Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Demonstrationen haben Flughafen Port-au-Prince erreicht

In Haiti ist es Ende der vergangenen Woche zu heftigen Protesten, die auch den Flughafen Port-au-Prince erreicht haben, gekommen. Zunächst stürmten die Demonstranten den Wohnsitz von Premierminister Ariel Henry ehe diese sich auf dem Weg zum Airport machten. Das Regierungsmitglied kehrte von einem Gipfeltreffen, das in Argentinien stattfand, zurück. Ziel der Demonstranten war es, dass Henry am Airport „abgefangen“ werden soll. Diese sind dabei in den Flughafen eingedrungen, jedoch soll es den Sicherheitskräften gelungen sein den Premierminister abzuschotten. Dennoch musste dieser mehrere Stunden ausharren, eher er eskortiert von Polizisten in seine Residenz gebracht werden konnte.

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Konsortium übernimmt 55,18 Prozent von Air Austral

Die französische Fluggesellschaft Air Austral wurde von einem Konsortium, das aus 27 privaten Investoren besteht, übernommen. Vergangene Woche gab das zuständige Gericht in Saint-Denis grünes Licht für die Transaktion. Bislang befand sich der Carrier zu 99 Prozent in den Händen von Sematra, einer halbstaatlichen Gesellschaft. Das Konsortium hat zunächst 55,18 Prozent übernommen, wobei die Option auf eine vollständige Übernahme besteht. „Air Austral ist gerettet. Das ist eine große Genugtuung und ein kollektiver Erfolg nach einem Jahr Arbeit“, sagte Normane Omarjee, dritte Vizepräsidentin des Regionalrats von La Réunion, gegenüber lokalen Medien. Der Umstrukturierungsplan wird von einem Beitrag dieser Investoren in Höhe von 30 Millionen Euro und von Sematra in Höhe von 25 Millionen Euro begleitet. 17,5 Millionen Euro wurden vom französischen Staat bereitgestellt, um Air Austral für die Schäden zu entschädigen, die das Unternehmen während der Coronavirus-Pandemie erlitten hat. 185 Millionen Euro Schulden wurden ebenfalls getilgt. Air Austral ist seit dem Jahr 1990 auf dem Markt und sitzt im französischen Überseegebiet La Réunion. Man ist auf die Verbindung mit benachbarten Inseln im Indischen Ozean sowie mit dem französischen Festland spezialisiert. Auch betreibt man einige Routen in Richtung Asien. Die Flotte besteht aus acht Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing.

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Eurowings feiert den 30er

Die Fluggesellschaft Eurowings feiert am 1. Feber 2023 das 30-jährige Bestandsjubiläum. Der Carrier ging am 1. Feber 1993 aus der Fusion der von Hans Rudolf Wöhrl gegründeten NFD und der von Reinhard Santer ins Leben gerufenen RFG hervor.Der Name „Eurowings“ stammte von einem Mitarbeiter, der einen Ideenwettbewerb für sich entschied und damals 500 Deutsche Mark erhielt. Das im Zuge der Gründung eingeführte Logo gestalteten Studierende der Nürnberger Kunstakademie. An den Start ging die Airline damals mit knapp 1.000 Mitarbeitern und Turbopropflugzeugen vom Typ ATR 72. Obwohl schon im Gründungsjahr 32 Ziele in elf Ländern angeflogen wurden, lag der Schwerpunkt auf innerdeutschen Verbindungen. Eine ganze Zeit musste Eurowings noch unter den Flugnummern von NFD und RFG fliegen, denn der von Eurowings benötigte Code war von der internationalen Luftfahrtorganisation IATA an eine Tochterfirma der in Papua-Neuguinea ansässigen „Janlyn PTE“ vergeben worden. Durch intensives Verhandeln gelang es schließlich, den EW-Code für die eigenen Flüge zu erhalten. Der erste Flug mit der Nummer EW733 führte 1994 von Nürnberg nach Paris. In den 90er Jahren übernahm Eurowings unter anderem Zubringerflüge für die niederländische KLM und war – zunächst als Konkurrentin der Lufthansa – zeitweise mit 13 Flugzeugen nach Amsterdam unterwegs. Das Jahr 2001 markiert einen Meilenstein in der Eurowings-Geschichte. Mit der Beteiligung der Lufthansa Group ändert sich die Unternehmensstrategie: Die Turboprop-Flugzeuge werden von CRJ-Düsenjets abgelöst und Eurowings führt Flüge im Verbund von Lufthansa Regional durch. Mit der Germanwings schickt Eurowings bereits ein Jahr später einen Billigflug-Pionier für Deutschland an den Start, der im Tandem mit

