Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Eurowings-Discover-Wetlease: Finnair hofft auf Verlängerung

Die Wetlease-Zusammenarbeit zwischen Finnair und Eurowings Discover ist vorerst für die laufende Sommerflugplanperiode 2022 befristet. Allerdings hofft man in Helsinki, dass man auch im Winter 2022/23 für die Lufthansa-Tochter fliegen kann. „Zunächst läuft die Abmachung bis Ende Oktober, wir hoffen aber, darüber hinaus auch im Winter Flugzeuge an Eurowings Discover zu verleasen“, erklärte Finnair-Chef Topi Manner gegenüber Aero.de. Der Manager verwies auch darauf, dass ein Teil der Besatzungen deutsch spricht und die Rückmeldungen seitens Eurowings Discover positiv sein sollen. Zwei Airbus A350 kommen ab Frankfurt am Main für den Kranich-Ableger zum Einsatz. Ein weiterer fliegt ab München für Eurowings Discover. Die von Finnair betriebenen Langstreckenflugzeuge fliegen überwiegend auf USA-Strecken. Weiters ist man mit dem Maschinentyp Airbus A321 im Auftrag des Oneworld-Partners British Airways in dessen Europa-Netz unterwegs. Derzeit generiert Finnair eigenen Angaben nach rund zehn Prozent des Umsatzes aus der Erbringung von ACMI-Dienstleistungen.

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Amsterdam: KLM könnte Verdienstentgang vom Airport einfordern

Zwischen dem Flughafen Amsterdam-Schiphol und ihrem größten Kunden, KLM, bahnt sich ein kostspieliger Streit an. Die Fluggesellschaft ist über den Umstand, dass die Kapazität wegen Personalmangel stark eingeschränkt wird, nicht erfreut und will etwaigen Verdienstentgang vom Airport einfordern. Nach derzeitigem Stand müssen zwischen 6. Juli 2022 und 28. August 2022 täglich rund 13.500 Sitzplätze aus der Produktion genommen werden werden. Dies trifft KLM als größten Anbieter besonders stark und ist auch finanziell belastend. Der Carrier lehnt die Reduktion der Kapazität kategorisch ab und hält dies für „äußerst nachteilig“. „Es sollte eine einmalige, kurzfristige Lösung sein. KLM hält es für inakzeptabel, dass die Nutzer des Flughafens strukturell die Last der Kapazitätsprobleme in Schiphol tragen müssen“, so das Unternehmen in einer Erklärung. „KLM hat sich im Interesse der Passagiere und der Sicherheit am Flughafen an den Bemühungen um eine Lösung des Problems beteiligt. Wir haben dies unter anderem dadurch getan, dass wir den Aufforderungen von Schiphol nachgekommen sind, Flüge zu streichen und den Ticketverkauf freiwillig zu verlangsamen, Flüge über den Tag zu verteilen, Anschlusszeiten zu verlängern usw.“. Die niederländische Fluggesellschaft prüft derzeit inwiefern man Mehrkosten und Verdienstentgang, die aus der Situation in Schiphol resultieren, vom Airport einfordern kann. Der Flughafen Amsterdam hat im Nachgang der Corona-Pandemie die Gebühren zum Teil kräftig erhöht, so dass der aktuelle Personalmangel, der der Auslöser für das Chaos ist, den Fluggesellschaften noch saurer im Magen liegen könnte.

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Joussen tritt ab: Ebel wird neuer Tui-Konzernchef

