Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Italien: Volotea bläst geplante Algerien-Flüge ab

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea konnte erst kürzlich Streckenrechte für neue Flüge zwischen Italien und Algerien erlangen. Man machte große Ankündigen, jedoch wurden die geplanten Routen sang- und klanglos wieder abgesagt. Im November 2022 kündigte der Carrier an, dass noch in diesem Jahr ab Neapel und Venedig (Marco Polo) nach Algier geflogen werden soll. Man wollte bis zu vier wöchentliche Flüge zwischen den beiden Staaten bedienen, da man in diesem Ausmaß die Streckenrechte bis inklusive Sommerflugplan 2023 erhalten hatte. Nun kommt es anders, denn Volotea hat keinen einzigen Flug zwischen Italien und Algerien durchgeführt, denn die beiden angekündigten Neuaufnahmen wurden abgesagt. Ob der spanische Lowcoster diese Projekt zu einem späteren Zeitpunkt erneut avisieren wird, ist völlig offen.

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Weeze rechnet mit deutlich mehr Passagieren im Jahr 2023

Der deutsche Regionalflughafen Weeze konnte im bisherigen Jahresverlauf rund 85 Prozent des Passagieraufkommens, das man vor der Corona-Pandemie hatte, erreichen. Im Jahr 2019 hatte man 1.030.000 Fluggäste. Für 2023 zeigt man sich zuversichtlich. In Weeze ist die Nutzung des Airports im heurigen Jahr in zwei Wellen angestiegen. Zunächst hatte am im Frühjahr, in etwa ab Ostern, deutlich mehr Reisende als in den Monaten zuvor. Während den Sommerferien 2023 gab es dann einen regelrechten Ansturm auf das Flugangebot. Die Belebung des Urlaubsverkehrs hat der Regionalflughafen am Niederrhein ohne längere Wartezeiten, Flugstreichungen oder nennenswerte Verspätungen bewältigt, erklärt der Betreiber. „Die Teams am Flughafen haben sich auf die schnelle Rückkehr der Passagiere und die große Nachfrage im Sommer gut vorbereitet. Es hat daher alles einwandfrei geklappt. Über die guten Noten unserer Gäste haben wir uns besonders gefreut“, so Geschäftsführer Sebastian Papst. Für das Jahr 2023 rechnet man in Weeze mit deutlich mehr Passagieren. Das liegt einerseits daran, dass Ryanair die örtliche Basis um eine Boeing 737 aufstockt und somit auch weitere Strecken aufnimmt und andererseits verlagert der niederländische Reisekonzern Sunweb zahlreiche Charterflüge auf den deutschen Regionalflughafen. Hintergrund ist, dass in der Bundesrepublik die Luftverkehrsabgabe günstiger ist. Der Billigflieger Ryanair wird erstmals Pula in Kroatien, zudem die spanischen Festlandziele Asturias/Oviedo und Reus sowie Bergamo/Mailand in Italien anfliegen. Aufgestockt um weitere Flugumläufe werden die Verbindungen von Weeze aus nach Agadir, Faro, Malaga, Trapani und Zadar. Man wird vor Ort vier Boeing 737-800 stationieren. Der drittgrößte Reiseveranstalter der Niederlande, die Sunweb-Group, engagiert sich darüber hinaus im

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Ita Airways nimmt Rom-Washington auf

Die Fluggesellschaft Ita Airways beabsichtigt ab 2. Juni 2023 zwischen Rom-Fiumicino und Washington (Dulles) zu fleigen. Der Carrier hat bereits mit dem Verkauf von Flugscheinen begonnen. Die Neuaufnahme soll zunächst fünfmal wöchentlich bedient werden. Ab 1. August 2023 will Ita Airways täglich zwischen den beiden Hauptstädten fliegen. Derzeit ist geplant, dass Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-300 zum Einsatz kommen sollen.

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Westjet konzentriert Langstreckenflüge auf Calgary

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet wird künftig sämtliche Langstreckenverbindungen ab Calgary anbieten. Dies ist ein Teil der geänderten Strategie, denn anstatt dezentraler Drehkreuze will man sich künftig auf einen zentralen Hub in der genannten Stadt konzentrieren. Zuletzt hatte man noch Vancouver-London Gatwick im Portfolio. Diese Route hat man aufgegeben bzw. nach Calgary verlegt. British Airways wird im Mai 2023 diese Strecke quasi übernehmen. Westjet will sich auf der Langstrecke auf ein zentrales Drehkreuz konzentrieren. Die Änderung wurde bereits vor einiger Zeit von Westjet angekündigt und nach und nach umgesetzt. Aus dem Reservierungssystem des Carriers geht hervor, dass man außerhalb von Calgary keine Langstreckenflüge mehr anbietet.

