Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Air Malta feiert 45er am Flughafen Wien

Sonderlich groß ist die Airline nicht und ihr Heimatland ist gar der kleinste Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Air Malta ist jedoch ein besonders treuer Kunde des Wiener Flughafens, denn der Carrier feiert den 45-jährigen Bestand der Flugverbindung zwischen Österreich und Malta. Im April 1977 landete die damals noch junge Air Malta aus Luqa kommend unter der Flugnummer KM132 erstmals in Wien-Schwechat. Der Premierenflug wurde mit einer Douglas DC-9, die auch bei Austrian Airlines lange das Rückgrat der Flotte war, durchgeführt. Derzeit bietet das staatliche Luftfahrtunternehmen bis zu sieben Nonstopflüge zwischen den beiden Staaten an. Der Flughafen Wien ist aber nicht nur auf dem Luftweg mit dem Malta International Airport verbunden, sondern auch wirtschaftlich. Die Betreibergesellschaft des einzigen Verkehrsflughafens auf dem Staatsgebiet der Republik Malta ist eine Tochter der Flughafen Wien AG. Einen weiteren „Ableger“ unterhält man im slowakischen Kosice. Einst war man auch am Flughafen Friedrichshafen beteiligt, jedoch stieg man vor einigen Jahren aus und veräußerte den Anteil an die übrigen Gesellschafter. „Merħba Air Malta! Seit 45 Jahren fliegt Air Malta nach Wien und hat damit eine wichtige Anbindung vor allem für den Outgoing Tourismus von Österreich nach Malta geschaffen. Knapp fünf Jahre lang habe ich selbst als CEO des Flughafen Malta die Schönheit der Mittelmeerinsel kennen gelernt und kann aus persönlicher Erfahrung bestätigen: Diese Insel ist immer eine Reise wert! Dank der Direktverbindung erhalten auch Touristen aus Malta die Gelegenheit, Wien und Österreich zu erleben. Im Namen des Flughafen Wien gratuliere ich Air Malta zum 45-jährigen Bestehen der Wien

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März 2022: Berlin hatte 1,3 Millionen Fluggäste

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wurde im März 2022 von 1,3 Millionen Passagieren genutzt. Gegenüber Feber 2022 konnte man damit um etwa 350.000 Reisende zulegen. Allerdings lag man deutlich unter der Leistung von März 2019, denn damals hatten Schönefeld und Tegel gemeinsam 2,9 Millionen Fluggäste. Im März 2022 wurde am Flughafen Berlin-Brandenburg das Terminal 2 in Betrieb genommen. Dieses verbessert in erster Linie die Kapazität der Sicherheitskontrollen. Eigene Gates hat das Gebäude, das ein ehemaliger BER-Flughafenchef als „Zweckbau“ bezeichnete, nicht. Über eine Verbindung gelangen die Passagiere in das Terminal 1, wo das Boarding erfolgt. Derzeit wird das Terminal 2 in erster Linie von Ryanair genutzt. Insgesamt reisten in den ersten drei Monaten dieses Jahres rund drei Millionen Passagiere über den Flughafen BER. Das sind 1,2 Millionen Menschen mehr als im gesamten ersten Halbjahr des vergangenen Jahres. Im vergangenen Monat starteten und landeten am BER 12.500 Flugzeuge und damit 2.500 mehr als im Vormonat. Im März des vergangenen Jahres waren es nur 4.000 Maschinen.  Insgesamt wurden im März 2.800 Tonnen Luftfracht umgeschlagen, 1.000 Tonnen mehr als im Vorjahresmonat und etwa ebenso viele Tonnen wie im Vor-Corona-Jahr 2019.

