Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Mesa Airlines wechselt 64 CRJ-900 von American Eagle zu United Express

Die U.S.-amerikanische Mesa Airlines hat den Wetlease-Auftrag von American Airlines verloren. Gleichzeitig befindet man sich in intensiven Gesprächen mit dem Konkurrenten United. American beendet die Zusammenarbeit mit Mesa Airlines, weil der ACMI-Provider in finanzielle Schieflage geraten ist. Dies soll sich auch negativ auf die Stabilität des Flugbetriebs ausgewirkt haben. Die TV-Station CNBC zitiert aus einem internen Rundschreiben, das von Chief Commerical Officer Derek Kerr unterschrieben ist, wie folgt: „Infolgedessen haben wir Bedenken, ob Mesa in Zukunft ein zuverlässiger Partner für American sein wird. American und Mesa sind sich einig, dass der beste Weg, um diese Bedenken auszuräumen, die Beendigung unserer Vereinbarung ist“. Derzeit sind – inklusive Mesa Airlines – sechs Airlines unter der Regionalmarke American Eagle im Auftrag für AA tätig. Laut Informationen von Reuters, die sich auf ein internes Rundschreiben von Mesa-Chef Jonathan Ornstein beziehen, sollen jene Bombardier CRJ-900, die momentan noch für American Airlines unterwegs sind, künftig als United Express für den Konkurrenten United Airlines fliegen. Man ist für diesen Carrier bereits mit 80 Embraer 17 in der Luft. Künftig sollen auch die 64 Bombardier CRJ-900, die Mesa Airlines betreibt, für United fliegen. American erklärt unter anderem, dass man die Kapazität künftig anderweitig zukaufen wird.

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Manchester: Cathay entschuldigt sich für unfreiwillige „Blockade“

Am Donnerstag, den 15. Dezember 2022 sorgte ein Airbus A350-900 von Cathay Pacific für eine mehrstündige Sperre am Flughafen Manchester. Die Maschine kam aufgrund eines technischen Defekts von einem Taxiway ab. Der Carrier erklärt dazu wie folgt: „Cathay Pacific bestätigt, dass sich der Flug CX216 von Manchester nach Hongkong am 15. Dezember (Ortszeit) aufgrund eines technischen Problems verspätet hat, das dazu führte, dass das Flugzeug die Rollbahn blockierte. Das Flugzeug wurde inzwischen verschoben und wird nun von unseren Ingenieuren untersucht. Wir entschuldigen uns für die Unterbrechung und die Unannehmlichkeiten, die unseren Kunden entstanden sind, sowie für andere Flüge, die aufgrund der blockierten Rollbahn unterbrochen wurden. Wir haben Hotelunterkünfte und Abendessen für unsere Kunden organisiert, während die Wartungsarbeiten durchgeführt werden. Wir werden weiterhin mit unseren Kunden kommunizieren und uns bemühen, ihre Reise so bald wie möglich fortzusetzen“. Betroffen war der Airbus A350-900 mit der Registrierung B-LQA.

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Weeze: Ryanair nimmt Pula auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair nimmt am 26. März 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Weeze und Pula auf. Diese soll zunächst zweimal pro Woche bedient werden. Derzeit ist geplant, dass der Lowcoster den Niederrhein-Airport an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag mit der kroatischen Stadt verbinden wird. Eine weitere Neuaufnahme ist die Strecke Kattowitz-Pula, die am 2. Juni 2023 erstmals bedient werden soll.

