Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Indien: Altlasten behindern Jet-Airways-Neustart

Der Neustart der ehemaligen Etihad-Airways-Beteiligung Jet Airways ist bis dato entgegen anderslautender Ankündigungen noch nicht erfolgt. Als regelrechter Hemmschuh erweisen sich Altlasten wie beispielsweise unbezahlte Löhne. Die Schulden resultieren von der „alten“ Jet Airways, die von einem Konsortium rund um Jalan-Kalrock aus der Insolvenz herausgekauft wurde. Allerdings scheint sich die Lösung dieser Altlasten deutlich komplizierter zu gestalten als von den handelnden Personen angenommen. Die Folge daraus ist, dass der Comeback-Flug schon wiederholt verschoben werden musste. Man hat zwar AOC und Betriebsgenehmigung seit einigen Monaten zurück, aber den Flugbetrieb konnte man bislang nicht reaktivieren. Nun ist völlig unklar, ob dies überhaupt noch in diesem Jahr gelingen wird. „Für die Wiederbelebung und den Neustart einer Fluggesellschaft gibt es in Indien keinen Präzedenzfall. Es dauert zwar etwas länger, als wir ursprünglich gehofft hatten, aber wir nähern uns dem Ziel. Es ist ein komplexer Prozess, und wir wollen nicht überstürzt handeln und es später bereuen“, so ein Firmensprecher. Das Unternehmen wurde von einer lokalen Behörde explizit angewiesen, dass man vor einem eventuellen Neustart die Problematik rund um noch ausstehende Löhne regeln muss. Dies gestaltet sich aber durchaus kompliziert, da Unterlagen fehlen. Es bleibt daher abzuwarten wie lange Jet Airways benötigt, um diesen Hemmschuh aus der Welt zu schaffen.

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Düsseldorf mit 120 Zielen im Winterflugplan 2022/23

In der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 bieten insgesamt fliegen insgesamt 46 Fluggesellschaften ab Düsseldorf zu 120 Zielen in 41 Ländern. Die eine oder andere neue Destination ist ebenfalls enthalten. „Wir freuen uns, dass viele neue oder wieder aktivierte Strecken aus dem Sommer auch außerhalb der Hauptsaison fortgeführt werden“, erklärt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Düsseldorf GmbH. „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Flugpläne unserer Airline-Partner weitgehend stabil bleiben und auch attraktive Streckenpremieren enthalten. Der Aufwärtstrend am Düsseldorfer Airport geht weiter, und unsere Passagiere, ob Geschäftsreisende oder Urlauber, können sich auf ein vielfältiges Angebot mit tollen neuen Zielen freuen.“ Besonders viele Destinationen werden in Spanien angesteuert. Die ab Düsseldorf tätigen Fluggesellschaften steuern insgesamt 14 Destinationen in diesem Land an. In Richtung Italien hat man neun Ziele im Portfolio. Häufig geht es aber auch auf die Kanaren: So fliegen Condor, Corendon Europe, TUIfly und Eurowings beispielsweise insgesamt jeweils über 20-mal wöchentlich nach Gran Canaria oder Teneriffa. Viele Flüge gibt es auch in Richtung Türkei. Diese werden beispielsweise von Turkish Airlines, Corendon, SunExpress und Pegasus durchgeführt. In Ägypten werden Klassiker wie Hurghada, Marsa Alam und Sharm El Shaik angesteuert. Neu im Programm ist Luxor, das von Tuifly bedient wird. Ebenso fliegt der Carrier zusätzlich zu den bisherigen Flügen nach Sal und Boa Vista auch nach Dakar. Eurowings bietet unter anderem die nordischen Ziele Lulea, Kittilä und Kiruna an. Rovaniemi und Keflavik hat man ebenfalls im Programm. Auch auf der Langstrecke ist Bewegung. Der langjährige Partner des Düsseldorfer Airport Emirates stockt die

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OLG Wien kippt Klauseln deutscher Schifahrer-Versicherung

