Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Wizz Air kündigt erste Luxemburg-Strecke an

Bislang hat der Billigflieger Wizz Air Luxemburg nicht im Streckennetz. Das wird sich im August 2023 ändern, denn der Carrier wird dann erstmals planmäßig den kleinen Staat mit der italienischen Hauptstadt Rom verbinden. Der Lowcost-Konzern ist in den meisten europäischen Staaten, die über Verkehrsflughäfen verfügen tätig. Man hat auch kleine Länder wie Malta im Streckennetz. Dort unterhält man sogar eine eigene Tochtergesellschaft, aber um Luxemburg machte man bislang einen Bogen. Ab August 2023 wird Wizz Air mehrmals wöchentlich zwischen Rom-Fiumicino und Luxemburg fliegen. Es handelt sich um die erste und vorerst einzige Flugverbindung, die der Billigflieger in das kleine Land anbieten wird. Derzeit ist geplant, dass der Erstflug am 1. August 2023 durchgeführt werden soll. Die Bedienung soll an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag mit Fluggerät, das in der italienischen Hauptstadt stationiert ist, erfolgen. Dort wird Wizz Air das Streckennetz weiter ausbauen, denn Baku, Abu Dhabi, Kuwait-City und Castellon werden im Sommerflugplan 2023 neu aufgenommen. Die Erstflüge erfolgen gestaffelt zwischen Feber und August 2023.

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Sommer 2023: German Airways fliegt auf 15 Strecken für Luxair

Die deutsche Fluggesellschaft German Airways wird im Sommerflugplan 2023 auf zahlreichen Routen mit Maschinen des Typs Embraer 190 im Auftrag von Luxair fliegen. Aus aktuellen Flugplandaten geht hervor, dass die Wetlease-Maschinen auf 15 Routen eingesetzt werden soll. Es handelt sich dabei um die Ziele Bukarest, Lissabon, Ibiza, Mailand-Malpensa, Mykonos, Nizza, Palermo, Palma de Mallorca, Porto, Bari, Santorini, Tivat, Barcelona und Almeria. Nicht auf allen wöchentlichen Umläufen wird German-Airways-Fluggerät zum Einsatz kommen, da Luxair zahlreiche Frequenzen auch selbst durchführen wird.

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Sunweb legt Charterflüge ab Weeze auf

Der niederländische Reiseveranstalter Sunweb Group wird im Sommer 2023 zahlreiche Charterflüge ab dem deutschen Regionalflughafen Weeze durchführen lassen. Hintergrund ist auch, dass die Ticketsteuer in der Bundesrepublik niedriger ist. „Für die südlichen, zentralen und östlichen Niederlande ist Weeze gut erreichbar. Neben den Buchungen ab den klassischen niederländischen Airports beobachten wir eine steigende Nachfrage nach Abflügen von deutschen und regionalen Flughäfen. Wir haben uns daher entschieden Weeze in der Sommersaison 2023 in unser Programm aufzunehmen“, so Mattijs ten Brink, CEO der Sunweb Group. Den Passagieren soll ein Kostenvorteil von bis zu 60 Euro pro Person entstehen. Ab April 2023 wird Skyexpress ganzjährig Rhodos, Kos, Zakynthos und Kreta (Heraklion) ansteuern. In der Hochsaison sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. Weiters werden von Freebird und SunExpress durchgeführte Charterflüge nach Antalya und Bodrum aufgelegt.

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Ab 2024: Miles & More wird umgekrempelt

Mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2024 wird das Vielfliegerprogramm Miles & More einige Änderungen vornehmen. In den Grundzügen waren diese bereits vor einigen Jahren angekündigt, wurden jedoch aufgrund der Corona-Pandemie aufgeschoben. Neu ist unter anderem, dass es anstatt Statusmeilen so genannte Punkte geben wird. Auch besteht die Möglichkeit, dass man nach Senator und Hon Circle auf den Frequent Traveller auf Lebenszeit verliehen bekommen kann. Miles & More Teilnehmer erhalten zukünftig für ihre Flugreise Points statt Statusmeilen. Wie viele Points bei einem Flug gesammelt werden, wird nur noch von zwei Kriterien abhängen: von der Reiseklasse und ob es sich um einen kontinentalen oder interkontinentalen Flug handelt. Die Statuslaufzeit beträgt zukünftig mindestens ein Jahr. Der Zeitraum, um die benötigten Points zu sammeln, erstreckt sich für jeden Vielfliegerstatus über ein Kalenderjahr. Langjährige Vielflieger werden zukünftig zum Frequent Traveller und Senator auf Lebenszeit ernannt. Basis hierfür ist die Summe aller Points, die auf Flügen, durchgeführt von Air Dolomiti, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings, Eurowings Discover, Lufthansa, Swiss oder den mitherausgebenden Miles & More Airline-Partnern gesammelt werden. Die Vergabe der Miles & More Prämienmeilen bleibt unverändert.

