Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Lufthansa stellt WM-Sonderbeklebung vor

Mit dem Airbus A330, der die Registrierung D-AIKQ trägt, fliegt Lufthansa heute die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nach Maskat. Dort werden die Kicker in Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft ein Trainingslager abhalten. Dem Langstreckenjet hat die größte Fluggesellschaft Deutschlands eine Sonderbeklebung verpasst. Unter anderem trägt die D-AIKQ nun den Schriftzug „#DiversityWins!“. Damit will Lufthansa für Weltoffenheit, Toleranz, Vielfalt und die Verbindung von Menschen werben. Gestaltet wurde das Design in Kooperation mit dem Illustrator Peter Phobia. Der Flug, mit dem die Nationalmannschaft in ihr Trainingslager reist, ist ein Linienflug, der über Maskat nach Dubai fliegt. Lufthansa begrüßt daher auf dieser Verbindung mit der Flugnummer LH 632 auch zahlreiche andere Gäste, die nicht zur DFB-Delegation gehören.

weiterlesen »

A220-Probleme: Air Tanzania muss den Flugbetrieb einschränken

Die Fluggesellschaft Air Tanzania muss den Flugbetrieb teilweise einstellen, denn man hat technische Probleme mit den P&W-Triebwerken der Airbus-A220-Flotte. In etwa die Hälfte der Maschinen dieses Typs muss bis zur Behebung am Boden bleiben. „Um die Versorgung unserer Kunden weiterhin zu gewährleisten, werden wir die Anzahl der Flüge reduzieren, um die Verfügbarkeit der Flugzeuge zu gewährleisten. Diese Entscheidung ist nur vorübergehend, da unsere technischen Teams in Übereinstimmung mit den Empfehlungen des Herstellers arbeiten“, so der Carrier in einer Mitteilung. Betroffen sind jene A220, die mit den PW1524G-3 angetrieben werden. Derzeit verfügt Air Tanzania über vier A220-300. Jedoch waren in diesem Jahr nur zwei Einheiten regelmäßig im Einsatz. Erschwerend kommt dazu, dass momentan die Verfügbarkeit von Ersatzteilen eingeschränkt ist. Die Lieferzeiten sind enorm lang. Auch Air Baltic musste aus diesem Grund temporär den Flugplan kürzen.

weiterlesen »

Oktober 2022: London-Luton mit starkem Passagierzuwachs

Der Flughafen London-Luton, der hauptsächlich von Billig- und Ferienfluggesellschaften genutzt wird, hatte während der lokalen Herbstferien zwischen 21. und 30. Oktober 2022 rund 450.000 Passagiere. Insgesamt reisten im Oktober über 1,3 Millionen Passagiere über den Flughafen, womit sich die jährliche Gesamtzahl auf über 11,1 Millionen erhöhte, was einem Anstieg von fast 240 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Da sowohl Wizz Air als auch easyJet ihr Streckennetz weiter ausbauen, standen in der Ferienzeit 142 Ziele in ganz Europa und Nordafrika zur Auswahl. Darunter befanden sich auch die neu hinzugekommenen Abflugziele Dubrovnik, Sarajevo und Skiathos. Zu den beliebten Städtereisezielen gehörten Amsterdam, Barcelona, Lissabon und Paris, während Korfu, Malaga und Palma de Mallorca. „Unsere Teams arbeiten unglaublich hart daran, den Fluggästen einen einfachen und freundlichen Service zu bieten. Dies spiegelt sich in den überwältigend positiven Ergebnissen der Kundenzufriedenheit wider: Vier von fünf Fluggästen bewerten ihr Erlebnis als sehr gut oder ausgezeichnet. Wir freuen uns darauf, unseren Kunden auch in diesem Winter und in der voraussichtlich verkehrsreichsten Weihnachtszeit seit 2019 einen hervorragenden Service bieten zu können“, so Clare Armstrong, Head of Guest Experience am Flughafen London Luton.

weiterlesen »

