Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Gemeinsam mit Deutschland: Bundesheer trainiert in Niederösterreich mit Helikoptern

Das österreichische Bundesheer führt zwischen 19. und 30. September 2022 in Kooperation mit deutschen Fliegerkräften im Raum Niederösterreich spezielle Absetz- und Aufnahmeübungen durch. Dabei handelt es sich um Schnellanlandungen und einsatzrelevante Seiltechniken am Luftfahrzeug. Insgesamt nehmen rund 120 Soldaten mit acht Hubschraubern (2 OH-58 „Kiowa“, 1 S-70 „Black Hawk“ aus Österreich und 5 H145M aus Deutschland) an dieser binationalen Übung teil. Vor allem am 20., 22. und 27. September kann es in der Nacht bis maximal 22:00 Uhr zu Lärmentwicklung im Raum Tulln, Raum Allentsteig und Raum Wr. Neustadt (Großmittel) kommen. „Um am Puls der Zeit zu bleiben, bedarf es einer ständigen Erweiterung und Anpassung der eigenen Fähigkeiten. Beim zweiwöchigen Workshop des Jagdkommandos mit eigenen Hubschraubern und mit Fliegerkräften der deutschen Bundeswehr, werden genau diese Fähigkeiten geübt. Ich wünsche allen eingesetzten Kräften einen unfallfreien und horizonterweiternden Übungsverlauf“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP).

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Ita Airways verbindet Stuttgart mit Mailand-Linate

Der Stuttgarter Flughafen ist ab sofort bis zu zweimal täglich mit dem italienischen Flughafen Mailand-Linate verbunden. Die Fluggesellschaft Ita Airways bedient diese Route jeweils in der Früh und am Abend. Der Linate-Airport befindet sich innerhalb des Stadtgebiets der Metropole Mailand. Die Innenstadt ist rasch mit den städtischen Linienbussen erreichbar. Am „LIN“ unterhält Ita Airways ihr zweites Drehkreuz, jedoch ohne Langstreckenflüge. Man bietet ab Linate zahlreiche Anschlussflüge an. Beispielsweise sind Umstiege zu anderen Destinationen in Italien möglich. Bis zur Aufnahme dieser Route hatte der Flughafen Stuttgart keine Nonstop-Verbindung nach Linate. In der Vergangenheit wurde diese kurzzeitig von Air Berlin und Alitalia angeboten. Laudamotion flog zum Bergamo-Airport und Eurowings nutzt überwiegend den Flughafen Malpensa.

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Lufthansa Group hat 310 neue Lehrlinge aufgenommen

Bei den Unternehmen der Lufthansa Group haben heuer 310 junge Menschen ihre Berufsausbildung angefangen. Die Lehrlinge werden an 16 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz in 16 Berufen ausgebildet. Für die Stellen habe man „viele tausend Bewerbungen“ erhalten. Die Berufsrichtungen der Lehrlinge reichen von Hotelfachleuten, über Fachinformatiker:innen, technische Berufe in den Wartungsbetrieben der Lufthansa Group bis zu Kaufleuten für Spedition- und Logistikdienstleistung. Hinzu kommen verschiedene duale Studiengänge sowie Traineeprogramme. Die meisten Auszubildenden werden in Frankfurt und Hamburg ihre Ausbildung beginnen, mit 134 Plätzen vor allem in der hessischen Metropole. Lufthansa ist mit rund 34.000 Mitarbeitern der größte private Arbeitgeber Hessens. Auch beim Kabinenpersonal stellen die Airlines der Konzern Nachwuchs-Mitarbeiter ein: So werden im Gesamtjahr 2022 über 1.880 Flugbegleiter eingestellt. Diesen Sommer ist der Betrieb an der European Flight Academy gestartet und mehrere Kurse beginnen dieses Jahr mit der zweijährigen Schulung zur Verkehrsflugzeugführer: Mit dem Neustart der Flugschule bekennt sich die Lufthansa Group weiterhin zur eigenen Ausbildung von Pilotinnen und Piloten auf der Basis eines hohen und weltweit anerkannten Qualitätsstandards bei der Auswahl der Kandidaten und der Durchführung der Schulung. Neben den Angeboten für Schulabgänger und Studenten bietet die Lufthansa Group viele weitere interessante Arbeitsplätze vor allem den verschiedenen Standorten in Deutschland und Europa. Bis Ende 2023 will die Firmengruppe rund 20.000 neue Mitarbeiter einstellen.