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Air India Express soll 50 Boeing 737-Max bekommen

Die Fluggesellschaft Air India Express, die in Kürze mit Air Asia India fusioniert werden soll, wird voraussichtlich 50 Boeing 737 Max erhalten. Der Konzern bestätigte, dass man sich diesbezüglich mit dem U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer in weit fortgeschrittenen Verhandlungen befindet. Erst kürzlich wurde bekannt, dass Tata Sons plant bis zu 500 Flugzeuge für Air India zu bestellen. Für die Tochtergesellschaft Air India Express sind rund 50 Boeing 737 Max bestimmt. Es wird damit gerechnet, dass in den nächsten Tagen Großbestellungen bei Airbus und/oder Boeing kommuniziert werden könnten. Bezogen auf Air India Express soll man sich mit den U.S.-Amerikanern über den Kauf von 50 B737-Max weitgehend einig sein. Dabei soll es sich um jene Maschinen, die ursprünglich für China Southern Airlines bestimmt waren, handeln. Gruppenweit soll es um bis zu 150 Max gehen, wobei noch nicht bekannt ist welche Varianten bestellt werden.

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Sicherheitspersonal: Streikaufruf an drei Airports in Australien

An den australischen Flughäfen Brisbane, Gold Coast Coolangatta und Canberra ist das Sicherheitspersonal von der United Workers Union zum Streik aufgerufen. Hintergrund ist, dass in einem Tarifstreit keine Einigung erzielt werden konnte. In Canberra soll die Arbeit am 16. Dezember 2022 niedergelegt werden. Am Montag, den 19. Dezember 2022 folgen Brisbane und Gold Coast. Betroffen ist ein großer Sicherheitsdienstleister, der an den drei Airports tätig ist. Mit Einschränkungen im Flugverkehr ist zu rechnen. Der Flughafen Brisbane erklärte unter anderem: „Wir sind besorgt, dass hart arbeitende Australier, von denen viele seit mehreren Jahren nicht in der Lage waren, ihre Familie zu sehen und einen Weihnachtsurlaub ohne Einschränkungen zu verbringen, zu Kollateralschäden in dieser Tarifverhandlung werden könnten“.

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Chalair nimmt Paris (Orly)-Brest auf

Die französische Regionalfluggesellschaft Chalair legt im Sommerflugplan 2023 eine neue Verbindung zwischen Paris-Orly und Brest auf. Diese soll mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 bedient werden. Der Erstflug wird noch im Winterflugplan 2023 durchgeführt, denn der Carrier will ab 6. März 2023 fliegen. Unter der Woche will man zwei tägliche Umläufe anbieten. An Sonntagen ist ein Kurspaar geplant. An Samstagen hingegen will man auf der Route nicht fliegen. Das eingesetzte Fluggerät wird von Brest aus operieren.

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Triebweksproblem: Ryanair-Jet musste in Madrid notlanden

