungen zu entwickeln, an das sich Reiseunternehmen anschließen können, um Zugang zu den neuesten Fintech-Innovationen zu erhalten. Als hundertprozentiges Unternehmen von Amadeus wird Outpayce weiterhin die Zahlungsanforderungen von Fluggesellschaften, Reiseverkäufern und Unternehmen unterstützen, mit dem Ziel, das End-to-End-Zahlungserlebnis für Reisende und für Kunden im B2B-Zahlungsverkehr zu verbessern.

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