Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Vueling: Spanische Gewerkschaft ruft zum Dauerstreik auf

Die spanische Gewerkschaft Stavla ruft das Kabinenpersonal von Vueling zum Dauerstreik auf. Die Arbeitsniederlegungen sollen von 1. November 2022 bis 31. Jänner 2023 jeweils an den Wochenenden, an Feiertagen und rund um Weihnachten über die Bühne gehen. Die Forderung: 13,4 Prozent mehr Lohn. Die Arbeitnehmervertreter werfen vor, dass die Geschäftsleitung die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag für die Flugbegleiter in die Länge ziehen wurden. Man hält den Streikaufruf daher für „unvermeidlich“. Vueling sieht dies gänzlich anders und fordert in einer Medienerklärung, dass man die Kräfte bündeln müsse, um die Zukunft des Carriers zu sicher. Weiters sollen die von der Gewerkschaft geforderten Lohnerhöhungen „wirtschaftlich nicht darstellbar“ sein. Man stellt auch eine mögliche Verkleinerung der Billigfluggesellschaft als Konsequenz in Aussicht. Weiters weist man seitens des Carriers darauf hin, dass man Gehaltserhöhungen von 6,5 Prozent ab 1. Jänner 2021 zugestimmt habe. Weitere Steigerungen wären derzeit nicht möglich. In den letzten beiden Jahren habe man Verluste in der Höhe von rund einer Milliarde Euro eingeflogen und den Schuldenstand um 260 Millionen Euro erhöht. Derzeit ist völlig unklar wie viele Flugbegleiter sich an den Streiks beteiligen werden. In Spanien ist die Teilnahme oftmals sehr unterschiedlich. Beispielsweise haben sich an Arbeitsniederlegungen bei der Ryanair Group, zu denen eine andere Gewerkschaft aufgerufen hatte, nur wenige Flugbegleiter beteiligt. Bei Iberia Express hingegen war die Teilnahme deutlich höher.

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Hawaiian Airlines wird zehn A330-300P2F für Amazon betreiben

Pakete des Versandhändlers Amazon werden künftig auch mit Umbaufrachtern des Typs Airbus A330-300P2F befördert werden. Ein entsprechender Leasingvertrag über zehn Maschinen wurde abgeschlossen. Operating Carrier ist Hawaiian Airlines. Die Konvertierung der zehn Airbus A330-300P2F wird durch die Elbe-Flugzeugwerke GmbH vorgenommen. Dieses Unternehmen ist seit einigen Jahren auf den Umbau von Passagierflugzeugen in Frachter spezialisiert. Das erste Flugzeug des Typs A330-300P2F wird voraussichtlich Ende 2023 in die Amazon Air-Flotte aufgenommen. „Wir freuen uns sehr, Airbus in unserer Amazon Air-Flotte willkommen zu heißen“, sagte Philippe Karam, Director, Amazon Global Air Fleet & Sourcing. „Diese A330-300 sind nicht nur die ersten ihrer Art in unserer Flotte, sondern auch die neuesten und größten Flugzeuge für Amazon Air, so dass wir mit jedem Flug mehr Kundenpakete ausliefern können“. Das 2012 gestartete A330P2F-Umrüstungsprogramm ist eine Zusammenarbeit zwischen ST Aerospace, Airbus und dem Gemeinschaftsunternehmen EFW. Während sowohl die A330-200 als auch die A330-300 für eine Umrüstung in Frage kommen, eignet sich die A330-300P2F mit ihrem längeren Rumpf aufgrund ihrer hohen volumetrischen Nutzlastkapazität bei Fracht mit geringerer Dichte besonders für Integratoren und Express-Carrier. „Die Befürwortung unserer Frachtflugzeuge durch Amazon spricht Bände über den Marktwert der A330 und die wachsende Position von Airbus-Großraumflugzeugen auf dem Frachtmarkt“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer von Airbus und Leiter von Airbus International. „Amazon hat sich den Ruf erworben, seine Waren mit außerordentlicher Schnelligkeit und Konsistenz an unsere Haustüren zu liefern, und wir sind sehr stolz darauf, dass man unseren Flugzeugen das Vertrauen schenkt, ein wichtiges Glied in dieser bemerkenswerten Logistikkette zu werden“.

