Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Staatliche Ghana Airlines geht mit Dash 8-400 und Dreamlinern an den Start

In Ghana wird unter dem Namen „Ghana Airlines“ eine neue staatliche Fluggesellschaft an den Start gebracht. Die Regierung gab vor wenigen Tagen bekannt, dass es sich um den endgültigen Markennamen handelt. Am künftigen Carrier ist Ashanti Airlines beteiligt. Dieses Unternehmen unterstützt derzeit das Verkehrsministerium beim Aufbau der neuen Fluggesellschaft. Momentan befindet man sich in der Endphase der Zulassungsphase. Die Regierung rechnet damit, dass AOC und Betriebsgenehmigung in Kürze erteilt werden können. Ashanti Airlines wurde im September 2022 im Rahmen einer Ausschreibung als strategischer Partner und Investor ausgewählt. Ebenfalls beworben haben sich unter anderem Ethiopian Airlines, Egyptair und die JNH Group. Man hat sich aber für eine „lokale Lösung“ entschieden, denn Ashanti Airlines ist ein Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Ghana und befindet sich im Mehrheitseigentum von Osei Kwame Despite. Ghana hat seit etwa 12 Jahren keine staatliche Fluggesellschaft mehr. Ghana Airways ist im Jahr 2004 kollabiert und Ghana International Airlines hatte im Jahr 2010 ein vergleichbares Schicksal. Diesmal soll alles besser werden. Man plant zunächst mit einer Flotte, die aus Boeing 787 und de Havilland Dash 8-400 bestehen soll, an den Start zu gehen. Die Turbopropflugzeuge will man vorwiegend im Inland und in die Nachbarländer einsetzen. Derzeit ist vorgesehen, dass zunächst sechs Einheiten angeschafft werden sollen. Während der Dubai Airshow 2019 unterzeichnete die Regierung von Ghana eine vorläufige Bestellung von drei Boeing 787. Diese sind für den neuen Carrier bestimmt. Über mögliche Mittelstreckenmuster ist derzeit noch nichts bekannt.

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Australien: Flughafen-Feuerwehren drohen mit Streik

Am 9. Dezember 2022 könnte es zu massiven Einschränkungen im australischen Flugverkehr kommen, denn eine Gewerkschaft ruft die Feuerwehr-Mitarbeiter an insgesamt 27 Airports zu einem Warnstreik auf. Hintergrund ist, dass die United Firefighters Union of Australia der Ansicht ist, dass akuter Personalmangel herrschen soll. Mit den landesweiten Arbeitsniederlegungen will man ein Zeichen setzen und den Druck in Sachen Neueinstellungen erhöhen. Derzeit ist geplant, dass der Streik in der Zeit von 6 Uhr 00 bis 10 Uhr 00 über die Bühne gehen soll. Da eine einsatzbereite Feuerwehr Grundbedingung dafür ist, dass kommerzieller Flugbetrieb durchgeführt werden darf, geht die Gewerkschaft davon aus, dass während dem Arbeitskampf keine Flüge starten oder landen können. Zuvor wurden seitens Airservices Australia rund 100 Feuerwehrleute abgebaut. Während der Corona-Pandemie war man der Ansicht, dass dies aufgrund von Einsparungen notwendig ist und hoffte darauf, dass man die Betroffenen zu einem späteren Zeitpunkt wieder einstellen kann. Allerdings hatten die meisten kein Interesse mehr und haben sich anderweitig beruflich neu orientiert. Die Arbeitnehmervertreter warnen davor, dass an manchen Standorten die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr stark eingeschränkt sein soll.

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Ita Airways vor dreistelligem Millionen-Euro-Verlust

Die Fluggesellschaft Ita Airways hat offenbar mit erheblichen Anlaufverlusten zu kämpfen. Das laufende Geschäftsjahr werde man mit einem Verlust in der Höhe von etwa 466 Millionen Euro abschließen, berichten italienische Medien. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Carrier eine weitere Tranche der staatlichen Finanzierung angefordert hat. Diese wurde bereits im Vorfeld von der EU-Kommission bewilligt. Die Privatisierung des Alitalia-Nachfolgers ist ins Stocken geraten. Derzeit gilt Lufthansa als neuer Favorit für eine mögliche Teil-Übernahme.

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OVG lehnt Klagen gegen BER-Anflugrouten ab

Die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow und eine Anrainerin haben gegen nächtliche Flugrouten am Flughafen Berlin-Brandenburg geklagt. Das zuständige Oberverwaltungsgericht hat dieser nicht stattgegeben. Das OVG Berlin-Brandenburg vertritt die Ansicht, dass es keine alternativen Anflugrouten geben würde, die bezüglich der Lärmverteilung deutlich günstiger für die Kläger wären. Konkret ging es um den Westbetrieb auf der Startbahn Nord. Eine ordentliche Revision an das Bundesverwaltungsgericht wurde nicht zugelassen.

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EuGH: Verhandlungsauftakt über Hahn-Subventionen

Seit Mittwoch wird vor dem Europäischen Gerichtshof in Sachen der Beihilfen, die das Land Rheinland-Pfalz an den Regionalflughafen Frankfurt-Hahn überwiesen hat, verhandelt. Mit einem Urteil ist aber erst in einigen Monaten zu rechnen. In gewisser Weise könnte der Ausgang des Verfahrens C-466/21P auch nur symbolische Bedeutung haben, denn jene Betreibergesellschaft, an die die Subventionen geflossen sind, befindet sich in einem Insolvenzverfahren. Somit dürfte es für das Land kompliziert werden die Zuschüsse zurückzufordern. Der Käufer von Assets, die auf eine neue Firma übertragen werden sollen, hatte bis zuletzt den Kaufpreis nicht überwiesen.

