Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Antrag im Landtag: ÖVP will Call-Option für Flughafen Klagenfurt ziehen

Das Hickhack um den Flughafen Klagenfurt nimmt auch weiterhin kein Ende und wird in Kürze erneut den Kärntner Landtag beschäftigten. Die ÖVP will einen Beschluss herbeiführen, der zur Folge hat, dass wenn heuer weniger als 100.000 Passagiere den Airport nutzen, dass die Call-Option gezogen werden muss. Bereits im Frühjahr wollte die landeseigene KBV, die politisch ÖVP-Landesrat Martin Gruber untersteht, die Call-Option ziehen und damit den Flughafen Klagenfurt wieder in öffentliches Eigentum zurückführen. Innerhalb der Landesregierung scheiterte das Vorhaben, denn unter anderem SPÖ-Landeshauptmann Kaiser sah eine jahrelange juristische Auseinandersetzung als vorprogrammiert an. Nun versucht die ÖVP einen alternativen Weg zu gehen und zwar über einen Beschluss im Landtag. Dazu ist man aber auf die Stimmen der Opposition angewiesen, denn es ist nicht davon auszugehen, dass der Regierungspartner SPÖ zustimmen wird. Die Opposition ist aber gespalten, so dass es keineswegs absehbar ist, ob der ÖVP-Antrag eine Mehrheit finden wird oder nicht. Im Zuge der mehrheitlichen Privatisierung des Klagenfurter Flughafens wurde vereinbart, dass die öffentliche Hand eine Call-Option ziehen kann, wenn es Lilihill nicht gelingt das Passagieraufkommen über 100.000 Passagiere zu halten. Die ÖVP wollte diese längst ziehen, jedoch stemmte man sich seitens der SPÖ auch mit Verweis auf die Corona-Pandemie dagegen. „Das Land kann nicht einfach zur Kenntnis nehmen, wenn vertragliche Vereinbarungen erneut nicht eingehalten und niedergeschriebene Ziele am Flughafen Klagenfurt wiederholt nicht erreicht werden. Wird das Ziel wieder verfehlt, muss es diesmal Konsequenzen geben“, so ÖVP-Kärnten-Klubobmann Malle, der auch fordert, dass der Airport künftig wieder unter der Kontrolle der landeseigenen KBV

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Austrian Airlines: Einigung auch beim Bodenpersonal

Nachdem für das fliegende Personal der Austrian Airlines Lohnerhöhungen vereinbart wurden, gibt es auch für kaufmännisch-technischen Mitarbeiter einen KV-Abschluss. Aufgrund einer turnusmäßigen Betriebsversammlung mussten am Donnerstag rund 40 Flüge gestrichen werden und einige weitere waren verspätet. Mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2023 wird ein Teil des Sparpakets auch für die AUA-Bodenmitarbeiter zurückgenommen. Die Lohnkürzungen werden per 1. Juni 2023 endgültig entfallen und im Jahr 2024 kommt es zu einer Steigerung um sieben Prozent. Für das Jahr 2025 wurde ein Plus von 5,4 Prozent vereinbart. Bei Lehrlingen fällt die Steigerung deutlich höher auf. Je nach Berufsgruppe steigen die Entschädigungen um bis zu 40 Prozent. Am Donnerstag wurden die kaufmännisch-technischen AUA-Mitarbeiter im Rahmen einer Betriebsversammlung durch die Arbeitnehmervertreter über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Zuvor hatte es am Mittwoch eine Einigung beim fliegenden Personal gegeben. Auch diese sollen künftig mehr Geld bekommen.