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Alaska-Tochter Horizon Air hat letzte de Havilland Dash 8-400 ausgeflottet

Die Alaska-Tochter Horizon Air hat Ende der vergangenen Woche den Maschinentyp de Havilland Dash 8-400 offiziell ausgeflottet. Die N421QX hatte am 26. Jänner 2023 ihren offiziellen letzten Flug. Der Regio-Carrier ist nun ein reiner Jet-Operator. Bereits vor einiger Zeit hat die Muttergesellschaft Alaska Air angekündigt, dass Horizon Air künftig keine Turbopropflugzeuge mehr betreiben wird. Dieser Schritt wurde am vergangenen Donnerstag vollzogen. Die N421QX wurde nach Portland überstellt. Nun betreibt das Unternehmen eine reine Embraer 175-Flotte, die fast ausschließlich für Alaska Air im Einsatz ist.

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Air Arabia Maroc nimmt Weeze-Fes auf

Ab Anfang März 2023 wird die Fluggesellschaft Air Arabia Maroc den deutschen Regionalflughafen Weeze regelmäßig ansteuern. Man nimmt eine Nonstopverbindung nach Fes auf. Vorerst einmal wöchentlich will man ab 2. März 2023 fliegen. Zwischen 23. Juni und 7. September 2023 sind zwei Umläufe pro Woche geplant. Danach soll wieder in ursprünglicher Frequenz geflogen werden.

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Teure Flugausfälle: Southwest muss 800 Millionen U.S.-Dollar abschreiben

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest musste das vierte Quartal 2022 mit einem Netto-Verlust in der Höhe von 220 Millionen U.S.-Dollar abschließen. Maßgebliche Ursache dafür ist, dass man zwischen Weihnachten und Neujahr massive Probleme im Flugbetrieb hatte und mehr als 16.700 Flüge streichen musste. Für Southwest Airlines waren die Unregelmäßigkeiten nicht gerade günstig, denn eigenen Angaben nach musste man etwa 800 Millionen U.S.-Dollar abschreiben. Etwa die Hälfte dieses Betrags (400 bis 425 Mio. USD) entfällt auf entgangene Einnahmen, der Rest auf die Erstattung von Reisekosten, den Wert der Punkte des Treueprogramms sowie auf Prämienzahlungen und Abfindungen für die Mitarbeiter. Dennoch hat die Pilotengewerkschaft der Fluggesellschaft, Southwest Airlines Pilots Association (SWAPA), angekündigt, dass sie ihre Mitglieder dazu aufrufen wird, am 1. Mai 2023 für einen Streik zu stimmen. Nach der Auszählung der Abstimmung Ende desselben Monats wird die SWAPA das weitere Vorgehen bezüglich ihres Arbeitskampfes festlegen. „Was die Betriebsunterbrechungen betrifft, so bedauere ich die Auswirkungen auf unsere Mitarbeiter und Kunden zutiefst. Wir haben rasch Maßnahmen ergriffen, um unsere betriebliche Widerstandsfähigkeit zu stärken, und sind dabei, die Ereignisse vom Dezember eingehend zu untersuchen“, erklärte Bob Jordan, Chief Executive Officer (CEO) von Southwest Airlines. Der Manager bekräftigte, dass der Vorstand der Fluggesellschaft einen Ausschuss zur Überprüfung der Betriebsabläufe eingerichtet hat, der die Fluggesellschaft dabei unterstützen soll, ihre Reaktion auf die Probleme zu überwachen.

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Freebird nimmt Paderborn-Djerba auf

Die maltesische Fluggesellschaft Freebird Europe nimmt im Sommerflugplan 2023 ab Paderborn/Lippstadt eine weitere Destination auf. Man wird künftig Djerba ansteuern. Die tunesische Stadt soll ab 30. August 2023 bedient werden. Aus vorliegenden Flugplandaten ist ersichtlich, dass die Bedienung am Verkehrstag Mittwoch erfolgen soll. Die Neuaufnahme ist vorerst für die Sommerperiode 2023 befristet.

