Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Theaterprojekt „Ungeregelt“ thematisiert Leben mit Endometriose auf Wiener Bühnen

Das junge Künstlerkollektiv rund um Jo Bertl, Anne-Sophie Delmas und Amina Mostageer bringt mit dem Stück „Ungeregelt“ eine schauspielerische Auseinandersetzung mit der chronischen Erkrankung Endometriose auf die Bühne. Die Inszenierung folgt der Protagonistin Mathilda, die nach ihrer Diagnose mit dem Verlust des eigenen Körpergefühls und den Absurditäten des medizinischen Alltags konfrontiert wird. Das Werk wird als eine Mischung aus Fiebertraum und Realität beschrieben, in der Themen wie Hormontherapien, Arztbesuche und die soziale Isolation betroffener Frauen im Zentrum stehen. Am 22. Jänner 2026 findet eine Aufführung im Schauspielhaus Wien statt, gefolgt von einem weiteren Termin am 21. März 2026 auf der Bühne Purkersdorf. Hinter der Produktion stehen drei aufstrebende Talente der österreichischen Kulturszene. Jo Bertl, bekannt aus der ORF-Serie „School of Champions“ und Absolventin der Schauspielschule Krauss, debütiert hier gemeinsam mit Amina Mostageer als Autorin. Mostageer zeichnet zudem für das Kostümbild verantwortlich und verbindet ihre schauspielerische Ausbildung mit Fachwissen aus dem Modekolleg Michelbeuern. Das Trio wird komplettiert durch Anne-Sophie Delmas, die ihre Ausbildung an der renommierten École Jacques Lecoq in Paris abschloss und seit 2024 verstärkt in der freien Wiener Theaterszene, etwa im Off-Theater, präsent ist. Die thematische Wahl des Stücks trifft auf eine wachsende gesellschaftliche Relevanz, da Endometriose als eine der häufigsten Unterleibserkrankungen bei Frauen gilt, die Diagnose jedoch oft erst nach vielen Jahren gestellt wird. Fachmedien weisen darauf hin, dass künstlerische Formate wie „Ungeregelt“ dazu beitragen, die oft unsichtbaren Schmerzen und psychischen Belastungen der Betroffenen öffentlich zu machen. Das Stück verzichtet dabei auf eine rein klinische Darstellung und nutzt

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Neuausrichtung der Flugverbindung zwischen Linz und Frankfurt am Main

Der Flughafen Linz steht am Beginn einer entscheidenden Verhandlungsphase über seine künftige internationale Anbindung. Nachdem die für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich zentrale Flugstrecke zum Drehkreuz Frankfurt im Oktober des vergangenen Jahres durch die Lufthansa eingestellt wurde, bemüht sich das Land nun um eine Wiederaufnahme des Betriebs. Am heutigen Tag endete die offizielle Frist für die Abgabe von Angeboten im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung. Wie das Wirtschaftsressort des Landes Oberösterreich mitteilte, haben mehrere Luftverkehrsgesellschaften Interesse an der Durchführung der Linienflüge bekundet. Die kommenden Wochen werden durch intensive Verhandlungen geprägt sein, wobei eine endgültige Entscheidung über den künftigen Betreiber und den Zeitpunkt der Wiederaufnahme für das erste Quartal 2026 angestrebt wird. Ziel dieser Bemühungen ist es, die oberösterreichische Industrie und den Tourismus wieder direkt an das weltweite Flugnetz anzuschließen, um die Standortattraktivität langfristig zu sichern. Die Bedeutung des Drehkreuzes Frankfurt für den Wirtschaftsstandort Für den Flughafen Linz, auch bekannt als Blue Danube Airport, stellt die Verbindung nach Frankfurt weit mehr als eine gewöhnliche Flugroute dar. Frankfurt am Main fungiert als einer der bedeutendsten Luftfahrt-Knotenpunkte weltweit. Von dort aus haben Passagiere Zugriff auf hunderte Anschlussverbindungen in alle Kontinente. Für die exportorientierte Wirtschaft in Oberösterreich ist diese Anbindung von strategischer Relevanz. Viele der im Großraum Linz und Wels ansässigen Unternehmen agieren global und sind auf effiziente Reisen ihrer Mitarbeiter sowie auf schnelle Luftfrachtverbindungen angewiesen. Der Wegfall der Strecke zwang Reisende zuletzt dazu, auf die Bahnverbindung zum Flughafen Wien oder auf andere regionale Flughäfen auszuweichen, was jedoch mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden ist. Historischer Rückblick und