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South African Airways profitiert von gestiegenen Ticketpreisen

Die Fluggesellschaft South African Airways wird sich im kommenden Jahr von ihrer Airbus-A319-Flotte trennen. Weiters will man den einzigen verbliebenen A340-300 ausflotten und durch ein zweistrahliges Flugzeug mit vergleichbarer Kapazität ersetzen. Momentan kommt das genannte Langstreckenflugzeug nur noch als Backup-Flugzeug zum Einsatz. Kommerzchef Tebogo Tsimane erklärte gegenüber CH-Aviation.com unter anderem, dass dies insbesondere dann der Fall ist, wenn eine andere Maschine wegen Wartungsarbeiten ausfällt oder aber kurzfristig größere Kapazität benötigt wird. Dennoch will man sich von diesem Einzelstück trennen und befindet sich auf der Suche nach Alternativen. Im Bereich der A320-Flotte hat man drei weitere Exemplare geleast. Diese benötige man um die Nachfrage während der südafrikanischen Hauptferien bedienen zu können. Derzeit befinden sich die drei zusätzlichen Maschinen in Vorbereitung auf ihre Ersteinsätze bei South African Arways. Der Carrier, der während der Corona-Pandemie Insolvenz anmelden musste und anschließend von Investoren übernommen wurde, will auch vom unfreiwilligen Marktaustritt des Mitbewerbers Comair profitieren. Man will das Angebot so rasch wie möglich hochfahren und auch im Bereich der Langstrecke wieder auf Expansionskurs gehen. Generell profitiert man davon, dass die Pleiten der eigenen Billigtochter Mango sowie jene von Comair und South African Express dazu geführt haben, dass die durchschnittlichen Ticketpreise in Südafrika, besonders im Inlandsverkehr, stark gestiegen sind.

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EU: Verschärfte Slot-Regeln im Winter 2022/23

Aufgrund der Corona-Pandemie waren die Slot-Regeln in der Europäischen Union stark aufgeweicht. Die EU-Kommission will, dass die Carrier ihre Start- und Landerechte wieder stärker nutzen. Andernfalls drohen Verlust und Neuvergabe. Während Billigflieger das Vorhaben begrüßen, warnen der eine oder andere Netzwerkcarrier vor möglichen Leerflügen. Die EU-Kommission will, dass die Slots im Winterflugplan 2022/23 zumindest zu 75 Prozent genutzt werden müssen. Damit kommt man den Anbietern minimal entgegen, denn vor der Pandemie lag die Quote bei 80 Prozent. In der laufenden Sommerflugplanperiode 2022 müssen die Fluggesellschaften ihre Start- und Landerechte mindestens zu 64 Prozent nutzen. Andernfalls drohen Verlust und Neuvergabe durch den jeweiligen Regulator. Die EU-Kommission hatte zu Beginn der Corona-Pandemie das Regelwerk aufgeweicht, da aufgrund zum Teil harter Einreise- und Quarantänebestimmungen die Nachfrage regelrecht in den Keller eingebrochen ist. Man wollte sinnlose Leerflüge, die nur der Sicherung von Start- und Landerechten gedient hätten, vermeiden. Die Slot-Regeln für den Winterflugplan 2022/23 sehen jedoch auch Ausnahmen vor. Beispielsweise können Carrier über ihre nationalen Behörden besonders dann, wenn wegen der Pandemie neue Reisebeschränkungen erlassen werden sollten, Ausnahmen beantragen. Die EU-Kommission kündigte bereits an, dass man etwaige Genehmigungen überwachen will, um Wettbewerbsverzerrungen vermeiden zu können.

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Cyprus Airways flottet zwei weitere Airbus A320 ein

Die Fluggesellschaft Cyprus Airways konnte im September 2022 fast doppelt so viele Flüge wie im Vorjahresmonat durchführen. Man beförderte auf 267 Verbindungen 34.868 Reisende und damit rund dreimal so viel wie ein Jahr zuvor. Geschäftsführer Paul Sies sagte dazu unter anderem, dass er davon ausgeht, dass man in 2023 die Vorkrisenzahlen übertreffen wird. Im dritten Quartal des Jahres 2022 habe man 127.246 Passagiere auf rund 900 Flügen befördert. Die Maschinen waren durchschnittlich zu 79 Prozent ausgelastet. Als besonders stark haben sich die Routen nach Eriwan, Tel Aviv, Beirut und Athen erwiesen. Im Sommer 2023 will man mit zwei weiteren Airbus A320 aktiv sein. Derzeit habe man die Buchungen für elf Strecken schon geöffnet. Man plant die Aufnahme zusätzlicher Strecken, jedoch will man diese erst zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren. Auch geht Sies davon aus, dass man zusätzliches Personal einstellen wird.

