Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Deutschland: Verdi ruft Sicherheitspersonal erneut zum Streik auf

Die Gewerkschaft Verdi ruft für Dienstag, den 22. März 2022, erneut an zahlreichen deutschen Verkehrsflughäfen das Sicherheitspersonal zum 24-stündigen Streik auf. Der Hamburger Airport geht davon aus, dass der Großteil der Abflüge gestrichen werden muss. Betroffen sind diesmal die Flughäfen Frankfurt, Berlin, Bremen, Hannover, Stuttgart, Düsseldorf und Köln/Bonn. Damit ist ein Großteil des internationalen Flugverkehrs betroffen. Auf Deutschlands zweitgrößtem Airport, München, soll jedoch nicht gestreikt werden.  Passagieren wird geraten, dass diese sich rechtzeitig über den Status ihrer Buchung bei ihrer Airline (telefonisch oder über die jeweilige Firmenhomepage) informieren sollten. Im Falle dessen, dass der Flug durchgeführt wird, sollte man möglichst frühzeitig anreisen, da die Streikmaßnahmen auch die Sicherheitskontrollen betroffen. Es ist mit sehr langen Wartezeiten zu rechnen. In der Vorwoche ist in Hamburg aufgrund des Warnstreiks die Siko gar komplett ausgefallen und alle Abflüge mussten aus Sicherheitsgründen gestrichen werden.

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Akureyri: Niceair stellt erste Routen vor

Das isländische Startup Niceair hat die ersten Strecken, die man ab Akureyri bedienen lassen möchte, vorgestellt. Dabei handelt es sich um Kopenhagen, London-Stansted und Teneriffa Süd. Diese Ziele sollen niederfrequent ab Anfang Juni 2022 beflogen werden. Da Niceair als so genannte virtuelle Fluggesellschaft, also ohne AOC und Betriebsgenehmigung, an den Start geht, erfolgt die operative Durchführung formell als Charterflüge. Operating Carrier wird die maltesische Fluggesellschaft Hifly Malta mit Airbus A319. Zuvor waren auch andere Fluggesellschaften im Gespräch, jedoch konnte sich im Zuge der Ausschreibung das maltesische Luftfahrtunternehmen durchsetzen. Im Auftrag von Niceair wird man im Zeitraum von 2. Juni 2022 bis voraussichtlich 29. September 2022 zweimal wöchentlich zwischen Akureyri und Kopenhagen pendeln. Ab 3. Juni 2022 soll in selbiger Frequenz London-Stansted angesteuert werden. Diese Strecke ist vorläufig bis zum 30. September 2022 befristet. Teneriffa Süd steht ab 8. Juni 2022 bis 28. September 2022 einmal wöchentlich auf dem Flugplan. Niceair will in den nächsten Wochen noch zahlreiche weitere Destinationen, die ab dem weniger bekannten isländischen Airport angeboten werden sollen, vorstellen.

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Air Horizont steigt ab Zaragoza ins Liniengeschäft ein

Die maltesische Charterfluggesellschaft Air Horizont steigt ab dem spanischen Zaragoza ins Liniengeschäft ein. Initial wird der Carrier vier Destinationen aufnehmen. Dabei handelt es sich um Berlin, Dublin, Porto und Rom-Fiumicino. Air Horizont wurde im Jahr 2015 gegründet und sitzt im maltesischen Lija, das sich rund 15 Autominuten vom Flughafen Luqa entfernt befindet. Bislang war man auf die Durchführung von Charterflügen sowie die Erbringung von ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. Die Flotte besteht aus sechs Boeing 737-400 mit einem durchschnittlichen Alter von fast 30 Jahren. Ab Zaragoza will man ab 29. April 2022 an den Verkehrstagen Montag und Freitag die deutsche Bundeshauptstadt ansteuern. Rom-Fiumicino soll ab 6. Mai 2022 jeweils an Freitagen und Sonntagen angeflogen werden. An selbigen Verkehrstagen will man ab dem 27. Mai 2022 nach Porto fliegen. Der Erstflug ins irische Dublin soll am 3. Juni 2022 durchgeführt werden. Derzeit ist vorgesehen, dass auch diese Destination jeweils an Freitagen und Sonntagen bedient werden soll. Tickets können unter anderem über die spanischsprachige Version der Homepage von Air Horizont gekauft werden.

