Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Phuket startet Wassertaxi-Projekt zur Entlastung des Straßenverkehres

Nach über zehn Jahren der Planung hat auf Phuket ein neues Wassertaxi-Projekt begonnen. Die Verwaltung der Provinz hat sich mit der Nationalparkbehörde auf den Aufbau eines Küstenverkehrssystems geeinigt, um den Verkehr auf den Strassen zu entlasten. In der Pilotphase, die im November starten soll, wird eine Verbindung zwischen dem Nai Yang Beach beim Flughafen und dem Patong Beach eingerichtet. Die rund 16,7 Seemeilen lange Strecke soll mit dem Boot in etwa 40 Minuten zurückgelegt werden. Dies steht im Gegensatz zu einer Fahrt mit Bus oder Auto, die je nach Verkehrslage zwischen anderthalb und drei Stunden dauern kann. Längerfristig ist geplant, ein Netzwerk von 14 Haltepunkten entlang der Westküste aufzubauen, die alle bedeutenden Strände wie Kamala und Karon miteinander verbinden sollen. Der Betrieb des Bootstaxi-Dienstes wird ausschließlich während der Hochsaison von November bis April stattfinden, da der jährliche Südwest-Monsun in den Sommermonaten den Verkehr auf See erheblich erschwert. Medienberichten zufolge ist die Idee des Projektes nicht neu, sondern war bereits vor über zehn Jahren mit einem Budget genehmigt worden, jedoch ohne Umsetzung. Die ehemalige Premierministerin Paetongtarn Shinawatra hatte sich Anfang des Jahres für eine Wiederaufnahme der Pläne ausgesprochen.

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Vom Testbetrieb zur Fernüberwachung: Flughafen Zürich setzt auf autonome Shuttlebusse

Der Flughafen Zürich macht rasante Fortschritte bei seinem Pilotprojekt für selbstfahrende Shuttlebusse. Nach erfolgreichen Testphasen ohne Passagiere ist seit Juni 2025 das Mitfahren für die Flughafenmitarbeitenden erlaubt. Ein Sicherheitsfahrer bleibt in dieser Projektphase weiterhin an Bord, was die aktuelle Automatisierungsstufe 3 widerspiegelt. Die Betreiber des Flughafens Zürich streben jedoch bereits den nächsten, revolutionären Meilenstein an: die Automatisierungsstufe 4, bei der die Shuttlebusse ohne Sicherheitsfahrer, sondern ausschließlich über eine Fernüberwachung gesteuert werden. Das Projekt, das in enger Zusammenarbeit mit externen Partnern realisiert wird, liefert wichtige Erkenntnisse für den Einsatz autonomer Fahrzeuge in einem komplexen und sicherheitssensiblen Umfeld. Vom Werkhof zum Terminal: Der Shuttlebetrieb für Mitarbeitende Seit März 2025 werden die selbstfahrenden Shuttlebusse am Flughafen Zürich getestet. Die Route führt zwischen dem Flughafenkopf (Tor 101) und dem Werkhof (Tor 130), einem wichtigen Bereich für die interne Logistik und die Arbeitswege der Mitarbeitenden. Der Einsatz des Shuttles auf dieser Strecke ermöglicht es, die Technologie unter realen Bedingungen zu erproben, ohne den regulären Passagierbetrieb zu stören. Die Tatsache, daß die Fahrzeuge seit Juni auch von Mitarbeitenden genutzt werden können, zeigt, daß die Technologie eine gewisse Reife erreicht hat. Die Anwesenheit eines Sicherheitsfahrers an Bord ist in dieser Phase jedoch weiterhin zwingend vorgeschrieben, um bei unerwarteten Situationen sofort eingreifen zu können. Die Vorarbeiten für dieses Pilotprojekt waren aufwendig. Laut Raphaël Glaesener, Senior Innovation Manager der Flughafen Zürich AG, wurden in den vergangenen Monaten intensive Vorarbeiten geleistet, die den Aufbau der gesamten IT-Infrastruktur umfaßten. Hunderte von Testfahrten und umfangreiche technische Prüfungen waren notwendig, um die Fahrzeuge

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Österreichs Bahnindustrie präsentiert Wachstumsbericht

