Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Easyjet testet Onboard-Wifi-Angebot

Die Billigfluggesellschaft Easyjet testet derzeit eine Onboard-WLAN-Lösung, die es Passagieren ermöglichen soll unter anderem den Verkaufskatalog durchzusehen, Informationen über den Flug zu erhalten, Spiele zu spielen und ausgewählte Filme anzusehen. Seit 4. Oktober 2022 hat man auf einigen Maschinen die so genannte AirFi-Box im Probebetrieb. Es handelt sich dabei um eine Art Bord-Intranet, denn einen Zugang zum Internet gibt es nicht. Man will sämtliche Dienste, die über diese Lösung angeboten werden, als unentgeltliche Services zur Verfügung stellen. Noch hat man aber noch nicht endgültig darüber entschieden, ob AirFi flottenweit ausgerollt wird. Immer mehr Fluggesellschaften bieten ihren Passagieren an Bord diverse Services über WLAN an. Oftmals haben diese keinen Zugang zum Internet, jedoch sind beispielsweise Zeitungen und einige Streaming-Videos darauf gespeichert. Die Dienstleistungen können beispielsweise über Smartphones, Tablets und Laptops genutzt werden. Es zeigt sich auch, dass viele Carrier anschließend die gedruckten Versionen von Verkaufskatalogen, Zeitungen und Bordmagazinen abschaffen. Dies spart Gewicht und somit Treibstoff, sprich Geld, ein. Easyjet hofft, dass man mit der neuen Bord-WLAN-Lösung zusätzliche Kunden anziehen kann. Nach dem Probebetrieb wird man dann entscheiden, ob die Boxen in alle Flugzeuge eingebaut werden. Derzeit sind diese nur auf ausgewählten Maschinen verfügbar.

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Rumänien: Air Connect verschiebt Linienflüge um ein halbes Jahr

Die junge rumänische Fluggesellschaft Air Connect wollte eigentlich ab Mitte Oktober 2022 auf die Linie gehen. Allerdings verschiebt man den Erstflug um rund sechs Monate und will erst ab 26. März 2023 auf eigene Rechnung fliegen. Das Unternehmen erklärt dazu unter anderem, dass es Verzögerungen bei der Übernahme des zweiten Flugzeuges geben wird. Gleichzeitig kündigte man an, dass man im Sommerflugplan 2023 auch in die Türkei, nach Kroatien und Griechenland fliegen will. Auch will man innerhalb Rumäniens mit mehr Frequenzen als ursprünglich angekündigt in der Luft sein. Von der Verschiebung betroffene Passagiere sollen wahlweise ihr Geld zurückbekommen oder aber auf Verbindungen ab Ende März 2023 umbuchen können. Momentan besteht die Flotte von Air Connect aus einer einzigen ATR72-600. Diese trägt die Registrierung YR-ACA und ist bei Aeroitalia im Wetlease-Einsatz.

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Qatar Airways hat Berlin-Flüge aufgestockt

Das Oneworld-Mitglied Qatar Airways hat die Nonstopverbindung zwischen Berlin und Doha aufgestockt. Man bietet seit 2. Oktober 2022 bis zu elf wöchentliche Umläufe an. Eingesetzt werden Langstreckenjets der Typen Boeing 787-8 und 787-9. An bis zu vier Tagen pro Woche wird die Strecke zweimal täglich ab Berlin-Brandenburg angeboten. Derzeit verzeichnet man aufgrund der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft eine gesteigerte Nachfrage. Rund um das Event gelten besondere Einreisebestimmungen. In der Zeit vom 1. November bis zum 23. Dezember ist die Einreise ins Land nur mit der sogenannten Hayya-Card möglich. „Die signifikante Aufstockung des Flugangebotes nach Doha durch Qatar Airways stärkt die Konnektivität des BER. Wichtige Reiseziele und Märkte in Asien, Australien und Afrika sind jetzt via Doha noch besser zu erreichen. Das ist ein starkes Signal für die Langstrecken am BER sowie die Anbindung der Region“, so BER-Chefin Aletta von Massenbach.