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Frankfurt: Eurowings Discover nimmt Palma de Mallorca auf

Im Sommerflugplan 2022 wird Eurowings Discover ab Frankfurt am Main auch zweimal pro Woche das Ziel Palma de Mallorca ansteuern. Der Erstflug ist für den 1. Juni 2022 angekündigt. Die Palma-Flüge werden zusätzlich zum bestehenden Angebot der Konzernmutter Lufthansa angeboten und sollen an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag durchgeführt werden. Somit stockt die Lufthansa Gruppe die Frequenzen zwischen Frankfurt am Main und der Balearen-Insel weiter auf. Im Gegenzug reduziert Eurowings Discover die Flüge in Richtung Zakynthos auf einen wöchentlichen Umlauf.

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Air France stellt Hop bis zu 50 Embraer 190-E2 in Aussicht

Die französische Regionalfluggesellschaft Hop hat seitens der Muttergesellschaft Air France die Bestellung von 35 bis 50 Embraer 190-E2 in Aussicht gestellt bekommen. Allerdings knüpft das Management diese mögliche Ordner an einige Bedingungen, die mit den Personalvertretern verhandelt werden müssen. In erster Linie geht es dabei darum, dass an der Lohnschraube gedreht werden soll. Laut einem Bericht von “Les Echos” will man bei Neueinstellungen niedrigere Gehälter bezahlen und die Produktivität der bestehenden Belegschaft soll erhöht werden. In den nächsten Tagen sollen offizielle Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen werden. Air France will spätestens im Sommer 2022 final über die mögliche E2-Bestellung entscheiden. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde die Hop-Flotte stark reduziert. Momentan befindet sich der Maschinentyp Bombardier CRJ-1000 in Ausflottung. Mit den Gewerkschaften hat man einen Kompromiss gefunden, dass die Hop-Flotte nicht kleiner als 29 Verkehrsflugzeuge wird. Bei der Muttergesellschaft erneuert man die Kurzstreckenflotte mit dem Maschinentyp Airbus A220. Auch beim Billigflieger Transavia steht die Erneuerung der Flotte an. Dabei wechselt man gemeinsam mit KLM von der Boeing 737-800 auf die A320neo-Reihe.

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Nürnberg: Eurowings Europe nimmt Pristina auf

Die Fluggesellschaft Eurowings Europe wird ab 12. April 2022 viermal wöchentlich zwischen Pristina und Nürnberg verkehren. Man tritt damit in den direkten Wettbewerb mit GP Aviation. Fliegen wird die Lufthansa-Tochter an den Verkehrstagen Dienstag, Mittwoch, Samstag und Sonntag. Die Nonstopverbindung ist auch für die kosovarische Community in der Metropolregion interessant, die diese für gegenseitige Besuche von Familien, Freunden und Verwandten nutzen werden. In Bayern leben rund 45.600 Menschen mit kosovarischer Nationalität, allein in der Stadt Nürnberg über 2.300. Mit Pristina hält die 15. europäische Hauptstadt Einzug in den Flugplan des Albrecht Dürer Airport Nürnberg. 

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Zeltweg: Eurofighter sollen nur knapp einem Zusammenstoß entgangen sein

Im Vorjahr soll es laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins Profil auf dem Fliegerhorst Zeltweg beinahe zu einem Zusammenstoß von zwei Eurofighter-Abfangjägern gekommen sein. Dieser soll sich bei einem Anflugmanöver ereignet haben. Das Medium schreibt weiters, dass die Ursache ein Fehler eines Piloten gewesen sein soll. Laut Profil-Informationen war der Vorfall so ernst, dass die Kommandanten der Luftstreitkräfte einen offiziellen Bericht an das Verteidigungsministerium erstellten. Das BMLV wollte sich dazu gegenüber dem Nachrichtenmagazin nicht äußern, da Vorkommnisse bei Einsatz und Ausbildung in Zusammenhang mit den Eurofightern militärischer Geheimhaltung unterliegen. Laut dem Nachrichtenmagazin zählen die österreichischen Luftstreitkräfte statistisch zu den sichersten der Welt. Allerdings kommen die Eurofighter-Piloten aufgrund mangelnder Kapazitäten nur auf etwa 100 Flugstunden pro Jahr. International liegt dieser Wert deutlich höher. Auf die Gefahren mangelnder Praxis im Betrieb von Militärflugzeugen wurde 2019 auch im Bericht „Bundesheer 2030“ des früheren Verteidigungsministers Thomas Starlinger hingewiesen. Dort heißt es: „Durch fehlende Flugstunden steigt das Risiko von Flugunfällen.“

