Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Hamburg veranstaltet 42. Internationales Airport Race

Das 42. Internationale Airport Race findet am Sonntag, den 14. September 2025, am Flughafen Hamburg statt. Die Veranstalter erwarten Tausende Läufer, die die Strecke über zehn Meilen (16,1 Kilometer) absolvieren werden. Die Streckenführung verläuft direkt am Flughafen-Zaun entlang und durch ein Parkhaus. Zudem passieren die Läufer den Krohnstiegtunnel, der unter einer der Start- und Landebahnen hindurchführt. Das Rennen wird von BMS Die Laufgesellschaft organisiert und findet in Zusammenarbeit mit dem Lufthansa Sportverein Hamburg statt. Neben der Hauptstrecke stehen auch ein Fünf-Kilometer-Lauf und kürzere Distanzen für Kinder und Schüler auf dem Programm. Die Veranstaltung gilt als feste Tradition am Hamburger Flughafen. Vertreter des Flughafens betonten die langjährige Partnerschaft und das Interesse in der Nachbarschaft. Anmeldungen sind weiterhin möglich.

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Passagier in Heathrow nach angeblichem Angriff und versuchter Türöffnung festgenommen

Am Donnerstag, dem 28. August 2025, kam es am Londoner Flughafen Heathrow zu einem Zwischenfall, der die Aufmerksamkeit von Passagieren und Behörden gleichermaßen auf sich zog. Ein Passagier der Saudia wurde festgenommen, nachdem er an Bord einer Boeing 787 im Anflug auf den Terminal einen Flugbegleiter geschlagen und versucht haben soll, eine Kabinentür zu öffnen. Die Turbulenzen an Bord zwangen die Piloten zu einem sofortigen Stopp des Flugzeugs, was eine rasche Reaktion der Notdienste zur Folge hatte. Der Vorfall, der sich kurz nach der Landung der Maschine ereignete, wirft erneut ein Schlaglicht auf das wachsende Problem des unruly passenger behavior, also des Fehlverhaltens von Reisenden in der modernen Luftfahrt. Chaotische Szenen auf dem Rollfeld: Der Hergang des Zwischenfalls Der Flug mit der Kennung SV119, der aus der saudi-arabischen Hafenstadt Dschidda (Jeddah) in Richtung London unterwegs war, hatte soeben sicher auf der Landebahn von Heathrow aufgesetzt. Die Maschine des Typs Boeing 787 Dreamliner (Registrierung HZ-AR27) rollte gemächlich über das weitläufige Rollfeld in Richtung ihrer zugewiesenen Parkposition. In diesem Moment, als sich das Flugzeug noch in Bewegung befand, ereignete sich in der Kabine ein Tumult. Ein 33 Jahre alter männlicher Passagier soll aus bisher unbekannten Gründen einen Flugbegleiter tätlich angegriffen und im Anschluss versucht haben, eine der Kabinentüren zu öffnen. Die Besatzung des Flugzeugs reagierte umgehend und professionell auf die Bedrohung an Bord. Die Piloten an Bord erkannten die ernste Lage und leiteten ein scharfes Bremsmanöver ein, um die Maschine zum Stillstand zu bringen. Unmittelbar danach sandten sie eine Notfallmeldung an die

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Skyhub PAD sichert Verbindung von Paderborn nach München

Die virtuelle Fluggesellschaft Skyhub PAD hat am 1. September 2025 den Flugbetrieb von Paderborn/Lippstadt nach München aufgenommen. Die neue Initiative bietet täglich bis zu drei Verbindungen an, um die wichtige Strecke für die Region Ostwestfalen-Lippe zu sichern. Die Gründung der Skyhub PAD GmbH & Co. KG im März durch Unternehmer und Privatpersonen sicherte die Fortführung der Route, nachdem Lufthansa die Verbindung eingestellt hatte. Die Strecke ist von großer Bedeutung für die mittelständische Wirtschaft, da München als Drehkreuz für internationale Weiterflüge dient. Die Flüge werden von der Fluggesellschaft DAT mit einem Flugzeug vom Typ ATR72-600 durchgeführt. Die Maschine bietet 70 Sitzplätze. Buchungen sind über Online-Portale sowie im Reisebüro möglich. Dank eines Abkommens mit Lufthansa können Passagiere ihr Gepäck bei Umsteigeverbindungen durchchecken. Vertreter der Initiative äußerten, daß der Erhalt der Linie von der Buchungslage abhängig sei. Die Premiere sei erfolgreich verlaufen.

