Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Eurowings Discover: Airbus A330 sammelt Klimadaten

Ein Airbus A330 von Eurowings Discover wurde mit Messinstrumenten, die Daten für die weltweite Klimaforschung sammeln sollen, ausgerüstet. Mittlerweile verfügen drei Flugzeuge der Lufthansa Group über eine derartige Ausstattung. Das umgerüstete Langstreckenflugzeug der Ferienfluggesellschaft der Lufthansa Group mit der Kennung D-AIKE, „Kilo-Echo“, fliegt im weltweiten Liniendienst – mit Destinationen in Nordamerika, der Karibik, dem indischen Ozean und Afrika. Bereits seit über sieben Jahren hat Lufthansa zwei Langstreckflugzeuge im Einsatz, die mit dem Messsystem des europäischen Forschungsprojektes IAGOS (In-service Aircraft for a Global Observing System) ausgestattet sind. Dank der nun zusätzlichen A330 erhebt die Lufthansa Group künftig auf zusätzlichen Flugrouten rund um den Globus Klimadaten für die Wissenschaft. IAGOS bündelt unter Federführung des Forschungszentrums Jülich die Expertise von Partnern aus Forschung, Wetterdiensten, Luftfahrtindustrie und Fluggesellschaften. IAGOS Deutschland wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das kompakte System des europäischen Forschungsprojektes ist unterhalb des Flugzeugcockpits fest installiert. Eine kurze Verbindung führt von dort zu zwei im Flugzeugrumpf eingebauten Messsonden. Die erfassten Messdaten werden nach jedem Flug automatisch zur zentralen Datenbank des Forschungszentrums CNRS (Centre National de la Recherche Scientifique) in Toulouse übermittelt. Sie sind für die globale Forschung frei und offen zugänglich und werden derzeit von rund 300 Organisationen weltweit genutzt. Sie helfen Forschenden, neue Erkenntnisse über die Entwicklung des Klimas und die Zusammensetzung der Atmosphäre zu gewinnen und langfristige Veränderungen festzustellen, Klimamodelle zu präzisieren und die Wettervorhersagen zu verbessern.

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LAT nutzt Airbus Virtual Procedure Trainer

Als weltweit erster Kunde wird Lufthansa Aviation Training den Airbus Virtual Procedure Trainer in Betrieb nehmen. Es handelt sich um einen neuen Weg für Piloten, um Verfahren mit einem intelligenten VR-System zu lernen. Lufthansa Aviation Training (LAT) bietet ein neues und innovatives Verfahrenstraining für Piloten an, indem sie den Airbus Virtual Procedure Trainer (VPT) in ihre Trainingsumgebung integriert. LAT und die Lufthansa Group werden die ersten sein, die mit diesem intelligenten VR-System trainieren. Die VR-Lösung ermöglicht es den Flugbesatzungen, in ein authentisches, digitalisiertes Cockpit einzutauchen, um Airbus Standard Operating Procedures (SOPs) zu trainieren. „Im Rahmen dieser einzigartigen Partnerschaft wird das Trainings-Know-how gemeinsam genutzt, um einen innovativen, integrierten Ansatz für die Pilotenausbildung zu entwickeln. Die sich daraus ergebenden Trainingsverbesserungen werden weitere Anwendungsfälle sowie die regulatorische Akzeptanz ermöglichen. Dies wird auf der Grundlage der gemeinsam gesammelten Daten geschehen und zielt auf eine ausbildungsorientierte, flexible Lösung zur Unterstützung von Schlüsselkompetenzen ab“, so Gilad Scherpf, Leiter Aviation Training Development Lufthansa Group.

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Avios sammeln: British Airways und Uber arbeiten zusammen

Der Fahrtenvermittler Uber und das IAG-Vielfliegerprogramm Avios arbeiten künftig zusammen. Ab Ende November 2022 können Teilnehmer des British Airways Executive Club für von Uber vermittelte Fahrten Avios sammeln. Dazu müssen die Nutzerkonten miteinander verknüpft werden. Dieser Vorgang soll mit 250 Bonus-Avios belohnt werden. Die Avios können als Teilzahlung für Prämienflüge verwendet werden, wobei British Airways mindestens 14 Prämienplätze auf jedem Langstreckenflug und 12 auf jedem Kurzstreckenflug nach und von London Heathrow und London Gatwick garantiert. Alle British Airways Executive Club-Mitglieder können ab Ende des Monats Avios über die Uber App sammeln.

