Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Cargo Air stattet Linz bunten Frachterbesuch ab

Im Auftrag der Deutsche Post-DHL-Tochter European Air Transport Leipzig hatte der Flughafen Linz am 4. November 2022 ein durchaus kunterbuntes Frachtflugzeug zu Gast. Die bulgarische Cargo Air steuerte den oberösterreichischen Airport mit einem Umbaufrachter des Typs Boeing 737-800 an. Dieser trägt noch immer die Grundlivery der einstigen Comair-Marke Kulula. Dort war die Maschine zuvor als Passagierflugzeug im Einsatz. Vor dem Einsatz bei Cargo Air wurde der 24,4 Jahre alte Mittelstreckenjet in einen Vollfrachter konvertiert. Beim Lack hat man aber gespart, denn sowohl die Triebwerke als auch das Leitwerk zeigen weiterhin das „K“ des vormaligen Betreibers. Comair war eine südafrikanische Fluggesellschaft, die unter zwei Marken aktiv war. Einerseits nutzte man als Franchisenehmer das British-Airway-Brand und andererseits war man als Kulula auch als Billigflieger aktiv. Das Unternehmen musste vor einiger Zeit Konkurs anmelden und befindet sich derzeit in Liquidation. Die heutige LZ-CGB ist im Vorjahr als Vollfrachter zur Flotte von Cargo Air gestoßen. Die gegenständliche Maschine trägt die Seriennummer 28374 und wurde ursprünglich an Transavia ausgeliefert. Nach Eigentümerwechseln befindet sich diese Boeing 737-800 im Besitz von Alterna Capital Partners, die die Maschine als Umbaufrachter an die bulgarische Cargo Air verleast hat. Der Flughafen Linz schreibt auf Social Media übrigens: „Ein bunter Vogel im herbstlichen Grau! Wenn das nicht international ist: Im Auftrag von DHL pendelt derzeit die bulgarische Cargoair mit einer ehemaligen Passagiermaschine der südafrikanischen KULULA Airline zwischen Linz und Leipzig“.

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Island: Play erstmals in den schwarzen Zahlen

Der Billigflieger Play konnte erstmals in der Firmengeschichte einen Gewinn verkünden. Im dritten Quartal des Jahres 2022 hat man ein Ebit in der Höhe von 1,3 Millionen Euro geschrieben. Der Umsatz lag bei rund 59,9 Millionen Euro und damit doppelt so hoch wie in Q2/2022. Man beförderte zuletzt etwa 310.000 Passagiere. Der jüngste Quartalsgewinn ist zwar nicht sonderlich hoch, jedoch ist Play eine noch recht junge Fluggesellschaft. Eigenen Angaben nach hat man von der hohen Nachfrage im Transatlantikverkehr profitiert. Diese soll sprunghaft um 84 Prozent angestiegen sein. Zuletzt bestand die Flotte aus sechs Maschinen. „Dies war das erste Quartal, in dem wir unseren transatlantischen Betrieb vollständig aufgenommen haben. Da die meisten unserer Zielorte ganz neu in unser Netz aufgenommen wurden, war die Marke Play  auf diesen Märkten weitgehend unbekannt. Ich bin der Meinung, dass es für ein so junges Unternehmen eine beachtliche Leistung ist, unter diesen Umständen einen operativen Gewinn (EBIT) zu erwirtschaften, und dass dies nicht als selbstverständlich angesehen werden kann“, so Firmenchef Birgir Jónsson.

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Passagiere zu dick: United Airlines muss Sitze blockieren

Der U.S.-amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines bereitet der Umstand, dass die Passagiere immer dicker werden, mittlerweile Probleme. Da diese mehr wiegen als das von der FAA festgelegte Durchschnittsgewicht immer mehr Sitze nicht verkaufen. Das führt dazu, dass man beispielsweise im Maschinentyp Boeing 757 drei bis sechs Sitze blockieren muss. Der Carrier teilt dazu unter anderem mit: „Die vorübergehende Änderung ist eine Folge des gestiegenen durchschnittlichen Wintergewichts der Kunden, wie von der FAA vorgeschrieben. Um die aktuellen Anforderungen an Gewicht und Balance der B757 zu erfüllen, wird United zwischen dem 1. November und dem 30. April 2023 bestimmte Sitze sperren“.

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Fünf Tote bei Caravan-Absturz in Venezuela

Am Sonntag, den 6. November 2022, ist eine militärisch genutzte Cessna 208B in der Nähe von Puerto Ayacucho abgestürzt. Offiziellen Angaben nach gibt es keine Überlebenden. Die Caravan mit der Registrierung AMB 0956 führte einen Trainingsflug durch. Aus noch ungeklärter Ursache ist es zum Absturz gekommen. Betreiber der Maschine war das Aviacion Militar Venezonala. Mittlerweile bestätigte das Militär, dass die fünf Insassen nicht überlebt haben. Nachstehend eingebetteter Tweet zeigt einige Fotos vom Unfallort.

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Heathrow: Dreitägiger Streik angekündigt

Ab 18. November 2022 sind die Beschäftigten der am Flughafen London-Heathrow tätigen Bodendienstleister Menzies und Dnata zu einem dreitägigen Streik aufgerufen. Es wird damit gerechnet, dass es in den Terminals 2, 3 und 4 zu erheblichen Beeinträchtigungen, Ausfällen und Verspätungen kommen wird. Die Gewerkschaft Unite fordert für die Mitarbeiter der beiden Firmen deutlich höhere Löhne. Derzeit ist noch nicht klar wie viele der rund 700 Beschäftigten sich tatsächlich am dreitägigen Streik beteiligen werden. Es wird aber damit gerechnet, dass der Kunde Qatar Airways besonders stark betroffen sein wird, da dieser Zusatzflüge nach Doha aufgelegt hat.

