Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Boeing steckt weiterhin tief in den roten Zahlen

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von rund fünf Milliarden U.S.-Dollar geschrieben. Zwar ist der freie Cashflow gestiegen, jedoch war dies nicht ausreichend, um auch nur annähernd die Gewinnzone erreichen zu können. Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen im Jahr 2022 Einnahmen in Höhe von 66,6 Mrd. USD, davon 19,9 Mrd. USD im vierten Quartal 2022. Obwohl Boeing im letzten Quartal des Jahres so viele Flugzeuge wie möglich auslieferte und 152 Verkehrsflugzeuge übergab, verzeichnete das Unternehmen im vierten Quartal 2022 einen Nettoverlust von 663 Millionen US-Dollar. Dennoch betrug der freie Cashflow von Boeing im vierten Quartal 2022 3,1 Milliarden Dollar (494 Millionen Dollar im vierten Quartal 2021) und 2,2 Milliarden Dollar im Jahr 2022 (-4,3 Milliarden Dollar im Jahr 2021). Die Sparte Commercial Airplanes (BCA) von Boeing erwirtschaftete im Berichtsjahr einen Umsatz von 25,8 Mrd. $, was einem Anstieg von 33 % gegenüber dem Vergleichszeitraum entspricht. Der Nettoverlust von BCA belief sich jedoch auf 2,3 Mrd. USD, was eine Verbesserung gegenüber dem Nettoverlust von 6,4 Mrd. USD im Jahr 2021 darstellt. „Der Umsatz von Commercial Airplanes stieg im vierten Quartal auf 9,2 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch höhere 737- und 787-Auslieferungen, die teilweise durch Überlegungen von 787-Kunden ausgeglichen wurden“, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens. Defense, Space & Security machte 2022 einen Verlust von 3,5 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Dollar Gewinn im Jahr 2021), während Global Services 2022 mit einem Gewinn von 2,7 Milliarden Dollar abschloss (2,01 Milliarden Dollar im Jahr 2021). „Die Produktionsrate des 737-Programms

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USA: Spirit verkauft Airbus-A319-Flotte

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines wird ihre 31 Maschinen des Typs Airbus A319 ausflotten. 29 Maschinen, die sich im Eigentum der Gesellschaft befanden, wurden an die Gryphon Trading Company verkauft. Die übrigen werden an die Leasinggeber zurückgegeben. Laut Börsenmitteilung wird die Transaktion einen Nettoerlös zwischen 152 und 201 Millionen U.S.-Dollar in die Kasse spülen. Die Spanne ergibt sich deshalb, weil Preisanpassungen zum Zeitpunkt der tatsächlichen Übergabe vereinbart wurden. Noch in diesem Jahr sollen 14 Airbus A319 ausgeflottet werden, im kommenden Jahr 15 Einheiten.

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Virgin Atlantic tauft Airbus A330neo zu Ehren von Queen Elizabeth II

Die Fluggesellschaft Virgin Atlantic hat ihren Airbus A330neo mit der Registrierung G-VEII zu Ehren der im Vorjahr verstorbenen Queen Elizabeth II getauft. Die Maschine trägt den Namen „Queen of the Skies“. „Genau wie Königin Elizabeth während ihrer historischen 70-jährigen Regierungszeit ist Virgin Atlantic stolz darauf, die Flagge des Vereinigten Königreichs in der ganzen Welt zu hissen. Wir freuen uns, die ‚Queen of the Skies‘ bald in unserer Flotte begrüßen zu dürfen, und hoffen, dass dies ein angemessener Tribut an eine unvergessliche, sehr beliebte Monarchin ist“, so Corneel Koster, Chief Customer and Operations Officer bei Virgin Atlantic. Virgin Atlantic hat eine lange Tradition bei der Benennung ihrer Flugzeuge nach inspirierenden Frauen, darunter auch Diana zu Ehren von Prinzessin Diana. Zur aktuellen Flotte von Virgin Atlantic gehört die Lade Emmeline (G-VLIB), die die Gründerin der Suffragetten-Bewegung und Frauenrechtlerin Emmeline Pankhurst ehrt. Fearless Lady (G-VEVE) würdigt das Leben von Eve Branson, der verstorbenen Mutter des Gründers der Virgin Group, Richard Branson. Eve führte ein unglaubliches Leben: Sie meldete sich während des Zweiten Weltkriegs bei den WRENS, nahm als Junge verkleidet Segelflugunterricht und arbeitete als Pionierin als Stewardess auf den gefährlichen Strecken der British South American Airways. Queen of the Skies ist der vierte Airbus A330neo in der Flotte von Virgin Atlantic. Die anderen drei sind Billie Holiday (G-VJAZ), Space Oddity (G-VTOM) und Eliza Doolittle (G-VLDY). Virgin Atlantic hat sich zum Ziel gesetzt, die sauberste und umweltfreundlichste Flotte am Himmel zu betreiben, und hat 12 weitere Airbus A330neo für ihre Flotte bestellt.