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Sommer 2023: Tap baut Langstreckenangebot aus

Im Sommer 2023 will Tap Air Portugal das Langstreckenangebot in Richtung Nord- und Südamerika stark ausbauen. Zwischen Juni und September 2022 sollen wöchentlich um 17 Verbindungen mehr als im Jahr 2022 angeboten werden. In Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika hat man bis zu 14 wöchentliche Verbindungen nach Boston, fünf nach Chicago, zehn nach Miami, fünf nach San Francisco und zehn nach Washington im Portfolio. Auf den genannten Routen erhöht man die Frequenzen. In Richtung Newark und New York JFK soll das Angebot unverändert bleiben. Nach Belém wird man vier Umläufe pro Woche haben, nach Belo Horizonte sieben, Salvador sechs, Brasilia sechs und Sao Paulo 20. Fortaleza, Natal, Maceió, Porto Alegre, Recife und Rio de Janeiro werden unverändert angesteuert. Zwischen Lissabon und Caracas wird man künftig dreimal wöchentlich fliegen. In Kürze sollen auch ab Porto zusätzliche Langstreckenflüge aufgelegt werden.

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Aer Lingus schließt Basis am Belfast City Airport

Die Fluggesellschaft Aer Lingus wird sich im kommenden Jahr vom Flughafen Belfast City zurückziehen. Die Verbindung nach London-Heathrow wird endgültig eingestellt, was auch eine Folge des Brexit ist. Bereits Ende Oktober 2022 musste Aer Lingus die genannte Route aufgeben, weil die von der Regierung des Vereinigten Königreichs erteilte Genehmigung ausgelaufen ist. Man ging damals davon aus, dass man diese bald wieder erhalten wird, da man weiterhin Flüge durchführte. Nun bestätigte das Unternehmen, dass die Strecke im Frühjahr endgültig eingestellt wird. Dies hat auch Folgen für das Personal, denn die Basis Belfast-City soll aufgelöst werden. Dazu ein Sprecher: „Wir haben unsere Mitarbeiter in Belfast über die Wahrscheinlichkeit informiert, dass wir unseren Flugbetrieb zwischen Belfast und London Heathrow, den wir seit 15 Jahren betreiben, mit Wirkung vom 26. März 2023 einstellen müssen, was zur Schließung unserer Basis in Belfast führen wird. Wir haben nun Konsultationen mit unseren Mitarbeitern und ihren Vertretern aufgenommen, beginnend mit einem Treffen am Mittwoch, bei dem wir die Umstände erläuterten, die zu der aktuellen Situation geführt haben“.

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Swiss stellt wieder neue Piloten ein

Die Fluggesellschaft Swiss wird im kommenden Jahr wieder neue Piloten einstellen und gleichzeitig auch wieder Kadetten ausbilden lassen. Letztere erfolgt in Kooperation mit der European Flight Academy. Swiss International Air Lines wird im Jahr 2023 nach einer Corona bedingten Pause wieder neue Pilotenschüler rekrutieren und ausbilden lassen sowie 80 bereits von der Lufthansa Aviation Training Switzerland (LAT) ausgebildete First Officer einstellen. „Wir freuen uns sehr, nach zweijährigem Einstellungsstopp nun einer neuen Generation von Swiss Piloten Perspektiven und attraktive Arbeitsplätze über den Wolken bieten zu können und wieder neue Kollegen bei uns begrüßen zu dürfen. Wir möchten jetzt neues Cockpitpersonal ausbilden, um auch in Zukunft Nachwuchs für den Flugbetrieb von Swiss zu sichern“, so Stefan-Kenan Scheib, Head of Flight Operations.

