Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Wien: Ryanair bestellt SAF bei OMV

Nach der Lufthansa Group hat der österreichische Mineralölkonzern auch mit Ryanair eine Absichtserklärung über die Lieferung von rund 160.000 Tonen SAF-Treibstoff unterzeichnet. Dieser soll in Österreich, Deutschland und Rumänien geliefert werden. Der Billigflieger bezeichnet die Zusammenarbeit mit der OMV als „bahnbrechend“ und rechnet vor, dass rund 400.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart werden können. Dies würde rund 25.000 Ryanair-Flügen zwischen Dublin und Wien entsprechen. Bis zum Jahr 2030 will der Carrier die Betankung auf zumindest 12,5 Prozent SAF umstellen. „Wir sind bestrebt, unseren eigenen CO2-Fußabdruck zu verringern und unsere Kunden bei der Verringerung ihrer Emissionen zu unterstützen. Diese Absichtserklärung ist eine großartige Gelegenheit, die Nachhaltigkeitsbemühungen beider Unternehmen zu beschleunigen. Nachhaltiger Flugkraftstoff reduziert die CO2-Emissionen erheblich, und wir freuen uns, mit einem starken Partner wie Ryanair zusammenzuarbeiten und Lösungen für die nachhaltige Entwicklung der Luftfahrtindustrie anzubieten“, so Nina Marczell, OMV Vice President Aviation, Fuels Distributors & Public Sector. Thomas Fowler, Director of Sustainability bei Ryanair sagte: „SAF spielt eine Schlüsselrolle in unserer Dekarbonisierungsstrategie „Pathway to Net Zero“, in der wir uns verpflichtet haben, unseren Einsatz von SAF in den kommenden Jahren zu erhöhen – eine Verpflichtung, die durch diese Vereinbarung mit OMV weiter vorangetrieben wird. Die OMV ist ein wichtiger Partner für Ryanair in Österreich, Deutschland und Rumänien und wir freuen uns darauf, diese Partnerschaft als Europas größte Fluggesellschaft auszubauen“.

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Wizz Air hat HA-LWS aus der Ukraine ausgeflogen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air konnte eines ihrer vier in der Ukraine gestrandeten Verkehrsflugzeuge ausfliegen. Es handelt sich um den Airbus A320 mit der Registrierung HA-LWS, der aufgrund des Krieges seit einigen Monaten in Lwiw festgesessen ist. Dem Carrier ist es gelungen seitens der ukrainischen Behörden eine Sondergenehmigung zu erhalten. Eigentlich ist der Luftraum der Ukraine seit Kriegsbeginn gesperrt. Der Mittelstreckenjet wurde am 13. September 2022 in niedriger Flughöhe ins polnische Kattowitz überstellt. Nun folgt eine umfassende technische Überprüfung. Auf dem Flughafen Kiew-Schuljany befinden sich weiterhin die HA-LWY, HA-LPJ und HA-LPM. Diese sollen sich unbestätigten Informationen nach in unbeschädigtem Zustand befinden. Ob und wann Wizz Air diese Flugzeuge in die Europäische Union zurückholen kann ist völlig offen. Im Gegensatz zu anderen Fluggesellschaften hat Wizz Air die in der Ukraine stationierten Flugzeuge vor Kriegsbeginn nicht ausgeflogen. Man beantragte nach dem Einmarsch der Armee der Russischen Föderation und dem unmittelbar danach verhängten Flugverbot für zivile Maschinen noch den Ausflug, jedoch wurde die Bewilligung versagt. Die Ukraine strebt die Wiederinbetriebnahme des Flughafens Lwiw, der sich in etwa 60 Kilometer von der Grenze zu Polen entfernt befindet, an. In den ersten Kriegstagen wurde dieser Airport wiederholt von der russischen Armee angegriffen. Die Politik der Ukraine vertritt die Ansicht, dass man diesen Airport unter westlichen Sicherheitsgarantien wieder ans Netz bringen könnte.

