Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Mit ATR72: Binter nimmt Funchal-Marrakesch auf

Die Kanaren-Fluggesellschaft Binter Canaris streckt ihre Fühler in Richtung Portugal aus. Der Carrier plant eine Fifth-Freedom-Strecke zwischen Funchal und Marrakesch aufzunehmen. Diese soll am 3. Juli 2022 aufgenommen werden. Derzeit ist vorgesehen, dass zweimal pro Woche mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 geflogen werden soll. Vorerst will man bis 24. September 2022 fliegen, wobei Verlängerung und Ausbau bei entsprechender Nachfrage vorstellbar sind. Derzeit gibt es keine Nonstop-Verbindung zwischen den Azoren und Marokko. Derzeit wird hauptsächlich in Porto und Lissabon umgestiegen. Für die Aufnahme der neuen Binter-Verbindung wird kein Flugzeug in Funchal stationiert, sondern man fliegt von Las Palmas aus. Derzeit hat man bereits eine Route innerhalb Portugals und zwar Funchal-Porto Santo.

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ITA-Verkauf: Italien verlangt formelle Interessensbekundungen

Der Verkauf der Fluggesellschaft ITA Airways tritt in Kürze in die heiße Phase, denn das italienische Finanzministerium verlangt von potentiellen Käufern formelle Interessensbekundungen, die in Verkaufsverhandlungen münden sollen. Der momentane Zeitplan sieht vor, dass bis Mitte Juni 2022 der Kaufvertrag stehen soll. Dies berichtet Reuters unter Berufung auf interne Quellen. Die italienische Regierung will ein offenes Verkaufsverfahren durchführen und lehnte zuletzt eine 90-tägige Exklusivität, um die das Konsortium MSC/Lufthansa gebeten hatte ab. Einige Konzerne, darunter auch Air France-KLM und Indigo Partners, haben öffentliches Interesse bekundet. Es bleibt daher abzuwarten, ob dies innerhalb der vom italienischen Finanzministerium gesetzten Frist auch formell geschehen wird. ITA Airways selbst favorisiert offensichtlich Lufthansa, denn in mehreren Interviews rollt man dem Kranich-Konzern regelrecht den roten Teppich aus.

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Mit Test: Malta lässt wieder Ungeimpfte einreisen

Mit Wirksamkeit zum 11. April 2022 lockert die Republik Malta die Einreisebestimmungen. Ungeimpfte können dann wieder ohne Quarantäne einreisen. Allerdings muss ein negatives Testergebnis vorgelegt werden. Im Juli des Vorjahres führte Malta überraschend die 1G-Regel ein und hat seither nur vollständig Geimpfte ohne Absonderung einreisen lassen. Teilweise musste diese in Form einer teuren Hotelquarantäne verbracht werden. Neu ist jetzt, dass Ungeimpfte auch mit negativem PCR- oder Antigenschnelltest-Befund einreisen dürfen. Genesene können ihr Zertifikat vorweisen, sofern dieses nicht älter als sechs Monate ist. Analog zur bisherigen Praxis akzeptiert Malta ausschließlich die EU-Zertifikate mit QR-Code. Je nach EU-Land werden diese von den Teststellen automatisch ausgegeben oder müssen explizit verlangt werden. Letzteres kommt beispielsweise in Deutschland immer wieder vor. PCR-Befunde dürfen zum Zeitpunkt der Einreisekontrolle maximal 72 Stunden alt sein. Antigen-Schnelltests werden nur 24 Stunden lang akzeptiert. Wichtig: Malta besteht darauf, dass sowohl bei PCR als auch bei Antigen der Abstrich mit Wattestäbchen über die Nase genommen wurde. Die besonders in Österreich verbreiteten Gurgeltests werden nicht anerkannt. Für vollständig geimpfte Personen ändert sich nichts. Diese können weiterhin gegen Vorlage ihres Zertifikats ohne Quarantäne einreisen. Weiterhin muss das elektronische PLF-Formular ausgefüllt werden.

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Neue Pristina-Charter ab Saarbrücken und Memmingen

Die Fluggesellschaften Trade Air und ETF Airways führen im Sommer 2022 weitere Pristina-Charterflüge ab Deutschland durch. Im Auftrag von spezialisierten Reisebüros fliegt man neu auch ab Saarbrücken und Memmingen. Ab der Landeshauptstadt des Saarlandes werden ab 2. Juli 2022 Flüge in den Kosovo durchgeführt. Mehrheitlich werden diese von Trade Air durchgeführt, jedoch gibt es auch einige Umläufe, die ETF Airways für den Veranstalter durchführen wird. Gestartet wird zunächst mit einer Rotation pro Woche und während der Sommerferien bietet man bis zu vier Pristina-Flüge pro Woche an. Diese können beispielsweise über das „Reisebüro Pristina“ und das Reisebüro „Air Munich“ gebucht werden. ETF Airways und/oder Trade Air selbst verkaufen keine Flugscheine. Von Memmingen aus werden im Sommer 2022 ebenfalls Charterflüge nach Pristina angeboten. Diese werden überwiegend von ETF Airways durchgeführt, jedoch einzelne Umläufe auch von Trade Air. Analog zu Saarbrücken sind die Tickets unter anderem über die beiden genannten Reisebüros erhältlich. Vorerst will man die Memmingen-Pristina-Charter bis Mitte September 2022 anbieten, wobei bei entsprechender Nachfrage die Möglichkeit der Verlängerung besteht.