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Emirates bestellt fünf weitere B777-Frachter

Golfcarrier Emirates Airline hat fünf zusätzliche Boeing 777-200LR-Frachter bestellt. Die ersten beiden Einheiten sollen im Jahr 2024 ausgeliefert werden. Die restlichen Maschinen der 1,7-Milliarden-Dollar-Bestellung im Jahr 2025. „Emirates investiert in neue Vollfrachter, um die Kundennachfrage weiterhin mit den neuesten treibstoffeffizienten Flugzeugen bedienen zu können. Die Bestellung spiegelt das Vertrauen von Emirates in die Luftfrachtnachfrage und in das allgemeine Wachstum des Luftfahrtsektors wider. Der Auftrag legt auch den Grundstein für unser weiteres Wachstum, das angetrieben wird durch die Reichweite unseres globalen Streckennetzes, die hoch entwickelte Abfertigungsinfrastruktur an unserem Drehkreuz in Dubai sowie durch die maßgeschneiderten Transportlösungen, die Emirates entwickelt hat, um die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse zu erfüllen“, kommentiert Seine Hoheit Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive, Emirates Airline and Group. Auf der Dubai Airshow im November vergangenen Jahres kündigte Emirates eine Investition in Höhe von einer Milliarde US-Dollar an, um seine Luftfrachtkapazitäten zu erweitern. Dazu gehören zwei neue Jets des Typs 777F, die bereits 2022 in die Flotte aufgenommen wurden, sowie Pläne zur Umrüstung von zehn Boeing 777-300ER in Vollfrachter. Die Umrüstung soll im Jahr 2023 beginnen.

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Flughafen Wien gewinnt Cargo-Award

Die Vorfeld- und Frachtabfertigung des Flughafens Wien-Schwechat hat seitens des Fachmagazins „Payload Asia“ die Auszeichnung als europäischer „Ground Handler of the Year“ erhalten. Die Awards wurden am 28. Oktober 2022 zum neunten Mal in Singapur verliehen. „Gratulation an das Flughafen-Team, das täglich großen Einsatz leistet und für eine Spitzenqualität in der Vorfeld- und Frachtabfertigung sorgt. Diese Auszeichnung schließt an andere Awards an, die unser Airport in diesem Jahr bereits erhalten hat, und ist damit eine weitere schöne Bestätigung der Leistungsfähigkeit des Flughafen Wien. Vor allem in Krisenzeiten hat sich Wien als verlässlicher internationaler Hub bewiesen, besonderer Dank gilt dafür dem gesamten Team des Flughafens“, sagt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Am Flughafen Wien können Flugzeuge aller Typen abgefertigt werden. Auch beteiligte Einrichtungen wie Zoll, Grenzschutz und Gesundheitsamt stehen im 24-Stunden-Betrieb für die Kunden zur Verfügung. Über ein dichtes Roadfeeder-Netzwerk sind 23 Länder in Mittel-, Süd- sowie Südosteuropa in maximal 36 Stunden erreichbar. Mit dem im Jahr 2018 errichteten modernen Pharma Handling Center ist der Standort zudem für den Umschlag temperaturkritischer Transporte gerüstet. Vom Flughafen Wien aus agieren mehrere weltweit operierende Frachtfluggesellschaften, wie etwa Lufthansa Cargo, Korean Air Cargo, Asiana, Cargolux, Qatar Airways Cargo oder Silk Way West Airlines. Mit mehr als 261.000 Tonnen im vergangenen Jahr konnten am Flughafen Wien im Vergleich zum Vorjahr rund 20 Prozent mehr Fracht schnell und sicher umschlagen werden.