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Technische Defekte und mangelnde Kommunikation: Massive Verzögerungen bei Tui-Flug von Malaga

Ein technischer Defekt an einer Maschine der Fluggesellschaft Tui hat zu einer mehr als 32-stündigen Verspätung für die Passagiere des Fluges TB1072 geführt. Die ursprünglich für Mittwochvormittag um 10:00 Uhr geplante Verbindung von Malaga zum Flughafen Ostende-Brügge musste kurz vor dem Start abgebrochen werden, da notwendige Reparaturen am spanischen Standort nicht durchgeführt werden konnten. Die Fluggäste wurden daraufhin für eine zusätzliche Nacht in einem örtlichen Hotel untergebracht, während die Airline versuchte, eine logistische Lösung für den Weitertransport der gestrandeten Reisenden zu finden. Am Donnerstagmorgen spitzte sich die Situation am Flughafen von Malaga zu, als die Passagiere per Bus zum Terminal zurückgebracht wurden, dort jedoch stundenlang ohne konkrete Informationen verharrten. Augenzeugenberichten zufolge waren keine Vertreter der Fluggesellschaft vor Ort präsent, um die Betroffenen zu betreuen oder über den weiteren Verlauf aufzuklären. Das Flughafenpersonal konnte ebenfalls keine verlässlichen Angaben machen, was zu erheblicher Verunsicherung unter den Reisenden führte. Solche Vorfälle verdeutlichen die operativen Herausforderungen bei technischen Defekten an Außenstationen, wenn Ersatzteile oder Techniker nicht unmittelbar verfügbar sind. Zur Behebung der Störung forderte Tui schließlich ein Ersatzflugzeug aus den Niederlanden an. Die betroffene Boeing 737 mit der Registrierung OO-TUV wurde als Leerflug von Amsterdam nach Malaga überführt, um die Passagiere abzuholen. Nach aktuellem Stand war die Landung der Ersatzmaschine für den späten Donnerstagnachmittag vorgesehen, mit einem anschließenden Start in Richtung Belgien gegen 18:10 Uhr. Gemäß der EU-Fluggastrechteverordnung 261/2004 steht den betroffenen Passagieren bei einer derartigen Verspätung, die nicht auf außergewöhnliche Umstände wie Wetter zurückzuführen ist, eine finanzielle Entschädigung sowie eine umfassende Betreuung zu.

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Rekordjahr für Turkish Airlines: Passagierzahlen steigen auf über 92 Millionen