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Kasachstan: Qazaq Air will mit Regionaljets und Narrowbodies expandieren

Die kasachische Fluggesellschaft Qazaq Air ist derzeit auf die Durchführung von Regionalflügen, vornehmlich im Inland spezialisert. Die derzeit aus fünf de Havilland Dash 8-400 bestehende Flotte soll um Regionaljets und Narrowbodies erweitert werden. Das Luftfahrtunternehmen befindet sich indirekt in Staatseigentum. Geschäftsführer Yerkin Nauryzbayev erklärte gegenüber Aviation Week unter anderem, dass im Inlands- und Regionalverkehr akuter Kapazitätsmangel besteht. Diese Lücke will man füllen und die Flotte um Regionaljets und Schmalrumpfflugzeuge erweitern. Derzeit betreibt Qazaq Air fünf Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400. Das durchschnittliche Alter ist mit 5,7 Jahren äußert jung. Man steht innerhalb von Kasachstan im Wettbewerb mit Scat, FlyArystan und Air Astana. Derzeit verfügt lediglich das zuletzt genannte Luftfahrtunternehmen über Regionaljets. Air Astana hat fünf Embraer 190-E2. Während Scat eine private Fluggesellschaft ist, befindet sich Air Astana mehrheitlich im Eigentum des Staats. FlyArystan ist eine Tochter dieser Airline. Qazaq Air gehört über eine Staatsholding Samruk Kazyna ebenfalls dem Staat. Es gibt immer wieder Stimmen, die die Privatisierung dieses Regiocarriers fordern. Nauryzbayev nannte noch keine näheren Details zu den Maschinentypen und deren Anzahl, die man einflotten möchte. Im Bereich der Narrowbodies scheint man aber zwischen Boeing 737 und Airbus A320 zu sondieren. Bei den Regiojets dürften wohl Embraer und Airbus in direkter Konkurrenz um einen möglichen Auftrag stehen. Alternativ kann man sich auch den Bezug über den Gebrauchtmarkt oder Leasinggeber vorstellen.

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Air-India-Express-Flug IX442 wegen Triebwerksbrand evakuiert

Am Mittwoch musste Air-India-Express-Flug IX442 in Muscat auf dem Weg zur Runway evakuiert werden. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung VT-AXZ erlitt einen Triebwerksbrand. Die Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten den Mittelstreckenjet über die Notrutschen verlassen. „Der Air India Express Flug IX 442 von Muscat nach Kochi mit 141 Passagieren an Bord bereitete sich heute um 11:20 Uhr (Ortszeit) auf den Abflug von Muscat vor. Während er sich auf der Rollbahn befand, meldete ein anderes Flugzeug, dass es Rauch aus einem der Triebwerke wahrnahm. Es gab jedoch keine Feuerwarnanzeige im Cockpit“, so der Carrier in einem Statement. Die Zivilluftfahrtbehörde des Omans erklärt: „Die Zivilluftfahrtbehörde hat mit den zuständigen Behörden des internationalen Flughafens von Muscat begonnen, einem Bericht über einen Notfall in einem der Flugzeuge nachzugehen. Die Behörde stellte in Abstimmung mit den omanischen Flughäfen die folgenden Einzelheiten des Unfalls klar: Der Air India Express-Flug Nr. IX442, der um 11:33 Uhr zum indischen Flughafen Delhi unterwegs war, wurde beschädigt, und heute Morgen brach in einem der Triebwerke ein Feuer aus, bevor er vom internationalen Flughafen Muscat abhob. Die Passagiere mussten evakuiert werden, was zu leichten Verletzungen führte, da die Passagiere während des Vorgangs in Panik gerieten. Die Fälle werden mit äußerster Sorgfalt behandelt“. Die rund 13 Jahre alte Boeing 737-800 sollte von Oman nach Cochin fliegen. Dazu kam es aber nicht, denn aus noch unbekannter Ursache wurde Feuer in einem der beiden Triebwerke festgestellt. Die Feuerwehr musste einschreiten. Weder Passagiere noch Besatzungsmitglieder sind durch diesen Vorfall zu Schaden gekommen.