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Air Baltic hat 10 Millionen Passagiere mit A220 geflogen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat am Dienstag den zehnmillionsten Passagier mit dem Maschinentyp Airbus A220-300 befördert. Seit der offiziellen Aufnahme des kommerziellen Betriebs hat man bislang 114.000 Flüge bzw. 251.000 Blockstunden durchgeführt. „Ich freue mich, gemeinsam mit unseren Partnern und Passagieren einen so wichtigen Meilenstein in der Geschichte unseres Unternehmens und unserer Flotte zu verzeichnen und zu feiern. Seit wir als erste Fluggesellschaft der Welt den kommerziellen Betrieb mit dem Airbus A220-300, früher bekannt als Bombardier CS300, aufgenommen haben, haben wir sehr von der Flugerfahrung profitiert, die dieses Flugzeug bietet“, so Firmenchef Martin Gauss. In den kommenden Monaten wird Air Baltic vier neue A220-Flugzeuge erhalten, so dass die Flotte bis Anfang 2024 auf 50 Flugzeuge anwachsen wird. Darüber hinaus verfügt der lettische Carrier über 30 Optionen und Kaufrechte für denselben Flugzeugtyp.

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Schottland: Loganair flottet Saab 340B aus

Die schottische Regionalfluggesellschaft Loganair wird ihre acht verbliebenen Saab 340B ausflotten. Man konnte diese für rund 12 Millionen Pfund-Sterling einflotten. Als Ersatz flottet man Turbopropflugzeuge von ATR, die man über Leasinggeber beziehen wird, ein. Derzeit befinden sich die Eigentümer des Carriers auf der Suche nach einem Käufer, denn diese wollen sich aus Altersgründen zurückziehen. Die Flottenerneuerung hat man bereits angepackt, denn acht Saab 340B wurden verkauft. Man hat unter anderem mit Abelo Capital Aviation erste Leasingverträge für Turbopropflugzeuge von ATR unterzeichnet. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit zumindest teilweise um ATR42-600, jedoch wollte sich das Unternehmen auf Anfrage noch nicht festlegen, ob alle Einheiten dieses Typs sind oder aber einige der größeren ATR72-600 darunter sein werden. Die Einflottung der neuen Maschinen wird bis Juli 2023 erfolgen. Zug um Zug werden dann die acht Saab 340B die Flotte verlassen. Die ersten ATR-Maschinen wird voraussichtlich im ersten Quartal 2023 übernommen werden und anschließend in Glasgow stationiert werden. Von dort aus will man dann nach Islay, Benbecula, Sumburgh, Kirkwall, Londonderry und Stornoway fliegen. Es handelt sich jedoch nicht um die ersten ATR-Maschinen in der Flotte von Loganair, denn man betreibt bereits jetzt fünf ATR42-500, zwei ATR42-600, vier ATR72-500F und vier ATR72-600. Weiters besteht die Flotte aus zwei Embraer 135, einer de Havilland DHC-6-300, zwei DHC-6-400, 13 Embraer 145, zwei Saab 340AF und zwei BN-2.

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Zürich: Air Baltic fliegt im Sommer 2023 auf 34 Strecken für Swiss

Die Fluggesellschaft Swiss wird auch im Sommerflugplan 2022/23 auf Wetlease-Dienstleistungen von Air Baltic zurückgreifen. Der Carrier hat im Reservierungssystem insgesamt 34 Strecken, die mit Fluggerät der lettischen Airline bedient werden sollen, ersichtlich gemacht. Seit dem Beginn der Winterflugplanperiode 2022/23 fliegen sechs von Air Baltic betriebene Airbus A220-300 im Auftrag von Swiss. Diese kommen überwiegend ab der Homebase Zürich-Kloten zum Einsatz. Im Vorfeld haben Gewerkschaften die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen heftig kritisiert. Die Lufthansa-Tochter begründet das Anbieten der Flugzeuge samt Besatzungen damit, dass man aufgrund des Personalmangels im eigenen Haus Stabilität in den Flugplan bringen will. Erst vor wenigen Wochen bestätigte Swiss, dass die Wetlease-Zusammenarbeit im Sommerflugplan 2023 fortgeführt wird. Nun wurden die ersten Strecken, die Air Baltic im Auftrag von des schweizerischen Luftfahrtunternehmens in der warmen Jahreszeit 2023 bedienen wird, im Reservierungssystem identifiziert. Es handelt sich um insgesamt 34 Routen ab Zürich-Kloten, auf denen zumindest einmal pro Woche ein von Air Baltic betriebener Airbus A220-300 eingesetzt werden soll. Dem aktuellen Stand der Dinge nach ist geplant, dass das Fluggerät des lettischen Carriers auf nachstehenden Strecken für Swiss fliegen wird: Amsterdam, Belgrad, Berlin, Birmingham, Bologna, Brindisi, Brüssel, Budapest, Dublin, Düsseldorf, Frankfurt, Göteborg, Hamburg, Hannover, Krakau, Ljubljana, Luxembourg, Luqa (Malta), Neapel, Nizza, Palma de Mallorca, Paris-Charles de Gaulle, Porto, Prag, Rome-Fiumcino Sofia, Stockholm Arlanda, Stuttgart, Tallinn, Thessaloniki, Venice, Vilnius, Warschau und Wroclaw.

