Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air Montenegro braucht weitere Staatshilfe

Die Fluggesellschaft Air Montenegro befindet sich in einer Finanzkrise. Derzeit laufen Gespräche mit dem zuständigen Staatsministerium, die dazu führen sollen, dass der Carrier im Einklang mit den EU-Beihilfevorschriften unterstützt werden kann. Derzeit geht es um die zu erwartenden Verluste der Wintersaison 2022/23. Die Air-Montenegro-Geschäftsführung warnt, dass der Carrier spätestens im Herbst 2023 in ernsthafte Schwierigkeiten geraten wird, wenn die beantragte Staatshilfe abgelehnt werden sollte. Seitens der Regierung von Montenegro besteht grundsätzliche Bereitschaft, jedoch erklärte diese, dass es nicht einfach werden wird eine Lösung im Einklang mit den EU-Beihilfevorschriften zu finden. Air Montenegro ist der Nachfolger von Montenegro Airlines, die nach jahrelangen Verlusten geschlossen wurde. Dem Vorgänger wurden weitere Beihilfen verweigert.

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Tarom will zusätzliche Boeing 737-Max-8 leasen

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom verhandelt derzeit intensiv über die Einflottung von mindestens vier Boeing 737-Max-8. Diese sollen nicht gekauft, sondern geleast werden. Konkret ist Auge gefasst hat man Maschinen, die sich im Eigentum einer chinesischen Bank befinden. Laut dem lokalen Portal Boardingpass.ro befinden sich Tarom und Minsheng Commercial Aviation in intensiven Gesprächen über das Leasing von mindestens vier Boeing 737-Max-8. Der in Irland ansässige Leasinggeber ist eine Tochtergesellschaft der China Minsheng Bank, die im Hintergrund das Portfolio, zu dem die Typen Typen Airbus A320, A321, A320neo, A321neo, A330, A380, Boeing 737NG, 737-Max und Embraer E190 zählen, finanziert. Offiziellen Angaben nach besitzt man derzeit 68 Flugzeuge, wobei man zahlreiche weitere Einheiten bei Airbus und Boeing bestellt hat. Seit Frühjahr 2022 verhandelt das Tarom-Management auch mit der Air Lease Corporation über eine nicht näher bezeichnete Anzahl von Boeing 737-Max. Der aktuelle Stand der Gespräche ist nicht öffentlich bekannt. Im Jahr 2018 hat Tarom fünf B737-Max bestellt. Diese sollten ab dem kommenden Jahr ausgeliefert werden, wobei Boardingpass.ro unter Berufung auf interne Tarom-Quellen berichtet, dass sich die Übergabe der ersten Maschine um mindestens ein Jahr verzögern wird.

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Minister Georges Gilkinet: „Belgien ist nicht das Lärmklo Europas“

Belgien wird ab April 2023 überarbeitete Gebühren für Flugzeuge, die in diesem Land starten oder landen einführen. Diese orientieren sich an verschiedenen Faktoren, wobei auch der Kohlenstoffdioxid- und Schadstoffausstoß sowie der verursachte Lärm eine entscheidende Rolle spielen werden. Auch werden künftig nächtliche Flüge stärker zur Kasse gebeten. Kurzstreckenflüge besteuert man in Zukunft wesentlich stärker. Die neuen Kriterien erfassen nicht nur kommerzielle Linien- und Charterflüge, sondern auch private Flüge. Die Berechnung soll nach einem durchaus komplizierten Modell erfolgen, da zahlreiche Faktoren die Höhe der Entgelte nach oben bzw. unten beeinflussen können. Erste Kritik wird bereits laut, denn einige Airlines kritisieren, dass das von der belgischen Regierung beschlossene Konzept derartig kompliziert ist, dass es nur sehr schwer ist den Durchblick zu bewahren. Schon allein die Uhrzeit kann erhebliche Preisunterschiede verursachen. Jedenfalls ist offensichtlich, dass man Nachtflüge reduzieren will, Airlines zum Einsatz von modernem Fluggerät bewegen will und gleichzeitig Kurzstreckenflüge mit regelrechten „Strafsteuern“ belegen will. Der belgische Mobilitätsminister, Georges Gilkinet, sagte im Zuge der Vorstellung des neuen Gebührengesetzes unter anderem: „Ich möchte vermeiden, dass der Brüsseler Flughafen zum Lärmklo Europas wird und im Gegenteil zu den besten europäischen Flughäfen gehört. Es gibt keinen Grund, warum laute Flugzeuge, die anderswo abgelehnt werden, weiterhin nach Brüssel kommen und den Schlaf von Millionen von Belgiern stören können“. Allerdings zeigt sich die größte Fluggesellschaft des Landes, die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines, durchaus besorgt. Firmenchef Peter Gerber geht davon aus, dass das Drehkreuz Brüssel seine Wettbewerbsfähigkeit und damit die heutige Rolle in der internationalen Luftfahrt verlieren könnte. Unter anderem

