Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Ljubljana: Air Cairo hat Hurghada-Flüge abgesagt

Die ägyptische Fluggesellschaft Air Cairo wird entgegen der ursprünglichen Pläne keine Hurghada-Flüge ab dem slowenischen Hauptstadt-Airport Ljubljana anbieten. Stattdessen bindet man Sarajevo an. Eigentlich wollte Air Cairo ab 1. Oktober 2022 folgendes Routing bedienen: Hurghada-Skopje-Ljubljana-Hurghada. Kurzfristig hat man sich aber entschieden, dass die slowenische Hauptstadt nicht angesteuert wird. Ursprünglich war geplant, dass die Dreiecksflüge einmal wöchentlich durchgeführt werden sollen. Stattdessen bindet man Sarajevo im Dreieck an. Ab 7. Oktober 2022 will Air Cairo wie folgt fliegen: Hurghada-Sarajevo-Skopje-Hurghada. Derzeit ist geplant, dass dieses Routing einmal pro Woche angeboten werden soll. Der Grund für die Änderung ist, dass man in Ljubljana zu wenige Buchungen an Land ziehen konnte.

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Air Belgium flottet zwei Airbus A330-200 ein

Die Fluggesellschaft Air Belgium wird mit der OE-LCL im Laufe des Oktobers 2022 einen Airbus A330-200 in den Liniendienst stellen. Die Maschine mit der Seriennummer 1521 wird derzeit auf den Ersteinsatz vorbereitet. Im November 2022 wird mit der OE-LAJ eine zweite Einheit folgen. Dabei handelt es sich um den Airbus A330-200 mit der Seriennummer 717. Beide Gebrauchtflugzeuge waren vormals bei Etihad Airways im Einsatz und werden von Altvair geleast. Die vormals genutzten Airbus A340-300 wurden zwischenzeitlich von einer rumänischen Fluggesellschaft übernommen. Air Belgium verfügt weiters über zwei A330-900, die als OO-ABF und OO-ABG, in der Luft sind. Die Cargo-Flotte besteht aus einem A330P2F, vier A330-200F und zwei Boeing 747-8F. Man ist unter anderem bei CMA-CGM unter Vertrag. Im November 2022 und Februar 2023 wird man zwei weitere Airbus A330-200 übernehmen. Diese sollen für den 49-Prozent-Gesellschafter Hongyuan eingesetzt werden. Mit der OE-LAL ist bereits eine Maschine für das Projekt im Einsatz. Das Flugzeug trägt eine Hongyuan-Sonderlackierung.

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Air Serbia: Etihad reduziert Beteiligung auf 16,42 Prozent

Golfcarrier Etihad Airways hat seine Beteiligung an Air Serbia erneut reduziert. Man hat weitere Aktien an den serbischen Staat verkauft, so dass man nur noch 16,42 Prozent besitzt. Die Regierung legte für das Aktienpaket rund 15,2 Millionen U.S.-Dollar auf den Tisch und stockte ihren Mehrheitsanteil auf 84,58 Prozent hervor. Man hat Etihad Airways 1.818.820 Anteilsscheine abgekauft. Die Eintragung im zentralen Wertpapierregister Serbiens ist kürzlich erfolgt. Air Serbia ist aus JAT Airways hervorgegangen. Zu Beginn des Projekts war der Golfcarrier mit 49,9 Prozent beteiligt. Im Gegensatz zu anderen Fluggesellschaften – beispielsweise Air Berlin und Alitalia – kam das serbische Unternehmen über die Runden. Dies wird insbesondere darauf zurückgeführt, dass die Regierung eingesprungen ist nachdem Etihad den schrittweisen Ausstieg aus vielen Beteiligungen beschlossen hatte. Der Golfcarrier hält derzeit noch 16,42 Prozent an Air Serbia. Es ist anzunehmen, dass man zu einem späteren Zeitpunkt die verbleibenden Aktien an den serbischen Staat verkaufen wird. Einen genauen Zeitplan gibt es hierfür aber noch nicht.

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KLM verlängert Wetlease-Zusammenarbeit mit German Airways

Die niederländische Fluggesellschaft KLM verlängert die Wetlease-Zusammenarbeit mit German Airways. Bis vorerst 8. Jänner 2023 wird der deutsche Anbieter mit Regionaljets des Typs Embraer 190 ab Amsterdam im Einsatz sein. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen läuft bereits seit einiger Zeit. Nun wurde diese bis vorläufig 8. Jänner 2023 verlängert. Die von German Airways betriebenen Embraer 190 werden im Winterflugplan 2022/23 auf einigen KLM-Strecken, die nachstehend aufgezählt sind, zum Einsatz kommen. Von Amsterdam aus wird German Airways für die niederländische Fluggesellschaft nach Stuttgart, Stavanger, Nürnberg, Hannover, Düsseldorf und Basel-Mulhouse fliegen. Je nach Destination wird der deutsche Carrier bis zu zwei tägliche Umläufe für KLM durchführen. Der deutsche Embraer-190-Operator plant bis zum Sommerflugplan 2023 die Flotte weiter auszubauen.