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Lufthansa verlängert innerdeutsche Dreamliner-Flüge bis 9. Jänner 2023

Der innerdeutsche Einsatz von Langstreckenjets des Typs Boeing 787-9 wird seitens Lufthansa bis zumindest 9. Jänner 2023 verlängert. Mit Wirksamkeit zum 1. Dezember 2022 kommt es zu einer Änderung des Einsatzplans. Derzeit ist vorgesehen, dass ab Frankfurt am Main der Kurs LH96 täglich, außer an Dienstagen und Donnerstagen, mit Boeing 787-9 bedient wird. LH108 und LH116 sollen täglich, außer an Dienstagen, mit diesem Maschinentyp geflogen werden. Von München aus geht es – ausgenommen an Dienstagen und Donnerstagen – als LH101 nach Frankfurt am Main. Ebenso werden LH113 und LH121 mit Dreamlinern, ausgenommen an Dienstagen, bedient. Lufthansa hat kürzlich die erste Boeing 787-9 übernommen und setzt diese kommerziell zunächst im Inlandsverkehr ein. Man führte in den letzten Tagen diverse Trainingsflüge durch. Unter anderem war man in Rostock und Bremen zu Gast. Die Kabine der ersten Einheit entspricht jener, die ursprünglich für Hainan bestimmt war. Die erste Maschine wurde Anfang dieser Woche offiziell auf den Namen Berlin getauft.

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Nach SLB-Deal: Wizz Air Malta übernimmt zwei weitere A321neo

Der irische Leasinggeber Dynam Aviation hat kürzlich zwei Airbus A321neo an die junge Fluggesellschaft Wizz Air Malta übergeben. Es handelt sich um die letzten beiden von insgesamt vier Maschinen, die die Wizz Air Group im Rahmen einer Sale-and-Leaseback-Transaktion an den Lessor veräußert hat. „Dynam Aviation ist hocherfreut, diese Auslieferungen bekannt zu geben, die das vierte und fünfte Flugzeug darstellen, das von Dynam Aviation und Sato Aviation an die Wizz Group verleast wird. Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit einer Weltklasse-Airline wie Wizz Air weiter auszubauen“, so Dynam-Aviation-Geschäftsführer Katsuhiko Ando. Seites Wizz Air Malta sagte der amtierende Geschäftsführer Heiko Holm: „Wir freuen uns, die Lieferung von zwei Airbus A321neo entgegenzunehmen, die an unsere neue Tochtergesellschaft Wizz Air Malta verleast werden. Die Flugzeuge werden das Wachstum von Wizz Air Malta unterstützen und dazu beitragen, unsere starke Position auf dem globalen Markt zu stärken und unsere ehrgeizigen Expansionspläne in Europa zu unterstützen. Unsere fortgesetzte Partnerschaft mit Dynam Aviation hilft uns dabei, mehr Menschen erschwingliche Flugreisen anzubiete“.

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Köln: Corendon Europe legt Fußball-WM-Sonderflüge auf

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe legt anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft, die heuer in Katar abgehalten wird, Sonderflüge ab Köln/Bonn auf. Diese werden im Auftrag eines Reiseveranstalters durchgeführt. Es handelt sich um drei Kurspaare, die im November und Dezember 2022 mit Boeing 737-800 durchgeführt werden sollen. In der Hauptstadt Katar steuert man nicht den seitens der Regierung für Charterflüge bevorzugten Doha International Airport, sondern den größeren Hamad International Airport an. Die Sonderflüge werden an folgenden Terminen durchgeführt: Am 23. November 2022 fliegt man das Kurspaar XR2022/XR2023. Für den 27. November 2022 und den 1. Dezember 2022 ist XR2022 von Köln nach Doha geplant. Die Rückflüge werden als XR2023 am 28. November 2022 und am 2. Dezember 2022 durchgeführt.