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Lufthansa organisiert sich milliardenschwere Kreditlinie

Lufthansa hat bei einem Bankenkonsortium eine revolvierende Kreditlinie mit einem Volumen von zwei Milliarden Euro abgeschlossen. Die Laufzeit beträgt drei Jahre mit Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr. Das Darlehen ist nur über die üblichen Sicherheiten besichert und soll laut Lufthansa nicht als in Anspruch genommene Liquiditätsreserve dienen. Sie löst bestehende nicht in Anspruch genommene bilaterale Kreditlinien in Höhe von etwa 0,7 Milliarden Euro ab. Somit erhöht die Kreditlinie die verfügbare Liquidität der Lufthansa Group um weitere etwa 1,3 Milliarden Euro. „Die Unterzeichnung unserer ersten syndizierten revolvierenden Kreditlinie stärkt unsere Liquiditätsreserve weiter, erhöht die Effizienz unserer Bilanzstruktur in der Sicherstellung unseres Liquiditätszieles in Höhe von 6 bis 8 Milliarden Euro und stellt die enge und langjährige Beziehung mit unserer Kernbankengruppe unter Beweis“, erklärt Finanzvorstand Remco Steenbergen.

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Eurowings Discover will dem Personal mehr bezahlen

Die Lufthansa-Tochter Eurowings Discover wird zum 1. September 2022 die Löhne der Flugbegleiter und Piloten anheben. Dies erfolge aufgrund der positiven Marktentwicklung und großen Nachfrage im touristischen Bereich, so das Unternehmen in einer Medienerklärung. Einen Tarifvertrag hat Eurowings Discover – zum Ärgernis der Gewerkschaften – bislang nicht. Laut Mitteilung des Unternehmens sollen die Pilotengehälter in den bisherigen Gehaltsstufen jeweils prozentual zweistellig erhöht werden. Die Einstufung erfolgt, wie auch in der Vergangenheit, auf Basis geflogener Blockstunden. In der Kabine werden die bisherigen Gehaltsstufen ebenfalls prozentual knapp zweistellig erhöht. Auch die Zulage für Responsible Cabin Manager (Purser) wird aufgestockt. Weiters soll dem Personal eine Einmalzahlung gewährt werden. Eigenen Angaben nach unterbreitet man sowohl den Piloten als auch den Flugbegleitern seit November 2021 Entfristungsangebote. Dies wird weiter fortgesetzt, im Cockpit stellt Eurowings Discover außerdem dieses Jahr unbefristet ein. „Der Aufbau von Eurowings Discover ist in die schwerste Krise der Luftfahrt gefallen, in der keine verlässlichen Voraussagen für die Markt- und Bedarfsentwicklung möglichen waren. Diesen Umstand mussten auch die Gehaltsstrukturen abbilden. Für uns war immer klar, dass wir mittelfristig Anpassungen vornehmen würden und wir freuen uns, dass uns der nun prognostizierte Boom-Sommer dazu die Möglichkeit gibt. Damit wird Eurowings Discover auch zukünftig als Arbeitgeber attraktiv und wettbewerbsfähig sein,“ erklärt Wolfgang Raebiger, CEO von Eurowings Discover. „Es ist schön zu sehen, dass wir diese umfassenden Änderungen in so kurzer Zeit und im gemeinsamen Dialog mit unseren designierten Vertrauenspersonen in Cockpit und Kabine erarbeiten und bereits auf den Weg bringen konnten. Seit Gründung legen wir großen

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Österreich: Tui verzeichnet große Griechenland-Nachfrage

