
Spirit Airlines entläßt ein Drittel ihrer Flugbegleiter
Die amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines, die in diesem Jahr zum zweiten Mal Konkurs angemeldet hat, plant die Entlassung von einem Drittel ihrer Flugbegleiter. Ab dem 1. Dezember 2025 sollen rund 1.800 Flugbegleiter vorübergehend beurlaubt werden. Dieser drastische Schritt ist eine direkte Folge der angespannten finanziellen Lage des Unternehmens. Die Maßnahme, die etwa 35 Prozent der 5.200 Flugbegleiter betrifft, soll durch ein freiwilliges Programm mit Auszeiten von sechs Monaten bis zu einem Jahr beginnen, gefolgt von erzwungenen Beurlaubungen. Die Fluggesellschaft begründet die Kürzungen mit einer deutlichen Verringerung ihres Flugplans, um die Personalausgaben an die verringerte Kapazität anzupassen. Die Ankündigung hat bei den Mitarbeitern und Gewerkschaften große Sorgen ausgelöst und wirft Fragen über die langfristige Überlebensfähigkeit des Unternehmens auf. Der erneute Konkurs und die wirtschaftlichen Herausforderungen Spirit Airlines hatte am 29. August 2025 in New York erneut Insolvenz nach Chapter 11 beantragt, weniger als sechs Monate, nachdem das Unternehmen aus seinem ersten Konkurs im März 2025 hervorgegangen war. Die Unternehmensführung hatte zuvor Schulden neu strukturiert und Eigenkapital beschafft, jedoch setzten die Verluste sich fort. Höhere Personalkosten, Leasingausgaben und eine schwächere Nachfrage in einigen Freizeitmarktsegmenten haben die Gewinne zunichte gemacht. Als Teil des neuen Sanierungsplans hat Spirit Airlines angekündigt, ihr Flugangebot ab November dieses Jahres um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu reduzieren. Dieser Schritt zielt darauf ab, Kosten für Treibstoff, Wartung und Flughafengebühren zu senken und sich auf die stärksten Märkte zu konzentrieren. Die Geschäftsführung betonte, daß die Beurlaubungen notwendig seien, um die Belegschaft an den kleineren Flugplan anzupassen. Sie stellte