Oktober 2022: SAS mit 1,93 Millionen Passagieren

Die Fluggesellschaft SAS beförderte im Oktober 2022 rund 1,93 Millionen Passagiere. Damit konnte man im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat um 38 Prozent zulegen. Die Auslastung wird seitens des Carriers mit 75 Prozent beziffert und verbesserte sich somit um 13 Prozentpunkte. Im direkten Vergleich mit September 2022 hatte SAS um drei Prozent weniger Passagiere an Bord. Die Kapazität wurde gegenüber Oktober 2021 um 41 Prozent ausgebaut. „Wir freuen uns, dass im Oktober fast 2 Millionen Passagiere mit uns geflogen sind, eine gesunde Zahl trotz eines schwierigen makroökonomischen Umfelds. Wir machen weiterhin Fortschritte in unserem Chapter 11-Verfahren in den USA. Vor kurzem haben wir bekannt gegeben, dass wir mit weiteren Leasinggebern Vereinbarungen zur Änderung bestehender Flugzeug- und Ausrüstungsleasingverträge getroffen haben, was zu Kosteneinsparungen führen wird und einen weiteren Schritt zur Erreichung unserer Ziele im SAS Forward-Plan darstellt“, so Firmenchef Anko van der Werff. Die Muttergesellschaft SAS Group befindet sich seit einigen Monaten in den Vereinigten Staaten von Amerika in einem Gläubigerschutzverfahren. Derzeit verhandelt SAS mit zahlreichen Leasinggebern die Verträge neu aus. Mit dem einen oder anderen Vertragspartner konnte man bereits Einigungen erzielen. In Norwegen kassierte der Carrier aufgrund langsamer Erstattungen bereits Geldstrafen.

weiterlesen »

Oktober 2022: Spanische Airports nur 2,9 Prozent unter Vorkrisenaufkommen

Die von Aena betriebenen Flughäfen in Spanien haben im Oktober 2022 gemeinsam 23.981.550 Passagiere gezählt. Damit lag man um 2,9 Prozent unter dem Aufkommen, das man im Vergleichsmonat vor der Corona-Pandemie hatte. Der Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas verzeichnete im zehnten Monat des Jahres mit 4.808.601 Fluggästen die meisten Passagiere, was einem Rückgang von 12,4 % im Vergleich zum Oktober 2019 entspricht. Es folgen der Flughafen Barcelona-El Prat Josep Tarradellas mit 4.193.454 (-9,7% im Vergleich zu 2019); der Flughafen Palma de Mallorca mit 3.063.475 (+4,8%); der Flughafen Málaga-Costa del Sol mit 1.891.392 (+1%); der Flughafen Alicante-Elche mit 1.355.308 Passagieren (-5. 1%); Flughafen Gran Canaria mit 1.136.211 Fluggästen (+4,5%); Flughafen Teneriffa-Sur mit 965.129 (+4,6%); Flughafen Valencia mit 794.985 Fluggästen (+3,4%) und Flughafen Ibiza mit 774.150 Fluggästen, was einem Anstieg von 9,2% im Vergleich zum gleichen Monat des Jahres 2019 entspricht.

weiterlesen »

ICE-Zug am Flughafen Köln/Bonn in Brand geraten

Im Bahnhof des Flughafens Köln/Bonn ist am Donnerstagabend ein Inter City Express in Brand geraten. Aus Sicherheitsgründen wurde die Haltestelle unverzüglich gesperrt. Laut Feuerwehr ist das Feuer im Bereich eines Schaltschranks entstanden und bereite sich rasch auf ein Abteil aus. Der Zug stand zu diesem Zeitpunkt im Bahnhof, der sofort gesperrt wurde. Sowohl die Stadtfeuerwehr Köln als auch die Betriebsfeuerwehr haben rasch eingegriffen und den Brand löschen können. Die Bundespolizei sorgte für die notwendige Absicherung, so dass die Passagiere rasch den Bahnhof verlassen haben bzw. nicht betreten können. Der Flugbetrieb war durch den Zwischenfall nicht beeinträchtigt.

weiterlesen »