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Flughafen Lübeck nun vollständig in privater Hand

Der deutsche Regionalflughafen Lübeck hat im letzten Jahrzehnt eine durchaus ereignisreiche Geschichte hinter sich. Nun befindet sich der Airport vollständig in der Hand von Winfried Stöcker, denn dieser hat der Hansestadt Lübeck die letzten verbliebenen Grundstücke abgekauft. Der Airport bestätigte die Transaktion. Der Eigentümer habe damit den Vertrag, der mit der öffentlichen Hand geschlossen wurde, erfüllt. Damit ist der Flughafen Lübeck vollständig in privater Hand. Gegenüber den Lübecker Nachrichten sagte Airport-Chef Jürgen Friedel unter anderem, dass man dadurch weitere Handlungsfreiheit zur Weiterentwicklung des Flughafens hat. Winfried Stöcker übernahm den Flughafen Lübeck im Jahr 2016. Der Kaufvertrag sah vor, dass Flächen, die im Eigentum der Hansestadt standen und vom Airport gepachtet waren, im Jahr 2022 gekauft werden können. Diese Option hat Stöcker nun gezogen. Für die Stadt Lübeck dürfte dies ein Schlussstrich unter eine unrühmliche Vergangenheit sein, denn Stabilität ist erst eingetreten seit Stöcker das Sagen hat. Zuvor gingen zwei Betreiber pleite, wobei eine Firmenbestattung organisierte und sich ins Ausland abgesetzt hatte.

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Eurowings führt wieder mehr als 400 Flüge pro Tag durch

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird während der Osterferien erstmals seit dem Beginn der Corona-Pandemie wieder mehr als 400 Flüge pro Tag durchführen. Das Angebot in Richtung Feriendestinationen wurde stark aufgestockt. Der Carrier erwartet am ersten Wochenende der Schulferien rund 160.000 Passagiere. Eigenen Angaben nach hat man entsprechend vorgesorgt und setzt besonders an den Check-In-Schaltern und an den Boarding-Gates mehr Personal ein. Im Fokus stehen dabei insbesondere die ersten Abflüge eines Tages: Nur wenn der Start der sogenannten „ersten Welle“ pünktlich gelingt, lassen sich Rotationsverspätungen im Tagesverlauf vermeiden. Deshalb wurden besonders zeitkritische Rotationen identifiziert und priorisiert, auch die Taktung der Kommunikation mit den Dienstleistern wurde erhöht. Weiters will Eurowings ausreichend Reserveflugzeuge bereithalten. Man bietet rund 140 Destinationen an, wobei derzeit touristische Ziele dominieren. Die Lufthansa-Tochter erklärt unter anderem, dass es sich um das umfangreichste Angebot aller Zeiten handeln soll. Darunter sind viele neue Verbindungen wie Hamburg-Chania oder Larnaca-Salzburg. Top-Ziel ist weiterhin Palma de Mallorca – von April bis Oktober 2022 wird Eurowings rund 3,4 Millionen Passagiere von 24 Flughäfen nach Mallorca und zurückfliegen und damit mehr Programm anbieten als jemals zuvor. Ab 3. Mai reisen Passagiere erstmalig nonstop auch von Memmingen auf die beliebte Ferieninsel. Weitere Neuaufnahmen: Ab Hamburg fliegt man seit 4. April 2022 nach Bilbao und ab 15. April 2022 nach Verona. Ende des Monats werden Lissabon und Chania aufgenommen. Von Köln/Bonn aus steuert Eurowings ab 8. April 2022 Edinburgh, ab 9. April 2022 Larnaka und ab 10. April 2022 Tirana an. Ab Düsseldorf reisen Fluggäste wieder per Nonstopflug auf

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ITA Airways hat Langstrecke ab Mailand-Malpensa aufgenommen

Ursprünglich wollte sich der Alitalia-Nachfolger ITA Airways auf die Drehkreuze Rom-Fiumicino und Mailand-Linate konzentrieren. Nun fliegt man auch eine Langstreckenverbindung ab dem von der Innenstadt weit entfernten Flughafen Mailand-Malpensa. Man steuert New York JFK zunächst bis zu fünf Mal pro Woche an. Zum Einsatz kommen Maschinen des Typs Airbus A330-200. Man begibt sich in den direkten Wettbewerb mit American Airlines, Delta Air Lines, Emirates und Neos. Auch La Compagnie will von Malpensa aus nach New York fliegen, jedoch steuert man ebenso wie United Airlines den Newark Airport an. In den letzten Wochen hat ITA Airways ab Rom zahlreiche USA-Ziele, die vormals von Alitalia bedient wurden, reaktiviert bzw. aufgestockt. Beispielsweise bietet man derzeit 14 wöchentliche Umläufe nach New York JFK, fünf nach Boston und vier nach Miami an.