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Wetlease: Air Montenegro fliegt für Air Serbia

Die Fluggesellschaft Air Montenegro führt in der laufenden Winterperiode 2022/23 Flüge im Auftrag von Air Serbia durch. Zum Einsatz kommt ein Embraer 195, der mit 112 Sitzen bestuhlt ist. Das Wetlease-Flugzeug kommt auf diversen Strecken von Air Serbia ab Belgrad zum Einsatz. Unter anderem flog die Maschine bereits nach Zürich. Laut der lokalen Tageszeitung „Pobjeda“ soll der Auftragswert rund 900.000 Euro betragen. Die Zusammenarbeit ist vorerst bis Ende März 2023 befristet. Über eine mögliche Fortführung soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

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Smartwings legt erste Charterflüge ab České Budějovice auf

Mit jahrelanger Verspätung soll es im Sommer 2023 dann soweit sein. Der tschechische Flughafen Budweis will dem Linzer Airport Konkurrenz machen. Smartwings soll zunächst die Ziele Rhodos und Antalya mit Boeing 737-800 ansteuern. Weitere Ziele befinden sich laut Regionalpolitikern bereits in Vorbereitung. Für viel Geld wurde der einstige Militärflughafen nahe České Budějovice ausgebaut und in einen zivilen Airport verwandelt. Die damaligen Initiatoren des Projekts haben ein regelrechtes Lowcost-Eldorado versprochen, jedoch gelang es diesen nicht auch nur einen einzigen Billigflieger nach Budweis zu locken. Dazu kamen erhebliche Probleme bei der Erweiterung der Zulassung, denn die tschechische Flugsicherung erhob in gewisser Weise Einspruch, da diese sich zunächst aus personellen Gründen außer Stande sah diesen in der vom Betreiber gewünschten Form zu kontrollieren. So gab es erhebliche Einschränkungen, die den Einsatz von Airbus A320, Boeing 737 und Co unmöglich gemacht haben. Auch im Bereich der Gesellschafter hat sich so einiges verändert, denn mit Ausnahme der Region Südböhmen sind alle ausgestiegen. Auch auf Management-Ebene blieb so gut wie nichts unverändert. Mittlerweile ist der Kreis Südböhmen Alleingesellschafter des Flughafens České Budějovice. Das hat aber den wiederholt nach hinten verschobenen Starttermin nicht beschleunigt. Unabhängig davon: Für den Sommerflugplan 2023 sind von Smartwings durchgeführte Flüge ins griechische Rhodos und ins türkische Antalya angekündigt. Es handelt sich um keine Linienflüge, sondern um Charterverbindungen im Auftrag des Reiseveranstalters Čedok. Daraus resultiert auch, dass es zunächst nur je ein Flugpaar pro Woche gibt. Ab 4. August 2023 soll an Montagen Rhodos und an Freitagen Antalya ab Budweis angeflogen werden. Vorerst

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Städtepartnerschaft mit Antalya: Nürnberg widmet Fluggastreppe

Der Flughafen Nürnberg hat anlässlich der 25-jährigen Städtepartnerschaft mit Antalya eine Fluggasttreppe der Zusammenarbeit gewidmet. Im Gründungsjahr der Städtepartnerschaft 1997 flogen 152.000 Passagiere zwischen Antalya und Nürnberg. Dieser Wert wurde bis heute fast verdreifacht. Jeden Sommer starten vielmals täglich Passagiere nach Antalya, um ihren Strandurlauben zu genießen oder um Familie und Freunde zu besuchen. In diesem Jahr wird mit über 400.000 Passagieren allein auf dieser Strecke gerechnet. Damit ist Antalya die zweitwichtigste Destination für den Nürnberger Flughafen (nach Palma de Mallorca). Flughafengeschäftsführer Michael Hupe: „Reisen erweitert den Horizont und verbindet die Menschen sowie die Wirtschaft miteinander. Die Städtepartnerschaft bildet eine Brücke zu anderen Regionen und Kulturen. Als Flughafen tragen wir dazu bei, den Austausch zwischen Antalya und Nürnberg zu fördern.“ Im letzten Sommerflugplan 2022 wurde die Strecke von sechs Fluggesellschaften (SunExpress, Corendon Airlines, Pegasus Airlines, Turkish Airlines, Freebird und Tailwind Airlines) bedient, an Spitzentagen mit bis zu zwölf täglichen Abflüge nach Antalya. Für die nächste Sommersaison wird ebenfalls ein umfangreiches Angebot mit bis zu 50 Abflügen pro Woche in der Hochsaison erwartet.

