Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Berlin: Ryanair zieht schrittweise ins Terminal 2 um

Der Umzug der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair in das neueröffnete Terminal 2 am Flughafen Berlin Brandenburg hat begonnen. In einer Übergangsphase werden noch bis zum 30. März 2022 sowohl das T1 als auch das T2 genutzt. Ab dem 31. März finden alle Abflüge der Ryanair am Terminal 2 statt. Bis dahin werden die Fluggäste gebeten, sich genau über ihr Abflugterminal zu informieren. Ab 5. April werden zudem zusätzlich die Ankünfte von Ryanair und sowie Ankünfte weiterer Airlines über das T2 abgefertigt; Passagiere erhalten dann dort ihr Gepäck. Das Terminal 2 dient als Abfertigungsgebäude für Abflug und Ankunft. Es ist mit den Abfluggates im Pier Nord des Terminal 1 über zwei Brücken verbunden. Es wurde Ende September 2020 vor der Eröffnung des BER fertiggestellt. Auf Grund der geringen Passagierzahlen während der Corona-Pandemie wurde es vorerst nicht genutzt. Entsprechend der steigenden Fluggastzahlen zum Sommerflugplan, der am 27. März in Kraft tritt, und vor den Osterferien hat die Flughafengesellschaft das Terminal nun in Betrieb genommen. In der Check-in-Halle des Terminal 2 können die Passagieren an zahlreichen Self-Service-Kioske einchecken und ihr Gepäck abgeben. Im ersten Stock geht es zu den modernen Sicherheitskontrollen. Dahinter befindet sich die Plaza. Verschiedene Einkaufsmöglichkeiten werden den Passagieren zur Verfügung stehen, direkt am 24. März öffnen die Duty-Free-Shops von Gebr. Heinemann, weitere Shops folgen im April. Die gastronomischen Angebote im Terminal 2 werden in den nächsten Wochen erweitert, zunächst stehen ein gastronomisches Mobil sowie Essensangebote auf der Luftseite im Pier Nord zur Verfügung. Das Pier Nord erreichen die Passagiere über eine

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EU-Kommission bewilligt 30,7 Millionen Euro für bulgarische Airlines

Die EU-Kommission hat die Auszahlung von maximal 30,7 Millionen Euro in Form von direkten Zuschüssen an bulgarische Luftfahrtunternehmen bewilligt. Die Beihilfe, die Bulgarien gewähren will, besteht aus zwei Komponenten. Der erste Teil ist ein Fixkostenzuschuss für den Zeitraum von März 2020 bis Dezember 2021 und soll gewährt werden, wenn ein Umsatzrückgang von mindestens 30 Prozent erlitten wurde. Als Vergleichszeitraum wird das Jahr 2019 herangezogen. In den Genuss der zweiten Komponente können Airlines, die weniger als 30 Prozent Umsatzrückgang erlitten haben, kommen. Die Höhe der Beihilfen sollen dann deutlich niedriger sein. Im internationalen Vergleich fallen die Finanzhilfen, die Bulgarien gewähren will, niedrig aus. Allein Austrian Airlines hat in Österreich einen “nichtrückzahlbaren Zuschuss” in der Höhe von 150 Millionen Euro erhalten. Dazu kommen staatlich garantierte Kredite, die jedoch zurückgeführt werden müssen. Bulgarien bezahlt pro Antragsteller im ersten Fall maximal 12 Millionen Euro aus. Im zweiten Anwendungsfall ist die Sommer auf maximal 2,3 Millionen Euro beschränkt. Die Gesamtsumme, die an alle Luftfahrtunternehmen ausgeschüttet werden soll, ist mit 30,7 Millionen Euro gedeckelt. In BUlgarien haben einige kleinere Airlines wie GP Aviation, Electra Airways, European Air Charter, Fly2Sky, Gullivair, Alk Airlines und Voyage Air ihren FIrmensitz.