China lockert die Einreisebestimmungen

Die Volksrepublik China hatte bis zuletzt die möglicherweise strengsten Covid-Einreiseregeln der Welt. Nun lockert man diese, wenn auch nur minimal. Als einer der weltweit letzten Staaten verfolgt China weiterhin die als gescheitert zu betrachtende Null-Covid-Strategie. Die Regierung hält an dieser eisern fest und verhängt auch weiterhin regionale Lockdowns. Die Einreise in die Volksrepublik ist durchaus kompliziert und das bleibt sie auch. Neu ist, dass die Hotel-Quarantäne, die in einer zugewiesenen Unterkunft verbracht werden muss, auf fünf Tage verkürzt wurde. Anschließend hat man sich drei Tage am Wohn- oder Unterkunftsort aufzuhalten. Zuvor lag die Absonderung in einer Quarantäneeinrichtung bei sieben Tagen, gefolgt von drei Tagen Heimquarantäne. Geändert hat sich auch das Testregime. Man muss nur noch einen negativen PCR-Test, der vor der Abreise gemacht wurde, vorlegen. Bislang waren es zwei Stück, die in einem bestimmten Zeitfenster hintereinander zu absolvieren waren. Hinsichtlich der Testungen, die man nach der Ankunft in China vorzunehmen hat, ändert sich nichts. Für Fluggesellschaften relevant: China hat zugesichert, dass man die bisherige Bann-Praxis nicht mehr vollziehen wird. Bislang haben Carrier ab einer gewissen Anzahl von Personen, die nachträglich in der Volksrepublik positiv getestet wurden, als Strafe für den „Corona-Import“ Flugverbote unterschiedlicher Dauer kassiert.

weiterlesen »

Iraqi Airways erstmals mit A220-300 in der Luft

Über sieben Monate nach der Erstauslieferung hat Iraqi Airways den Airbus A220-300 mit der Registrierung YI-ARE in den Liniendienst gestellt. Der Premierenflug wurde laut Flightradar24 am 6. November 2022 auf der Strecke Bagdad-Cairo durchgeführt. Zwei Tage später folgte die YI-ARF. Der Carrier hat insgesamt fünf Maschinen dieses Typs bestellt. Die drei verbleibenden Exemplare werden in den nächsten Monaten ausgeliefert. Iraqi Airways hat diesbezüglich keinen Zeitplan öffentlich bekanntgegeben.

weiterlesen »

Oktober 2022: Amsterdam mit 4,9 Millionen Passagieren

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol wurde im Oktober 2022 von rund 4,9 Millionen Passagieren genutzt. Damit lag man deutlich unter dem Vorkrisenaufkommen, denn im Oktober 2019 hatte der größte Airport der Niederlande 6,4 Millionen Passagiere. Von den 4,9 Millionen Passagieren im Oktober stiegen fast 1,7 Millionen Passagiere in Schiphol um. Bei den Umsteigepassagieren handelte es sich um 850.000 Einzelpassagiere, die bei der internationalen Zählweise doppelt gezählt werden: als ankommende und als abfliegende Passagiere. 3,4 Millionen Passagiere reisten von oder nach einem Zielort innerhalb Europas, fast 1,5 Millionen außerhalb Europas. Die Zahl der reinen Frachtflüge ist im Vergleich zu 2021 von 2.019 auf 1.585 zurückgegangen. Die beförderte Gesamtmenge betrug im Oktober 2022 125.358 Tonnen. Die Zahl der kommerziellen Flüge von und nach Schiphol betrug 36.365 (+16% gegenüber 2021, +85% gegenüber 2020 und -18% gegenüber 2019). Die Anzahl der Frachtflüge lag bei 1.585 (-21% gegenüber 2021, -26% gegenüber 2020, +18% gegenüber 2019). Die beförderte Tonnage ging im Vergleich zum Vorjahr um 16 %, im Vergleich zu 2020 um 11 % und im Vergleich zu 2019 um 13 % zurück.

weiterlesen »

Embraer 190-E2 in China zugelassen

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat in der Volksrepublik China die Musterzulassung für den E190-E2 erhalten. Man hofft, dass man in Kürze auch jene für den E195-E2 erhalten wird. Der Hersteller sieht großes Absatzpotential. „Die Zertifizierung der E190-E2 durch die CAAC ist eine gute Nachricht für Embraer und unsere zukünftigen Kunden in China. Die Zertifizierung ebnet den Weg für bedeutende E190-E2-Geschäftsmöglichkeiten in China – Daten zeigen, dass eine Milliarde Menschen, die in Chinas Städten der zweiten und dritten Ebene leben, noch nie einen Flug unternommen haben“, so Arjan Meijer, Präsident und CEO von Embraer Commercial Aviation.

weiterlesen »