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Geschäftsreisen: Roman Neumeister ist neuer ABTA-Präsident

Der österreichische Geschäftsreiseverband ABTA wählte in der vergangenen Woche in der ordentlichen Generalversammlung Roman Neumeister zum neuen Präsidenten. Er folgt auf Andreas Gruber, der nach vier Jahren an der Spitze in Pension gegangen ist. Neumeister ist derzeit Travel Officer der OSZE. Ihm stehen mit Sabine Toplak (Accor) und Angela Lille (Erste Group) zwei Vizepräsidentinnen zur Seite. Weitere Mitglieder des Vorstands sind Monika Milde, Global Travel Management Wolf Theiss Rechtsanwälte GmbH & CoKG (Kassierin), Markus Emhofer, Delivery Manager Amadeus Marketing GmbH (Kassierin-Stellvertreter), Marion Würtz-Schmiedberger, Assistant Management/Travel Management bei cargo-partner GmbH (Schriftführerin) und Alexander Schnecke, Head of Business Sales Austrian Airlines AG (Schriftführerin Stellvertreter). Den erweiterten Vorstand bilden Klaus Kretz /Vertriebsleiter Corporate Travel Europäische Reiseversicherung, Peter Tolinger /Managing Director Verkehrsbüro Business Travel GmbH, Andreas Weingartner /Director Marketing & Sales  Austria & Slovenia Hertz Autovermietung und in beratender Funktion Wilfried Kropp /Kropp Kommunikation. „Wir werden die internationale Zusammenarbeit mit der neu gegründeten europäischen Plattform BT4E (DACH-Organisation europäischer Geschäftsreiseverbände) und der GBTA (Global Business Travel Association) verstärken. Mit der BT4E wurde eine notwendige Interessensvertretung des Geschäftsreisemarktes vor den Europäischen Behörden geschaffen“ erklärte Neumeister.  Die Pandemie habe gezeigt, dass einheitliche Standards, wie zum Beispiel Einreisebestimmungen im Geschäftsreisebereich fehlen und offensichtlich nur durch eine gemeinsame Vertretung in Brüssel verhandelt werden können.

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Einreise: Aruba schafft Corona-Dokumente ab

Ab 19. März 2022 ist die Einreise auf die Karibikinsel Aruba wieder ohne Impf- oder Testnachweise möglich. Lediglich ein elektronisches Einreiseformular muss weiterhin ausgefüllt und auf Verlangen der Behörden vorgewiesen werden. Damit öffnet sich Aruba wieder vollständig für den Tourismus. Man sieht sich angesichts der lokal ergriffenen Maßnahmen gut auf das Comeback vorbereitet. Das Einreiseformular kann ab drei Tage vor der geplanten Ankunft ausgefüllt werden. Impf-, Genesungs-, oder Testnachweise sind nicht mehr erforderlich.

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Loganair baut Präsenz auf der Isle of Man aus

Die schottische Regionalfluggesellschaft Loganair beginnt im April 2022 mit dem Ausbau ihrer Präsenz auf der Isle of Man. Man wird diese mit zwei Flughäfen der britischen Hauptstadt verbinden. Zunächst nimmt Loganair sechs wöchentliche Flüge nach London-City auf. Diese sollen voraussichtlich zum 3. Mai 2022 aufgestockt werden. Unter der Woche will man im doppelten Tagesrand fliegen. Zusätzlich wird der Carrier ab diesem Tag auch einmal täglich zum größten Airport des Vereinigten Königreichs, London-Heathrow fliegen. Derzeit besteht die Flotte von Loganair aus insgesamt 42 Flugzeugen. Man betreibt unter anderem die Muster ATR42, ATR72, de Havilland Dash 8-300, Dash 8-400, Embraer 135, Embraer 145 und Saab 340. Einst war man Franchisenehmer der mittlerweile insolventen Flybe, hatte jedoch bereits vor dem Kollaps des Partners die Zusammenarbeit beendet und tritt seither wieder unter eigener Marke auf.

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