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Air Transat least vier Airbus A321XLR

Die kanadische Fluggesellschaft Air Transat geht davon aus, dass man ab 2025 die ersten Maschinen des Typs Airbus A321XLR kommerziell einsetzen wird. Man wird vier Einheiten über die Air Lease Corporation beziehen. Die ersten drei A321XLR sollen zwischen 2025 und 2026 übergeben werden. Die vierte Einheit ist für das Jahr 2027 angekündigt, jedoch derzeit lediglich als Option vereinbart. Firmenchef Annick Guérard sieht in der Entscheidung für die XLR-Variante entscheidende Wettbewerbsvorteile, denn man setzt bereits die LR-Variante ein. „Zusammen mit den A321LR bilden die XLRs einen Eckpfeiler des strategischen Plans 2022-2026 von Transat. Diese Flugzeuge können die Qualität unseres Transatlantikprogramms verbessern, indem sie die Anzahl der wöchentlichen Frequenzen bei gleicher Kapazität erhöhen, was ein attraktiveres Angebot für unsere Kunden darstellt“, so der Manager. Zusätzlich zu den A321XLR sollen zwischen 2023 und 2024 fünf weitere A321LR übernommen werden. Damit wird diese Teilflotte auf elf Einheiten anwachsen. Von der nochmals reichweitengesteigerten Version will man nach heutigem Informationsstand vorerst vier Stück in der Flotte haben. Im Langstreckenbereich betreibt man auch elf Airbus A330-200 und einen A330-300.

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Ab 11. Dezember 2022: Westbahn fährt dreimal täglich bis Innsbruck

Ab 11. Dezember 2022 wird die private Eisenbahngesellschaft Westbahn dreimal täglich zwischen Wien-Westbahnhof und Innsbruck Hauptbahnhof verkehren. Zwischenstopps wird es auch in Kufstein und Wörgl geben. Seit April dieses Jahres fährt der private Herausforderer auch nach München. Dabei verkehren die Stadler-Kiss-3-Garnituren der Westbahn zwischen Salzburg und München-Ost ohne Zwischenhalt. Die Verlängerung der Stammstrecke bis Innsbruck ist der zweite größere Expansionsschritt, den man heuer tätigt. Zuvor hatten die Österreichischen Bundesbahnen einen Einspruch gegen die Vergabe der notwendigen Trassen zurückgezogen und damit den Weg frei gemacht. Ab dem 11. Dezember 2022 bietet das Unternehmen pro Tag drei Direktverbindungen von Wien nach Innsbruck sowie retour an. Zusätzlich zu den Halten zwischen Wien und Salzburg wird am Weg in die Tiroler Landeshauptstadt auch in Kufstein und Wörgl ein Stopp eingelegt. Von der Donau zum Inn gelangt man ab dem Fahrplanwechsel im Dezember mit den Westbahn-Abfahrten von Wien Westbahnhof um 7.08 Uhr (Innsbruck an 11.29 Uhr), 11.08 Uhr (an 15.29 Uhr) und 17.08 Uhr (an 21.29 Uhr). In der Gegenrichtung starten die Züge in Innsbruck um 6.31 Uhr (Wien Westbahnhof an 10.52 Uhr), 12.31 Uhr (an 16.52 Uhr) und 16.31 Uhr (an 20.52 Uhr). Die Züge fahren von Salzburg ohne Halt über das deutsche Eck bis Kufstein. „Es gab in den letzten Jahren häufig Anfragen aus den Bundesländern westlich von Salzburg, wann die West dort auch endlich hinfahren wird. Wir freuen uns sehr, dass wir die neue Direktverbindung nach Tirol nun aufnehmen können – noch dazu zu einem sehr attraktiven Preis für die Reisenden: Mit

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Ostrava: Traditionelle Nato Days steigen am Wochenende