Der deutsche Reisekonzern Tui wird ab 1. Oktober 2022 unter neuer Führung stehen, denn der langjährige Konzernchef Fritz Joussen tritt per 30. September 2022 von seinem Amt zurück. Nachfolger wird der bisherige Finanzchef Sebastian Ebel. Der Dienstvertrag von Joussen wäre eigentlich noch bis September 2025 gelaufen, jedoch legt er sein Amt vorzeitig zurück. In einem an die Belegschaft gerichteten Anschreiben erklärt der scheidende Tui-Chef unter anderem, dass ihm die Entscheidung nicht leicht gefallen ist. Allerdings wäre der Zeitpunkt richtig, denn seiner Ansicht nach habe die Tui Gruppe die existenzielle Krise überwunden. Im Rahmen der Staatshilfen wäre ihm ein so genanntes Niederlegungsrecht einräumt worden. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Tui Group, dankte Joussen und hob seine Leistungen im Zusammenhang mit der Rettung des Reisekonzerns während der Corona-Pandemie hervor. Ebel hält er für den idealen Nachfolger. Neuer Finanzchef wird übrigens Mathias Kiep, der momentan im Bereich Controlling tätig ist.

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Hannover: Maik Blötz wird zweiter Geschäftsführer

Der Flughafen Hannover bekommt mit Maik Blötz einen zweiten Geschäftsführer. Er wird sein Amt mit 1. Jänner 2023 antreten. Der Aufsichtsrat hat den notwendigen Beschluss bereits gefasst. Der Manager arbeitet bereits seit 2008 am Flughafen Hannover-Langenhagen und ist derzeit Infrastruktur-Bereichsleiter. Seit dem Jahr 2019 gehört Blötz der erweiterten Geschäftsleitung an. „Wir sind der Überzeugung, dass Maik Blötz die strategische Neuausrichtung der Flughafeninfrastruktur und die Prozessoptimierung in vielen Teilbereichen engagiert und erfolgreich vorantreiben wird,“ begründet der Aufsichtsratsvorsitzende Reiner Schränkler die Personalentscheidung. Bereits zum 1. März dieses Jahres hatte Martin Roll als kaufmännischer Geschäftsführer am Flughafen Hannover seine Tätigkeit aufgenommen. Er hatte neben dem Geschäftsführungsvorsitzenden Raoul Hille seine Position angetreten. Er wird mit Ende 2022 nach 18 Jahren an der Spitze des Airports in den Ruhestand treten.

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Geimpft, getestet und versichert: Fidschi-Inseln lassen wieder Kreuzfahrer an Land

Die Fidschi-Inseln öffnen sich nach mehr als zwei Jahren wieder für Kreuzfahrtschiffe. Es gelten allerdings so einige Voraussetzungen, um in diesem Staat an Land gehen zu dürfen. Vor der Corona-Pandemie waren die Fidschi-Inseln ein beliebtes Ziel bei Kreuzfahrten. Zahlreiche Reedereien haben den kleinen Pazifik-Staat in ihren Fahrplänen gehabt. Das änderte sich im März 2020 schlagartig, denn die Inselgruppe schottete sich regelrecht von der Außenwelt ab. Internationale Flüge und Kreuzfahrten waren verboten. Erst vor einem halben Jahr nahmen die Fidschi-Inseln den internationalen Flugverkehr wieder auf. Nun öffnete man sich auch wieder für Kreuzfahrtschiffe. Um an Land gehen zu dürfen, muss man die speziellen Einreisebestimmungen für den Seeweg beachten: Grundsätzlich müssen alle Personen, die ab 16 Jahren Lebensalter vollständig gegen Covid-19 geimpft sein. Anerkannt werden nur jene Vakzine, die sich auf der Liste des lokalen Gesundheitsministeriums befinden. Für Europäer ist das unproblematisch, da alle in der EU verwendeten Impfstoffe anerkannt sind. Weiters ist die Vorlage einer gültigen Reisekrankenversicherung, die Behandlungskosten aufgrund von Covid-19-Erkrankungen auf dem Gebiet von Fidschi abdeckt, notwendig. Auch muss ein negativer Antigen-Schnelltest, der maximal 24 Stunden alt sein darf, vorgelegt werden. Alternativ werden auch PCR-Befunde akzeptiert, jedoch haben nur wenige Schiffe PCR-Labore an Bord.