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Flybig will bis zu zehn Twin Otters kaufen

Der kanadische Flugzeugbauer de Havilland Aircraft of Canada kann nach längerer Durststrecke wieder einen Erfolg vermelden: Big Charter Private Ltd. hat eine Absichtserklärung über den geplanten Erwerb von bis zu zehn Twin Otter unterschieben. Derzeit ist vorgesehen, dass Flybig fünf Exemplare fix abnehmen wird und Optionen für fünf weitere Twin Otters halten wird. „In Verbindung mit der UDAN-Initiative, der kürzlich veröffentlichten Politik der indischen Regierung zur Unterstützung der Versorgung kleiner und abgelegener Gemeinden, ist es das Ziel von Flybig, Gemeinden, die bisher nicht auf dem Luftweg erreichbar waren, zu erreichen“, sagte Kapitän Sanjay Mandavia, Vorsitzender und Geschäftsführer von Flybig. „Die Twin Otter Series 400 von de Havilland Canada ist das richtige Flugzeug für unseren Betrieb, da sie sich als sicher und zuverlässig erwiesen hat und vielseitig einsetzbar ist – sie kann sowohl auf dem Land als auch auf dem Wasser landen” „Wir freuen uns sehr, mit flybig zusammenzuarbeiten, um unterversorgte Ziele zu verbinden, die derzeit auf unbequeme und ineffiziente Transportmittel angewiesen sind“, sagte Philippe Poutissou, Vice President, Sales and Marketing, De Havilland Canada. „Es ist immer eine Quelle des Stolzes, wenn Flugzeuge von de Havilland Canada von einem neuen Betreiber ausgewählt werden, und wir begrüßen diese Gelegenheit, mit Flybig zusammenzuarbeiten, um die Konnektivität in Indien zu verbessern.“

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Immer mehr Staaten schaffen Einreiseformulare ab

Im Zuge der Corona-Pandemie haben zahlreiche EU-Staaten unter verschiedenen Bezeichnungen Einreiseformulare eingeführt. Je nach Land sind diese online auszufüllen oder aber auf Papier mit dem Kugelschreiber. Mittlerweile befinden diese sich wieder auf dem Rückzug. Manche Regierungen haben sich damit begnügt, dass das so genannte Passenger Locator Form (PLF) durch die Passagiere befüllt wird und anschließend bei der Crew oder aber bei einer Einreisekontrolle abgegeben wird. Andere, beispielsweise Griechenland, Malta, Österreich und Deutschland, haben zeitweise eigengestrickte und durchaus sehr lange Fragebögen online ausfüllen lassen. Mittlerweile sinkt die Anzahl der EU-Mitglieder, die das Ausfüllen von Einreiseformularen verlangen. Beispielsweise haben Dänemark, Finnland, Schweden und Deutschland diese schon abgeschafft. Ebenso verlangt Griechenland das Ausfüllen nicht mehr. Das Vereinigte Königreich, Nordirland und Irland, die Schweiz und Österreich machen die Formulare nur noch unter besonderen Umständen zur Bedingung. Auch in Zypern und Spanien steht die Abschaffung des Papierkrams an. Die Regierungen müssen dies jedoch noch formell beschließen, wobei damit gerechnet wird, dass dies noch vor den Osterferien geschehen wird. Italien wird mit Ende März 2022 sämtliche Coronamaßnahmen abschaffen – das ePLF eingeschlossen. Portugal hält zumindest vorläufig am PLF fest, jedoch gibt es auch hier Anzeichen für die Streichung.

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City Airport Train akzeptiert ÖBB-Vorteilscard

In der kommenden Woche wird der CIty Airport Train nach rund zwei Jahren Stillstand wieder den Betrieb aufnehmen. Ab 29. März 2022 gewährt das private Eisenbahnunternehmen Inhabern der ÖBB-Vorteilscard sowie der Jahreskarte der Wiener Linien einen Preisnachlass im Ausmaß von 50 Prozent. Das Klimaticket hingegen gilt beim City Airport Train auch weiterhin nicht. Ebenso gibt es gegen Vorlage der Jahresnetzkarte, die von Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) ins Leben gerufen wurde, keinen Preisnachlass. „Wir freuen uns sehr, dass wir ab der Wiederaufnahme unseres Betriebs am 29. März den Wienerinnen und Wienern dank der Kooperationen mit den Wiener Linien und den ÖBB dieses besondere Angebot bieten können.  Somit kostet beispielsweise eine online gekaufte Fahrt im Rahmen eines Return-Tickets nur noch € 4,75.“, so die CAT Geschäftsführer Christoph Korherr und Michael Forstner. „Mit der neuen Preisgestaltung wollen wir unsere Fahrgäste von den Vorteilen, Services und Zusatzleistungen des City Airport Train überzeugen. Wenn nun nach vielen herausfordernden Monaten wieder Zeit für Reisen und Erholung ist, kann man sich so auch bewusst eine Premium-Leistung zu einem attraktiven Preis gönnen.“