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EuGH: Fluggastrechte gelten auch auf Flügen zwischen zwei Drittstaaten

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Fluggesellschaften auch dann zur Leistung von Ausgleichsleistungen nach EU-VO 261/2004 verpflichtet sind, wenn es sich um eine durchgehende Buchung mit Flugsegmenten zwischen zwei Nicht-EU-Mitgliedern handelt und diese von einem Non-EU-Carrier bedient wird. Es kommt immer wieder vor, dass man ab einem Flughafen, der sich in der Europäischen Union befindet, in ein Drittland fliegt, dort umsteigt und dann in ein weiteres Nicht-EU-Mitglied fliegt. Der EuGH hatte sich mit der Fragestellung zu befassen, ob im Falle einer Verspätung des zweiten Flugabschnitts, der außerhalb der EU von einem Nicht-EU-Carrier durchgeführt wird, die Fluggastrechteverordnung anwendbar ist. Dies wurde bejaht. Im heute veröffentlichten Urteil stellt der Europäische Gerichtshof (EuGH) fest, dass die Verordnung in diesem Fall anwendbar ist:  Der EuGH hat bereits in vorhergehenden Urteilen klargestellt, dass ein Flug mit einmaligem oder mehrmaligem Umsteigen, der Gegenstand einer einzigen Buchung war als Gesamtheit zu betrachten ist, so dass die Anwendbarkeit der EU-Fluggastrechteverordnung unter Berücksichtigung des ersten Abflugorts und des Endziels des Fluges zu beurteilen ist. Im heute veröffentlichten Urteil C-561/20 stellte der EuGH konsequenterweise fest, dass ein Fluggast auf einem Flug, der zwei Flugsegmente umfasst und Gegenstand einer einzigen Buchung war, welche von einem Flughafen im Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats abfliegt und zu einem Flughafen in einem Drittland über einen anderen Flughafen in diesem Drittland fliegt, Anspruch auf Entschädigung hat, wenn er sein Endziel mit einer Verspätung von drei oder mehr Stunden erreicht hat, auch wenn die Verspätung erst auf dem zweiten Abschnitt des Fluges eingetreten ist. Ob es sich beim

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Etihad erstmals mit A350-1000 in Paris

Lange hat es gedauert, doch nun ist Etihad Airways mit dem Maschinentyp Airbus A350-1000 kommerziell in der Luft. Der Erstflug wurde zwischen Abu Dhabi und Paris-Charles de Gaulle durchgeführt. In den nächsten Wochen und Monaten wird der Carrier die Teilflotte auf insgesamt fünf Maschinen ausbauen. Die A6-XWB ist der erste Airbus A350-1000, den Etihad Airways in den aktiven Liniendienst gestellt hat. Zuvor hatte der Golfcarrier dieses Langstreckenmuster zwar abgenommen, jedoch die Flugzeuge nicht eingeflottet. Diese waren über einen längeren Zeitraum in Frankreich abgestellt. Erst wesentlich später begann man damit diese Maschinen nach Abu Dhabi zu überstellen. Nun ist mit der A6-XWB zumindest eine Einheit im aktiven Liniendienst.

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Deutsche Bahn bietet temporär verbilligte Bahncard an

Die Deutsche Bahn AG feiert heuer das dreißigjährige Jubiläum der Bahncard in der momentanen Form. Daher bietet man diese temporär zu einem vergünstigten Sonderpreis an. So soll die 25er-Variante in der Zweiten Klasse 30 Euro und in der Ersten Klasse 60 Euro kosten. Im Jahr 1992 wurde die Bahncard an den Start gebracht und löste schrittweise alle bisherigen Vergünstigungskarten bzw. –scheine ab. Die DB erklärte, dass man rund 4,5 Millionen Abonnenten der Kundenbindungskarte habe. Allerdings haben bestehende Inhaber der Bahncard so ganz und gar keinen Grund zum Jubeln, denn die vergünstigte Partner-Lebenscard, die Eheleute bzw. Personen mit gemeinsamen Wohnsitz erwerben konnten, wurde aus dem Angebot entfernt. Somit kommen auf Paare bzw. gemeinsam reisende Personen höhere Kosten zu.