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Potentielle Gefahr: 1,5 Meter großer Luftballon schwebte über Manchester-Runway

Es kommt nicht sonderlich oft vor, dass die Comicfigur Peppa Pig ein landendes Flugzeug auf der Runways begrüßt. Zum Glück, denn in Manchester wäre es beinahe zu einem Unfall gekommen, denn ein Luftballon in Form dieser Figur verirrte sich auf die Start- und Landebahn. Ein Pilot der Fluggesellschaft Jet2 meldete nach der erfolgreichen Landung, dass er auf der Piste einen sehr großen Peppa-Piga-Ballon gesehen habe. Dieser war offiziellen Angaben etwa 1,5 Meter groß und hätte für Flugzeuge gefährlich werden können. Die Cockpitcrew dieses Jet2-Fluges sah das unliebsame Hindernis rechtzeitig und reagierte entsprechend. Nach der Meldung des Flugzeugführers rückten Sicherheitskräfte des Flughafens Manchester aus, die diesen riesigen Luftballon einfangen wollten. Das war gar nicht so einfach, denn laut lokalen Medienberichten machte dieser sich wiederholt eigenständig auf die Reise, so dass der Einsatz etwa 15 Minuten dauerte. Anschließend wurde der gesamte Bereich nochmals gründlichst überprüft, denn man wollte ausschließen, dass womöglich noch ein zweiter Ballon irgendwo herumliegt. Wie dieser Peppa-Pig-Ballon, der vermutlich vor einiger Zeit mit Helium gefüllt wurde, auf die Runway geraten konnte, ist unklar. Vermutet wird, dass dieser mal einem Kind gehört haben könnte und dieses sein Spielzeug möglicherweise verloren hat. Der Ballon machte sich dann eigenständig auf die Reise und kam ungünstigerweise nach dem Abbau des Heliums auf dem Flughafenareal zu Boden. Zum Zeitpunkt der Landung scheint das Helium noch zumindest so stark gewesen zu sein, dass der Peppa-Pig-Ballon aufrecht einige Zentimeter über dem Grund schweben konnte. Aufgrund der Größe von 1,5 Meter war dieser deutlich sichtbar.

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A220-Ersatzteile knapp: Air Baltic kürzt Flugangebot ab September 2022

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat für September 2022 zahlreiche Flugverbindungen aus dem Verkauf genommen und Passagiere, die bereits Tickets erworben hatten, über die Streichungen informiert. Hintergrund ist, dass die Versorgung mit Ersatzteilen angespannt ist. Ab September wird der Carrier temporär keine Flüge mehr ab der litauischen Hauptstadt nach Oslo, London Gatwick, Dublin und Hamburg anbieten. Auch ab der Homebase Riga wird das Angebot reduziert, jedoch fallen die Kürzungen kleiner aus als in Vilnius. Auf zahlreichen Strecken fährt man übergangsweise die Frequenzen zurück. „Leider haben globale Lieferkettenprobleme auch die Verfügbarkeit einiger Flugzeugteile beeinträchtigt. Diese Teile werden für die Flugzeuge von Air Baltic benötigt. Aus diesem Grund werden viele Fluggesellschaften in den kommenden Monaten das gesamte Flugnetz umstrukturieren. Dies ist ein globales Problem in der Luftfahrtindustrie, das nicht durch das Leasing eines Flugzeugs gelöst werden kann“, so das Unternehmen auf Anfrage. Es bleibt abzuwarten, ob auch andere Airbus-A220-Betreiber von der laut Air Baltic problematischen Verfügbarkeit von Ersatzteilen betroffen sein werden. Beispielsweise setzt die Lufthansa-Tochter Swiss zahlreiche Maschinen dieses Typs ein. Der lettische Carrier ist die erste Airline, die öffentlich über die Problematik spricht.