Turkish Airlines hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem deutlichen Wachstum abgeschlossen und seine Position auf dem globalen Luftverkehrsmarkt gefestigt. Im Dezember 2025 beförderte die Fluggesellschaft 7,3 Millionen Passagiere, wobei die Kapazität im Vergleich zum Vorjahresmonat um 9,2 Prozent gesteigert wurde. Über das gesamte Jahr betrachtet kletterte die Zahl der Fluggäste bei Turkish Airlines und der Tochtergesellschaft AJet um 8,8 Prozent auf insgesamt 92,6 Millionen Reisende. Besonders dynamisch entwickelte sich das Segment der internationalen Umsteigepassagiere, das ein Plus von 12,8 Prozent auf 35,7 Millionen Menschen verzeichnete. Dies unterstreicht die Bedeutung des Drehkreuzes Istanbul als zentrale Schnittstelle zwischen Ost und West. Die Auslastung der Maschinen blieb mit einem Sitzladefaktor von 83,2 Prozent auf einem hohen Niveau, wobei der Inlandsverkehr mit 86 Prozent die Spitzenwerte lieferte. Parallel zum Passagiergeschäft baute das Unternehmen auch seine Aktivitäten im Bereich Fracht und Post massiv aus. Mit einem Volumen von 2,2 Millionen Tonnen wurde ein Zuwachs von 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt. Um dieses Wachstum operativ bewältigen zu können, wurde die Flotte kontinuierlich erweitert. Ende Dezember 2025 verfügte der Konzern über insgesamt 516 Flugzeuge, was die ambitionierten Expansionsziele der Fluggesellschaft widerspiegelt. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Turkish Airlines im Jahr 2025 verstärkt in die Erschließung neuer Langstreckenziele investiert hat, insbesondere in Nordamerika und Australien. Die Integration der Tochter AJet, die aus der ehemaligen Marke AnadoluJet hervorgegangen ist, trug maßgeblich zur Steigerung der Kapazitäten im Low-Cost-Segment bei. Branchenkenner weisen darauf hin, dass die Fluggesellschaft durch die Nutzung des neuen Flughafens Istanbul über nahezu unbegrenzte Wachstumsschmieden am Boden verfügt,

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Untersuchung in Portugal: Triebwerksschaden bei Ryanair-Maschine blieb über vier Flüge unentdeckt

Die portugiesische Ermittlungsbehörde für Luftfahrtunfälle (GPIAA) hat einen Vorfall am Flughafen Faro untersucht, bei dem eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Ryanair trotz einer Beschädigung am Triebwerksgehäuse über einen Zeitraum von 24 Stunden im regulären Flugbetrieb blieb. Am 15. November 2025 setzte die Maschine mit der Registrierung EI-ENG bei der Landung aus Mailand-Bergamo unter schwierigen Wetterbedingungen mit Gewittern und Scherwinden hart auf der Landebahn auf. Datenaufzeichnungen belegen eine Belastung von 1,69G beim Aufsetzvorgang, wobei das Flugzeug nach einem kurzen Springen des linken Fahrwerks eine Rechtsneigung von neun Grad einnahm. Infolgedessen kam es zu einem Bodenkontakt der Unterseite des rechten Triebwerksgehäuses mit der Pistenoberfläche. Trotz dieses sogenannten „Pod Strikes“ bemerkte die Besatzung keine Unregelmäßigkeiten während des Ausrollens oder beim anschließenden Rollen zum Vorfeld. Da keine Warnmeldungen im Cockpit erschienen und das Fahrverhalten normal blieb, stufte die Crew die Landung nicht als übermäßig hart ein. Auch bei der obligatorischen Sichtkontrolle nach dem Flug durch das Personal wurden keine äußeren Schäden festgestellt. Dies führte dazu, dass die Maschine für den weiteren Flugdienst freigegeben wurde. In der Folge absolvierte das Flugzeug vier weitere Passagierflüge, ohne dass die nachfolgenden Besatzungen oder Techniker bei einer Zwischenkontrolle am Abend des Vorfallstages die strukturelle Beschädigung an der Unterseite des Triebwerks bemerkten. Die Ermittler betonten in ihrem Bericht, dass die Triebwerksverkleidungen der Boeing 737 sehr bodennah konstruiert sind, was eine optische Erfassung von Schäden an der Unterseite im Rahmen einer routinemäßigen Rampeninspektion erheblich erschwert. Erst am darauffolgenden Tag wurde das Ausmaß der Beschädigung bei einer detaillierteren Überprüfung entdeckt. Die Fluggesellschaft

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Winterliches Chaos am Drehkreuz Amsterdam: Schiphol kämpft mit massiven Flugausfällen und logistischen Hürden

