Amely Mizzi

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Amely Mizzi

November: Flughafen Brüssel mit rund 1,5 Millionen Passagieren

Der belgische Hauptstadtflughafen Brüssel hatte im November 2022 rund 1,5 Millionen Passagiere. Damit hat man etwa 74 Prozent des Aufkommens, das man im gleichen Monat des Jahres 2019 hatte, erreicht. . Die Gewerkschaftsaktionen vom 9. November wirkten sich ebenfalls auf die Passagierzahlen aus. Im Logistikbereich des Flughafens Brüssel wurden über 64.000 Tonnen Fracht umgeschlagen, was einem Rückgang von 7 % gegenüber dem Vorjahresvolumen entspricht. Die 10 wichtigsten Zielländer im November waren Spanien, Deutschland, Italien, das Vereinigte Königreich, die Türkei, Frankreich, die Vereinigten Staaten, die Schweiz, Portugal und Marokko. Die Türkei und Marokko übertrafen die Ergebnisse vom November 2019. Der Anteil der abfliegenden Umsteigepassagiere lag bei 18 %, 6 Prozentpunkte niedriger als 2019.

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Berlin mit 1,56 Millionen Fluggästen im November 2022

Der Flughafen Berlin-Brandenburg zählte im November 2022 rund 1,56 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man zwar stark zulegen, jedoch lag man bei lediglich 60 Prozent des Aufkommens, das Tegel und Schönefeld im November 2019 hatten. Insgesamt wurden in diesem Jahr von Januar bis November 202218,3 Millionen Passagiere am BER begrüßt. Im vergangenen Monat starteten und landeten rund 12.800 Flugzeuge am BER, rund 3.200 weniger als im Vormonat Oktober. Im November des vergangenen Jahres waren es etwa 12.300 Starts und Landungen. Im Jahr 2019 zählte die Hauptstadtregion an den Flughäfen Schönefeld und Tegel insgesamt über 20.700 Flugbewegungen. Insgesamt wurden im vergangenen Monat rund 3.100 Tonnen Luftfracht umgeschlagen. Im Vorjahresmonat 2021 waren es rund 3.000 Tonnen, im November 2019 waren es 3.150 Tonnen.

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Weeze: Ryanair stationiert viertes Flugzeug

Im Sommerflugplan 2023 stockt der Billigflieger Ryanair die Basis am Regionalflughafen Weeze um eine vierte von Malta Air betriebene Boeing 737-800 auf. Gleichzeitig kündigte der Carrier die Aufnahme von vier zusätzlichen Strecken an. Teilweise hatte man die Ziele bereits in der Vergangenheit im Angebot. Es handelt sich um Asturien, Mailand-Bergamo, Pula und Reus. Weiters wird man auf den Strecken nach Agadir, Faro, Malaga, Trapani und Zadar die Frequenzen erhöhen. Die zuletzt genannte Route wird von Kroatien aus mit Airbus A320 von Lauda Europe bedient.

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Wizz Air hat Hamburg-Sofia aufgenommen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air fliegt ab sofort auch zwischen Hamburg und Sofia. Damit ist die Nonstopverbindung in die Hauptstadt Bulgariens nach längerer Pause wieder ins Streckennetz ab der Hansestadt zurückgekehrt. Neben Sofia hat die Fluggesellschaft acht weitere osteuropäische Ziele im Programm. Mit Kutaissi in Georgien fliegt Wizz Air ab Juni 2023 zudem ein komplett neues Ziel ab Hamburg an. „Die Menschen verspüren mehr denn je das Bedürfnis, im Ausland lebende Verwandte und Freunde wieder besuchen zu können – hier bietet Wizz Air als größter Anbieter für Osteuropa-Flüge ab Hamburg nun noch mehr Möglichkeiten. Umso mehr freuen wir uns, dass wir unseren Passagieren mit Sofia ab sofort ein weiteres wichtiges Direktziel präsentieren können, das längere Zeit nicht direkt mit Hamburg verbunden war“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburger Flughafen.