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Air Serbia nimmt Belgrad-Köln/Bonn auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird ab 18. Mai 2023 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag auch zwischen Belgrad und Köln/Bonn fliegen. Nach Nis handelt es sich um das zweite Ziel, das ab Köln/Bonn angeboten wird. „Dass Air Serbia nun mit Belgrad ein weiteres spannendes Ziel zu unserem Flugplan hinzufügt, freut uns sehr“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Die Flugzeuge nach Belgrad starten dienstags und donnerstags um 9:35 Uhr in Köln/Bonn und landen zwei Stunden später um 11:35 Uhr in der serbischen Hauptstadt. Samstags findet der Abflug um 20:40 Uhr, die Landung um 22:40 Uhr statt. An diesen drei Wochentagen fliegt die Airline auch von Belgrad ins Rheinland zurück. Zum Einsatz kommt ein Airbus A319. Niš steuert die Airline derzeit von Köln/Bonn aus immer dienstags und samstags an. Flüge in die drittgrößte Stadt Serbiens wird es auch im gesamten kommenden Jahr geben.

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Russland will neues Überschall-Passagierflugzeug in die Luft bringen

Die Russische Föderation will wieder ein Überschall-Passagierflugzeug in die Luft bringen. Bereits im kommenden Jahr soll ein entsprechender Technologiedemonstrator hergestellt werden. Dieser soll auf dem MiG-29 Kampfjet basieren. Die Herstellung des Demonstrators wird durch das Chaplygin Siberian Scientific Research Institute of Aviation, gab Institutsleiter Wladimir Barsuk im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Auf Basis des Versuchsträgers soll ein neues Überschall-Passagierflugzeug zur Serienreife gebracht werden. Dieses soll komplett neu entwickelt werden. Dazu Barsuk: „Es wird ein neuer Rumpf verwendet werden, ein neuer Flügel, ein Flügel mit einer reduzierten Überschallstoßwelle. Die moderne Forschung ermöglicht es uns, das Flugzeug so zu konstruieren, dass die Schockwelle erheblich reduziert wird. SibNIA wird Flugtests durchführen“. Derzeit geht man davon aus, dass allein die Entwicklungs- und Forschungsarbeit am Demonstrator etwa zwei Jahre in Anspruch nehmen wird. In Russland gibt es noch ein weiteres Überschall-Projekt, denn unter Führung des Rostec-Konzerns soll ein entsprechender Businessjet entwickelt werden. Derzeit gibt es keine gesicherten Informationen darüber inwiefern ein Zusammenhang zwischen den beiden Projekten besteht oder aber ob diese etwa ident sind. Die weiteren Entwicklungen gilt es daher abzuwarten. Tu-144: Unrühmliche sowjetische Vorgeschichte Es handelt sich übrigens nicht um den ersten „Ausflug“ der russischen Luftfahrtindustrie in die Überschall-Passagierluftfahrt. In den 1960er-Jahren befand man sich mit den USA, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und anderen Staaten im Wettlauf um besonders schnelle Verkehrsflugzeuge. Unter anderem die damalige Ölkrise führte dazu, dass sich die Vereinigten Staaten gänzlich zurückgezogen hatten. Übrig geblieben sind die Concorde, die von Frankreich und UK gemeinsam entwickelt und gebaut wurde, sowie die sowjetische

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Möglicher Wasserverlust: FAA weist Dreamliner-Überprüfungen an