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Rumänien: Hello Jets übernimmt ehemalige Blue-Air-Flugzeuge

In den letzten Tagen war mit der YR-AMA mehrfach eine Boeing 737-500 in den Farben von Blue Air für Aeroitalia im Einsatz. Die Maschine ist aber nur auf den ersten Blick von der schwer angeschlagenen rumänischen Billigfluggesellschaft, denn offizieller Betreiber ist die Neugründung Hello Jets. Dieser hat bereits im Juli des Vorjahres das AOC und die Betriebsgenehmigung seitens der Zivilluftfahrt Rumäniens erhalten. Das erste Flugzeug, das „umgemeldet“ wurde, ist die Boeing 737-500 mit der Registrierung YR-BAG. Der Mittelstreckenjet ist 32,6 Jahre alt und war unmittelbar zuvor bei Blue Air im Einsatz. Allerdings war dieses Exemplar schon länger geparkt. Zwischenzeitlich wurden auch weitere Flugzeuge aus Blue-Air-Beständen zu Hello Jets umgemeldet. Dabei handelt es sich um die Boeing 737-800 mit der Registrierung YR-BMQ und die B737-700 YR-BMR. Auch diese tragen weiterhin die Livery des einstmaligen Betreibers. Zeitgleich ist die Flotte von Blue Air auf nur noch drei Maschinen geschrumpft. Es handelt sich dabei um die Boeing 737-800 mit den Registrierungen YR-BMM und YR-BMN sowie die B737-500 mit dem Luftfahrtkennzeichen YR-AME. Es ist davon auszugehen, dass auch diese in Kürze auf das AOC von Hello Jets wechseln werden. Eine Maschine könnte jedoch zu Transavia wechseln. Beide Unternehmen wollten zu dieser Angelegenheit keine Stellungnahme abgeben. Während Blue Air sich seit einiger Zeit in einem Insolvenzverfahren nach rumänischem Recht befindet und Anfang September 2022 den Flugbetrieb einstellen musste, ist Hello Jets eine Neugründung. Allerdings sind die beiden Unternehmern auf Eigentümerseite eng miteinander verbunden, denn Cristian Rada gehören sowohl Hello Jets als auch 99,99 Prozent der

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Prag: CSA will mit vier A220-300 und zwei A320 wieder wachsen

Die tschechische Fluggesellschaft CSA will im kommenden Jahr zwei Airbus A320-200 und vier A220-300 einflotten. Dabei handelt es sich im Leasingflugzeuge. Gleichzeitig fasst man ins Auge, dass der A319 mit der Registrierung OK-REQ verkauft wird. Die betroffene Maschine befindet sich im Eigentum von CSA. Eine Firmensprecherin erklärte unter anderem, dass man für den Verkauf offen ist, wenn man ein gutes Angebot erhält. Laut CH-Aviation.com ist die OK-REQ rund 11,4 Jahre alt und wird fast ausschließlich im Auftrag der Konzernschwester Smartwings eingesetzt. Gelegentlich fliegt der Mittelstreckenjet auf eigene Rechnung zwischen Prag und Paris-Charles de Gaulle. Woher die zwei A320 und vier A220-300, die man im kommenden Jahr einflotten will, stammen werden, beantwortete CSA nicht. Man bestätigte lediglich, dass es sich um Leasingflugzeuge handeln wird, jedoch gab eine Sprecherin keine Auskunft darüber mit welchen Lessoren man Verträge abgeschlossen hat. Unterschrieben habe man bereits. CSA Czech Airlines musste rund um die Corona-Pandemie Insolvenz anmelden. Man war einst im Mehrheitseigentum von Smartwings. Im Zuge der Rettungsaktion wurde man von Prague City Air übernommen. Dabei handelt es sich um eine Gesellschaft, die den Smartwings-Eigentümern gehört. Dadurch wurde man zu einer Konzernschwester der größten Fluggesellschaft der Tschechischen Republik. Dennoch fliegt CSA weiterhin auf Sparflamme. Im Winterflugplan 2022/23 bietet man lediglich auf der Strecke Paris-Charles de Gaulle Flüge auf eigene Rechnung an. Im Zuge des Insolvenzverfahrens entledigte man sich vormaliger Bestellungen für die Maschinentypen Airbus A321neo und A220-300. Allerdings wird man vier A220-300 über Leasinggeber beziehen. Im kommenden Jahr soll mindestens ein Flugzeug dieses Typs eingeflottet werden.

