Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Airbus-Shuttle: Volotea mengt 34 Prozent SAF bei

Seit Mitte September 2022 setzt die Fluggesellschaft Volotea zwischen Hamburg-Finkenwerder und Toulouse auf eine 34-prozentige Beimischung von SAF. Die Flugstrecke ist der interne Werksshuttle von Airbus. Der spanische Carrier konnte vor einiger Zeit die entsprechende Ausschreibung gewinnen. Durchgeführt werden die Shuttleflüge an den Verkehrstagen Montag bis Freitag. Diese sind exklusiv für Airbus-Mitarbeiter und verbinden die Produktionsstandorte Hamburg-Finkenwerder und Toulouse miteinander. Laut Volotea wird die SAF-Mischung jeweils in Deutschland für den Hin- und Rückflug getankt. „Wir sind sehr stolz darauf, gemeinsam mit unserem Partner Airbus immer mehr Schritte zur Dekarbonisierung der Luftfahrtindustrie zu unternehmen. Unsere Zusammenarbeit beim Airbus-Shuttle-Service entwickelt sich in die beste Richtung, wie das unermüdliche Engagement unserer beiden Unternehmen für eine nachhaltige Luftfahrt zeigt“, erklärt Carlos Muñoz, Gründer und CEO von Volotea

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Generalstreik: Vorsorglich 40 Prozent aller Brüssel-Flüge gestrichen

Der Flughafen Brüssel rechnet damit, dass der für den 9. November 2022 angekündigte Generalstreik erhebliche Auswirkungen auf den Flugbetrieb haben wird. Vorsorglich wurden seitens der Airlines rund 40 Prozent der geplanten Verbindungen abgesagt. Derzeit laufen Gespräche mit Partnern und Fluggesellschaften, um festzustellen, ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind, um ein Chaos zu vermeiden. Die Airlines wurden seitens des Airports ersucht ihre Passagiere zu kontaktieren und nach Möglichkeit umzubuchen. Der Flughafen Brüssel appelliert an jene Fluggäste, die am kommenden Mittwoch reisen müssen, dass diese Web-Check-in-Möglichkeiten nutzen und nur mit Handgepäck reisen. Das Verladen von Koffern kann aus heutiger Sicht nicht sichergestellt werden.

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Swan Hellenic schickt zwei Schiffe in die Antarktis

Im Winter 2022/23 setzt die Reederei Swan Hellenic die Expeditionsschiffe SH Vega und SH Minervia in der Antarktis ein. Man bietet insgesamt sechs verschiede Touren, die eine Dauer zwischen zehn und 19 Tagen haben, an. Die SH Minerva steuert Neuseeland an und macht auf dem Weg dorthin Zwischenstopps in der Antarktis. Das baugleiche Schwesterschiff fährt ab Ushuaia über die Antarktis nach Kapstadt. Angeboten werden umfangreiche Ausflüge ins ewige Eis. Beide Schiffe werden von der Reederei als Fünf-Sterne-Expeditionsschiffe vermarktet. Im kommenden Jahr wird mit der SH Diana ein dritter Neubau zur Flotte stoßen. Dieser wird 152 Passagieren Platz bieten und soll ebenfalls im Expedionsverkehr eingesetzt werden. Swan Hellnic erklärt, dass die drei Schiffe die Zulassung für die Eisklassen PC-5 und PC-6 verfügen und damit in polaren Gewässern eingesetzt werden können.