Der deutsche Versicherungsanbieter „Freunde des Skisports e.V. im Deutschen Skiverband“ hat vor dem Oberlandesgericht Wien eine Klage des VKI verloren. Unter anderem gingen die österreichischen Konsumentenschützer gegen eine automatische Verlängerung von Schifahrerversicherungen vor. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Zuerst musste sich das OLG Wien damit auseinandersetzen, welches Recht anzuwenden ist – deutsches oder österreichisches. Das Gericht entschied auf österreichisches und damit zugunsten des VKI. „Das OLG Wien bestätigt erfreulicherweise die Entscheidung des Erstgerichts, dass hier das österreichische Konsumentenschutzgesetz angewendet werden muss“, kommentiert VKI-Juristin Marlies Leisentritt das Urteil. „Die angesprochene Klausel zur automatischen Vertragsverlängerung wurde für unzulässig erklärt. Denn der deutsche Verein,Freunde des Skisports e.V. im Deutschen Skiverband‘ verpflichtet sich im Vertrag nicht dazu, Verbraucher zu Beginn der Kündigungsfrist darauf hinzuweisen, dass es zu einer Vertragsverlängerung kommt, sollten diese nicht rechtzeitig kündigen.“ Auch fünf weitere Klauseln beurteilte das OLG Wien als gesetzwidrig. So wurde eine Klausel, nach der Verbraucher für die Abwicklung von Beschädigungs- und Diebstahlsfällen den Originalkaufbeleg benötigen, als intransparent, gröblich benachteiligend und überraschend beurteilt. Der deutsche Verein „Freunde des Skisports e.V. im Deutschen Skiverband“ bietet auch in Österreich Mitgliedschaften mit Skiversicherungen an. Online wie auch in Sportartikelgeschäften. Im Anlassfall hatte ein Konsument in einem Skigeschäft in Schladming beim Kauf von neuen Skiern auch eine dort angebotene Skiversicherung abgeschlossen. Mehr als einen Monat vor der Verlängerung der Laufzeit wollte er die Skiversicherung kündigen. Doch der Verein teilte ihm mit, dass er nicht fristgerecht gekündigt hätte und er noch für ein weiteres Jahr zahlungspflichtig wäre. Dabei berief sich der Verein

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Sommer 2023: Condor erhöht Wien-Frequenzen

Die Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt im Sommer 2023 die Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat zu erhöhen. Der Carrier hat in den letzten Tagen zusätzliche Frequenzen auf zwei Strecken, die man bereits im Sommer 2022 bedient hat, eingespielt. Während der Winterflugplanperiode 2022/23 ist Condor nicht in Wien präsent. Im Sommer 2023 will man aber ausbauen. Im Reservierungssystem ist ersichtlich, dass Heraklion mit Wirksamkeit zum 12. Mai 2023 viermal wöchentlich bedient werden soll. Nach Rhodos soll es per 16. Mai 2023 dreimal pro Woche gehen. Damit stockt der Carrier beide Routen um je einen wöchentlichen Umlauf auf. Auf der Kippe stehen allerdings die Kos-Flüge. Diese sind derzeit nicht buchbar.

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Russland bringt eigenes Reservierungssystem an den Start

Unter der Bezeichnung AIS OVP wurde in Russland ein neues Reservierungssystem, das hauptsächlich im Inland verwendet werden soll, an den Start gebracht. Dieses dient als Ersatz für internationale GDS-Systeme, von denen die Carrier weitgehend ausgeschlossen wurden. Die gegen die Russische Föderation im Nachgang des kriegerischen Überfalls gegen die Ukraine verhängten Sanktionen haben auch zur Folge, dass russische Fluggesellschaften weitgehend von internationalen Reservierungssystemen ausgeschlossen wurden. Aus diesem Grund hat man ein eigenes System an den Start gebracht, an dem bereits 53 Carrier mit Sitz in der Russischen Föderation teilnehmen. Damit will man sich von westlichen Anbietern unabhängig machen. Zunächst soll die Software primär im Inland eingesetzt werden.

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Es geht doch um die Wurst: Auch Condor setzt auf Currywürste

Unter den deutschen Fluggesellschaften geht es offensichtlich nicht nur in Sachen Wettbewerb um die Wurst, sondern auch auf den Klapptischen in der Kabine. Nach Tuifly und Eurowings bietet auch Condor Currywürste über den Wolken an. Einst war dieses Produkt das inoffizielle „Nationalgericht“ der Air Berlin. Nach der Pleite ist es ein bisschen in Vergessenheit geraten. Tuifly und später Eurowings haben die Currywurst dann für sich entdeckt und bieten diese im Bordverkauf an. Nun meint auch Condor, dass Passagiere darauf auf keinen Fall verzichten können. Die Würste, die mit Kartoffelspalten serviert werden, können aber nicht spontan wie an der Currywurst-Bude um die Ecke gekauft werden. Es ist eine Vorbestellung notwendig. Diese kann online oder über Reisebüros getätigt werden. Die Mitbewerber setzen auf den spontanen Hunger. In der Condor-Economy Class können Taste the World Gerichte und Snacks bis 24 Stunden vor dem Abflug kostenpflichtig hinzugebucht werden. Im Economy Best Tarif ist ein Snack bereits inkludiert. In der Business Class ist eine kostenlose Auswahl bis 24 Stunden vor Abflug möglich. Die Currywürste werden auf der Kurz- und Mittelstrecke angeboten.