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Berlin: Nouvelair nimmt Djerba auf

Im Sommerflugplan 2023 wird Nouvelair eine Verbindung zwischen Berlin und Djerba anbieten. Diese soll am 27. Mai 2023 aufgenommen werden. Derzeit ist geplant, dass ein wöchentlicher Flug durchgeführt wird. Die Durchführung soll jeweils an Samstagen erfolgen. Auch die Strecke Tunis-Berlin soll reaktiviert werden. Ab 3. April 2023 sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. Diese Route hatte Nouvelair bereits in der Vergangenheit im Programm, jedoch wurde diese zuletzt nur unregelmäßig bedient. Auf beiden Strecken sollen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 eingesetzt werden.

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Coronafälle: Bali lässt „Queen Elizabeth“ nicht einlaufen

Dem Cunard-Kreuzfahrtschiff „Queen Elizabeth“ wurde das Einlaufen in die Häfen von Bali verweigert. Hintergrund ist, dass es an Bord zu viele Coronainfektionen geben soll. Laut ABC-News sollen etwa zehn Prozent der Crew und Passagiere positiv getestet worden sein. Der Liner ist am 15. November 2022 in Sydney ausgelaufen. Da die Behörden das Einlaufen in Bali verweigert haben, steuert man nun das australische Fremantle an. Dazu ein Cunard-Sprecher: „Leider können wir Indonesien aufgrund der steigenden Zahl von Übertragungen in der australischen Gesellschaft, die sich auch auf verschiedene Kreuzfahrtgesellschaften auswirken, derzeit nicht besuchen“.

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Wiener Linien versteigern E1-Holz-Straßenbahnsitze

Im Sommer 2022 haben die Wiener Linien die letzten Straßenbahnen der Typs E1, die seit 1967 im Dienst waren, aus dem Verkehr gezogen. Nun können Sammler die legendären Holzsitze ersteigern. Der Erlös wird an „Licht ins Dunkel“ gespendet. Über die Auktionsplattform Aurena bieten die Wiener Linien verschiedene Straßenbahnsitze, die zuletzt in der Type E1 im Einsatz waren, gegen Höchstgebot hat. Es handelt sich um die klassischen Holzsitze in gutem Zustand. Der Reinerlös der Versteigerung wird an „Licht ins Dunkel“ gespendet.

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Bombardier Defense rüstet Global 6000 für deutsche Luftwaffe um

In Kansas wird derzeit ein Global 6000 Jet, der für die deutsche Luftwaffe bestimmt ist, in ein Aufklärungsflugzeug umgerüstet. Es handelt sich um die erste von vorerst drei Einheiten, die von Bombardier Defense und Lufthansa Technik im Rahmen des deutschen Pegasus-Programms konvertiert werden. Bombardier wird nun umfangreiche strukturelle Modifikationen vornehmen, um den Jet für die Aufnahme eines von dem deutschen Sensorspezialisten Hensoldt entwickelten „Kalætron Integral“-Signalaufklärungssystems (SIGINT) zu rüsten.  Sobald die Modifikationen abgeschlossen sind, wird das Flugzeug zum Hauptsitz der Lufthansa Technik in Hamburg überführt, wo das Aufklärungssystem zur Erfassung und Analyse militärischer Signale von Radar- und Funksystemen installiert werden wird. „Dieser jüngste Meilenstein ist ein Beweis für die Qualität der Bombardier-Jets sowohl für den VIP-Transport als auch für Spezialeinsätze. Bombardier Defense verfügt über ein umfassendes Angebot an missionsspezifischen Konstruktions-, Fertigungs- und Zertifizierungskapazitäten, die in Verbindung mit dem Fachwissen von Lufthansa Technik sicherstellen, dass HENSOLDT eine zuverlässige, leistungsstarke Plattform erhält, die perfekt auf die Missionsanforderungen und die Nutzlast zugeschnitten ist“, so Steve Patrick, Vizepräsident von Bombardier Defense. 

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Oktober 2022: Deutlicher Passagierrückgang bei russischen Airlines

Im Oktober 2022 mussten die russischen Fluggesellschaften im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ordentlich Federn lassen. Man beförderte rund 8,25 Millionen Passagiere und damit um rund ein Viertel weniger als vor einem Jahr. Die Auslastung sank um zwei Prozentpunkte auf 817 Prozent. Mittlerweile veröffentlichen die russischen Behörden keine Passagierzahlen mehr. Allerdings verlautbaren die meisten Carrier weiterhin ihre Beförderungsleistung. Diese finden dann auch ihren Weg in die Medien. Die Rückgänge sind je nach Carrier unterschiedlich, jedoch mussten die fünf größten Anbieter ausnahmslos im zweistelligen Bereich Federn lassen. Nachstehend sind jene Anbieter, die im Oktober 2022 die meisten Passagiere befördert haben, aufgelistet. Je nach Fluggesellschaft fallen die Rückgänge prozentual stärker bzw. niedriger aus, jedoch sind die „Big Five“ gleichermaßen vom Fluggastschwund betroffen. Finanziell ist es für die Carrier auch nicht sonderlich rosig gelaufen. Nur fünf der 20 größten russischen Fluggesellschaften konnten ihre Betriebsergebnisse verbessern, nämlich Gazpromavia (um 88 %), Izhavia (um 23,5 %), NordStar (um 16,8 %), IrAero (um 9 %) und Smartavia (um 1,7 %). Drei Fluggesellschaften mit einer weit unter dem Marktdurchschnitt liegenden Dynamik waren die Freizeitfluggesellschaften Nordwind (-60%), Azur Air (-54%) und Ikar (-52,6%).

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