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Singapore Airlines meldet Rekordgewinn

Das Luftfahrtunternehmen Singapore Airlines erzielt den höchsten Halbjahres- und Quartalsgewinn in der Unternehmensgeschichte und nimmt ihre Dividendenzahlung wieder auf. Der Rekordgewinn von umgerechnet 888 Millionen Euro (1,23 Milliarden Singapur-Dollar) für das erste Halbjahr und umgerechnet 489 Millionen Euro (678 Millionen Singapur-Dollar) für das zweite Quartal ist unter anderem auf den starken Anstieg von Flugreisen und die Lockerung von Einreisebestimmungen in vielen Schlüsselmärkten zurückzuführen. Zudem hat die Gruppe während der Pandemie effiziente Initiativen in die Wege geleitet, um den Anstieg der Reisenachfrage zu bewältigen, beginnend mit der Einführung des Reisekorridors für Geimpfte, der sog. „Vaccinated Travel Lane“ zwischen Singapur und Deutschland im September 2021. Singapore Airlines und Scoot beförderten in den sechs Monaten bis zum 30. September 2022 11,4 Millionen Passagiere, was einem 13-fachen Anstieg gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Passagieraufkommen und die Auslastung waren in allen Kabinenklassen und Streckenregionen robust, abgesehen von Ostasien, wo in einigen Märkten weiterhin Reisebeschränkungen bestehen. Die Passagierkapazität der Gruppe stieg im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2022/23 auf durchschnittlich 68 Prozent des Niveaus vor der Pandemie.

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Klagenfurt hatte 27.941 Passagiere im dritten Quartal 2022

Im dritten Quartal 2022 haben 27.941 Reisende den Klagenfurter Flughafen genutzt. Im Juli, August und September 2022 wurden ab diesem Airport insgesamt 438 kommerzielle Flüge durchgeführt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man um über 60 Prozent zulegen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres gab es am Kärntner Flughafen 927 kommerzielle Flugbewegungen. An Bord der Flugzeuge befanden sich 56.990 Reisende. Damit war Klagenfurt in diesem Zeitraum jener österreichische Airport, der die wenigsten Passagiere hatte. Das ist auch auf wiederholte Aussetzungen zumindest einer der beiden Linienstrecken zurückzuführen. Für den Winterflugplan 2022/23 rechnet man mit erheblich mehr Passagieren. Die Billigfluggesellschaft Ryanair bietet seit dieser Woche die Destinationen London-Stansted, Charerloi und Dublin, die jeweils zweimal pro Woche bedient werden, an. Im Dezember 2022 wird Manchester, das einmal wöchentlich angesteuert wird, dazu kommen. Der Lowcoster prognostiziert für die kalte Jahreszeit 2022/23 etwa 54.000 Fluggäste. Transavia wird während der Hauptsaison wieder Rotterdam-Flüge anbieten. Klagenfurt-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 147 73 % 9.104 65 % August 146 59 % 9.132 42 % Juli 145 69 % 9.705 68 % Juni    155 454 %   10 311 875 % Mai    126 6.200 %   7 671 8.617 % April    92  –   4 840  – März    68  –   3 368  – Februar    20 900 %   1 345 2.762 % Jänner    28 600 %   1 514 3.054 % Gesamt: 927   56.990   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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Spanischer Luftraum wegen chinesischer Weltraumrakete kurzzeitig gesperrt

Der spanische Luftraum musste am Freitagvormittag zeitweise gesperrt werden. Hintergrund ist, dass Reste einer chinesischen Weltraumrakete niedergegangen sind. Aus Sicherheitsgründen waren die Gebiete rund um Ibiza, Tarragona und Barcelona für rund 40 Minuten geschlossen. Zuvor hatte die EASA eine eindringliche Warnung herausgegeben, dass ein bis zu 23 Tonnen schweres Teil einer Weltraumrakete der Volksrepublik China über spanischem Gebiet niedergehen könnte. Vorsichtshalber wurden die möglichen Einschlaggebiete gesperrt, was zu erheblichen Verzögerungen im Flugverkehr geführt hat. Letztlich verglühte das Objekt weitgehend beim Eintritt in die Atmosphäre. Dennoch können kleinere Teile verbleiben, die für die Luftfahrt eine erhebliche Gefahr darstellen können. Der Gegenstand stammte von einer chinesischen Rakete, die am Montag ein Modul für Chinas Raumstation ins Weltall befördert hat.