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Air Baltic hat A220 für Air Austral gewartet

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat Anfang Dezember 2022 erstmals einen A220-A-Check für die französische Air Austral durchgeführt. Die Arbeiten wurden von zehn Technikern vollzogen. „Seit 2016, als Air Baltic den Airbus A220-300 für ihren Betrieb einsetzte, haben unsere Techniker fast 300 A-Checks und viele andere Wartungsarbeiten unterschiedlicher Komplexität durchgeführt. Die jahrelange Praxis und Erfahrung sprechen für sich und rechtfertigen ihre Ziele, einschließlich der Fähigkeit, unsere Wartungsdienste auch anderen Fluggesellschaften weltweit anzubieten. Wir freuen uns, dass Air Austral ihre Flugzeuge unseren Fachleuten anvertraut, denn in der Luftfahrt hat die Sicherheit oberste Priorität“, so Andris Vaivads, Senior Vice President of Technical Operations bei der lettischen Fluggesellschaft. Der A-Check ist ein Aufgabenkomplex, der allgemeine Inspektionen des Innenraums und des Flugzeugrumpfs auf Anzeichen von z. B. Schäden, Verformungen, Korrosion oder fehlenden Teilen umfasst. Darüber hinaus umfasst er auch Funktionskontrollen und die Wartung aller Flugzeugsysteme. Der A-Check wird je nach Flugzeugtyp etwa alle 400-850 Flugstunden bzw. alle 200-300 Flüge durchgeführt. Eine solche Wartung wird in der Regel in einem Hangar durchgeführt und kann je nach den erforderlichen Leistungen mindestens 10 Arbeitsstunden in Anspruch nehmen.

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Armenian Airlines hat ersten A321 übernommen

Am 7. Dezember 2022 hat Armenian Airlines, die derzeit weder über AOC noch Betriebsgenehmigung verfügt, ihren ersten Airbus A321 übernommen. Es handelt sich um die Maschine mit der derzeitigen Registrierung OE-ISO. Laut CH-Aviation.com befindet sich der rund zehn Jahre alte Mittelstreckenjet im Eigentum der Air Lease Corporation und wurde kürzlich in Ljubljana in die Livery von Armenian Airlines registriert. Ursprünglich wollte der Anbieter im Oktober 2022 starten, jedoch hat man bislang die notwendige Zertifizierung noch nicht erhalten.

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Sommer 2023: Aer Lingus mit drei neuen Ferienzielen

Das IAG-Konzernmitglied Aer Lingus bietet im Sommerflugplan 2023 drei neue Ferienziele ab der Homebase Dublin an. Es handelt sich um Kos, Olbia und Brindisi. Das Unternehmen begründet die Neuaufnahmen mit hoher Nachfrage im Bereich Urlaubsreisen. Olbia und Kos sollen ab 2. Mai 2023 bis vorerst 30. September 2023 zweimal pro Woche bedient werden. Nach Brindisi geht es in selbiger Frequenz zwischen 27. Mai 2023 und 26. August 2023.

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Eurowings mit neuen Zielen ab Hamburg und Düsseldorf

Die Fluggesellschaft Eurowings hat für den Sommerflugplan 2023 je eine neue Strecke ab Hamburg und Düsseldorf aufgelegt. Es handelt sich um Keflavik bzw. Tanger. Ab der Hansestadt soll es saisonal zwischen 7. Mai und 24. September 2023 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag nach Island gehen. Tanger wird ab 20. Juni 2023 jeweils an Dienstagen ab Düsseldorf bedient. Diese Route ist bis vorerst 30. August 2023 befristet.