Am kommenden Wochenende gehen auf dem tschechischen Flughafen Ostrava wieder die traditionellen Nato Days über die Bühne. Am 17. und 18. September 2022 können Besucher zahlreiches militärisches Fluggerät erleben. Das österreichische Bundesheer wird mit Eurofightern vertreten sein. Die Flugshow in Ostrava hat bereits eine lange Tradition. Bei freiem Eintritt gibt es seit vielen Jahren so einiges zu zusehen. Nebst der Luftstreitkräfte der Tschechischen Republik werden auch zahlreiche andere Nato-Mitglieder vertreten sein. Zusätzlich nehmen unter anderem die Hersteller Saab und Embraer teil. Die Nato selbst wird ein Tankflugzeug des Typs Airbus A330 MRTT im Flying Display präsentieren. Viele weitere Flugzeuge und Helikopter werden als Static Display ausgestellt und können weitgehend auch besichtigt werden. Der genaue Plan des Flying Displays wird seitens der Veranstalter rund drei Tage vor dem Beginn veröffentlicht. Am Freitag, den 16. September 2022 gibt es als Auftakt zu den Nato Days die Möglichkeit Gespräche mit Piloten zu führen. Am Samstag startet die Veranstaltung um 9 Uhr 00 und endet gegen 17 Uhr 00. Weiter geht es dann am Sonntag ab 9 Uhr 00 bis voraussichtlich 16 Uhr 00. Der Eintritt ist frei. Personen, die mit dem Auto anreisen, müssen pro Tag Parkgebühren in der Höhe von 300 Tschechischen Kronen bezahlen. Da die Nato Days eine äußerst beliebte Luftfahrtshow in Tschechien sind, ist mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen rund um Ostrava zu rechnen. Auf der Radiofrequenz 95,2 FM informiert ein Rundfunksender regelmäßig über die aktuelle Situation. Besucher sollten dennoch ausreichend Zeit für die Anreise einplanen. Auf dem Schienenweg wird ausdrücklich

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Berlin: Egyptair stockt Kairo-Flüge im Winter 2022/23 auf

Das Star-Alliance-Mitglied Egyptair erhöht im Winterflugplan 2022/23 die Präsenz auf dem deutschen Flughafen Berlin-Brandenburg. Künftig wird man die deutsche Hauptstadt sechsmal wöchentlich mit Kairo verbinden. Egyptair erhöht mit Wirksamkeit zum 2. November 2022 die Anzahl der wöchentlichen Umläufe auf sechs. Damit wird man im Winterflugplan 2022/23 täglich, außer an Montagen zwischen den beiden Hauptstädten fliegen. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo zum Einsatz. Dem aktuellen Stand der Dinge nach gibt es am 24. Dezember 2022 eine Ausnahme. An diesem Tag soll laut Auskunft von Egyptair ein Airbus A330-300 auf der Berlin-Strecke eingesetzt werden. Der Carrier begründet dies mit besonders hoher Nachfrage rund um Weihnachten. Derzeit ist noch offen, ob es in der Winterperiode 2022/23 zu weiteren Widebody-Einsätzen auf dieser Route kommen wird.

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Erste Boeing 767 des Malta-Ablegers der Challenge Group gesichtet

Der Malta-Ableger der Challenge Group steht unmittelbar vor dem Erhalt und AOC und Betriebsgenehmigung. Das erste Flugzeug, eine Boeing 767-3Q8 trägt bereits die Livery des künftigen Carriers. Im November 2021 wurde bekannt, dass die Challenge Group in Malta einen weiteren Flugbetrieb aufbauen will. Man suchte bei der Zivilluftfahrtbehörde um die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung an. Seit Februar 2022 hat man sich auf die Suche nach Piloten, die Frachtflugzeuge des Typs Boeing 767 steuern sollen, gemacht. Laut Mavio News steht man nun unmittelbar vor der offiziellen Zulassung als Flugzeug. Die momentane VP-BMC, die in kürze ins maltesische Register eingetragen wurde, wurde im Safi Aviation Park in einer Hybrid-Livery gesichtet. Diese Boeing 767 trägt die Farben von Pegas Fly sowie Titel und Logo der Challenge Group. Nach Abschluss aller behördlichen Formalitäten soll die Maschine nach Lüttich überstellt werden und von dort aus kommerziell eingesetzt werden. Diese Boeing 767-3Q8 hat eine interessante Vorgeschichte: Das Flugzeug wurde ursprünglich 1999 an Trans World Airlines (TWA) ausgeliefert. Zu den früheren Betreibern gehört auch die wenig bekannte bangladeschische Fluggesellschaft GMG Airlines, die die Maschine bereits 2010 als S2-AFD einsetzte.