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Alpha 8: Flughafen Graz führte Notfallübung durch

Am vergangenen Freitag führte der Flughafen Graz unter dem Projekttitel „Alpha 8“ eine umfangreiche Notfallübung durch. Bei dieser wurde ein Flugzeugabsturz simuliert. Insgesamt haben rund 350 Personen teilgenommen. Am vergangenen Freitag, um ca. 15:00 Uhr, erreichte den Flughafen Graz im Rahmen der Übung „Alpha 8“ eine Meldung, die er hoffentlich so schnell nicht mehr erhalten wird: „Mayday, Mayday, Mayday. Ein Luftfahrzeug befindet sich in einer Notlage und wird in rund 20 Minuten landen.“ Darauf folgte die seit Jahren größte Notfallübung. „Die Notfallübung „Alpha 8“ war nach mehr als 2 Jahren Pandemie und der damit verbundenen Einschränkung der persönlichen Kommunikation besonders wichtig“, informiert Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „In den kommenden Wochen werden wir uns gemeinsam mit allen Involvierten der Aufarbeitung widmen, um auch den kleinsten Problemen auf die Spur zu kommen – denn genau das macht den Erfolg einer Übung aus.“ „Es war für mich eine interessante Erfahrung. Ich bedanke mich bei den Einsatzkräften und allen Mitwirkenden für ihr professionelles und kompetentes Vorgehen sowie bei den Verantwortlichen des Flughafens für die Vorbereitung und die Durchführung dieser Übung. Der nächste Schritt wird eine Nachbetrachtung der Übung sein. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden dazu beitragen, dass man in Zukunft auf allfällige Ernstfälle noch besser vorbereitet sein wird“, erklärt Andreas Weitlaner, Bezirkshauptmann der Bezirkshauptmannschaft Graz-Umgebung. Übungsannahme: Der Flug von Graz nach Frankfurt, durchgeführt von der fiktiven Sansiva Airways, kann pünktlich um 14:40 Uhr Richtung Frankfurt starten. Die Flugzeit von Graz nach Frankfurt beträgt ca. 80 Minuten. Nach einer Flugzeit von rund 20

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Kasachstan: Fly Arystan hat ersten A320neo ab Werk übernommen

Die kasachische Billigfluggesellschaft Fly Arystan hat mit der EI-KBH den ersten werksneuen Airbus A320neo eingeflottet. Die Maschine wurde über die Leasinggesellschaft Aviation Capital Group bezogen. Die Low-Cost-Division von Air Astana wird bis 2024 insgesamt sieben Airbus A320neo einflotten. Es handelt sich um Leasingflugzeuge, wie aus dem jüngsten Geschäftsbericht hervorgeht. Diese sollen sich zum ersten werksneuen A320neo, der auf den Namen „Leo“ getauft wurde, gesellen. Air Astana selbst wird drei weitere Airbus A321neo einflotten. Fly Arystan wurde vor einigen Jahren als Billigfluggesellschaft ins Leben gerufen. Man fliegt allerdings unter dem AOC von Air Astana. Mittlerweile ist die Flotte, die man in diesem Geschäftsfeld einsetzt auf zehn Airbus A320 angewachsen. Künftig soll diese A320neo ausgebaut werden.

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Belgien: Wilder Siko-Streik führte zu Chaos in Charleroi

Am Sonntagnachmittag ist auf dem Flughafen Charleroi ein so genannter „wilder Streik“ über die Bühne gegangen. Dieser führte dazu, dass zahlreiche Passagiere ihre Flüge nicht erreichen konnten und einige Maschinen komplett ohne Fluggäste abheben mussten. Die Arbeitsniederlegungen waren nicht gewerkschaftlich organisiert bzw. im Vorfeld offiziell angekündigt worden. Ab etwa 14 Uhr 30 haben zahlreiche Beschäftigte jener Sicherheitsfirma, die für die Durchführung der Sicherheitskontrollen zuständig ist, die Arbeit für rund eine Woche niedergelegt. Dies hatte zur Folge, dass der Übergang vom öffentlichen Bereich in den Sicherheitsbereich für Fluggäste defacto unmöglich war. Das Terminal des Airports Charleroi soll laut Augenzeugen hoffnungslos überfüllt gewesen sein. Laut einem Flughafensprecher hat der „wilde Streik“ zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt. Der Umstand, dass einige Maschinen den Airport leer, also ohne Fluggäste an Bord, verlassen haben, wollte man aber nicht kommentieren.