Der internationale Luftverkehr am Flughafen Amsterdam Schiphol ist in der ersten Januarwoche 2026 durch einen extremen Wintereinbruch weitgehend zum Erliegen gekommen. Eine über mehrere Tage anhaltende Periode mit schweren Schneefällen, gefrierendem Regen und Sturmböen hat an einem der wichtigsten europäischen Luftfahrt-Hubs zu einem operativen Ausnahmezustand geführt. Seit dem 2. Jänner 2026 wurden über 3.300 Flüge gestrichen, was Schiphol zeitweise zum weltweit am stärksten beeinträchtigten Flughafen machte. Während die Räumdienste im Dauereinsatz waren, um die Pisten befahrbar zu halten, führten Engpässe bei der Flugzeugenteisung und eine drastisch reduzierte Kapazität der Rollwege zu chaotischen Zuständen auf dem Vorfeld. Hunderte Passagiere mussten die Nächte auf Feldbetten im Terminal verbringen, da auch das nationale Schienennetz in den Niederlanden weitgehend lahmgelegt wurde. Besonders die Heimatfluggesellschaft KLM sah sich gezwungen, hunderte Verbindungen proaktiv abzusagen, um einen vollständigen Kollaps des Systems zu verhindern. Eingeschränkte Kapazitäten und das Phänomen der Geister-Rollten Die winterlichen Bedingungen haben die operative Leistungsfähigkeit von Schiphol an ihre Grenzen gebracht. In normalen Betriebszeiten kann der Flughafen bis zu 120 Flugbewegungen pro Stunde abwickeln; während der schwersten Schneefälle sank diese Kapazität zeitweise auf lediglich 35 Bewegungen. Diese massive Drosselung führte zu einer Überlastung der Rollwege, die durch Schneeanhäufungen zusätzlich verengt waren. In der Folge kam es zu einem Phänomen, das in der Luftfahrtbranche als Taxieren ins Nirgendwo bezeichnet wird. Ein prominentes Beispiel für diese logistische Zerreißprobe war der Flug KL1003 von Amsterdam nach London Heathrow am 5. Januar. Ein fabrikneuer Airbus A321neo verließ das Gate mit einer nur geringen Verzögerung, verbrachte jedoch anschließend über zwei

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Globaler Luftverkehr erreicht Rekordauslastung trotz Kapazitätsengpässen

Der weltweite Luftverkehr verzeichnete im November 2025 ein robustes Wachstum und erreichte einen historischen Höchststand bei der Flugzeugauslastung. Nach neuesten Daten der International Air Transport Association (IATA) stieg die globale Passagiernachfrage im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,7 Prozent. Besonders bemerkenswert ist der Passagierauslastungsfaktor, der mit 83,7 Prozent einen neuen Rekordwert für den Monat November markierte. Während die internationale Nachfrage mit einem Plus von 7,7 Prozent der wesentliche Wachstumstreiber blieb, entwickelte sich der Inlandsverkehr mit einem Zuwachs von 2,7 Prozent moderater. In der regionalen Betrachtung stach insbesondere der afrikanische Markt hervor, der bei der internationalen Nachfrage ein zweistelliges Plus von 11,2 Prozent generierte. Auch der asiatisch-pazifische Raum sowie der Nahe Osten zeigten mit Zuwächsen von über 9 Prozent eine starke Dynamik. Europa verzeichnete einen soliden Nachfrageanstieg von 6,1 Prozent und eine Auslastung von 86 Prozent. Im Gegensatz dazu verbuchten die USA im Inlandsverkehr einen Nachfragerückgang von 1,8 Prozent. Branchenanalysten führen dies unter anderem auf die Auswirkungen des Regierungsstillstands in Washington zurück, der die Reisetätigkeit im nordamerikanischen Markt spürbar dämpfte. IATA-Generaldirektor Willie Walsh wies darauf hin, dass die Fluggesellschaften die hohe Nachfrage trotz massiver Probleme in den globalen Lieferketten bewältigen. Die Luft- und Raumfahrtindustrie kämpft weiterhin mit Produktionsverzögerungen, was zu einem Auftragsbestand von über 17.000 Flugzeugen geführt hat. Walsh forderte den Fertigungssektor auf, die Produktionsraten im Jahr 2026 signifikant zu steigern, um den Kapazitätsbedarf der Airlines zu decken. Die anhaltenden Engpässe bei Ersatzteilen und neuen Maschinen begrenzen derzeit das volle Potenzial des Marktes, während die Sitzplatzkapazität im November nur um 5,4 Prozent