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FlyDubai verlagert temporär zum World-Central-Flughafen

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai wird im Zeitraum von 9. Mai 2022 bis voraussichtlich 22. Juni 2022 einige Strecken auf den Flughafen Dubai World Central (DWC) verlegen. Hintergrund ist, dass der DXB die nördliche Runway saniert. Betroffen sind insgesamt 34 Routen, die temporär ab dem DWC bedient werden sollen. Allerdings wird der Carrier die Destinationen Alexandria, Entebbe, Kathmandu, Khartoum und Mashhad ab beiden Airports anbieten.  Ursprünglich war der Flughafen World Central als weltgrößter Airport geplant. Man wollte sechs Runways bauen und die größte Passagierkapazität aller Zeiten haben. Das Projekt ist mittlerweile ins Stocken geraten. Abgesehen von Frachtflügen konnte sich der DWC noch nicht über seine Rolle als Regio-Airport bzw. Billigflieger-Flughafen hinaus entwickeln.

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Corendon holt sich zwei A320 von Getjet Airlines ins Wetlease

Der Ferienflieger Corendon Airlines holt sich in Form eines Wetlease-Vertrags mit Getjet Airlines zusätzliche Kapazität ins Haus. Der Carrier aus Litauen mit maltesischem Ableger wird ab dem 1. April 2022 mit zwei Airbus A320 im Auftrag der türkischen Fluggesellschaft unterwegs sein. Die beiden Mittelstreckenjets sollen in Antalya stationiert werden und von dort aus auf diversen Corendon-Strecken zum Einsatz kommen. Dem Vernehmen nach ist vorgesehen, dass die von Getjet Airlines betriebenen Airbus A320 auch auf Strecken in die D-A-CH-Region für den türkischen Carrier in der Luft sein werden. Derzeit registrieren Fluggesellschaften, die Strecken in Richtung Türkei unterhalten, eigenen Angaben nach eine stark erhöhte Nachfrage. Der Corendon-Konkurrent SunExpress denkt derzeit darüber nach die Kapazität mit Hilfe von Wetlease-Flugzeugen aufzustocken. Eine finale Entscheidung ist aber noch nicht getroffen worden. Corendon ist ein Verbund aus insgesamt drei Fluggesellschaften: Corendon Airlines ist ein türkisches Luftfahrtunternehmen, das mit Corendon Europe einen Ableger auf Malta unterhält. Auch Corendon Dutch Airlines gehört der Firmengruppe an. Den zuletzt genannten Carrier wollte man eigentlich verkaufen, jedoch ist der Deal geplatzt. Ein Produkttest über das Angebot von Corendon Europe ist unter diesem Link bereitgestellt.

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Bremen mit deutlich mehr Strecken im Sommer 2022

Am Sonntag, den 27. März 2022 startet auch am Flughafen Bremen der Sommerflugplan 2022. Dieser ist gegenüber den beiden vergangenen Jahren deutlich umfangreicher. Geschäftsführer Marc Cezanne freut sich bereits auf das ausgeweitete Sommer-Angebot. Bremen ist an die Drehkreuze München, Frankfurt am Main, Amsterdam und Istanbul angeboten. Lufthansa, KLM und Turkish Airlines haben bereits die Anhebung der Frequenzen angekündigt. Sundair stationiert im Sommer 2022 zwei FLugzeuge auf dem Flughafen Bremen und bietet insgesamt 22 Ferienstrecken an. Neu in diesem Sommer: Es geht wieder auf die griechische Insel Kos. Dazu beispielsweise nach Fuerteventura, Kreta und Rhodos. Und mit Beirut hat Sundair auch ein interessantes Ziel für einen Städte-Trip im Programm. „Wir freuen uns sehr auf den kommenden Sommerflugplan“, sagt Bremen Airport-Geschäftsführer Marc Cezanne. „Nach zwei Jahren Corona-Pandemie, Reisebeschränkungen und einem sehr reduzierten Flugangebot der Airlines, hoffen wir, dass sich unsere Terminals wieder mit viel Urlaubern und Leben füllen. Mit unseren Airlines konnten wir für den Sommer 2022 ein schönes Sommerangebot für die Reisenden im Nordwesten zusammenstellen, das hoffentlich auch gut angenommen wird.“ Neu im Flugplan in diesem Sommer sind beispielsweise vier wöchentliche Flüge der Ryanair nach Wien. Dazu kommt das Taucherparadies Hurghada, das sowohl von Sundair als auch Corendon Airlines angeflogen wird. Nach Burgas geht es diesen Sommer mit European Aircharter. Dazu wird Mallorca, eine der Lieblingsinsel der Deutschen, mit bis zu 20 Flügen pro Woche ab dem Bremen Airport angeflogen. Zur Auswahl stehen die Airlines Eurowings, Sundair und Ryanair. Aber auch die Türkei ist dann öfter erreichbar: Turkish Airlines fliegt ab