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Weltrekord: Rhätische Bahn brachte längsten Personenzug auf die Schiene

Am vergangenen Samstag ist der Rhätischen Bahn gelungen den weltlängsten Personenzug auf die Schiene zu bringen. Der Rekordzug war stolze 1.906 Meter lang und wurde in der Nacht auf Samstag und am Samstagvormittag im Albulatunnel wie eine Perlenschnur aufgereiht.  Anschließend fuhr dieser um 14:20 Uhr in Preda los. Kurz um 15:30 Uhr hatte der Rekordzug sein Ziel erreicht: die spektakuläre Überquerung des Landwasserviaduktes. „Nach intensiver Vorbereitung sind wir überglücklich, dass uns dieser Weltrekord geglückt ist. Wir hatten nicht nur hier in Bergün ein wunderschönes Bahnfest, sondern konnten uns mit dieser Rekordfahrt dank engagierten Partnern und Sponsoren sowie einem unglaublich engagierten Team weltweit als faszinierende und innovative Gebirgsbahn präsentieren“, so Renato Fasciati, Direktor der RhB kurz nach Vollendung des Weltrekords. Das Gelingen des Weltrekords wurde vor Ort von Guinness World Records offiziell bestätigt. Ausgangs Bergün wurde ein Festgelände aufgebaut, wo rund 3.000 Besucherinnen und Besucher dem Weltrekordversuch beiwohnten. Auf dem Festgelände zeigte Märklin zudem den Weltrekordzug im Miniformat – mit 25 Capricorn-LGB-Modellzügen und einer Länge von 80 Metern im Größenverhältnis 1:22.5. Der Weltrekordversuch selbst wurde mit einer rund zweistündigen Sendung auf Blick TV übertragen und von zahlreichen TV-Stationen weltweit in ihrer Berichterstattung aufgenommen. Über 120 Medienvertreter aus 15 Ländern verfolgten den Weltrekord live. Am Bahnhof selbst zeigten die Partner der RhB ihr Können. So war beispielsweise das Gleisbau-Unternehmen SERSA mit einer Gleisbaumaschine und einem Loksimulator präsent. Die Kompetenz-Partner ABB und Repower informierten über Elektromobilität. Siemens ermöglichte mit Augmented Reality Bahnerlebnis pur. Das Bahnmuseum Albula war geöffnet, Märklin und BEMO zeigten zusätzlich

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Virgin Australia fliegt wieder zwischen Australien und Neuseeland

Nach fast 1.000 Tagen „Flugpause“ hat Virgin Australia die Verbindungen zwischen Australien und Neuseeland reaktiviert. Der Carrier verbindet Queenstown mit Sydney, Brisbane und Melbourne. Der Carrier flog zuletzt im März 2020 zwischen den beiden Staaten. Aufgrund der restriktiven Einreise- und Quarantänebestimmungen, die beide Länder über einen langen Zeitraum aufrechterhalten haben, pausierte Virgin Australia die drei Routen. „Australier und Neuseeländer sind eng miteinander verbunden, und wir sind stolz darauf, ein neues Tor zwischen den beiden Ländern zu schaffen, damit Freunde und Familien einander besuchen, Unternehmen florieren und Urlauber mit mehr Auswahl und günstigen Flugpreisen das Abenteuer suchen können“, so Firmenchefin Jayne Hrdlicka.

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Condor baut Inflight-Entertainment-Angebot aus

Die Ferienfluggesellschaft Condor bietet eigenen Angaben nach die bislang umfangreichste Filmauswahl im Bord-Entertainment-System an. Das vollständige Programm steht zunächst auf allen Flügen zur Verfügung, die mit Condor A330-200 durchgeführt werden. Die gesamte Boeing-Flotte wird gleichzeitig mit über 100 Filmen und 110 Serien ausgestattet.Auch an Bord der neuen A330neo erwartet Gäste aller Buchungsklassen ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm, mit neuester Inflight Entertainment Technik sowie die Möglichkeit, auch an Bord jederzeit online erreichbar zu sein. Der neue A330neo wird mit “FlyConnect” über Highspeed Broadband Internet verfügen, welches in drei verschiedenen Datenpaketen erworben werden kann. Ab Anfang November 2022 wird zudem die gesamte Kurz-Mittelstreckenflotte sukzessive mit Condor “FlyStream” ausgestattet. Über ein WLAN-fähiges Smartphone, Tablet oder Laptop können Gäste auf über 30 Filme und über 150 Serien zugreifen, die Flugroute live verfolgen oder sich mit Spielen unterhalten.

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Ab Bergen: Widerøe nimmt Kurs auf München und Hamburg

Die norwegische Regionalfluggesellschaft Widerøe nimmt im Sommerflugplan 2023 vier neue Strecken ab Bergen auf. Davon werden zwei nach Deutschland führen. Der Carrier wird ab 30. März 2023 zunächst dreimal wöchentlich Hamburg ansteuern. Diese Route soll im Mai 2023 auf vier Umläufe aufgestockt werden. Ab 31. März 2023 will man zweimal pro Woche zwischen Bergen und Liverpool fliegen. Ab 27. April 2023 sollen zwei wöchentliche Flüge nach Dublin dazu kommen. Ab 28. April 2023 geht es dann zweimal pro Woche nach München.

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