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Strategische Flottenexpansion bei Alaska Airlines: Weichenstellung für das globale Streckennetz bis 2035

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Alaska Airlines hat eine umfassende Erweiterung ihrer Flottenstrategie bekannt gegeben und festigt damit ihre langfristige Partnerschaft mit dem Flugzeugbauer Boeing. Durch die Ausübung sämtlicher bestehender Optionen sowie die Platzierung neuer Festbestellungen sichert sich das Unternehmen den Zufluss moderner Flugzeuge bis in das Jahr 2035. Im Zentrum der Ankündigung steht die Bestellung von fünf zusätzlichen Großraumflugzeugen des Typs Boeing 787-10 sowie ein massiver Ausbau der Kapazitäten im Schmalrumpfsegment durch 105 Maschinen des Typs Boeing 737-10. Diese Investition markiert einen historischen Wendepunkt für die Airline aus Seattle: Erstmals in ihrer Geschichte bereitet sich Alaska Airlines systematisch darauf vor, von ihrem Heimatdrehkreuz aus ein eigenständiges interkontinentales Netzwerk aufzubauen, das bis zum Ende des Jahrzehnts auch zahlreiche europäische Metropolen umfassen soll. Mit einem geplanten Anwachsen der Gesamtflotte auf bis zu 550 Maschinen bis 2035 unterstreicht das Unternehmen seine Ambition, über seine traditionellen Kernmärkte an der US-Westküste hinaus zu einem bedeutenden Akteur im globalen Luftverkehr aufzusteigen. Expansion im Langstreckensegment: Die Rolle der Boeing 787-10 Lange Zeit galt Alaska Airlines als spezialisierter Anbieter für Kurz- und Mittelstrecken innerhalb Nordamerikas, wobei das Unternehmen zuletzt auf eine reine Flotte des Typs Boeing 737 setzte. Die nun verkündete Bestellung der Boeing 787-10, der größten Variante der Dreamliner-Familie, signalisiert das Ende dieser Ära. Die Integration dieses Typs erlaubt es der Fluggesellschaft, Passagiere in einer hocheffizienten Drei-Klassen-Konfiguration über weite Distanzen zu befördern. Die Entscheidung für die 787-10 ist strategisch eng mit der im Jahr 2024 vollzogenen Übernahme von Hawaiian Airlines verknüpft. Durch diesen Zusammenschluss erhielt Alaska Airlines nicht

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Flughafen Münster/Osnabrück zieht positive Bilanz für das Jahr 2025