Die österreichische Bahnindustrie präsentierte am 10. September 2025 ihren aktuellen Austrian Rail Report 2025. Der Bericht zeigt die zentrale Bedeutung der Branche als Motor für Beschäftigung und Innovation in der heimischen Wirtschaft. Demnach konnten die gesicherten Arbeitsplätze seit 2023 um 22 Prozent auf über 34.000 Beschäftigte gesteigert werden. Laut dem Bericht erwirtschaftet die Branche eine Bruttowertschöpfung von 3,02 Milliarden Euro, wobei allein 1,17 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben in den Staatshaushalt fliessen. Mit einer Exportquote von 68 Prozent gehört Österreich weiterhin zur europäischen Spitze. Das weltweite Exportvolumen liegt bei 1,5 Milliarden Euro, wobei das Land jedoch im Vergleich von Platz 4 auf Platz 7 zurückgefallen ist. In der Forschung und Entwicklung pro Kopf sind die österreichischen Firmen mit 16,5 Euro derzeit Europameister. Der Verband der Bahnindustrie (VBI) fordert aufgrund dieser Entwicklung eine Stärkung des Heimmarktes sowie eine Reform des Vergaberechts, das Qualität und Innovation stärker berücksichtigen soll als den niedrigsten Preis. Dem Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Peter Hanke, zufolge ist die Bahnindustrie ein elementarer Partner für die Stärkung der Wirtschaft, und die Regierung werde daher weiterhin stark in den Bahnausbau investieren. Die Spitzenposition der Branche sei nur mit entsprechenden Rahmenbedingungen langfristig zu halten.

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EuroAirport meldet neuen Passagierrekord

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg hat während der Sommerferien des Jahres 2025 einen neuen Passagierrekord verzeichnet. Mit über 2,4 Millionen Reisenden in dieser Periode liegt das Aufkommen rund 9 Prozent über dem Wert des Vorjahres. Auch im Monat August wurden mit mehr als einer Million Passagieren neue Höchstwerte erreicht, und der 8. August markierte mit 36.802 Reisenden einen neuen Tagesrekord. Trotz dieses aussergewöhnlich hohen Passagieraufkommens konnte der Betrieb weitgehend geordnet abgewickelt werden. Der Flughafen hatte die Herausforderungen durch europaweite Engpässe in der Flugsicherung und bei den Fluglotsen im Griff. Die Wartezeiten an den Sicherheits- und Grenzkontrollen blieben dabei gemässigt. Der Flugbetrieb erwies sich trotz einer allgemein angespannten Lage im europäischen Luftraum als stabil. Zu dieser Stabilität trugen erneut die im Jahr 2024 eingeführten Massnahmen bei, darunter die Slot-Koordination mit festen Zeitfenstern für Flüge und das ECRA-Verfahren zum Echtzeitdatenaustausch mit Eurocontrol. Die beiden Verfahren haben sich als hilfreich erwiesen, die Verkehrsflüsse zu stabilisieren und so den Betrieb des Airports sicherzustellen. Nach Angaben von Flughafendirektor Tobias Markert sei dies der engen Zusammenarbeit aller beteiligten Parteien zu verdanken gewesen.

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Grenzen der Langstrecke: China Eastern startet Rekordflug von Buenos Aires nach Shanghai

Die chinesische Fluggesellschaft China Eastern Airlines plant, im Dezember einen beispiellosen Flugdienst aufzunehmen. Die neue Direktverbindung zwischen Buenos Aires und Shanghai wird mit einer Flugzeit von fast 30 Stunden der längste durchgehende Linienflug der Welt sein. Die 12.000 Meilen (etwa 19.300 Kilometer) lange Reise wird mit einem Flugzeug des Typs Boeing 777-300ER durchgeführt. Obwohl der Flug einen technischen Zwischenstopp in Auckland, Neuseeland, vorsieht, werden die Passagiere an Bord bleiben, was die Route als „Direktflug“ und nicht als „Nonstop-Flug“ klassifiziert. Mit dieser Strecke überschreitet China Eastern die bisherige Rekordhalterin, die Route Peking-São Paulo von Air China, um rund drei Stunden. Dieses kühne Unterfangen stellt die Luftfahrtindustrie vor logistische und operative Herausforderungen und wirft die Frage auf, wie Fluggesellschaften, Besatzungen und Passagiere mit den Belastungen eines solch außergewöhnlichen Fluges umgehen werden. Flugdetails und die Notwendigkeit des Zwischenstopps Der neue Flug soll am 4. Dezember 2025 starten und zweimal wöchentlich angeboten werden. Abflüge ab Shanghai sind für Montag und Donnerstag geplant, während die Flüge ab Buenos Aires am Dienstag und Freitag starten. Die Strecke wird mit einer Boeing 777-300ER bedient, wobei die ER für „Extended Range“ (erweiterte Reichweite) steht. Trotz dieser erweiterten Reichweite kann das Flugzeug die 12.000 Meilen mit voller Passagier- und Frachtladung nicht nonstop bewältigen. Die zweieinhalbstündige Unterbrechung in Auckland ist daher notwendig, um das Flugzeug mit neuem Treibstoff zu versorgen und die Betriebsabläufe zu gewährleisten. Der strategische Zwischenstopp in Auckland ermöglicht es China Eastern, das Flugzeug auch bei voller Auslastung sicher und effizient zu betreiben. Die Passagiere bleiben während des