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Helvetic will mit neuem Modell und WG den Flugbegleiter-Beruf attraktiver machen

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways will den Flugbegleiterberuf in Teilzeit attraktiver machen und führt ein neues Modell ein. Dieses soll den Beschäftigten ermöglichen, dass diese ihre Arbeitseinsätze weitgehend flexibel gestalten können. Weiters will man mehrere Unterkünfte in der Nähe des Flughafen Zürich zur Untermiete zur Verfügung stellen. Viele Airlines haben mittlerweile ernsthafte Probleme neues Kabinenpersonal gewinnen zu können. Handelte es sich einst um einen Traumjob, so hat sich besonders aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie das Interesse stark vermindert. Dies betrifft auch Teilzeitarbeitsplätze, die für Airlines besonders wichtig sind, um flexibel auf die aktuelle Nachfrage reagieren zu können. Bei vielen Anbietern sind die Probleme aber auch hausgemacht, denn bei der einen oder anderen Fluggesellschaft sind die Jobs finanziell wenig attraktiv. Vergütungen, die unter dem Verdienst von Supermarktangestellten liegen, sind punktuell durchaus möglich. In der Schweiz sind die Bezüge des Kabinenpersonals im Vergleich mit anderen europäischen Ländern eher hoch, jedoch ist das Interesse an diesem Beruf auch in der Eidgenossenschaft nicht gerade so, dass Bewerber regelrecht die Türen einlaufen würden. Helvetic Airways will mit flexiblen Teilzeitmodellen samt der Möglichkeit eine Art „WG“ nutzen zu können, zusätzliche Anreize bieten. Man will eben attraktiver sein als andere Fluggesellschaften. Nur ein guter Ruf der Airline reicht in der aktuellen Zeit nicht mehr, um potentielle neue Mitarbeiter für sich begeistern zu können. Helvetic bietet schon seit einigen Jahren außergewöhnliche Beschäftigungsmodelle, die sich beispielsweise gezielt an Studenten oder aber an Personen, die saisonal in der Wintersaison tätig sind und im Sommer stets auf der Suche nach einem anderen

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Skyalps setzt Expansionskurs weiter fort

Die Regionalfluggesellschaft Skyalps wird die Flotte um eine fünfte de Havilland Dash 8-400 erweitern. Die Maschine soll für das geplante Wachstum verwendet werden, denn man plant Bases außerhalb von Bozen zu eröffnen. Derzeit ist die Flotte teilweise auf dem AOC von Luxwing und jenem von Skyalps eingetragen. Bis etwa März soll der gesamte Flugbetrieb in Eigenregie durchgeführt werden. Man ging zunächst als virtuelle Fluggesellschaft an den Start. Für die operative Durchführung der Flüge war zunächst ausschließlich Luxwing zuständig. Seit wenigen Tagen verfügt Skyalps über eigene Zertifikate, so dass man demnächst den Flugbetrieb vollständig selbst durchführen wird. Momentan besteht die Skyalps-Flotte aus vier de Havilland Dash 8-400, die zumindest teilweise in der Vergangenheit bei Austrian Airlines und Tyrolean Airways im Einsatz sind. Mittelfristig kann man sich auch die Einflottung von Regionaljets vorstellen, um Routen, die außerhalb der Range der Turbopropflugzeuge liegen, bedienen zu können. Man will sich nicht rein auf Bozen konzentrieren, sondern beabsichtigt an anderen italienischen Airports zusätzliche Bases zu eröffnen. Bezüglich der fünften de Havilland Dash 8-400 sagte Geschäftsführer Alex Spinato gegenüber dem Portal „Italia Vola“, dass diese in Kürze zur Flotte stoßen werde. Auch bemüht man sich nun verstärkt um den Abschluss von Codeshare- und Interlining-Verträgen. Priorität dürfte dabei eine Zusammenarbeit mit Lufthansa haben, denn Skyalps beabsichtigt mittelfristig Frankfurt am Main aufzunehmen. Vorerst wird man aber Kassel-Calden ansteuern.