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Westjet bestellt 42 Boeing 737-Max-10

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet hat 42 Boeing 737-Max-10 bestellt. Weiters sicherte sich das Unternehmen Optionen für 22 weitere Exemplare. Mit den zusätzlichen Flugzeugen will der Carrier die Expansion vorantreiben. „Die 737-10 wird mit einem der niedrigsten Kosten pro Sitzplatz unter den Mittelstreckenflugzeugen eine entscheidende Rolle spielen. Dies wird unsere Low-Cost-Positionierung und die Erschwinglichkeit für Kanadier fördern“, sagte Alexis von Hoensbroech, Chief Executive Officer der WestJet Group. „Darüber hinaus wird die 737-10 mit ihrem geringeren Treibstoffverbrauch und den reduzierten Emissionen die Umweltbilanz unserer Flotte weiter verbessern“. Seit dem Start des Unternehmens mit drei 737 im Jahr 1996 hat WestJet seine Boeing-Flotte auf mehr als 100 Flugzeuge, darunter die 737-8 und die 787 Dreamliner, erweitert. Einschließlich der 737-10 hat die in Calgary ansässige Fluggesellschaft mehr als 60 Festbestellungen für die 737 MAX-Familie. „Die 737-10 wird WestJet zusätzliche Kapazitäten und eine unübertroffene Effizienz bieten, während die Fluggesellschaft ihr Streckennetz in Kanada und der ganzen Welt ausbaut“, sagte Stan Deal, Präsident und CEO von Boeing Commercial Airplanes. „Wir sind stolz darauf, dass WestJet den Wert der 737 MAX-Familie erkannt hat und die 737-10 als Ergänzung zur 737-8 einsetzt, um herausragende Fähigkeiten, Flexibilität und verbesserte Nachhaltigkeit zu erreichen“.

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Frankfurt: Condor fliegt wieder nach Sanibar, Mombasa und Kapstadt

Die Ferienfluggesellschaft Condor fliegt wieder ab Frankfurt am Main nach Sansibar und Mombasa. Am Freitag wurde unter der Flugnummer DE2282 der Comeback-Flug durchgeführt. Auch wird man ab 4. Oktober 2022 wieder nach Kapstadt fliegen. Die drei Destinationen wurden von Condor zuletzt Anfang 2020 angesteuert. Die Corona-Pandemie führte zu temporären Einstellungen. An den Verkehrstagen Freitag und Sonntag steuert man Sansibar und Mombasa an. Es handelt sich um einen so genannten Direktflug. Das bedeutet konkret, dass das Flugzeug zunächst nach Sansibar fliegt und nach einem Zwischenstopp weiter nach Mombasa. Im Winterflugplan 2022/23 bietet Condor ab der Homebase Frankfurt Nonstop-Flüge nach Kapstadt an. Diese werden an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag angeboten. Neben Afrika, werden nun auch wieder Ziele im Indischen Ozean angeflogen. Condor bringt ihre Gäste ab sofort jeden Freitag auf die Seychellen sowie mit dem Winterflugplan montags, mittwochs und samstags auf die Malediven.

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NASA und DLR haben Boeing 747SP „SOFIA“ in Pension geschickt

Am 29. September 2022 endete die Ära einer ganz besonderen Boeing 747SP, denn die NASA und das DLR haben ihr Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie in den Ruhestand geschickt. Der letzte Flug wurde durchgeführt und die weitere Zukunft der Maschine ist unklar. Möglicherweise droht der N747NA die Verschrottung. „Von der Vertiefung unseres Verständnisses von Wasser auf dem Mond bis hin zur Aufdeckung der unsichtbaren Kräfte kosmischer Magnetfelder – nichts davon wäre ohne die Hunderte von Menschen möglich gewesen, die ihr Fachwissen in die SOFIA-Mission eingebracht haben“, sagte Naseem Rangwala, Projektwissenschaftler der Mission im Ames Research Center der NASA im kalifornischen Silicon Valley. Von Beginn seiner Entwicklung im Jahr 1996 an erforderte SOFIA technischen Einfallsreichtum. Ein Boeing 747SP-Jetliner musste modifiziert werden, um das 38.000 Pfund schwere und 2,5 Meter lange 100-Zoll-Teleskop zu transportieren, das vom NASA-Partner bei der SOFIA-Mission, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), bereitgestellt wurde. Ingenieure entwickelten einen garagentorähnlichen Mechanismus, der sich aufrollen ließ, damit das Teleskop den Himmel beobachten konnte. In dieser Konfiguration war es „eines der größten offenen Ports, die je in einem Flugzeug geflogen wurden“, so Paul Fusco, ein inzwischen pensionierter NASA-Ingenieur, der an der Entwicklung des Türsystems beteiligt war, „und das größte, das für den Flug in allen Höhen und mit allen Geschwindigkeiten bei geöffneter Tür zugelassen war. Das war eine wirklich aufregende Innovation in der Luftfahrt“. Nun wird das Observatorium in den Ruhestand versetzt. Die wissenschaftlichen Flüge sind beendet, und das Team sucht nach einem geeigneten dauerhaften Zuhause für dieses besondere Flugzeug. Die Daten

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