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Innsbruck: Notfallübung ging erfolgreich über die Bühne

Am Freitag führte der Flughafen Innsbruck unter dem Projektnamen „Albatros 22“ eine turnusmäßige Notfallübung durch. Simuliert wurde, dass ein landendes Flugzeug von der Piste abkommt und anschließend mit einem Bodenfahrzeug kollidiert. Europäische Flughäfen müssen in regelmäßigen Abständen für den Ernstfall trainieren. Heuer haben neben Innsbruck auch Klagenfurt, Salzburg und Graz vergleichbare Notfallübungen vorgenommen. Das Training am Tiroler Airport dauerte am Freitag rund zwei Stunden und wurde gegen 21 Uhr 15 erfolgreich beendet. Die Übungsleitung des Flughafens Innsbruck hat für die diesjährige Notfallübung, die erste nach der Pandemie, dieses herausfordernde Szenario vor allem für die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettung entworfen. Notfallübungen dieser Art sind für Flughäfen gesetzlich vorgeschrieben und dienen dazu, den festgelegten Einsatzplan zu beüben, die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Beteiligten zu trainieren und die Koordination des Einsatzes zu überprüfen. In diesem Jahr ging es zusätzlich auch darum, ein neues Call-Out-System für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Ernstfall nicht am Flughafen sind und alarmiert werden sollen, zu testen. Insgesamt waren rund 350 Personen aktiv an der Übung beteiligt. Ein Dank gilt allen Freiwilligen, die sich in ihrer Freizeit als Figurantinnen und Figuranten oder als Unterstützung der Einsatzkräfte zur Verfügung gestellt haben. Die routinierte Zusammenarbeit zwischen den Blaulichtorganisationen – Feuerwehr, Rettung und Polizei – und dem Flughafen Innsbruck war auch bei dieser Notfallübung hervorragend und hat wesentlich zur erfolgreichen Abarbeitung des Probeeinsatzes beigetragen. „Notfallübungen sind ein wichtiges Werkzeug, um für einen etwaigen Ernstfall bestmöglich gerüstet zu sein. Dabei lernt man aus Fehlern, die während einer Übung passieren, am meisten.

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Mailand: Neos stockt Dakar-Flüge auf

Die italienische Fluggesellschaft Neos baut den Verkehr zwischen Mailand-Malpensa und Dakar weiter aus. Man plant ab Anfang Dezember 2022 dreimal wöchentlich zu fliegen. Als Fluggerät kommen Maschinen des Typs Boeing 737-800 zum Einsatz. Derzeit bietet der Carrier zwei wöchentliche Umläufe zwischen der italienischen Metropole und der Hauptstadt des Senegals an. Ab 3. Dezember 2022 will man dreimal wöchentlich fliegen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag mit Boeing 737-800 durchgeführt werden. Neos Air wurde im Jahr 2002 gegründet und betreibt derzeit 15 Flugzeuge. Dabei handelt es sich um vier Boeing 737-Max-8, fünf B737-800 und sechs B787-9. In der Vergangenheit hatte man auch B767-300 in der Flotte. Homebase der italienischen Fluggesellschaft ist der Airport Mailand-Malpensa.

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Weißrussland: Belavia nimmt Türkmenbaşy-Flüge wieder auf

Belavia, die staatliche Fluggesellschaft Weißrusslands, wird ab Ende Oktober 2022 wieder zwischen Minsk und Türkmenbaşy fliegen. Aufgrund der Luftraumsperren muss man Umwege fliegen. Derzeit ist nicht geplant, dass regelmäßig nach klassischem Flugplan geflogen werden soll. Vielmehr handelt es sich um einzelne Kurspaare, die mit Embraer 195 bedient werden sollen. Momentan ist geplant, dass die Hinflüge in Minsk an folgenden Terminen abheben sollen: 25. Oktober 2022, 1. November 2022, 15. November 2022, 29. November 2022, 13. Dezember 2022 und 27. Dezember 2022. Die Rückflüge ab Türkmenbaşy sollen jeweils am Folgetag durchgeführt werden. Über das zuletzt genannte Datum hinaus wurde der Verkauf möglicher weiterer Flüge noch nicht geöffnet. Die Fluggesellschaft Belavia ist derzeit in der Europäischen Union und einigen anderen Staaten mit einer Luftraumsperre belegt. Diese wurde im Nachgang der vom Lukaschenko-Regime erzwungenen Zwischenlandung einer von Buzz betriebenen Ryanair-Maschine erlassen. In Minsk wurde ein regimekritischer Blogger verhaftet. Eine von der ICAO durchgeführte Untersuchung ergab unter anderem, dass die Piloten unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zur Landung genötigt wurden. Die Flotte der Belavia hat sich seit diesem Vorfall verkleinert, denn aufgrund von Sanktionen haben einige Lessoren ihre Verträge gekündigt und das Fluggerät ausfliegen lassen. Auch wurden Neubestellungen nicht mehr ausgeliefert. Offiziell betriebt der weißrussische Carrier zwei Boeing 737-300, eine B737-800, eine B737-Max-8, fünf B737-800, eine B737-800BBJ, eine B767-300ER, einen Challenger 850, einen Embraer 170, und vier Embraer 195. Zahlreiche Maschinen sind schon länger nicht mehr in Betrieb gewesen.