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USA: Latam hat Gläubigerschutzverfahren verlassen

Die Latam Group konnte das in den USA geführte Insolvenzverfahren abschließen. Der Carrier meldete dieses im Nachgang der Corona-Pandemie im Mai 2020 an, um sich umfassend neu aufstellen zu können. Das Unternehmen konnte die Verschuldung um etwa 3,6 Milliarden U.S.-Dollar verringern und verfügt eigenen Angaben nach flüssige Finanzmittel in der Höhe von 2,2 Milliarden U.S-Dollar. Auch konnte man zahlreiche neue Aktionäre gewinnen. Latam-Chef Roberto Alvo hält das Verlassen des Verfahrens für einen wichtigen Meilenstein und hofft, dass die Flugbetriebe, die in Peru, Kolumbien, Ecuador, Chile und Brasilien angesiedelt sind, wieder auf Expansionskurz gehen können. Bis Ende dieses Jahres will man die Kapazität auf rund 85 Prozent jenes Niveaus, das man vor der Corona-Pandemie hatte, steigern.

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Heston bringt Malta-Tochter als Valletta Air an den Start

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Heston Airlines einen Malta-Ableger an den Start bringen wird. Dieser soll den Namen Valletta Air tragen. Der Außenauftritt soll sich deutlich von der bestehenden Fluggesellschaft aus Vilnius abheben. Der Firmengruppe ist damit bereits im Vorfeld ein PR-Coup gelungen, denn es gab Gerüchte, dass die maltesische Regierung unter den Namen Valletta Air einen Nachfolger für Air Malta gründen könnte. Diesen ungeprüften Gerüchten sind zahlreiche Medien kreuz und quer durch Europa aufgesessen. Eine offizielle Bestätigung seitens der maltesischen Regierung bzw. von Air Malta gab es zu keinem Zeitpunkt. Das hat auch seinen guten Grund, denn hinter Valletta Air steckt der litauische ACMI- und Charteranbieter Heston Airlines. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass dieser einen Malta-Ableger ins Leben gerufen hat. Mit Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wird für das erste Quartal 2023 gerechnet. Die Anzahl der Flugzeuge, die Valletta Air im Sommer 2023 betreiben wird, steht noch nicht final fest. Über den Umstand, dass die maltesische Heston-Neugründung den Namen Valletta Air tragen wird, berichtete zunächst Mavio News.

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TAP: Gewerkschaft ruft Flugbegleiter zum Streik auf

Der Fluggesellschaft TAP Air Portugal steht am 8. und 9. Dezember 2022 ein Streik des Kabinenpersonals bevor. Die Gewerkschaft SNPVAC ruft die Flugbegleiter an den beiden Tagen zur Arbeitsniederlegung auf. Sofern die Maßnahme nicht abgesagt werden sollte, ist mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen. Begründet wurde die Aufforderung mit den „systematischen Verstößen“ gegen die geltende Betriebsvereinbarung und die befristete Notstandsvereinbarung. Weiters erklären die Arbeitnehmervertreter, dass das Management eklatante Fehlentscheidungen getroffen habe und „mangelnden Respekt gegenüber den Besatzungsmitgliedern“ zeigen würde.

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South African Airways will bald wieder auf die Langstrecke

Die Fluggesellschaft South African Airways beabsichtigt im ersten Quartal 2023 die seit einiger Zeit brachliegenden Langstrecken schrittweise zu reaktivieren. Auch will man im Verkehr innerhalb des afrikanischen Kontinents wieder wachsen. Die Flotte soll bis April 2023 aus einem Airbus A330-300 und zehn A320 bestehen. Man will ein weiteres Langstreckenflugzeug leasen. Zu den möglichen Strecken, die auf der Long Haul reaktiviert werden sollen, zählen London-Heathrow, Perth und Sao Paulo, berichtet CH-Aviation.com.

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