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Airbus muss 39 A330 nachbessern

Insgesamt 36 Airbus A330-200 sowie drei A330-800 sind von einer Lufttüchtigkeitsanweisung, die von der Easa herausgegeben wurde, betroffen. Die Maschinen müssen nachgebessert werden, weil sicherheitsrelevante Mängel festgestellt wurden. Konkret geht es um die Rumpfsektion 58, bei der die plastische Umformung mangelhaft ausgeführt wurde. Laut Aufsichtsbehörde kann dies die strukturelle Integrität der gesamten Maschine beeinträchtigen und möglicherweise zu einem katastrophalen Unfall führen. Die Betreiber der betroffenen Airbus A330-200 und A330-800 sind angewiesen unverzüglich entsprechende Nachbesserungen durchzuführen und behördlich abnehmen zu lassen.

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Triebwerks-Todesfall: APU des Embraer 175 war defekt

Die U.S.-amerikanische Flugunfalluntersuchungsbehörde NTSB hat einen ersten Zwischenbericht zum Todesfall jenes Envoy-Air-Mitarbeiters, der am 31. Dezember 2022 in ein Triebwerk der N264NN „eingesaugt“ wurde, veröffentlicht. An besagtem Tag sollte dieser Embraer 175 unter der Flugnummer AA3408 vom Montgomery Regional Airport nach Dallas/Fort Worth fliegen. An Bord befanden sich 59 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder. Ein Vorfeldarbeiter wurde in ein Triebwerk des Regionaljets eingesogen und kam dadurch ums Leben. Kollegen, die dem Mann sofort zur Hilfe geeilt sind, konnten leider noch noch seinen Tod feststellen. Die Vorbereitungen für den Start wurden wegen dem tragischen Unfall sofort abgebrochen. Passagiere oder Besatzungsmitglieder wurden durch den Unfall, der sich auf dem Vorfeld ereignet hat, nicht verletzt. Der Ramp Agent hat allerdings sein Leben verloren. Die Verantwortlichkeit für den Embraer 175 lag bei Piedmont Airlines, einer Tochtergesellschaft der American Airlines Group. Die operative Durchführung aber bei der Konzernschwester Envoy Air. Nach Angaben des NTSB hatte die E175 eine nicht funktionsfähige Hilfsturbine (Auxiliary Power Unit, APU), weshalb sie bei der Ankunft am Flugsteig nach der vorgeschriebenen zweiminütigen Abkühlphase des Triebwerks mit Bodenstrom betrieben werden musste. Bei der Ankunft des Flugzeugs am Flugsteig waren drei Ramp-Agenten anwesend, und alle drei hielten sich außerhalb des Sicherheitsbereichs auf. Als der Kapitän das zweite (rechte) Triebwerk abschaltete, zeigte das Triebwerks- und Besatzungswarnsystem (EICAS) an, dass die vordere Frachttür geöffnet worden war, obwohl das erste Triebwerk noch in Betrieb war. Der Erste Offizier öffnete sein Cockpitfenster, um den Ramp Agent, der die Frachttür öffnete, darüber zu informieren, dass das linke Triebwerk noch

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Lufthansa stockt Frankfurt-Shanghai auf

Mit Wirksamkeit zum 16. Feber 2023 stockt Lufthansa die Nonstopverbindung zwischen Frankfurt am Main und Shanghai auf. Die größte Airline Deutschlands wird ab diesem Zeitpunkt viermal wöchentlich zwischen den beiden Städten fliegen. Derzeit bietet der Carrier zwei Umläufe pro Woche an. An den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag soll laut von Lufthansa veröffentlichten Flugplandaten mit Boeing 747-8 geflogen werden. Mittwochs sollen B747-400 zum Einsatz kommen. Die Aufstockung wurde vorerst nur bis zum Ende der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 publiziert.