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Italien: Sieben Tote bei Hubschrauberabsturz

Bei einem Hubschrauberabsturz in Süditalien sind am Samstag sieben Personen ums Leben gekommen. Raffaele Piemontese, Vizepräsident der Region Apulien, bestätigte, dass es leider keine Überlebenden gibt. Der Helikopter eines privaten Betreibers war am Samstagvormittag mit einem Arzt, einer slowenischen Familie und zwei Piloten an Bord vom Radar verschwunden. Im Bereich der möglichen Absturzstelle wurde sofort mit der Suche begonnen. Letztlich sind alle Insassen des A109 ums Leben gekommen.

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Luanda: Tankwagen crasht A340-Triebwerk

Der Airbus A340-300 mit der Registrierung 9H-FOX machte auf dem Flughafen Luanda unliebsame Bekanntschaft mit einem Tankwagen. Hifly Malta setzt dieses Langstreckenflugzeug im Auftrag von TAAG Angola Airlines ein. Es kam zu einem Zusammenstoß mit dem Betankungsfahrzeug im Bereich dem rechten äußeren Triebwerk. Dadurch ist eine leichte Beschädigung entstanden. Die 9H-FOX war zuletzt am 1. November 2022 unter der Flugnummer DT651 im Einsatz. Nachstehend sind einige Fotos, die die Beschädigung zeigen, eingebettet.

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Libyen: Medsky Airways registriert ersten Airbus A320

Das in Libyen ansässige Luftfahrtunternehmen Medsky Airways befindet sich in der finalen Zulassungsphase als Fluggesellschaft. Dies hat auch Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit der maltesischen Malta MedAir, auf deren AOC bislang die Flugzeuge des Typs Airbus A320 registriert waren. Als erste Maschine wechselte die 9H-MSB in das Register von Libyen. Dort trägt dieser A320 nun das Luftfahrtkennzeichen 5A-MSB. Nach Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung will Medsky Airways die Flüge selbst durchführen. Derzeit ist man als so genannte virtuelle Fluggesellschaft tätig. Die operative Durchführung der Flüge erfolgt durch MaltaMedAir, auf deren AOC die Maschinen registriert sind. Vor einigen Monaten hat Medsky Airways bei den lokalen Behörden in Tripolis die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung beantragt, um selbst als Airline tätig werden zu können. Laut lokalen Berichten soll man sich in der finalen Phase befinden, weshalb der erste A320 umgemeldet wurde.

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Tata will Air India Express und Air Asia India fusionieren

Die indische Billigfluggesellschaft Air Asia India befindet sich nun vollständig im Eigentum von Tata Sons. Derzeit wird eine Fusion des Carriers mit Air India Express vorbereitet. Diese soll in Zukunft unter der Marke Tata auftreten. Formell hat die Tochtergesellschaft Air India die Anteile von Air Asia India komplett erworben. Tata Sons will die Anzahl der Marken reduzieren und einzelne Flugbetriebe miteinander fusionieren. Seitens der indischen Wettbewerbsbehörde wurde bereits grünes Licht für das Vorhaben gegeben. Ursprünglich wurde Air Asia India als Joint-Venture von Tata und Air Asia ins Leben gerufen. Während der Corona-Pandemie stand der Fortbestand dieser Airline auf dem Spiel, jedoch bekannte sich der indische Mehrheitseigentümer, der auch Air India übernommen hat, zum Carrier. Man hat zwischenzeitlich dem Minderheitsgesellschafter aus Malaysia die Beteiligung abgekauft. Im nächsten Schritt sollen Air India Express und Air Asia India fusioniert werden. Derzeit ist vorgesehen, dass das gemeinsame Unternehmen als Lowcoster positioniert wird und unter der Marke Tata fliegen soll. Die finale Entscheidung über das Brand hat man aber noch nicht getroffen, so dass sich noch Änderungen ergeben können.

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Graz mit 195.564 Fluggästen im Q3/2022

In den Kalendermonaten Juni, Juli und August 2022 haben insgesamt 195.564 Passagiere den Grazer Flughafen genutzt. In diesem Zeitraum wurden 2.813 kommerzielle Flugbewegungen durchgeführt. Während der ersten neun Monate des laufenden Jahres hatte der steiermärkische Airport 423.053 Passagiere. Damit lag man deutlich über dem Aufkommen des Vergleichszeitraums des Vorjahres. Allerdings konnte man nicht an die Zahlen, die man vor der Pandemie hatte, anknüpfen. Durchgeführt wurden in den ersten drei Quartalen 2022 6.418 Flüge. Die Fluggesellschaft Eurowings hat erst kürzlich die Stuttgart-Strecke neuerlich reaktiviert. Allerdings wird man diese in Kürze erneut temporär einstellen. Eine weitere Hiobsbotschaft für den Winter 2022/23 ist, dass Corendon Europe die Präsenz reduziert. Davon sind auch Linz und Salzburg betroffen. Aufstockungen gibt es bei KLM, denn die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Amsterdam-Schiphol wird häufiger bedient. Graz-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 963 53 % 67.711 60 % August 924 59 % 62.908 64 % Juli 926 53 % 64.945 88 % Juni    945 141 %   68 206 419 % Mai    888 257 %   61 625 1.137 % April    657 186 %   42 344 1.074 % März    513 328 %   26 295 845 % Februar    268 168 %   14 866 587 % Jänner    334 190 %   14 153 421 % Gesamt: 6.418   423.053   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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