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Keine Toiletten auf Virgin-Flug: Passagiere müssen in Flaschen und Waschbecken urinieren

Ein Flug der australischen Fluggesellschaft Virgin Australia von Denpasar nach Brisbane nahm eine chaotische Wende, als alle drei Toiletten an Bord des Boeing 737 Max 8-Flugzeuges ausfielen. Das Problem zwang die Passagiere während der sechs Stunden dauernden Reise zu unkonventionellen Maßnahmen, wie der Nutzung von Flaschen und Waschbecken. Dieser Vorfall, der weitreichende Konsequenzen für das Wohlbefinden der Passagiere hatte, wirft ernsthafte Fragen über die Wartungsstandards in der Luftfahrtindustrie auf. Während die Fluggesellschaft den Vorfall als bedauerlich bezeichnete und sich bei den Reisenden entschuldigte, kritisiert die zuständige Gewerkschaft den Vorfall als Symptom einer gefährlichen Entwicklung, bei der die Profitmaximierung über die Sicherheit gestellt werde. Der Vorfall im Detail: Ein Flug ins hygienische Chaos Die Reise begann bereits mit einem Mangel: Eine der drei Bordtoiletten war vor dem Abflug aus Denpasar bereits außer Betrieb. Die verbleibenden beiden Sanitäranlagen funktionierten zunächst ordnungsgemäß, doch nach etwa drei Stunden Flugzeit versagten auch diese ihren Dienst. Die Passagiere und die Crew sahen sich damit für die restliche Flugdauer von drei Stunden ohne funktionierende Toiletten konfrontiert. Das Fehlen grundlegender sanitärer Einrichtungen an Bord eines Linienfluges führte rasch zu unhaltbaren Zuständen. Passagiere beschrieben in Berichten, wie sich ein unangenehmer Geruch an Bord ausbreitete. Es kam zu unhygienischen Szenen, da der Urin auf den Boden der Kabine sickerte. Die Situation war für alle Beteiligten äußerst belastend. Besonders betroffen waren jene Passagiere, die auf eine regelmäßige Nutzung der Toiletten angewiesen sind. So wurde berichtet, daß eine ältere Passagierin sich nicht mehr zurückhalten konnte und sich in ihrer Verzweiflung auf ihrem

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Weinverkostung auf der Böglalm bringt Führungskräfte zusammen

Im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach fand zum dreizehnten Mal eine Weinverkostung auf der Böglalm statt. Gastgeber der Veranstaltung waren Gerstbauer Strategic International, BRAINLOOP und die Casinos Austria AG. Die Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Medien nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Unter den Gästen waren Martin Graf von der Energie Steiermark, Othmar Karas, Präsident des European Forum Alpbach, Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung, sowie ÖBB-Generaldirektor Andreas Matthä und Ex-Kanzler Christian Kern. Im Mittelpunkt stand die Präsentation von Weinen des Bordeaux-Weinguts Château Haut-Batailley durch Peer Pfeffer. Die Veranstaltung soll den Führungskräften aus verschiedenen Bereichen eine Plattform für neue Ideen und das Stärken von Partnerschaften bieten. Die Ausrichter betonen, daß die traditionelle Veranstaltung einen Rahmen für den Dialog über aktuelle politische und wirtschaftliche Fragestellungen schaffe. Das Treffen sei ein wichtiger Teil der Diskussionen in Alpbach.