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Swiss: Erster Airbus A340-300 mit Premium-Economy im Liniendienst

Die Fluggesellschaft Swiss rüstet nun auch ihre Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A340-300 mit der Premium-Economy-Class aus. Die HB-JMB führte am Dienstag ihren ersten Flug in der neuen Konfiguration durch. Das Ziel war Johannesburg. Swiss teilt mit, dass die vier Airbus A340-300 bis etwa April 2023 umgerüstet werden sollen. Daraus folgt, dass dann die Premium-Economy auch auf anderen Routen, auf denen dieser Maschinentyp eingesetzt wird, verfügbar sein wird. Beispiele hierfür sind Chicago und Hongkong. Seit Ende Februar 2022 stattete Swiss die gesamte Boeing 777-300ER Flotte mit der Premium Economy-Class aus. Sie war die erste Airline in der Lufthansa Group, welche den Best-in-Class Premium Economy Sitz einführte. Swiss International Air Lines hat im Dezember 2022 mit dem Einbau der Premium Economy Class auf ihrer Airbus A340-300 Flotte begonnen. Das erste umgebaute Flugzeug mit der Registrierung HB-JMB ist am Dienstagabend vom Flughafen Zürich nach Johannesburg (Südafrika) abgehoben. Bis April 2023 werden alle vier Flugzeuge dieses Typs mit der beliebten Reiseklasse ausgestattet sein. „Die Premium Economy Class hat sich bereits nach kurzer Zeit als äußerst beliebte Reiseklasse etabliert. Die sehr positiven Rückmeldungen von unseren Kunden zum höheren Sitzkomfort, dem aufgewerteten Service sowie der größeren Auswahl der Menüs und der Qualität des Essens bestärkt uns darin, dieses hochwertige Produkt auch auf weiteren Strecken anzubieten“, so Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour.

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Ryanair will Angebot ab Warschau-Chopin ausbauen

Die polnische Flughafen Warschau-Modlin wird derzeit – abgesehen von Air Moldova – nur von der Ryanair Group genutzt. Der Vertrag mit dem Airport läuft dieses Jahr aus und derzeit scheinen die Verhandlungen kompliziert zu laufen. Im Gespräch mit dem lokalen Portal Tyristika erklärt der Chef des polnischen Ablegers Buzz, Michał Kaczmarzyk, dass das Worst-Case-Szenario ist, dass sich die Ryanair Group komplett aus Modlin zurückziehen wird. Bereits jetzt habe man das Wachstum zu Gunsten anderer Airports zurückgefahren. Es wäre auch notwendig, dass das Terminal erweitert wird. „Ryanair ist sogar bereit, dem Flughafen dafür Geld zu leihen. Wir sprechen von einer Summe von rund 20 Millionen Euro“, so der Buzz-Geschäftsführer. Allerdings stemme sich die Staatholding PPL dagegen. „In diesem Jahr finden Parlamentswahlen statt, und ich bin sicher, dass die Zukunft von Modlin ein Thema öffentlicher Debatten werden wird. Wenn die größte Fluggesellschaft Europas eine Investition vorschlägt, die die Entwicklung der Region garantiert, lohnt es sich, über eine solche Lösung nachzudenken, anstatt sie zu blockieren“. Angesprochen darauf, dass sich die Ryanair Group um 23 Slotpaare am Chopin-Airport beworben habe, antworte Michał Kaczmarzyk: „Sie haben zu Recht daran erinnert, dass Ryanair bereits Linienflüge vom Flughafen Chopin anbietet, und ich möchte hinzufügen, dass Buzz immer noch Charterverbindungen mit Reisebüros anbietet. Wir sind also da, wenn auch mit wenig Aktivität, aber wir sind da. Einige der Slots, die uns zugeteilt wurden, sind attraktiv und wir werden sie nutzen wollen. Alles wird klar, wenn wir das Verbindungsnetz für die Sommersaison bekannt geben, also Ende Januar oder Anfang

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