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Miles & More und Marriott Bonvoy schliessen strategische Partnerschaft

Miles & More, das Vielfliegerprogramm der Lufthansa Group, und die Hotelplattform Marriott Bonvoy gehen eine strategische Partnerschaft ein. Die Kooperation ermöglicht es den über 36 Millionen Teilnehmenden, ihren Vielfliegerstatus durch Übernachtungen in einem der über 10.000 Hotels der über 30 Hotelmarken zu erhalten oder schneller zu erreichen. Die Teilnehmer können nach der Verknüpfung ihrer Konten erstmals auch Punkte für ihren Status bei Hotelaufenthalten sammeln. Pro berechtigtem Aufenthalt werden 40 Miles & More Points gutgeschrieben, wobei bis zu 120 Punkte jährlich für den Vielfliegerstatus zählen. Zudem erhalten Mitglieder mit dem Senator– oder HON Circle Status einen automatischen Status-Match zum Marriott Bonvoy Gold Elite Status, der Zusatzvorteile wie Zimmer-Upgrades bietet. Diese erweiterte Zusammenarbeit wird als wichtiger Schritt in der Kundenbindungsstrategie beider Unternehmen angesehen. Beide Partner stärken ihre jeweiligen Programme, indem sie den Mitgliedern mehr Möglichkeiten bieten, Punkte zu sammeln und von zusätzlichen Vorteilen zu profitieren. Die Partnerschaft verbindet zwei grosse Kundenbasen und soll dazu beitragen, die Loyalität der Reisenden in einem kompetitiven Marktumfeld zu festigen.

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Unwetter über Düsseldorf beeinträchtigt Flugverkehr

Ein starkes Gewitter hat am späten Samstagnachmittag den Flugverkehr am Düsseldorfer Flughafen beeinträchtigt. Mehrere anfliegende Flugzeuge mussten in Warteschleifen kreisen, darunter Maschinen aus Paris, Helsinki und Frankfurt. Als Reaktion auf die schlechten Wetterbedingungen mussten zwei Flugzeuge kurz vor der Landung sogar durchstarten. Eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Corendon Airlines brach den Landeanflug aus rund 130 Metern Höhe ab, um beim zweiten Versuch erfolgreich zu landen. Auch eine Maschine der Tuifly musste nach dem kurzfristigen Abbruch eines Landeversuchs in unter 100 Metern Höhe erneut in die Luft steigen. Solche Manöver sind ein fest eingeplanter Teil der Pilotenausbildung und werden durchgeführt, um in kritischen Wetterlagen oder bei Veränderungen der Windbedingungen eine sichere Landung zu gewährleisten. Der Grund für die Rückkehr des Tuifly-Jets, der zuvor in Richtung Ibiza gestartet war, ist nicht bekannt, da sich die Fluggesellschaft grundsätzlich nicht zu einzelnen Vorfällen äußere. Der Flug wurde am Sonntagmorgen mit einem Ersatzflugzeug nachgeholt. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen bei schwierigen Wetterbedingungen und die Entscheidungen der Piloten, die stets im Sinne der Flugsicherheit getroffen werden.

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Boeing im Arbeitskampf: Streik der Rüstungsarbeiter in Missouri und Illinois geht in die siebente Woche