Am 13. Dezember 2022 musste die von Ryanair betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-DCW auf dem Weg von Charleroi nach Marrakesch eine außerplanmäßige Landung in Madrid einlegen. Der Mittelstreckenjet war unter der Flugnummer FR8075 unterwegs. Während dem Flug wurde ein Triebwerksproblem festgestellt. Der Kapitän entschied sich aus diesem Grund die Reise abzubrechen und eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Madrid einzulegen. Diese ist erfolgreich verlaufen, so dass alle Insassen die Boeing 737-800 verlassen konnten. Die Ursache des Problems wird von Technikern untersucht und behoben. „Dieser Flug von Charleroi nach Marrakesch (13. Dezember) wurde aufgrund eines technischen Problems mit dem Flugzeug nach Madrid umgeleitet. Das Flugzeug ist sicher gelandet, und die Passagiere konnten wie gewohnt aussteigen. Um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, hat Ryanair schnell ein Ersatzflugzeug organisiert, das noch am selben Tag um 18:30 Uhr Ortszeit nach Marrakesch abflog. Wir entschuldigen uns aufrichtig bei unseren Kunden für alle Unannehmlichkeiten, die durch diese kleine Verspätung entstanden sind“, so eine Ryanair-Sprecherin.

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Royal Air Maroc musste fast alle WM-Sonderflüge streichen

Die Fluggesellschaft Royal Air Maroc hat anlässlich des Halbfinalspiels zwischen Marokko und Frankreich zahlreiche Sonderflüge nach Doha aufgelegt. Allerdings musste man alle für den 14. Dezember 2022 geplanten Verbindungen absagen. Man hat die Rechnung nicht mit den Behörden von Katar gemacht. Der Carrier hatte kurz nachdem bekannt wurde, dass die Fußball-Nationalmannschaft ins WM-Halbfinale eingezogen ist, freudig angekündigt, dass man 30 Sonderflüge nach Doha auflegen wird. Man wollte möglichst viele Fans zum Spiel, das am Mittwochabend stattfand, bringen. Allerdings hat man dabei verabsäumt zuvor die Genehmigungen bei den Behörden von Katar einzuholen. Diese wurden nämlich verweigert. „Nach den jüngsten Restriktionen der katarischen Behörden bedauert Royal Air Maroc, seine Kunden über die Streichung ihrer von Qatar Airways durchgeführten Flüge zu informieren“, so das staatliche Luftfahrtunternehmen. Aufgrund der Stornierungen konnte RAM nur die sieben Flüge vom Dienstag durchführen, so dass Fans, die bereits Tickets für das Spiel oder Hotelzimmer gebucht hatten, nicht anreisen konnten. Die Fluggesellschaft fügte hinzu, dass sie die Flugtickets zurückerstatten und sich bei ihren Kunden entschuldigen werde.

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Chinesische Militärpiloten ausgebildet: USA klagen Ex-Marine-Piloten an

In den Vereinigten Staaten von Amerika wird ein ehemaliger Marinepilot, dem vorgeworfen wird, dass er chinesische Militärpiloten ausgebildet haben soll, vor Gericht gestellt. Das Verfahren wurde bereits im Jahr 2017 eingeleitet, jedoch wurde er erst im Oktober 2022 verhaftet. Hintergrund der langen Verzögerung ist, dass der Aufenthalt unklar war. Der Mann soll mittlerweile Staatsbürger von Australien geworden sein und wurde dort aufgrund eines internationalen Haftbefehls festgenommen. Dem Piloten wird vorgeworfen, gegen das US-Waffenkontrollgesetz verstoßen zu haben, wie US-Medien berichten. Aus der Anklageschrift geht hervor, dass der Mann mutmaßlich in den Jahren 2010 und 2012 über eine südafrikanische Flugschule chinesische Militärpiloten ausgebildet haben soll. Gegen den Piloten – der mit südafrikanischen und britischen „Mitverschwörern“ zusammenarbeitete – wird in vier Fällen Anklage erhoben, darunter Verschwörung zum Betrug an den USA, Verschwörung zum illegalen Export von Verteidigungsdienstleistungen nach China, Verschwörung zur Geldwäsche und Verstoß gegen die Waffenexportkontrolle, berichtet Reuters. Außerdem wurde ein in den USA hergestelltes North American T-2 Buckeye-Trainingsflugzeug für die Ausbildung illegal erworben, indem falsche Angaben gemacht wurden, um eine Exportlizenz zu erhalten. Derzeit ist aber noch völlig unklar, ob Australien den Mann an die Vereinigten Staaten von Amerika ausliefern wird oder nicht. Die örtliche Justiz prüft den Fall gerade, weshalb sich die zuständige Generalstaatsanwaltschaft unter Verweis auf das laufende Verfahren nicht äußern wollte.

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