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Swiss einigt sich mit Flugbegleitern auf neuen GAV

Zwischen Swiss und der Flugbegleitergewerkschaft Kapers wurde lange verhandelt und nun hat man sich auf die Eckpunkte für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag geeinigt. Diese sieht unter anderem vor, dass das Einstiegsgehalt per 1. Jänner 2023 auf 4.000 Schweizer Franken erhöht wird. Die Gehälter sollen generell um mindestens vier Prozent angehoben werden. Die Arbeitnehmervertreter legen nun das Verhandlungsergebnis ihren Mitgliedern zur Abstimmung vor. Sofern dieses angenommen wird, soll es am 1. Jänner 2023 in Kraft treten. Der neue GAV23 hat eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren. „Ich bin sehr froh, dass damit der letzte Baustein gelegt werden konnte, um mit sämtlichen Berufsgruppen eine gute Basis für die kommenden Jahre zu schaffen“, so Swiss- CEO Dieter Vranckx. „Mit dem neuen Gesamtarbeitsvertrag möchten wir zum einen dem außerordentlichen Einsatz unserer Kabinenmitarbeitenden während der letzten Jahre Rechnung tragen, zum anderen auch die notwendige Stabilität und attraktive Perspektiven für eine erfolgreiche Zukunft in 2023 und darüber hinaus sicherstellen“.

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Tirol: Westbahn akzeptiert VVT-Fahrkarten

Die Westbahn hat am Sonntag ihre bestehende Strecke ab Salzburg nach Innsbruck verlängert. Kurz zuvor wurde mit dem Verkehrsverbund Tirol eine Einigung erzielt, die dazu führt, dass Verbundfahrscheine anerkannt werden. Es werden fast alle VVT-Fahrkarte, ausgenommen Tagesticket2Plus und Euregioticket2Plus, zur Fahrt in den Zügen des privaten Eisenbahnbetreibers berechtigen. Dies gilt insbesondere für normale Streckenkarten, Schülertickets, das Klimaticket Österreich und das Klimaticket Tirol. Sowohl seitens des VVT als auch seitens der Westbahn ist man über die Zusammenarbeit erfreut. Laut Verkehrsverbund Tirol gelten jene beiden genannten Fahrkarten, die von der Westbahn nicht anerkannt werden, grundsätzlich nicht im Fernverkehr, sondern nur im Nahverkehr. Das hat zur Folge, dass diese auch bei den ÖBB in Railjets, Eurocity-, Intercity-, ICE-, und D-Zügen nicht gültig sind.

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Dualbetrieb: Mönchengladbach setzt auch auf Drohnen

Am Flugplatz Mönchengladbach soll ein Betriebskonzept für den Parallelbetrieb von bemanntem und unbemanntem Fluggerät entwickelt werden. Dazu investiert man in den kommenden 1,5 Jahren rund eine halbe Million Euro. Die Hälfte davon wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert, allein knapp 150.000 Euro erhält der Flughafen Mönchengladbach. Unter dem Namen SkyTRACKplus forscht der MGL gemeinsam mit dem Projektteam (FH Aachen, DRONIQ GmbH, Flughäfen Paderborn/Lippstadt, Stadt Mönchengladbach) zu publizierbaren und kontrollierten Flugverfahren für Flugtaxis und Drohnen, die zusammen mit der Flugsicherung erstellt und mit einer Drohne erprobt werden. Das Ergebnis steht allen Luftraumnutzern als Gemeingut zur Verfügung.