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Single-Pilot-Operations: Vereinigung Cockpit hat Bedenken

Die Vereinigung Cockpit kann dem Vorstoß der ICAO-Generalversammlung, die zur beschleunigten Einführung von Single-Pilot-Operations führen könnte, nur wenig abgewinnen. Man ist der Ansicht, dass eine vorschnelle Zulassung neuer Technologien die Flugsicherheit aufs Spiel setzen könnte. „Wir stehen technische Weiterentwicklungen in der Luftfahrt offen gegenüber“, so Matthais Baier, Pressesprecher und Vorstandsmitglied der Vereinigung Cockpit. „Aber Sie müssen die Sicherheit verbessern, nicht verschlechtern- und eine Verbesserung der Sicherheit durch Reduzierung der Cockpitbesatzung ist derzeit nicht erkennbar, im Gegenteil: Mit den aktuellen technischen Möglichkeiten würde das sehr hohe Sicherheitsniveau in der Luftfahrt dadurch gefährdet werden.“ Im Rahmen der 41. ICAO Generalversammlung werden neue Konzepte zur Reduzierung der Cockpitbesatzung (Reduced Crew Operation, RCO) erörtert, die aus Sicht der Vereinigung Cockpit (VC) und des Weltpilotenverbandes IFALPA Anlass zu großer Sorge darstellen: Die Verlängerung der maximalen Flugdienstzeiten durch Reduzierung der Mindestbesatzung im Flug und der Betrieb mit nur einem Piloten werden derzeit für eine kurz- und mittelfristige Umsetzung in Betracht gezogen. „Wir warnen dringend davor, solche Technologien vorschnell zuzulassen. Der weiteren Entwicklung und dem verstärkten Einsatz von Automatisierung muss eine gründliche Risikobewertung unter Einbeziehung aller Beteiligten auf allen Ebenen der Industrie sowie der Regulierungsbehörden, Regierungen usw. vorausgehen. Die Reduzierung der Cockpitbesatzung auf eine Person lehnen wir unabhängig von der Flugphase ab. Der Erhalt und die Erhöhung der Flugsicherheit müssen auch künftige Vorrang vor ökonomischen Interessen haben“, so Baier weiter. Auch eine Verlagerung eines Piloten aus dem Cockpit in eine Bodenkontrollstation bewertet die VC als sicherheitskritisch. Momentan ist eine entsprechende Datalink-Infrastruktur technisch in Bezug auf Cybersecurity und

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Herbstferien: Dortmund rechnet mit Rekord-Aufkommen

Während der laufenden Herbstferien des deutschen Bundeslands Nordrhein-Westfalen rechnet der Dortmunder Flughafen mit rund 144.000 Passagieren. Im direkten Vergleich mit dem Vorkrisenzeitraum würde man um etwa fünf Prozent über dem damaligen Aufkommen liegen. Hinsichtlich des Angebots gibt es heuer um rund 30 Prozent mehr Destinationen zur Auswahl. Neue Ziele sind unter anderem Rom. „In unserem vielseitigen Flugangebot ist für jeden etwas dabei“, freut sich Flughafen-Chef Ludger van Bebber. „Wir gehen zudem davon aus, dass wir – wie schon in der Sommersaison – das Reiseaufkommen trotz hoher Fluggastzahlen wie gewohnt geordnet managen werden.“ Neustes Angebot: mit Wizz Air per Nonstopflug nach Rom. Diese Verbindung bietet die ungarische Airline mehrmals pro Woche seit Ende September an. Ebenfalls eine Reise wert: Unser Nachbarland Polen. Ab dem Dortmund Airport stehen dazu momentan fünf Ziele zur Auswahl: Kattowitz, Breslau, Danzig, Olsztyn-Mazury und Krakau.