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Eurowings Europe stellt zahlreiche Strecken auf den Malta-Ableger um

Während der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 werden sukzessive Flugzeuge der österreichischen Eurowings Europe GmbH sowie teilweise auch von Eurowings Deutschland an die maltesische Eurowings Europe Ltd. übergeben. Dies hat zur Folge, dass nach und nach mehr Strecken vom Malta-Ableger bedient werden. Das erste Flugzeug ist bereits ab der Basis Salzburg im Einsatz. Auch Palma de Mallorca, Prag und Stockholm-Arlanda werden künftig von der maltesischen Fluggesellschaft betrieben. Die Umstellung erfolgt schrittweise über die gesamte Winterflugplanperiode 2022/23. Nach Abschluss dieses Prozesses wird die österreichische Eurowings Europe GmbH nicht mehr als Fluggesellschaft tätig sein. Ab Salzburg sind die Flugverbindungen nach Berlin, Aalborg, Billund, Kopenhagen, Düsseldorf, Las Palmas, Hamburg, Hurghada, Heraklion, Larnaka, Palma de Mallorca, Stockholm-Arlanda und Teneriffa-Süd betroffen. Diese werden nach und nach auf Eurowings Europe Ltd. umgestellt. Das gilt auch für die Kopenhagen-Strecke ab Innsbruck. Ab der Basis Palma de Mallorca werden im Winterflugplan 2022/23 die Ziele Paderborn, Nürnberg, München, Leipzig, Hannover, Dresden, Bremen und Berlin an den Malta-Ableger übergeben. In Prag sind die Ziele Rom-FCO, Oslo, Malaga, Larnaka, Hurghada, Düsseldorf, Kopenhagen und Birmingham betroffen. Ab Stockholm-Arlanda werden zunächst Prag, Düsseldorf, Berlin und Barcelona umgestellt. Sämtliche in diesem Artikel genannte Strecken beziehen sich auf den Winterflugplan 2022/23. Im Sommer 2023 werden zahlreiche weitere Routen von der maltesischen Eurowings Europe Ltd. bedient. Deren Flotte soll bis dahin aus mindestens 20 Maschinen bestehen, wobei Unternehmensangaben nach die Betonung auf „mindestens“ liegt. Die exakte „Zielgröße“ steht noch nicht fest.

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Frankfurt-Hahn: Kaufpreis wurde noch nicht überwiesen

Rund um den Verkauf des insolventen Regionalflughafens Frankfurt-Hahn ist der Kaufpreis noch nicht geflossen. Der Insolvenzverwalter hat laut „Cochemer Wochenspiegel“ die Frist bis zum 15. November 2022 verlängert. Masseverwalter Jan Markus Plathner erklärte, dass es bei der luftfahrtrechtlichen Genehmigung einige Verzögerungen gegeben habe. Auf den Flugbetrieb habe dies jedoch keinen Einfluss, denn dieser könne sich auch im November 2022 selbst tragen. Er rechnet mit einem positiven Abschluss des Deals mit Swift Conjoy GmbH. Am Flughafen Frankfurt-Hahn hofft man auf eine ruhige Zukunft mit den neuen Eigentümern, denn die Vergangenheit war von Kuriositäten geprägt. Im ersten Privatisierungsanlauf stellte sich ein vermeintlicher Investor als kleiner Reifenhändler in China heraus und der Deal kam mangels Geldfluss nicht zu Stande. Die mehrheitliche Übernahme durch die HNA Group mündete in der Insolvenz, aus der der Airport nun durch die Swift Conjoy GmbH herausgekauft werden soll.

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