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Flughafen Dortmund deutlich über Vorjahresniveau

Der Flughafen Dortmund zählte zwischen Jänner und Oktober 2022 2.177.487 Passagiere und damit deutlich mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem man 1.385.268 Reisende hatte. Seit Juni 2022 sollen die monatlichen Zahlen ständig über dem Niveau von 2019 liegen. Für das kommende Jahr hat man sich in Dortmund einige Investitionen vorgenommen, die insbesondere die Wartezeiten vor der Sicherheitskontrolle verkürzen sollen. Auch wird es für Non-Schengen-Flüge künftig zusätzliche Kontrollboxen der Bundespolizei geben. Ein Ausblick auf die Entwicklung im kommenden Jahr, insbesondere das Buchungsverhalten der Passagiere, bleibt angesichts Pandemie, Energiekrise und Inflation schwierig.

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Ab Hamburg und München: Condor-Eigentümer Attestor bringt Marabu Airlines an den Start

Condor-Mehrheitseigentümer Attestor hat in Estland unter dem Namen „Marabu“ eine neue Fluggesellschaft gegründet. Diese soll in Hamburg und München – zunächst in Kooperation mit Nordica – an den Start gehen. Im Sommer 2023 will man rund 20 Destinationen in Ägypten, Griechenland, Italien, Kroatien, Portugal und Spanien ansteuern. Da man zu Beginn ohne eigenes AOC auskommen muss, werden Airbus A320neo von Nordica samt Besatzungen angemietet. Der estnische Carrier befindet sich seit einiger Zeit für die Standorte Hamburg und München auf der Suche nach fliegendem Personal. Bislang wollte man sich nicht zum Auftraggeber äußern, aber nun gab Attestor bekannt, dass es die Neugründung „Marabu“ sein wird. Als Geschäftsführer der Neugründung fungiert Paul Schwaiger, der über viele Jahre hinweg für die Konzernschwester Condor tätig war. Am 1. September 2022 ist er ausgeschieden, wobei damals angedeutet wurde, dass es in Richtung Ruhestand gehen soll. Sein Nachfolger beim deutschen Ferienflieger ist der ehemalige Niki-Chef Christian Lesjak. Bei „Marabu“ steht Schwaiger als Geschäftsführer an der Spitze. Ihm zur Seite gestellt ist Tony Larsson, der als Chief Operating Officer fungiert. Ticketverkauf erfolgt über Condor „Die Reise- und Flugbranche ist wieder im Auftrieb und das wollen wir nutzen, um den Fluggästen ein komfortables und angenehmes Flugerlebnis an Bord unserer modernen Flotte zu den beliebtesten Urlaubszielen zu bieten“, so Paul Schwaiger. Marabu soll als eigenständige Fluggesellschaft mit eigenem Markenauftritt positioniert werden. Zunächst wird man von Nordica sechs Airbus A320/A320neo samt Besatzungen anmieten. Man befindet sich in Estland im Zulassungsverfahren und will zu einem späteren Zeitpunkt die Durchführung der Flüge

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Deutschland und Österreich vereinbaren neues Luftsicherheitsabkommen

Die Republik Österreich und die Bundesrepublik Deutschland wollen die grenzüberschreitende Luftraumsicherung verbessern. Dazu unterzeichneten die Verteidigungsministerinnen der beiden Staaten ein neues Abkommen. Dieses soll den Informationsaustausch zwischen den Behörden beider Staaten verbessern. Konkret geht es um möglicherweise verdächtige Zivilflugzeuge, die aus Sicherheitsgründen grenzüberschreitend von militärischem Fluggerät überwacht werden sollen. Das bedeutet, dass österreichische Kampfjets die Verfolgung in Deutschland fortsetzen dürfen und umgekehrt deutsche im Luftraum von Österreich. Allerdings sind Eingriffe, beispielsweise Abschüsse, weiterhin ausgeschlossen.

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UK: Gewerkschaft ruft Grenzpolizisten zum Streik auf

Passagiere, die rund um Weihnachten ins Vereinigte Königreich einreisen wollen, müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen. Die Gewerkschaft PCS ruft die Grenzpolizisten zur Arbeitsniederlegung auf. Betroffen sind unter anderem die Flughäfen Heathrow, Gatwick, Manchester, Birmingham, Cardiff und Glasgow. PCS ruft ihre Mitglieder an folgenden Tagen zum Streik auf: 23., 24., 25., 26., 28., 29., 30. und 31. Dezember 2022. Gefordert werden bessere Arbeitsbedingungen und eine Erhöhung der Löhne um etwa zehn Prozent. Derzeit ist nicht abschätzbar wie viele Beamte sich an den Streiks beteiligen werden. Passagiere sollten sich dennoch auf längere Wartezeiten bei der Einreise ins Vereinigte Königreich einstellen.

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