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Croatia Airlines serviert temporär „slawonische Snacks“

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines bietet derzeit ein verändertes Catering-Konzept an. In Zusammenarbeit mit dem Fremdenverkehrsamt gibt man so genannte „slawonische Snacks“ aus. Dies gilt sowohl für die Business- als auch die Economy-Class. Noch bis zum 30. November 2022 erhalten Fluggäste auf internationalen Flügen, die mindestens eine Stunde dauern, in der Economy-Class Maismehl-Cracker mit rotem Pfeffer. Dies wird Business-Gästen auch auf ultrakurzen Flügen angeboten. Dauern die Flüge länger, dann gibt es in der „C“ einen größeren „slawonischen Snack“: Dieser besteht aus slawonischen Kulen, Aufstrich aus Schweinefleisch, eingelegtes Gemüse und Cracker mit Maismehl und rotem Pfeffer sowie einem Walnusskuchen. Es handelt sich um ein Projekt, das Croatia Airlines gemeinsam mit dem Fremdenverkehrsamt der Region Osijek-Baranja und dem Flughafen Osijek durchführt. Chief Commercial Officer Slaven Žabo kann sich vorstellen, dass schon bald auch Spezialitäten aus anderen Gebieten Kroatiens angeboten werden könnten.

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Lufthansa Technik Malta wartet für weit entfernte Kunden

Am maltesischen Flughafen Luqa gab es in den ersten Tagen des laufenden Monats bereits einige interessante Gäste. Beispielsweise sind Saudia und Air Caraibes zu Wartungszwecken eingeflogen. Wamos Air überraschte mit einer für das Unternehmen untypischen Livery. Am 6. September 2022 ist Saudia mit einem Airbus A330-343 aus Jeddah kommend in Luqa auf der Piste 31 gelandet. Das Langstreckenflugzeug wird bei Lufthansa Technik Malta gewartet. Wamos Air kam am 8. September 2022 mit der EC-NTY, deren Äußeres stark an den vormaligen Betreiber Air Asia X erinnert, nach Malta. Das Langstreckenflugzeug wurde aus Abuja eingeflogen und setzte dann die Reise nach Stockholm fort. Während dem Aufenthalt in Luqa war dieses Flugzeug auf dem Apron 9 geparkt. Einen besonders langen Weg musste der Airbus A350-1000 mit der Registrierung F-HMIL zurücklegen. Betreiber dieser Maschine ist Air Caraibes. Der Sitz dieser Airline befindet sich im französischen Überseegebiet Guadeloupe. Der Carrier, dessen A350-Flotte aus sechs Exemplaren, davon drei in der 1000er-Variante, besteht, lässt diese Langstreckenmaschine bei Lufthansa Technik Malta warten. Die nachstehende Slideshow zeigt einige Schnappschüsse der drei Special Visitors:

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Rom: Ita Airways expandiert in Richtung Indien

Die Fluggesellschaft Ita Airways beabsichtigt ab 3. Dezember 2022 dreimal wöchentlich zwischen Rom-Fiumicino und Neu-Delhi (Indira Gandhi) zu fliegen. Die Neuaufnahme soll mit Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A330 bedient werden. Ab dem 3. Dezember 2022 fliegt Ita Airways dreimal wöchentlich, jeweils montags, mittwochs und samstags, vom Flughafen Rom Fiumicino um 14.10 Uhr ab und erreicht den Indira Gandhi International Airport in Neu-Delhi um 02.00 Uhr Ortszeit. Der Flugplan ab Neu-Delhi bietet ab dem 4. Dezember 2022 jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag einen Abflug um 15:50 Uhr und eine Landung in Rom Fiumicino um 08:10 Uhr. Der italienische Carrier setzt verstärkt auf den asiatischen Markt. So nimmt man beispielsweise ab November 2022 ab Rom das Ziel Tokio auf. Im Dezember folgt Malè. Hinsichtlich der Indien-Flüge hofft man, dass man auch von den Verkehrsströmen Indien-Deutschland, Indien-Spanien, Indien-Frankreich, Indien-Nordamerika (und umgekehrt) profitieren kann. Das Unternehmen verweist unter anderem auf eigene Zubringerflüge bzw. Umsteigemöglichkeiten. Das Langstreckennetz der Ita Airways wird unter Berücksichtigung der jüngsten Ankündigung neun Destinationen, die ab Rom-Fiumicino angeboten werden, umfassen.

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