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) hat das vergangene Geschäftsjahr 2025 mit einem stabilen Ergebnis abgeschlossen. Insgesamt nutzten 1.253.780 Passagiere den regionalen Airport, was lediglich einem minimalen Rückgang von zwei Prozent gegenüber dem Rekordjahr 2024 entspricht. Besonders hervorzuheben ist dabei die Entwicklung im Vergleich zum Vorkrisenniveau: Während der deutsche Luftverkehr insgesamt noch immer rund 13 Prozent unter den Werten von 2019 liegt, verzeichnete der FMO einen Zuwachs von 26 Prozent. Dieser Erfolg ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil der Wegfall der Lufthansa-Zubringerflüge nach Frankfurt Ende 2024 durch andere Angebote kompensiert werden konnte. Ein neuer Rekordwert wurde bei der Flugzeugauslastung erreicht, die im Jahresdurchschnitt bei 83 Prozent lag. Das touristische Segment bildete auch 2025 das Rückgrat des Flugbetriebs. Zu den aufkommensstärksten Zielen gehörten Antalya mit 398.000 Fluggästen, gefolgt von Palma de Mallorca mit 339.000 und der Inlandsverbindung nach München mit 233.000 Passagieren. Die neu eingeführten Strecken nach London und Málaga entwickelten sich laut Flughafenangaben ebenfalls über den Erwartungen. Bei den Fluggesellschaften zeigt sich eine ausgewogene Marktverteilung: Die Anbieter SunExpress, Lufthansa und Ryanair teilen sich mit jeweils rund 20 Prozent Passagieranteil die Marktführerschaft am Standort. Die Fokussierung auf hochfrequente und nachfragestarke Verbindungen scheint sich somit als krisenfestes Modell für den Regionalflughafen erwiesen zu haben. Für das laufende Jahr 2026 kündigt die Geschäftsführung unter Andrés Heinemann einen weiteren Ausbau des Portfolios an. Ein wichtiger Meilenstein ist die Kooperation mit der Airline Leav Aviation, die im Sommer 2026 ein Flugzeug fest am FMO stationieren wird. Von hier aus sollen neue Ziele wie Rhodos und Fuerteventura sowie

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Ryanair kritisiert massive Verspätungen durch europäische Flugsicherungen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat am Donnerstag, den 8. Januar 2026, eine scharfe Bilanz über die betrieblichen Störungen während der vergangenen Weihnachtsfeiertage gezogen. Nach Angaben des Unternehmens waren zwischen dem 22. und 31. Dezember 2025 insgesamt über 3.200 Flüge von Verspätungen betroffen, was die Reisepläne von rund 600.000 Passagieren beeinträchtigte. Als Hauptursache nennt der Marktführer einen akuten Personalmangel bei den nationalen Flugsicherungsdiensten (Air Traffic Control, ATC). Besonders negativ fielen dabei Spanien und Frankreich auf, die zusammen für etwa zwei Drittel aller Verspätungen verantwortlich zeichneten. In Spanien waren knapp 1.100 Flüge betroffen, in Frankreich rund 1.000. Auch Portugal und Deutschland rangieren auf der Liste der defizitären Dienstleister weit oben. Ryanair-Chef Eddie Wilson bezeichnete die Situation als inakzeptabel und warf der EU-Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen Untätigkeit vor. Das Unternehmen nutzt in seiner Kommunikation den spöttischen Beinamen „Ursula von Derlayed-Again“, um den Frust über ausbleibende Reformen im europäischen Luftraum auszudrücken. Laut Ryanair schränken die personellen Engpässe bei den Flugsicherungen die Reisefreiheit der EU-Bürger massiv ein, da systematische Fehlplanungen bei der Personalbesetzung zu vermeidbaren Wartezeiten führen. Die Fluggesellschaft fordert nun alle betroffenen Passagiere auf, über eine eigens eingerichtete Internetplattform Protestmails an die zuständigen Verkehrsminister zu senden, um den Druck auf die Politik zu erhöhen. Branchenexperten und zusätzliche Daten des europäischen Flugsicherungsdienstes Eurocontrol bestätigen, dass die Kapazitätsengpässe im europäischen Luftraum ein strukturelles Problem darstellen. Während das Verkehrsaufkommen zum Jahreswechsel 2025/2026 nahezu wieder Rekordwerte erreichte, kämpfen viele Kontrollzentren mit einer Überalterung der Belegschaft und langwierigen Ausbildungsprozessen für neue Fluglotsen. In Frankreich führten zudem punktuelle

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