Der Reisveranstalter Tui startet die Griechenland-Saison ab Wien-Schwechat am Samstag. Der Tour Operator wird im Sommer 2022 bis zu 117 wöchentliche Abflüge ab österreichischen Airports zu Zielen in Griechenland anbieten. Den Auftakt machen die Destinationen Heraklion und Kreta, die ab Samstag ab Wien angeboten werden. Ab 10. April 2022 geht es dann auch nach Rhodos. Insgesamt hat man ab Österreich 19 Griechenland-Ziele im Portfolio. Bereits im April startet das Sommerflugprogramm ab Wien nach Kreta, Rhodos, Mallorca, Antalya, Zypern, Apulien und Madeira. Ab dem Flughafen Salzburg geht es seit 7. April nach Mallorca und ab 9. April nach Olbia auf Sardinien. Zusätzliche Flugkapazitäten für die Osterferien ab Wien nach Hurghada, Gran Canaria und Teneriffa waren rasch komplett ausgebucht. „Wir sehen aktuell eine große Reiselust, auch die Buchungskurve zeigt deutlich nach oben“, freut sich Gottfried Math, Geschäftsführer TUI Österreich. Insbesondere die Klassiker rund ums Mittelmeer sind gefragt und verzeichnen Zuwächse, die sogar über dem Niveau von 2019 liegen. „In einigen Destinationen, vor allem in Griechenland, wird das Wunschhotel möglicherweise bald nicht mehr verfügbar sein“, gibt Math zu bedenken. „Wer jetzt bucht, sichert sich nicht nur die besten Plätze, sondern auch die attraktivsten Preise.“ Griechenland Top 10 Kreta Rhodos Kos Zakynthos Korfu Karpathos Santorin Thessaloniki Westpeloponnes Skiathos

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Hannover: Volotea nimmt Venedig auf

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea legt für den Winterflugplan 2022/23 eine weitere Deutschland-Strecke auf. Der Carrier plant ab 11. November 2022 zweimal wöchentlich zwischen Venedig und Hannover zu fliegen. In der laufenden Sommerflugplanperiode 2022 steuert Volotea diesen Airport ab Cagliari an. Der Erstflug ist für den 28. Mai 2022 angekündigt. Geflogen werden soll jeweils am Verkehrstag Samstag. Die Venedig-Flüge sollen ab 11. November 2022 an Montagen und Freitagen bedient werden. Hannover ist derzeit die einzige Linien-Destination, die Volotea in Deutschland im Portfolio hat. In der Vergangenheit steuerte man auch andere Flughäfen, darunter München, an. Ab Österreich bedient man das Ziel Nantes an den Verkehrstagen Montag und Freitag. Vormals hatte man – beispielsweise – auch Bilbao und Genua im Angebot.

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Deutschland: Flugbereitschaft will Köln/Bonn aufgeben

Die Flugbereitschaft der deutschen Luftwaffe soll künftig komplett vom Flughafen Berlin-Brandenburg aus operieren. Der Standort in Köln/Bonn soll „mittelfristig“ mit jenem in der Hauptstadt zusammengeführt werden. Ein Sprecher des deutschen Verteidigungsministeriums bestätigte auf Anfrage einen entsprechenden Bericht des Kölner Stadtanzeigers. Die Konzentration auf einen Standort wird schon länger angestrebt, jedoch wollte man ursprünglich einige operative Aufgaben in Köln/Bonn belassen. Nun haben sich die Planungen insofern geändert, dass man mittelfristig alles vom BER aus koordinieren will. Derzeit ist aber noch völlig unklar wann der Umzug von Köln/Bonn nach Berlin erfolgen wird. Die notwendigen Flächen sowie die erforderliche Infrastruktur sind am Hauptstadtflughafen noch nicht vorhanden. Bis dies der Fall ist wird es weiterhin Ferry-Flüge von Köln/Bonn zum BER und zurück geben. Diese sorgten gerade angesichts der Klimadebatte immer wieder für Kritik aus dem Lager der so genannten Klimaschützer.

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Condor feiert Comeback in Wien

Nach einigen Jahren Abwesenheit feierte die Ferienfluggesellschaft Condor am Freitag ihr Comeback auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Diesmal bietet man keine Langstreckenziele an, sondern ist auf der Kurzstrecke in Richtung Palma de Mallorca, Heraklion, Kos und Rhodos aktiv. Zunächst wurde am Freitag die Verbindung auf die Balearen-Insel aufgenommen. Diese wird nun viermal wöchentlich von Condor bedient. Im Mai 2022 werden die griechischen Destinationen, die bis zu dreimal pro Woche angesteuert werden sollen, aufgenommen. „Condor bringt österreichische Reisende wieder an sonnige Urlaubsziele. Dass Condor mit Verbindungen nach Wien zurückkehrt, bestätigt die große Nachfrage nach Ferienflügen in der Sommersaison 2022. Mit Mallorca, Kreta, Kos und Rhodos bedient die Airline gleich vier der beliebtesten Urlaubsinseln der Österreicher. Wir heißen Condor herzlich willkommen zurück in Wien“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. „Der Nachholbedarf nach Urlaubsreisen ist riesig. Mit unseren Flügen ab Wien reagieren wir auf die Nachfrage nach maßgeschneiderten Flügen unserer langjährigen Reiseveranstalter- und Reisebüropartner in Österreich. Wir freuen uns, zu unseren Abflügen ab Deutschland und der Schweiz im Sommer 2022 nun auch Wien zu ergänzen“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor.

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