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Pristina: Wizz Air plant neue Basis und starke Expansion

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air plant in Pristina, der Hauptstadt des Kosovo, eine neue Basis zu eröffnen. Diese würde in direkter Konkurrenz mit jener der Lufthansa-Tochter Eurowings Europe treten. Robert Carey, der seit einiger Zeit als Präsident der Wizz Air Group fungiert, führte diesbezüglich Gespräche mit Regierungsmitgliedern des Kosovo. Während der Corona-Pandemie haben sich die Pristina-Strecken nicht nur als besonders stabil erwiesen, sondern der Airport konnte im Gegensatz zu fast allen anderen Airports Europas gar die Anzahl der Passagiere steigern. Der Manager erklärte unter anderem, dass man im Jahr 2023 mit etwa 600.000 Reisenden von/nach Pristina rechnet. Den Verkehr in die D-A-CH-Region will man stark ausbauen, jedoch nannte Carey keine näheren Details, weder ob es sich um Aufstockungen und/oder neue Strecken handeln wird. In Deutschland, Österreich und der Schweiz leben und arbeiten viele Menschen mit Kosovo-Wurzeln, die regelmäßig ihre Freunde und Bekannten in der Heimat besuchen wollen. Als Hauptkonkurrent der Flüge gelten übrigens Fernbusunternehmen wie Flixbus, denn die Kunden sind treu, aber preissensibel. Carey sagte auch, dass Wizz Air von der geplanten Basis Pristina aus auch Ziele in den Nachbarländern ansteuern möchte. Man wolle so viele neue Strecken wie möglich aufnehmen und befinde sich dazu mit Airport und Regierung in einer Art Bedarfsanalyse.

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Finanzen: Stuttgart schrieb im Vorjahr 24,7 Millionen Euro Verlust

Baden-Württembergs größter Flughafen, Stuttgart, hatte im Vorjahr 3.582.096 Passagiere. Gegenüber dem ersten Pandemiejahr konnte man zwar um 11,5 Prozent zulegen, jedoch lag man erheblich unter dem Vorkrisenniveau. Analog schnitt der Airport finanziell ab. „Wir erholen uns nur langsam von dem tiefsten Einbruch in der Geschichte unseres Unternehmens. Die Sicherung der Liquidität und der Arbeitsplätze hat weiterhin höchste Priorität. Passagierzahlen und Umsätze waren im Jahr 2021 immer noch weit unter Vorkrisenniveau, damit fällt das Ergebnis erneut deutlich negativ aus. Dies erschwert dringend erforderliche Investitionen für unser ambitioniertes Klimaziel, unsere Emissionen bis 2040 auf null zu bringen“, so Walter Schoefer, Vorsitzender der Geschäftsführung. Der Umsatz der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) beläuft sich im Geschäftsjahr 2021 auf 143,8 Mio. Euro, ein Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim Geschäftsergebnis nach Steuern muss die FSG erneut einen deutlichen Verlust von minus 24,7 Mio. Euro ausweisen (2020: minus 96,9 Mio. Euro). Die Zahl der Flugbewegungen stieg um 5,7 Prozent auf insgesamt 62.135 Starts und Landungen. „Dafür müssen wir uns jetzt operativ und organisatorisch aufstellen. Viele Dienstleister haben in der Pandemie Personal verloren, das sich nicht so schnell ersetzen lässt. Wir tun alles dafür, dass die Abläufe im Sommer möglichst reibungslos funktionieren. Langfristige Prognosen sind nach wie vor schwierig, bis zum Jahresende erwarten wir rund sechs Millionen Fluggäste“, erklärt Geschäftsführer Ulrich Heppe.

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