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Millionengeschäft in der Luft: Die extreme Wertschöpfung der Start- und Landerechte in London-Heathrow

Die weltweite Nachfrage nach Flugreisen wächst stetig, und Fluggesellschaften erweitern ihre Kapazitäten, um diesem Bedarf gerecht zu werden. Gleichzeitig stossen viele der weltweit wichtigsten Flughäfen an ihre physischen und regulatorischen Grenzen. Dies führt dazu, daß Start- und Landerechte, die sogenannten Slots, zu einigen der wertvollsten Güter der gesamten Luftfahrtindustrie avancieren. Nirgends wird dieser Trend so deutlich wie am Flughafen London-Heathrow, der als einer der meistfrequentierten und am stärksten kapazitätsbeschränkten Drehkreuze der Welt gilt. Die Verknappung der verfügbaren Zeitfenster hat die Preise in schwindelerregende Höhen getrieben, wobei einzelne Transaktionen Summen von bis zu 75 Millionen US-Dollar erreichten. Während eine geplante Kapazitätserweiterung durch eine dritte Startbahn die Hoffnung auf eine Entspannung des Marktes nährt, bleibt die grundlegende Frage, wie die neuen Kapazitäten verteilt werden, ein zentraler Streitpunkt. Die Goldgrube am Londoner Himmel: Warum Start- und Landerechte so wertvoll sind Ein Slot ist im Wesentlichen das Recht einer Fluggesellschaft, zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Tag an einem Flughafen zu starten oder zu landen. Die Verwaltung dieser Rechte ist für die sichere und effiziente Steuerung des Flugverkehrs an belebten Flughäfen unerlässlich. London-Heathrow ist hier ein Paradebeispiel. Mit seiner strategischen Bedeutung als Tor zum globalen Flugnetz und seinem Zwei-Startbahn-System, das kaum Spielraum für zusätzliche Bewegungen bietet, ist der Flughafen ständig am Limit seiner Kapazität. Nach Angaben des Luftfahrtanalyseunternehmens IBA ist Heathrow auf etwa 10.500 wöchentliche Flugbewegungen beschränkt, was einem Durchschnitt von 40 bis 45 Starts und Landungen pro Stunde entspricht. Die jüngste Analyse der IBA zeigt, daß das Angebot an verfügbaren Slots im

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Sommer-Bergbahnen führen neue Verhaltensregeln ein

Die Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen (BÖSB) haben erstmals eine überregionale Handlungsempfehlung für Gäste vorgestellt. Die „Gipfelcharta“ soll den respektvollen Umgang mit der Bergwelt und anderen Besuchern fördern. Die Charta legt klare Leitlinien fest. Kornel Grundner, Sprecher der BÖSB, erklärte, daß die Empfehlungen auf erfolgreichen Initiativen aus den Bundesländern beruhen. Die „Gipfelcharta“ wurde in den Kriterienkatalog des Qualitätssiegels aufgenommen und muß bei Zertifizierungen kommuniziert werden. Die Bergbahnen berichteten zudem über eine positive Zwischenbilanz zur Saisonhalbzeit 2025. Laut einer Blitzumfrage waren rund zwei Drittel der Betriebe mit den ersten Monaten zufrieden, fast 60 Prozent verzeichneten stabile oder steigende Gästezahlen. Als Erfolgsfaktoren gelten die hohe Gästezufriedenheit und das Familien- und Aktivsegment. Der Sprecher der BÖSB betonte, daß die Bergbahnen trotz Herausforderungen wie Kostensteigerungen eine stabile Entwicklung zeigten.

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Tourismusexperte empfiehlt „Design Thinking“ für den Alpentourismus

Der Tourismus- und Markenentwickler Gerhard Gstettner kritisiert die Vorgehensweise bei der Entwicklung von Tourismusprodukten im Alpenraum. Er sieht einen Denkfehler darin, daß Angebote oft an den Bedürfnissen der Gäste vorbei entwickelt werden, ohne zuvor den direkten Austausch zu suchen. Gstettner bemängelt, daß Ideen meist im Team entstünden und ohne Feedback der Gäste realisiert würden. Dabei würden oft Produkte geschaffen, die nicht den Anforderungen entsprächen. Er verweist auf die Methode des „Design Thinking“, die in der Industrie längst zum Standard gehöre. Dieser strukturierte Prozeß beginne mit der Identifizierung eines Problems im Team. Anschließend finde ein offener Dialog mit den Gästen statt, um die tatsächlichen Bedürfnisse zu ermitteln. Basierend auf diesem Feedback werde ein Prototyp entwickelt, der getestet und angepaßt werde, bis er wirklich passe. Gstettner betont, daß diese Herangehensweise Fehlentwicklungen verhindern und am Ende Geld sparen könne. Gerade im alpinen Tourismus sei es entscheidend, Produkte gemeinsam mit den Gästen zu schaffen, um die Angebote zu verbessern.