Der amerikanische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Boeing sieht sich mit einem andauernden Arbeitskonflikt konfrontiert. Nachdem die Gewerkschaftsmitglieder des IAM District 837 in den Verteidigungsanlagen in Missouri und Illinois ein weiteres Vertragsangebot abgelehnt haben, geht der Streik in seine siebente Woche. Am 12. September 2025 lehnten die rund 3.200 Arbeiter, die in der Gegend von St. Louis Kampfflugzeuge und andere militärische Systeme herstellen, den Vorschlag mit 57% zu 43% ab. Der Streik, der am 4. August 2025 begann, wirft ein Schlaglicht auf die tiefgreifenden Meinungsverschiedenheiten zwischen den Arbeitern und der Unternehmensleitung, insbesondere in Bezug auf finanzielle Leistungen und Vergütungen. Die Streitpunkte: Gehälter, Zusatzleistungen und Bonuszahlungen Die Ablehnung des jüngsten Vertragsangebots von Boeing ist primär auf die Unzufriedenheit der Belegschaft mit den angebotenen Zusatzleistungen zurückzuführen. Obwohl das Unternehmen eine durchschnittliche Erhöhung der Gesamtvergütung von etwa 45% über einen Zeitraum von fünf Jahren anbot, reichte dies den Arbeitern nicht aus. Nach Ansicht der Gewerkschaft waren die vorgeschlagenen Verbesserungen bei den 401(k)-Beiträgen, einem wichtigen Pensionsplan in den USA, nicht ausreichend. Zudem fehlte eine Bonuszahlung bei Vertragsabschluß, die vergleichbar wäre mit der, die andere IAM-Mitglieder in anderen Boeing-Werken erhalten hatten. Boeing bezeichnete das Angebot als das bislang beste und betonte, daß es Anpassungen auf der Grundlage des Feedbacks der Gewerkschaft vorgenommen hatte. Trotzdem war die Belegschaft nicht bereit, das Angebot zu akzeptieren. Brian Bryant, der internationale Präsident der IAM-Gewerkschaft, sagte, die Mitglieder würden sich nicht mit den „Halbherzigkeiten von Boeing“ zufriedengeben. Der Abstimmungsausgang zeige die Solidarität und Entschlossenheit der Arbeiter, die ihre Vorschläge als unzureichend ansehen.

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Der Kampf um Subang: Scoot drängt auf Expansion

Die Billigfluggesellschaft Scoot, eine Tochter der Singapore Airlines Group, strebt eine deutliche Expansion ihrer Präsenz am malaysischen Flughafen Kuala Lumpur Subang an. Dies bestätigte ihr Chief Executive Leslie Thng in einem Interview mit der Zeitung New Straits Times. Obwohl der Flughafen mit erheblichen Infrastrukturproblemen zu kämpfen hat, die bereits dazu führten, daß Fluggesellschaften wie Air Asia und Firefly ihre Jet-Operationen wieder verlagerten, sieht Scoot ein großes Potential in der Drehscheibe. Die Nachfrage nach Flügen zwischen Subang und Singapur sei „fantastisch“, so Thng. Scoot betreibt bereits tägliche Flüge auf dieser Strecke, möchte aber bei Genehmigung der malaysischen Regierung „viel mehr Flüge“ von Subang aus anbieten. Der Wunsch nach Expansion unterstreicht die strategische Bedeutung des kleineren, zentrumsnahen Flughafens für Fluggesellschaften und Reisende gleichermaßen. Wachsende Nachfrage und strategische Vorteile Die Entscheidung von Scoot, auf eine Expansion in Subang zu drängen, basiert auf dem Erfolg der bestehenden Route. Thng hob die starke Nachfrage hervor und betonte, daß die Strecke von den Passagieren gut angenommen werde. Die Fluggesellschaft betreibt derzeit tägliche Flüge zwischen Singapur Changi und Subang mit Flugzeugen des Typs Airbus A320. Die Nähe von Subang zum Geschäftszentrum von Kuala Lumpur macht den Flughafen zu einer attraktiven Option für Reisende, die Zeit sparen und bequemer reisen möchten. Die Strategie von Scoot sieht eine duale Präsenz in der Metropolregion Kuala Lumpur vor. Die Fluggesellschaft bedient neben Subang auch den größeren Kuala Lumpur International Airport (KLIA) sowie zehn weitere malaysische Destinationen wie Penang und Langkawi. Dieser Ansatz bietet den Passagieren die Flexibilität, ihren Start- oder Ankunftsort

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Erhöhung der Wiener Ortstaxe verschoben

Die geplante Erhöhung der Wiener Ortstaxe, die ursprünglich am 1. Dezember 2025 in Kraft treten sollte, wurde verschoben. Die Anpassung wird nun erst zur nächsten Sommersaison wirksam. Dieser Schritt wird von Vertretern der Hotellerie begrüßt, da viele Buchungen für die kommenden Monate bereits zu den bisherigen Preisen getätigt wurden. In den Verhandlungen mit der Stadt Wien wurde zudem vereinbart, daß es künftig möglich sein soll, die Ortstaxe gesondert auf Preislisten und Verträgen auszuweisen. Bisher mußte die Taxe im Endpreis enthalten sein. Ein Vertreter der Hotellerie betonte, daß dies die Preisvergleichbarkeit mit anderen Destinationen verbessern werde. Die Hotellerie erhofft sich von der neuen Regelung, daß die Preise Wiener Hotels im Vergleich mit anderen Standorten nicht mehr teurer erscheinen. Die Branche erwartet sich durch die Verlegung der Erhöhung einen stabilen Geschäftsverlauf in der bevorstehenden Winter- und Frühjahrssaison, insbesondere im Hinblick auf die bereits vorliegenden Buchungen.

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