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Orlando: Wegen Unwettern wurde der Sprit knapp

Aufgrund der jüngsten Unwetter rund um Orlando gibt es nun Probleme in Sachen Treibstoffversorgung am Orlando International Airport. Der Betreiber ersucht die Fluggesellschaften, dass diese nach Möglichkeit bereits am Hinflug ausreichend Kerosin für den Rückflug tanken. Hintergrund ist, dass wegen akutem Schlechtwetter einige Schiffe nicht anlegen konnten. Dadurch ist am Flughafen Orlando ein Engpass entstanden. Dies führt nun dazu, dass der Airport die Fluggesellschaften und Privatpiloten ersucht, dass nach Möglichkeit anderswo bereits für den Rückflug getankt werden soll. Dadurch will man vermeiden, dass man regelrecht „leer läuft“. Die Maßnahme soll vorerst bis zum Wochenende andauern. Delta Air Lines reagiert bereits darauf und kündigt an, dass gegebenenfalls zusätzliche Tankstopps eingelegt werden müssen. Dazu erklärt das der Konkurrent United Airlines unter anderem: „Aufgrund eines Treibstoffmangels in Orlando, von dem mehrere Fluggesellschaften betroffen sind, werden wir am Sonntag und Montag für einige Flüge ab Orlando zusätzliche Tankstopps einlegen. Zu diesem Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass wir unseren vollen Flugplan einhalten können, um unsere Kunden wie geplant an ihr Ziel zu bringen“. Zwischenzeitlich hat sich das Wetter beruhigt und die Schiffe mit dem benötigten Kerosin konnten anlegen. Allerdings nimmt die Verteilung noch so einiges an Zeit in Anspruch, so dass auch in den nächsten Tagen mit Nachwirkungen zu rechnen ist. Dahinter steckt auch, dass es unterschiedliche Anbieter am Airport gibt und diese erst nach und nach ihre Lager auffüllen können.

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Neuseeland muss Kerosin rationieren

Die Flughäfen in Neuseeland müssen temporär das für Flugzeuge benötigte Kerosin rationieren. Hintergrund ist, dass man Anfang Dezember 2022 eine unbrauchbare Lieferung erhalten hat. Dadurch ist nun ein Engpass entstanden. Vorübergehend werden Airlines und Privatpiloten ersucht, dass nach Möglichkeit auf ausländischen Airports getankt werden soll. Der große Treibstoffhändler Z-Energy erklärte, dass jene Großlieferung, die man erhalten hat, für fehlerhaft befunden wurde. Die Leitfähigkeit des importierten Kerosins soll deutlich über dem zulässigen Wert gelegen haben. Aus Sicherheitsgründen darf dieser Flugkraftstoff nicht an die Kunden ausgegeben werden. Dazu kommt noch ein weiterer Umstand, denn seit April 2022 produziert man in Marsden Point, der einzigen Raffinerie des Landes, kein Kerosin mehr. Man hat auf reinen Import umgestellt, was zur Folge hat, dass Neuseeland in diesem Punkt von Importen abhängig geworden ist. „Als Reaktion auf einen erheblichen Rückgang der Raffineriemargen infolge überschüssiger Raffineriekapazitäten im asiatischen Raum leitete Refining NZ im April 2020 eine strategische Überprüfung des Geschäfts ein, um das optimale zukünftige Geschäftsmodell und die Kapitalstruktur für die Zukunft des Unternehmens zu bestimmen“, erklärte der Betreiber die Entscheidung. Nun hofft man in Neuseeland, dass die Kerosin-Rationierung nur von kurzer Dauer ist, denn noch vor Weihnachten sollen zwei Schiffsladungen eintreffen. Auch habe jene Raffinerie, die den fehlerhaften Treibstoff geleifert habe, zugesagt, dass unverzüglich Ersatz geliefert wird. Bis alles angekommen und verteilt wurde, muss man das noch vorhandene Kerosin rationieren. Es wird gehofft, dass man die Auswirkungen für die Airlines und deren Passagiere so gering wie möglich halten kann.

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