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Flughafen Köln/Bonn mit neuem Frachtchef

Der Flughafen Köln/Bonn bestellt mit Andrea Tony Geslao einen neuen „Head of Cargo Sales“. Der 47-Jährige wird damit das Frachtgeschäft des Airports verantworten. Die Fracht hat sich in der Corona-Krise als wichtiger Stabilisator am Standort erwiesen. 2021 wurden in Köln/Bonn 986.000 Tonnen Fracht umgeschlagen. Geslao arbeitet nach verschiedenen Stationen bei der Lufthansa seit dem 1. April 2018 am Köln Bonn Airport, zuletzt leitete er die Abteilung für Airline-Marketing. Er berichtet direkt an Tobias Lyssy, Leiter des Geschäftsbereichs Sales und Marketing.

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Winter 2022/23: Ryanair mit 19 Destinationen ab Karlsruhe/Baden-Baden

Im Winterflugplan 2022/23 wird Ryanair ab dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden insgesamt 19 Destinationen anbieten. Mit Gran Canaria und Bergamo gibt es zwei neue Ziele. Vor Ort sind zwei von Malta Air betriebene Boeing 737-800 stationiert. Wöchentlich will der Billigflieger rund 90 Flüge ab dem deutschen Airport, der sich nahe der französischen Grenze befindet, durchführen. Die Basis Karlsruhe/Baden-Baden besteht seit etwa zehn Jahren. „Wir freuen uns, dass sich Ryanair zum Standort Baden-Airpark bekennt und wir so die langjährige erfolgreiche Partnerschaft fortsetzen. Die Erhöhung der Frequenzen nach Alicante und Girona sowie die Rückkehr der Winterstrecken nach Sofia und Agadir wird die Beliebtheit des FKB, wie der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden auch genannt wird, weiter steigern“, erklärt Flughafenchef Uwe Kotzan. Für Ryanair sagte D-A-CH-Sprecher Andreas Gruber: „Als Europas Fluggesellschaft Nr. 1 freut sich Ryanair, unseren rekordverdächtigen Winterflugplan für Karlsruhe/Baden-Baden bekannt zu geben, der mehr als 90 wöchentliche Flüge auf 19 Strecken bietet, darunter zwei neue Strecken nach Gran Canaria und Mailand-Bergamo, so dass unsere Baden-Badener mehr Optionen für ihren wohlverdienten Urlaub in der Wintersonne wählen können. Wir feiern in diesem Jahr immer noch die 10-jährige Eröffnung unserer Basis in Karlsruhe/Baden-Baden, die es uns ermöglicht, für diesen Winterflugplan zwei Flugzeuge am Flughafen zu stationieren. Ryanair freut sich, in Regionalflughäfen zu investieren und das Wachstum des Flughafens Baden-Baden fortzusetzen, um den Inbound-Tourismus in ländlichen Gebieten zu fördern, während die deutsche Regierung die Anbindung dieser Regionen und ihrer Bürger vergisst und zusätzlich Steuergelder für die Lufthansa verschwendet, die ihre Kunden nur enttäuscht und ihre Kapazitäten reduziert“.

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Security-Fastlane: Weeze testet Gesichtserkennung

In Zusammenarbeit mit einem niederländischen Technologieanbieter testet der deutsche Flughafen Weeze im Bereich der Security-Fast-Lane Gesichtserkennung. Diese soll Reisenden ermöglichen die Bordkartenkontrolle schneller durchlaufen zu können. Dazu wurde eine mit Kameras ausgerüstete Techniksäule installiert. Das ist zunächst ein sogenannter Pilot, also ein Testbetrieb, um die Funktionen des Gerätes und die Akzeptanz der Kunden zu testen. Mit der FastID App kann man seine Ausweisdaten und sein Portrait hochladen und hat in wenigen Minuten eine digitale Identität auf seinem Handy. Und da bleibt sie: Die Daten werden an keiner Stelle dauerhaft gespeichert. Wenn man nun auf der Website des Flughafens ein Ticket für den Fast Track erworben hat, lädt man den QR – Code einfach in die FastID App. Jetzt kann der Fast Track ohne ein ausgedrucktes Ticket betreten werden. Die Kamera in der FastID-Säule erfasst quasi im Vorbeigehen, ob man im Besitz eines Tickets ist und gibt mit einem grünen Signal den Weg frei. Auch am Flughafen Rotterdam bietet FastID die innovativen Zugangskontrollen für den Fast Track und den Loungezutritt an. Das Team um Gründer und CEO Albert van Veen, arbeitet intensiv daran, dass die digitalen, sicheren ID-Lösungen nach der Pilotphase auch in anderen Bereichen an internationalen Flughäfen oder in großen Stadien Verwendung finden.