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Spanische Staatsbahn will Eurostar Konkurrenz machen

Die Eurostar-Züge, die durch den Kanaltunnel zwischen dem europäischen Festland und dem Vereinigten Königreich verkehren, könnten schon bald Konkurrenz von der spanischen Staatsbahn bekommen.  Tunnel-Betreiber Getlink bestätigte, dass es mit Renfe Gespräche gibt und will das Vorhaben ausdrücklich unterstützten. Dies würde nicht nur für mehr Wettbewerb sorgen, sondern auch für niedrigere Tarife für die Passagiere. Die Eurostar-Züge gelten derzeit als durchaus hochpreisig. Auch überlegt man die Gründung einer Leasinggesellschaft, die Wagenmaterial an weitere Betreiber vermieten könnte. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Betriebsaufnahme mindestens fünf, aber bis zu zehn Jahre dauern könnte. Eurostar ist eine Tochtergesellschaft der französischen Staatseisenbahnen. Diese plant die Fusionierung ihrer Töchter Eurostar und Thalys, um die Kosten senken zu können. Während der Corona-Pandemie sind die Fahrgastzahlen auf der Kanaltunnel-Strecke stark eingebrochen, was in erster Linie an den komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen lag.

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Irland gewährt Start-Up Emerald Airlines Corona-Finanzhilfe

Die Regionalfluggesellschaft Emerald Airlines ist erst seit wenigen Tagen in der Luft, konnte jedoch eine millionenschwere Corona-Staatshilfe der irischen Regierung an Land ziehen. Diese wird über den Irish Strategic Investment Fund gewährt und beträgt rund sechs Millionen Euro.  Deutlich mehr bekommt Aer Lingus, denn der Carrier wird zusätzlich zu den Ende 2020 ausbezahlten 150 Millionen Euro weitere 200 Millionen Euro ausbezahlt bekommen. Zuletzt machte die IAG-Tochter im Jahr 2021 einen Verlust in der Höhe von 347 Millionen Euro. Weiters hat man eine Kreditlinie über 220 Millionen Euro, die ebenfalls über den ISIF abgewickelt wird. “Die Aufstockung der verfügbaren Fazilität des ISIF auf 350 Millionen Euro bietet zusätzliche Sicherheit und ist zusammen mit der Konzentration der Fluggesellschaft auf die Verbesserung unserer Kosteneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit ein wichtiges Element bei der Planung unserer Erholung”, erklärt Finanzchefin Elizabeth Haun. Formell gewährt Irland die staatlichen Unterstützungen als Darlehen, jedoch weisen diese eine durchaus lange Laufzeit aus. Seitens Aer Lingus gibt man sich zuversichtlich, dass die Erholung der Luftfahrtbranche dieses Jahr in Schwung kommt. Allerdings gibt es zahlreiche Faktoren, die sich negativ auswirken könnten. Daher befinde man sich weiterhin mit der Konzernmutter IAG sowie dem ISIF in Gesprächen, um möglichen zusätzlichen Liquiditätsbedarf abdecken zu können. Start-up Emerald bekommt sechs Millionen Euro Etwas anders ist die Situation bei Emerald Airlines. Dieser Carrier nahm erst vor wenigen Tagen den Flugbetrieb auf. Man fliegt als Franchisenehmer unter der Marke Aer Lingus Regional auf eigene Rechnung. Auf manchen Strecken ist man auch als ACMI-Provider für die IAG-Tochter tätig. Man hat

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