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Paris: Hop fliegt ab März 2023 mit Airbus A220-300

Die Air-France-Tochter Hop wird ab dem kommenden Jahr zahlreiche Maschinen des Typs Airbus A220-300 betreiben. Der erste Einheit wird dem heutigen Stand der Dinge nach auf der Strecke Paris CDG-Dublin eingesetzt werden. Die Regionaljets lösen bei der Muttergesellschaft schrittweise die in die Jahre gekommenen Airbus A318 sowie teilweise auch A319 ab. Bei Hop werden die A220-300 primär für Wachstum verwendet, jedoch wird im Gegenzug auch der eine oder andere ältere Embraer 170/190 die Flotte verlassen. Hinsichtlich der Kabinenkonfiguration wird es bei Hop gegenüber der Mainline keine Unterschiede geben. Derzeit ist geplant, dass Hop den ersten Airbus A220-300 zwischen 6. März 2023 und 25. März 2023 zwischen Paris-Charles de Gaulle und Dublin einsetzen wird. Mit der Einflottung weiterer Einheiten dieses Typs wird der Airbus A220-300 dann nach und nach auch auf weiteren Hop-Strecken anzufinden sein.

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Französischer Lotsenstreik: Mit vielen Ausfällen und Verspätungen ist zu rechnen

Für Freitag, den 16. September 2022, ist ein ganztägiger Streik bei der französischen Flugsicherung angekündigt. Seitens der DGAC erging bereits die Aufforderung an die Fluggesellschaften, dass zumindest jeder zweite Flug abgesagt werden soll. Die Behörde rechnet mit einer hohen Beteiligung an den Arbeitsniederlegungen, zu denen die Gewerkschaft SNCTA aufruft. Es werde „flächendeckend zu Flugausfällen und erheblichen Verspätungen“ kommen. Betroffen ist nicht nur der Verkehr innerhalb Frankreichs bzw. von/nach Frankreich, sondern auch Überflüge sind nur sehr eingeschränkt möglich. Daher kann es auch Auswirkungen auf Flugverbindungen kommen, die auf den ersten Blick gar nichts mit Frankreich am Hut haben könnten. Das kann beispielsweise zwischen Deutschland und Spanien der Fall sein, denn die Flugzeuge müssen – mit wenigen Ausnahmen – den von der französischen Flugsicherung kontrollierten Luftraum nutzen. Dieser steht aber wegen der Streikmaßnahmen allenfalls nur sehr eingeschränkt zur Verfügung. Aufgrund der Maschinenumläufe können in der weiteren Folge auch Flüge verspätet sein oder ausfallen, die gar nicht über Frankreich fliegen. Reisende mit Flugtickets für Freitag, den 16. September 2022, sollten sich daher regelmäßig über den aktuellen Status ihrer Buchung informieren. Besonders stark vom Lotsenstreik betroffen sind unter anderem Transavia France, Volotea, Easyjet, Ryanair, Air France, Vueling und zahlreiche andere Anbieter. Ryanair fordert EU-Kommission zum Handeln auf Die Billigfluggesellschaft Ryanair kritisiert in einem am Donnerstag an Medien verschicktem Statement den Lotsenstreik in Frankreich heftig. Man fordert die EU-Kommission dazu auf, dass diese Maßnahmen ergreifen solle, um die Nutzbarkeit des französischen Luftraums sicherzustellen. Beispielsweise schlägt man vor, dass die Flugsicherungen anderer Staaten temporär übernehmen sollen,

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Verpatzter Urlaub? Diese Tipps hat die Arbeiterkammer

Die Urlaubshauptsaison 2022 neigt sich dem Ende zu. Die Nachfrage ist in diesem Jahr deutlich höher als im Vorjahr. Dementsprechend gab es auch deutlich mehr Probleme. Viele Flüge wurden gestrichen oder waren massiv verspätet. Auch in den Hotels entsprach nicht unbedingt alles den Versprechungen aus den Reisekatalogen. Die Arbeiterkammer Wien hat aus der Fülle der Beschwerden 377 Fälle herausgepickt und diese analysiert. Auf dieser Grundlage geben die Konsumentenschützer einige wertvolle Tipps, denn einfach von Reiseveranstaltern, Fluggesellschaften und sonstigen Leistungsträgern abspeisen lassen sollten sich Urlauber auf keinen Fall. Verpatzter Urlaub – das können Sie tun: Ansprüche einfordern: Machen Sie nach der Rückkehr Ihre Ansprüche geltend, am besten mittels eingeschriebenem Brief. Ansprechpartner für Reisemängel bei Pauschalreisen ist der Reiseveranstalter. Bei Ansprüchen nach der Fluggastrechte-Verordnung müssen Sie sich an die Fluglinie wenden, die den Flug hätte durchführen sollen oder durchgeführt hat. Musterbriefe finden Sie unter wien.arbeiterkammer.at. Nicht abspeisen lassen: Lassen Sie sich bei Ihren berechtigten Beschwerden nicht mit Gutscheinen abwimmeln. Eine Preisminderung ist vom Reiseveranstalter in bar zu leisten. Auch Ausgleichsleistungen nach der Fluggastrechte-Verordnung müssen ausbezahlt werden, außer Sie erklären sich mit einem Gutschein schriftlich einverstanden. Was gibt’s zurück? Orientierung zur Höhe der Preisminderung bei Pauschalreisen bietet die Frankfurter Tabelle. Entgangene Urlaubsfreude: Sie können einen Anspruch auf Schadenersatz haben, etwa für entgangene Urlaubsfreude. Dabei muss den Reiseveranstalter oder seine Partner, etwa Fluglinie oder Hotel, ein Verschulden treffen. Ein Beispiel: Durchfallerkrankung durch ein verdorbenes Buffet. Dokumentieren Sie immer genau den Sachverhalt. Ob Schadenersatzanspruch besteht, hängt vom Einzelfall ab. Für die nächste Reise – das