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Sommer 2023: Edelweiss bedient Karibik-Ziele wieder ohne Zwischenstopps

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss wird im Sommerflugplan 2023 nach derzeitigem Stand der Dinge 21 Destinationen in 15 Staaten bedienen. Puerto Plata, Punta Cana, Cancún und Havanna bietet man während der Hauptreisezeit in beide Richtungen nonstop an. Ausgebaut wird insbesondere Richtung USA, Kanada und Costa Rica. Neu wird die Verbindung nach Denver um eine wöchentliche Frequenz auf bis zu drei aufgestockt, Vancouver wird neu sogar bis zu viermal wöchentlich angeflogen. Erhöht wird auch die Anzahl der Flüge nach Costa Rica: Neu wird San José drei Mal pro Woche bedient. Liberia (Guanacaste) wird mit zwei wöchentlichen Flügen in Verbindung mit San José angeflogen. Während der Hauptreisezeit will Edelweiss Air die Karibik-Ziele Havanna, Puerto Plata, Punta Cana und Cancún in beiden Richtungen ohne Zwischenstopps bedienen. Dabei bleibt jedoch die Anzahl der wöchentlichen Flüge unverändert. Montego Bay auf Jamaika wird über den Sommer-Peak ausgesetzt. In den Frühlings- und Herbstferien wird Montego Bay mit einem wöchentlichen Direktflug bedient, jeweils mit Zwischenstopp in der Dominikanischen Republik. Die Malediven werden im Sommer 2023 mit einer wöchentlichen Frequenz am Samstag bedient. Zusätzliche Flüge gibt es im Frühling und ab den Herbstferien. Wie schon in diesem Jahr wird Edelweiss auch im nächsten Sommer Kilimandscharo und Sansibar in Tansania mit zwei wöchentlichen Flügen ab den Sommerferien bedienen. Fester Bestandteil im Herbst-Programm sind weiterhin die Ferienziele Maskat im Oman sowie Mauritius und die Seychellen. Mauritius und die Seychellen werden auch im Frühling angeflogen, nicht jedoch über die Sommer-Monate. Kapstadt wird nächstes Jahr bereits ab Anfang September und Phuket pünktlich zum Start der

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Swiss lässt auch im Sommer 2023 Air Baltic für sich fliegen

Im Sommerflugplan 2023 plant Swiss rund 85 Prozent der Kapazität, die man in 2019 hatte, ab Genf und Zürich anzubieten. Die Weltease-Zusammenarbeit mit Air Baltic, die in Kürze startet, soll fortgeführt werden. Das Unternehmen erklärt, dass man zur Stabilisierung des Flugangebots auch weiterhin auf ACMI-Partner zurückgreifen wird. Es handelt sich dabei um Helvetic Airways, Air Baltic und Edelweiss Air. Ganzjährig sind sechs Embraer-Jets der zuerstgenannten Fluggesellschaft für Swiss im Einsatz. Im Sommerflugplan 2023 sollen weitere Maschinen eingesetzt werden. Auch lässt man weiterhin von Air Baltic betriebene Airbus A220-300 fliegen. Edelweiss Air wird zwischen Mai und Oktober 2023 einen Airbus A340 für Swiss betreiben. Dieser soll zwischen Zürich und Montreal eingesetzt werden. Swiss wird eigenen Angaben nach im Bereich der Langstrecke den Fokus auf Nordamerika legen. Mit zunehmender Öffnung sollen auch wieder die Asien-Ziele hochgefahren werden. Im Europa-Verkehr bietet man ab Zürich neu Bristol an und ab Genf fliegt man nach Kopenhagen, Stockholm, Oslo und Hamburg. Insgesamt bietet der Carrier 112 Destinationen, davon 86 Stück ab Zürich und 47 ab Genf an. „Wir sind sehr froh, dass wir unseren Flugplan im kommenden Sommer wie ursprünglich geplant sukzessive auf 85 Prozent der Kapazität von 2019 ausbauen können. Dabei ist unsere oberste Priorität, unseren Fluggästen auch im kommenden Urlaubssommer ein stabiles Flugprogramm anzubieten. Wir haben unsere Schwerpunkte gezielt auf die beliebtesten Ziele gelegt und sind bislang zuversichtlich, dass sich die Nachfragerückkehr nach Flugreisen auch in einem schwierigeren wirtschaftlichen Umfeld strukturell fortsetzen wird“, so Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour.

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