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Möglicher Weihnachtstreik bei Air France noch nicht vom Tisch

Passagiere der Air France müssen sich zwischen 22. Dezember 2022 und 2. Jänner 2023 darauf einstellen, dass es zu Ausfällen und Verspätungen kommen könnte. Hintergrund ist, dass zwei Gewerkschaften das Kabinenpersonal zur Arbeitsniederlegung aufrufen. Es ist völlig unklar wie viele Besatzungsmitglieder sich tatsächlich am Streik beteiligen werden und in welchem Umfang dieser über die Bühne gehen wird. Air France erklärt, dass man den Flugplan in vollem Umfang durchführen wird. Dennoch kann es aufgrund des Streikaufrufs der UNAC und der SNGAF zu Ausfällen und Verspätungen kommen. Hintergrund ist, dass der bisherige Tarifvertrag am 30. Oktober 2022 abgelaufen ist und sich bislang Arbeitgeber und –nehmervertreter nicht auf eine neue Vereinbarung einigen konnten. Bereits vor rund vier Wochen drohten die Gewerkschaften mit Streiks während der reisestarken Weihnachtszeit. Bislang konnte keine Einigung erzielt werden, so dass damit zu rechnen ist, dass es zu Arbeitsniederlegungen kommen kann. Reisende, die zwischen 22. Dezember 2022 und 2. Jänner 2023 Flüge bei Air France gebucht haben, sollten den weiteren Verlauf der Entwicklungen im Auge behalten. In letzter Zeit ist es in der Branche immer wieder zu Last-Minute-Einigungen gekommen. Allerdings gab es auch zum Teil mehrtägige Streiks, die den Flugbetrieb der betroffenen Anbieter lahmgelegt haben.

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Flyr will in den USA ins ACMI- und Chartergeschäft einsteigen

Die Billigfluggesellschaft Flyr beabsichtigt ab November 2023 Charter und ACMI-Flüge in den Vereinigten Staaten von Amerika durchzuführen. Den entsprechenden Antrag hat man Unternehmensangaben nach bereits gestellt. Ausländische Fluggesellschaften, die Charterflüge und/oder ACMI-Dienstleistungen in den USA durchführen wollen, benötigen eine Genehmigung durch das U.S.-Verkehrsministerium. Gelegentlich kann es vorkommen, dass diese abgelehnt wird. Flyr schreibt in einer adhoc-Mitteilung unter anderem, dass man zunehmend Anfragen aus den USA erhalten würde. Man will mit dem Einstieg ins ACMI- und Chartergeschäft die Flotte außerhalb der Hauptsaison besser auslasten. Momentan ist der Flugbetrieb des Lowcosters stark eingeschränkt, denn aus finanziellen Gründen hat man erhebliche Teile des Streckennetzes temporär stillgelegt. Der Carrier stand auch kurz vor dem Aus, jedoch hat man eigenen Angaben nach frische Finanzmittel an Land ziehen können. Zum Einstieg in das Charter- und Wetlease-Geschäft in den USA erklärt Firmenchef Brede Huser wie folgt: „Da Flyr vielen Kunden, die sich in den letzten Monaten an uns gewandt haben, ein attraktives Produkt aus neuen, treibstoffeffizienten Flugzeugen und professionellen Crews anbieten kann, werden wir heute eine Genehmigung als ausländisches Luftfahrtunternehmen in den USA beantragen, so dass wir ab November 2023 Charterflüge und Wet-Lease-Flüge im Nichtlinienverkehr anbieten können. Flyr ist eine moderne, kleine und flexible Fluggesellschaft, die in der Lage ist, sich schnell an Marktveränderungen und Nachfrage anzupassen“.

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Lufthansa verlängert innerdeutschen Dreamliner-Einsatz

Seit einiger Zeit setzt Lufthansa zwischen Frankfurt und München auch Langstreckengerät des Typs Boeing 787-9 ein. Aus Flugplandaten geht hervor, dass man diese Praxis auch im Feber 2023 fortführen wird. An ausgewählten Tagen fliegt Lufthansa im genannten Kalendermonat mit diesen Widebodies von München nach Frankfurt. Es handelt sich um die Kurse LH101, LH113 und LH121. In der Gegenrichtung fliegt die 787-9 auf LH 96 um 08:15 Uhr, LH108 um 14:15 Uhr und LH116 um 18:15 Uhr. Es ist zu beachten, dass nicht jeden Tag auf jeder genannten Flugnummer das Muster zum Einsatz kommt. Im Regelfall fliegt der Carrier vier bis fünf Mal pro Woche mit Boeing 787-9 auf der innerdeutschen Strecke.

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