Beim Maschinentyp Boeing 787 besteht laut U.S.-amerikanischer Zivilluftfahrtbehörde das mögliche Risiko von Druckwasserverlust und in weiterer Folge könnten dadurch Leckagen an kritischen Komponenten entstehen. Eine entsprechende Lufttüchtigkeitsanweisung wurde von der FAA bereits herausgegeben. Seit der Indienststellung des Dreamliners sind verschiedene Mängel aufgetaucht, die behoben werden mussten. Nun wurde festgestellt, dass unter bestimmten Umständen Wasser austreten kann und dieses kann in weiterer Folge wichtige Komponenten beschädigen oder gar gefährliche Kurzschlüsse verursachen. Die FAA hat noch keine Nachbesserungen explizit angewiesen, sondern fordert Airlines, Piloten, Techniker, den Hersteller und Experten zur Stellungnahme bis zum 27. Jänner 2023 auf. Hintergrund ist, dass die FAA Vorschläge und Erfahrungsberichte sammeln will. Aus dem von der U.S.-amerikanischen Behörde veröffentlichten Dokument geht auch hervor, dass man sich aus Sicherheitsgründen zum Handeln gezwungen sieht. Derzeit geht man davon aus, dass mindestens 135 in den USA registrierte Boeing 787 von der Problematik betroffen sein könnten. Dem Dokument zufolge sah sich die Behörde zum Handeln gezwungen, nachdem Berichte über einen Verlust des Wasserdrucks während des Flugs und Wasserlecks, die mehrere elektronische Geräte betrafen, eingegangen waren. Allerdings gibt es auch Sofortmaßnahmen: Operators müssen umgehend eine Sichtprüfung aller Trinkwassersysteme an Tür 1 und Tür 3 der Toiletten und Bordküchen auf fehlende oder nicht ordnungsgemäß installierte Clamshell-Kupplungen und entsprechende Abhilfemaßnahmen durchführen. Laut der Aufsichtsbehörde meldeten zwei Betreiber, die den Dreamliner benutzen, Wasserlecks. Einer gab an, dass das Leck aufgrund eines losen Trinkwassersystemschlauchs, der durch eine nicht korrekt installierte Kupplung in der Toilette verursacht wurde, signifikant war. Der andere meldete ein Wasserleck, das durch eine

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Bern: Flybair soll wieder abheben

Eigentlich sollte die virtuelle Fluggesellschaft Flybair verkauft werden, jedoch waren beide konkreten Angebote, die man erhalten hat, aus Sicht des Verwaltungsrates zu niedrig bzw. haben Bedingungen enthalten, die man nicht erfüllen konnte. Nun will man wieder in Eigenregie Flüge anbieten. Bislang war Flybair nicht sonderlich erfolgreich, denn das Angebot wurde – auch wegen der Coronapandemie – weit weniger angenommen als prognostiziert. Bedingt dadurch hat man die Anzahl der Flüge stark reduziert gehabt. Momentan bietet man überhaupt keine Ferienflüge an. Das soll sich ändern, denn der Verwaltungsrat hat beschlossen, dass man im Alleingang weitermachen wird und im Sommer 2023 das Ferienprogramm der Helvetic Airways ergänzen will. Man ist zuversichtlich, dass man im Sommer 2023 eine profitable Auslastung erzielen kann. Flybair verfügt über keine eigene Flotte, sondern chartert Flugzeuge von Airlines. Die Vermarktung der Sitzplätze erfolgt dann auf eigene Rechnung. Eigenen Angaben nach ist man momentan die einzige so genannte virtuelle Fluggesellschaft der Schweiz. Gegründet wurde Flybair – auch mit Hilfe einer Crowdfunding-Aktion – nach dem Konkurs des einstigen Homebase-Carriers Skywork. Zwischen Juni und Oktober 2023 sollen zwei bis vier Destinationen ab Bern-Belp angeboten werden. Nähere Details hat Flybair dazu noch nicht mitgeteilt. Jedenfalls zeigt man sich zuversichtlich, dass es gelingen werde in die Gewinnzone zu kommen und damit das Unternehmen zu sanieren. Es bleibt also abzuwarten mit welchem Operating Carrier zusammengearbeitet werden soll.

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