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Wien: Wizz Air hatte eine Million Passagiere

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air beförderte im Vorjahr rund eine Million Passagiere von/nach Wien-Schwechat. Eigenen Angaben nach konnte man damit das Fluggastaufkommen, das man vor der Corona-Pandemie hatte übertreffen. Streckennetzweit hatte die Wizz Air Group 45,7 Millionen Reisende. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2021, in dem man 27,1 Millionen Passagiere hatte, konnte man deutlich zulegen. Den Wert, den der Lowcoster vor der Corona-Pandemie hatte, übertraf man um zehn Prozent. Im Jahr 2019 nutzten 41 Millionen Fluggäste die Angebote der Wizz Air Group. Die Flotte ist zwischenzeitlich auf 177 Maschinen angewachsen. Ab Wien-Schwechat waren im Vorjahr die Destinationen Nizza und Pristina besonders stark nachgefragt. Eigenen Angaben nach bietet man ab dem größten Airport der Alpenrepublik 40 Destinationen in 24 Ländern an. Nach Austrian Airlines und der Ryanair Group ist man der drittgrößte Anbieter. Das Unternehmen betont in einer Medienmitteilung, dass man beabsichtigt im kommenden Jahr das Angebot ab Österreich „beschleunigt zu erweitern“. Die Basis Wien wird seit Dezember 2022 von Wizz Air Malta betrieben. Vor Ort werden 50 Piloten und 160 Flugbegleiter beschäftigt. Derzeit befindet man sich auf der Suche nach weiteren Mitarbeitern. Am 3. Feber 2023 findet wieder ein offener Bewerbertag statt.

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Sundair mit neuen Strecken im Sommer 2023

Die Ferienfluggesellschaft Sundair bedient im Sommerflugplan 2023 einige neue Routen. Beispielsweise geht es ab Berlin neu nach Funchal und Hurghada, Palma de Mallorca und Monastir. Ab Bremen fliegt der Carrier neu nach Monatir und Thessaloniki. Ab Lübeck nimmt Sundair das Ziel Korfu auf und von Leipzig aus geht es wieder nach Antalya. Auf zahlreichen Strecken stockt man die Frequenzen auf. Im Vergleich mit dem Sommerflugplan 2022 fallen bei Sundair auch einige Strecken weg. Beispielsweise fliegt man von Kassel-Calden aus nicht mehr nach Fuerteventura und Rhodos. In Düsseldorf entfallen die Ziele Burgas, Heraklion, Kos, Rhodos, Varna, Thessaloniki und Beirut. Ab Dresden wurden Fuerteventura und Burgas gestrichen. In Berlin trifft es die Korfu-Strecke.

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Sicherheitsbedenken: Lufthansa Group setzt Iran-Flüge temporär aus

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group setzen ihre Flugverbindungen in den Iran bis mindestens 31. Jänner 2023 aus. Hintergrund ist, dass man die Sicherheitslage derzeit als unklar bewertet. Zuletzt gab es Drohnenangriffe auf eine Munitionsfabrik, die die sich nahe der Stadt Isfahan befindet. Der Iran behauptet, dass man den Luftangriff erfolgreich abgewehrt habe. Allerdings zeigen Bilder, die von verschiedenen Nachrichtenagenturen verbreitet wurden, schwere Beschädigungen und eine Explosion. Derzeit ist unklar von wem der Angriff ausgegangen ist, jedoch gibt es mittlerweile mehrere Berichte, dass Israel dahinterstecken soll. Die Lufthansa Group hat sich aus Sicherheitsgründen dazu entschlossen sämtliche Flüge in den Iran bis mindestens 31. Jänner 2023 abzusagen. Der Konzern teilt unter anderem mit: „Die Lufthansa Group Security evaluiert gemeinsam mit nationalen und internationalen Behörden weiterhin die Sicherheitslage für An- und Abflüge für den Flughafen Teheran sowie des gesamten iranischen Luftraums», schreibt der Konzern weiter. «Sobald uns Detailinformationen vorliegen, werden wir entscheiden, ob beziehungsweise ab wann unsere Iran-Flüge wieder durchgeführt werden können“.

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