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Marcus Schuhte ist neuer German-Airways-Geschäftsführer

Beim ACMI- und Charterprovider German Airways kommt es zu einer Änderung in der Geschäftsführung. Das Unternehmen wird nun von Marcus Schuhte und Maren Wolters geleitet. Zeitfracht-Vorstand Wolfram Simon-Schröter übernimmt andere Aufgaben innerhalb des Konzerns. Bislang war Marcus Schuhte Accountable Manager der zweitältesten Fluggesellschaft Deutschlands, die vor einiger Zeit von WDL in German Airways umbenannt wurde. Künftig leitet er den Carrier an der Seite von Maren Wolters. „Ich freue mich sehr, dass Marcus ab sofort noch mehr Verantwortung bei German Airways übernehmen will. Er kennt das Unternehmen seit Jahren sehr gut und steht für große Kontinuität im Unternehmen. Wir werden in den kommenden Monaten unserer Flotte auf neun Flugzeuge ausbauen können. In dieser Situation ist die Unterstützung von Marcus auch in der Geschäftsführung wichtig“, so Geschäftsführerin Maren Wolters.

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Tarom stellt Bukarest-Wien ein

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom stellt mit Wirksamkeit zum 28. Oktober 2022 die Nonstopverbindung zwischen Bukarest und Wien ein. Bereits jetzt bedient man diese Route nur noch in stark reduziertem Umfang. Derzeit ist völlig offen, ob Tarom in Zukunft die österreichische Hauptstadt wieder ins Streckennetz aufnehmen wird. Ein Sprecher bestätigte lediglich, dass neben Wien auch Barcelona eingestellt wird, jedoch über eine mögliche Wiederaufnahme noch nicht entschieden wurde. Beide Destinationen sind momentan auch nicht im Sommerflugplan 2023 buchbar. In der bevorstehenden Winterperiode 2022/23 werden drei Fluggesellschaften zwischen den Hauptstädten von Österreich und Rumänien unterwegs sein. Es handelt sich um Austrian Airlines, die drei tägliche Verbindungen anbieten, Wizz Air mit drei Rotationen pro Woche und Ryanair mit sechs wöchentlichen Umläufen.

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Flughafen Wien: Moxy-Hotel weiht Streetwork-Kunstwerk ein

Die Fassade des Moxy-Hotels am Flughafen Wien-Schwechat ist nun um ein rund 600 Quadratmeter großes Streetwork-Kunstwerk von Paul Dworacek reicher. Mit Nina Steiter und Kathrin Fleischer bekam der Berherbergungsbetrieb auch eine neue Führung. Seit knapp drei Jahren arbeitet der Street art-Künstler Paul Dworacek an seinem Kunstwerk, nun wurde es fertiggestellt und präsentiert: Auf einer Fassadenfläche von 600 m² im Innenhof des Moxy Vienna Airport-Hotels prangt nun eine kreative Reise um die Welt mit Airbrush-Darstellungen verschiedener Metropolen, wo es einen Moxy-Standort gibt – von Amsterdam über Paris, Tokio bis nach Wien. Dabei hat der Künstler alle Orte sogar selbst besucht. Besichtigen kann es jeder, der Innenhof des Hotels ist öffentlich zugänglich. Präsentiert wurde das Kunstwerk im Rahmen des „AirportCity Community Events“ vom neuen Führungsduo des Moxy Vienna Airport-Hotels, der Hotelmanagerin Nina Streiter und Cluster General Managerin Kathrin Fleischer. Flughafen Wien-Vorstand Günther Ofner, Wolfgang Scheibenpflug, Leiter des Bereichs Immobilien- und Standortmanagement der Flughafen Wien AG und Christoph Schmidt, Geschäftsführer der AirportCity Conferencing und Coworking GmbH, bedanken sich bei Michael Dorfer, dem langjährigen Direktor des Moxy Vienna Airport-Hotels für die stets exzellente Zusammenarbeit und sein Engagement um die Weiterentwicklung der AirportCity-Community und heißen das neue Führungsduo des MOXY Vienna Airport-Hotels mit Nina Streiter und Kathrin Fleischer herzlich willkommen am Standort. Die AirportCity Community-Party findet regelmäßig beim MOXY Vienna Airport-Hotel statt und ist für alle zugänglich. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der über 230 Unternehmen am Flughafen-Standort feierten gestern bei Drinks, Fingerfood und cooler DJ-Musik.

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