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Sublease: Norse Atlantic Airways lagert weiteren Dreamliner aus

Vier Dreamliner hat Norse Atlantic Airways bereits über Sub-Lease-Verträge bei Air Europa untergebracht. Nun hat das Unternehmen bekanntgegeben, dass eine weitere Boeing 787-8 „weitergereicht“ wird. Man benötigt die Maschine momentan nicht. Eigentümer der fünf Dreamliner sind Leasinggesellschaften, die die Flugzeuge gegen Bezahlung monatlicher Nutzungsgebühren Norse Atlantic Airways überlassen. Mit Zustimmung der Flugzeugbesitzer hat man Subverträge abgeschlossen. Das bedeutet konkret, dass der norwegische Carrier offizieller Vertragspartner bleibt, aber die fünf Maschinen vereinfacht gesagt „untervermietet“. Formell handelt sich es sich um so genannte Dry-Lease-Verträge, da es im Gegensatz zum Wetlease keine Beistellung von Personal gibt. „Dieser zusätzliche Untermietvertrag bietet eine weitere Möglichkeit, den Gesamtgewinn während der Leasingdauer zu erhöhen. Wir beabsichtigen, in unserer Sommersaison 2023 zehn Boeing 787 Dreamliner zu betreiben, was eine erhebliche Steigerung gegenüber unserer Startphase im Jahr 2022 bedeutet“, so Bjørn Tore Larsen, Geschäftsführer von Norse Atlantic Airways. Finanziell ist der Deal für den Carrier durchaus von Bedeutung. Die zusätzliche Sublease-Vereinbarung hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Während dieser Zeit muss man nicht selbst für Ticketeinnahmen sorgen, um die monatlichen Leasingraten bezahlen zu können. Allerdings trägt man das wirtschaftliche Risiko falls der „Untermieter“ pleitegehen sollte.

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Verschleppte Erstattungen: SAS kassiert Geldstrafe in Norwegen

Der rund zweiwöchige Pilotenstreik der SAS-Piloten hat für die Fluggesellschaft ein Bußgeld zur Folge. Hintergrund ist, dass die Zivilluftfahrtbehörde der Ansicht ist, dass sich der Carrier bei der Erstattung von Tickets zu viel Zeit gelassen hat. Die EU-Verordnung sieht vor, dass binnen einer Woche zurückbezahlt werden muss. Leider ignorieren viele Fluggesellschaften in diesem Zusammenhang geltendes Recht. Während sich Behörden in Deutschland und Österreich eher passiv verhalten, verhängen besonders in Osteuropa immer mehr Behörden empfindliche Bußgelder. Nun trifft es auch SAS, denn in Norwegen hat man genau deswegen eine Geldstrafe in der Höhe von 100.000 Norwegischen Kronen kassiert. Allerdings kommt diese keinesfalls überraschend, denn im August 2022 ermahnte die norwegische Zivilluftfahrtbehörde die Fluggesellschaft SAS die Ticketgelder bei ausgefallenen Flügen zügig zu erstatten. Es folgte dann im September 2022 eine explizite Anweisung, die zur Folge hatte, dass man ab dem 15. September 2022 gerechnet binnen sieben Tagen sämtlichen betroffenen Kunden ihr Geld zurückgeben muss. Auch das fruchtete nicht. Nach verstrichener Frist griffen die Norweger dann zum Bußgeld, das man offiziell übrigens Zwangsgeld nennt. Der entsprechende Bescheid wurde laut Zivilluftfahrtbehörde Anfang dieser Woche an SAS übermittelt. Dieser sieht vor, dass 100.000 Norwegische Kronen an Zwangsgeld wegen Missachtung einer behördlichen Anweisung zu bezahlen sind. Sollte SAS nicht binnen zehn Tagen die Durchführung aller Erstattung nachweisen, kommt schon der nächste Strafbescheid aus Norwegen. Die Fluggesellschaft bestätigt, dass man aus Norwegen einen „Strafzettel“ bekommen hat. Allerdings ist man anderer Ansicht und verweist auf durchaus komplexe Fälle. Daher ist davon auszugehen, dass SAS ein Rechtsmittel gegen den

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