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Chaos-Flughafen: Schiphol muss sich einen neuen Chef suchen

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol musste erneut Fluggesellschaften darum ersuchen, dass man Verbindungen streicht, denn aufgrund von akutem Personalmangel konnte man das mittlerweile typische Chaos noch immer nicht in den Griff bekommen. Nun muss auch Firmenchef Dick Benshop seinen Hut nehmen. Der Airport teilte am Donnerstag mit, dass der Vorstandsvorsitzende von seiner Funktion zurückgetreten ist. Einen Nachfolger gibt es noch nicht. Bis zur Bestellung eines neuen CEOs wird Benshop ad-interim im Amt bleiben. Die Maßnahmen, die seitens der Schiphol Group zur Bewältigung des Personalmangels gesetzt wurden, haben sich als völlig unzureichend erwiesen. Erst diese Woche wurden Fluggesellschaften seitens des größten Airports der Niederlande kontaktiert und um die Ausdünnung ihres Angebots ersucht. Aufgrund von noch immer akutem Personalmangel sieht sich der Flughafen außer Stande alle Flüge ohne stundenlange Wartezeiten abzufertigen. Seit einigen Monaten herrscht in Schiphol das pure Chaos, denn beispielsweise auf die Sicherheitskontrolle müssen Reisende stundenlang warten. Benshop trat im Jahr 2018 an die Spitze der Schiphol Group. Er wurde damals mit einem fünfjährigen Vertrag ausgestattet. Der Flughafen Amsterdam ist seit Monaten das „Musterbeispiel“ für Chaos am Airport. Bislang ist es weder dem Airport noch vor Ort tätigen Dienstleistern gelungen ausreichend zusätzliche Mitarbeiter einzustellen. Es dürfte sich gerächt haben, dass man während der Corona-Pandemie im großen Stil Kündigungen ausgesprochen hat.

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A350-100: Airbus streicht Qatar-Order aus dem Backlog

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat die Bestellung über 19 A350-1000 von Qatar Airways aus dem Backlog gestrichen. Der Golfcarrier weigert sich seit einiger Zeit weitere Maschinen dieses Typs abzunehmen und verweist auf Qualitätsmängel. Der Hersteller sieht dies anders und räumt allenfalls „kosmetische Schäden“ ein. Der Streit zwischen Airbus und Qatar Airways fand den vorläufigen Höhepunkt in der herstellerseitigen Stornierung einer A321neo-Großbestellung. Vor Gericht unterlag der Golfcarrier, so dass der Flugzeugbauer die Lieferslots neu vergeben konnte. Nun bestätigte ein Sprecher von Airbus, dass man die 19 für Qatar Airways bestimmten A350-1000 aus dem Backlog gestrichen hat. Zuvor hatte ein Gericht einstweilig entschieden, dass der Golfcarrier die bestellten A350-1000 abnehmen und bezahlen muss. Im August 2022 konnte der europäische Flugzeugbauer insgesamt 39 Verkehrsflugzeuge an 22 Kunden ausliefern. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres waren es 382 Maschinen, die an 62 Abnehmer übergeben wurden. Neubestellungen konnte Airbus im August 2022 keine einzige an Land ziehen. Die bisherige Nettoauslieferungszahl von 380 spiegelt die Reduzierung von zwei Auslieferungen im Dezember 2021 (zwei A350-900 für Aeroflot) wider, für die aufgrund internationaler Sanktionen keine Übertragung möglich war, so Airbus.

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