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Prozeß um FTI-Insolvenz: Familie verklagt Check24 auf Schadensersatz

 Eine Familie aus dem Rhein-Main-Gebiet hat das Online-Portal Check24 auf Schadensersatz in Höhe von 7.725 Euro verklagt. Die Klage bezieht sich auf verlorene Kosten für Hotelübernachtungen, die über Check24 bei dem insolventen Reiseveranstalter FTI gebucht wurden. Der Anwalt der Familie, Reiserechtler Holger Hopperdietzel, wirft dem Buchungsportal vor, seine Informationspflichten gegenüber Verbrauchern verletzt zu haben. Seiner Auffassung nach hätte die wirtschaftliche Schieflage von FTI bereits im Vorfeld der Buchung erkennbar sein müssen. Die mündliche Verhandlung vor dem Landgericht München ist für den 8. Oktober angesetzt. Das Verfahren könnte eine Signalwirkung für die gesamte Reisebranche haben. Sollte das Gericht der Argumentation der Kläger folgen, würde die Frage aufkommen, ab welchem Zeitpunkt Online-Portale und Reisebüros verpflichtet sind, ihre Kunden vor den Finanzproblemen von Reiseveranstaltern zu warnen. Die FTI-Insolvenz hatte bereits dazu geführt, daß die Kundengeldabsicherung für Einzelleistungen wie Hotelbuchungen keine Deckung bietet.

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Millionenschwerer Vergleich: Delta Air Lines zahlt nach Notablassung von Kerosin

Nach einem Notfall im Jahre 2020, bei dem ein Flugzeug der Delta Air Lines Tausende Kilogramm Kerosin über dicht besiedeltem Gebiet abließ, hat sich die Fluggesellschaft zu einem millionenschweren Vergleich bereit erklärt. Der Vorfall, der sich am 14. Januar 2020 über Teilen von Los Angeles und Orange County ereignete, führte zu einer Sammelklage von zehntausenden Grundstückseigentümern. Diese warfen der Airline vor, unnötigerweise in niedriger Höhe Treibstoff abgelassen und ihre Grundstücke kontaminiert zu haben. Obwohl Delta jedes Fehlverhalten von sich wies, hat sich das Unternehmen nun zur Zahlung von 78,75 Millionen Dollar (rund 68 Millionen Euro) bereit erklärt, um einen langwierigen Rechtsstreit zu vermeiden. Der vorgeschlagene Vergleich bedarf noch der richterlichen Zustimmung, schliesst aber einen der aufsehenerregendsten Fälle in der jüngeren US-amerikanischen Luftfahrtgeschichte ab. Der Zwischenfall über Los Angeles: Ein Routineflug mit drastischen Folgen Der Fall geht auf einen Flug von Los Angeles nach Shanghai zurück, der kurz nach dem Start in Schwierigkeiten geriet. Die Boeing 777, die mit 167 Passagieren und Besatzungsmitgliedern besetzt war, erlitt kurz nach dem Abheben einen Triebwerkschaden, der sich in einem Leistungsverlust bemerkbar machte. Gemäß dem Sicherheitsprotokoll entschieden sich die Piloten, die Maschine umgehend zum Los Angeles International Airport (LAX) zurückzuführen. Um eine sichere Landung zu gewährleisten, war es notwendig, das Gewicht des Flugzeugs zu reduzieren. Aus diesem Grund wurde die Notablassung von Treibstoff angeordnet. An Bord des Flugzeugs befanden sich Tausende Kilogramm Kerosin, die für den Langstreckenflug nach China benötigt wurden. Die Piloten liessen rund 6800 Kilogramm der brennbaren Flüssigkeit aus den Tanks ab. Tragischerweise

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