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Frankfurt: Bis zu 14 Prozent mehr Lohn für Fraground-Mitarbeiter

Für die rund 3.500 Mitarbeiter der Fraport-Tochter Fraground gibt es mit Wirksamkeit zum 1. Juli 2022 eine Gehaltserhöhung. Darauf haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft Verdi nach zwei Verhandlungsrunden geeinigt. Das Unternehmen ist insbesondere am Standort Frankfurt am Main im Bereich der Bodenverkehrsdienstleistungen tätig. Die Bezüge sollen um bis zu 14 Prozent angehoben werden. Die rund 3.500 Beschäftigten werden weiters eine Einmalzahlung in der Höhe von 700 Euro ausbezahlt bekommen. Letztere ist insbesondere als so genannter Teuerungsausgleich gedacht. Laut Gewerkschaft sollen die Stundenlöhne im Ausmaß zwischen 1,64 und 2,74 Euro pro Arbeitsstunde angehoben werden. So soll es sich ergeben, dass die Mitarbeiter bis zu 425 Euro mehr pro Monat verdienen werden.

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Russische Regierung lässt elf ältere Flugzeuge reaktivieren

Überraschend kommt es nicht, doch das russische Handelsministerium will elf schon länger abgestellte Maschinen wieder flugtauglich machen. Es handelt sich um acht Tupolew Tu-204/214, zwei Ilyushin Il-96 und eine Antonow An-124. Gemäß der Agentur Interfax sollen 15,4 Milliarden Rubel (rund 269.145.497,54 Euro) in die Hand genommen werden, um vorerst diese elf Flugzeuge wieder in die Luft zu bringen. Auch ist vorgesehen, dass die Musterzulassungen geändert werden sollen. Es wird nicht ausgeschlossen, dass weitere ältere Maschinen, die teilweise noch aus Sowjetzeiten stammen, wieder fit gemacht werden sollen. Hintergrund ist, dass die Ersatzteilversorgung für westliche Muster immer schwieriger wird. Zwar hat man aus China ein Signal erhalten, dass man Nachbauteile bekommen könnte, doch dies dürfte nicht ausreichend sein. Das Hochfahren der Herstellung russischer Maschinen dauert noch einige Zeit. Derzeit geht man davon aus, dass das Vorhaben rund drei bis fünf Jahre in Anspruch nehmen wird. Das notwendige „Kleingeld“, das erforderlich ist, will der Staat in die Rostec-Tochter United Aircraft Corporation einbringen. Durch die „Umverteilung“ von Mitteln aus dem Bundeshaushalt will man das Geld kurzfristig bereitstellen können. Aufgrund der Sanktionen sollen rund zehn Tu-214 jährlich gefertigt werden. Auch die Wiederaufnahme der Produktion der Il-96 wird zumindest nicht ausgeschlossen.

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Transavia muss Angebot in Amsterdam reduzieren

Allein die Billigfluggesellschaft Transavia muss ab Amsterdam-Schiphol rund 200 Flüge aus dem Programm nehmen. Hintergrund ist, dass die Regierung der Niederlande entschieden hat, dass die Kapazität wegen dem akuten Personalmangel reduziert werden muss. Auch KLM und andere Carrier müssen ihr für den Sommer 2022 geplantes Schiphol-Angebot reduzieren. Derzeit erhalten viele Passagiere Benachrichtigungen von ihren Airlines, dass die für Juli und August 2022 gebuchten Flüge nicht wie ursprünglich geplant stattfinden werden. Die Vorgehensweise der Carrier ist unterschiedlich. Transavia-Chef Marcel de Nooijer erklärt unter anderem: „Es gibt eine Gruppe, die Opfer dieses Kapazitätsabbaus ist. Das tut weh. Das ist ein großer Verlust für unsere Passagiere und für unser Unternehmen. Die erzwungene Verringerung der Zahl der Fluggäste ist höchst unerwünscht und muss einmalig und von kurzer Dauer sein“. Olivier Jankovec, Generaldirektor des Flughafenverbandes ACI Europe sagt unter anderem: „Der Amsterdamer Flughafen Schiphol ist in vielerlei Hinsicht das, was die Niederlande größer macht, als sie sind. Unter diesem Gesichtspunkt besteht kein Zweifel, dass die Entscheidung der Regierung, die Kapazität des Flughafens erheblich zu reduzieren, die Niederlande kleiner machen wird“.

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