Amely Mizzi

Weitere Artikel aus der Rubrik

Amely Mizzi

Frankfurt: Air Canada erweitert Frachtbereich

Die Fluggesellschaft Air Kanada erweitert am Flughafen Frankfurt am Main die Frachtkapazität. Hintergrund ist, dass der Carrier im Laufe des Jahres Cargoflüge mit Boeing 767-300ER aufnehmen wird. Der bestehende Cargobereich ist 5.000 Quadratmeter groß und soll Unternehmensangaben nach erweitert werden. „Dies stellt eine bedeutende Verbesserung für Air Canada Cargo in Frankfurt dar, einem Standort, der eine Schlüsselrolle in unseren globalen Aktivitäten spielt. Es wird unsere Fähigkeiten weiter verbessern, wenn wir den Betrieb mit der erwarteten Ankunft regelmäßiger Frachtschiffe in diesem kritischen Drehkreuz hochfahren“, erklärt John Lloyd, Director, Europe, Middle East and India at Air Canada Cargo.

weiterlesen »

Aida gestattet wieder individuelle Landgänge

Ab 3. Februar 2022 gestattet die deutsche Reederei Aida wieder individuelle Landgänge. Bis dahin dürfen die Fahrgäste das Schiff nur in so genannten „Bubbles“ verlassen. Dies führte in den letzten Tagen zu heftiger Kritik. Aida Cruises führte kürzlich ein, dass Passagiere nur in Gruppen das Schiff verlassen können und an Land zusammenbleiben müssen. Das hatte zur Folge, dass private Besichtigungen, die vom Angebot der Reederei abweichen, nicht mehr möglich waren. Dies führte zu Kritik, jedoch rechtfertigte Aida dies mit Schutzmaßnahmen aufgrund der Omikron-Coronavariante. Mit Wirksamkeit zum 3. Februar 2022 verabschiedet man sich wieder von diesem Konzept. Man empfiehlt den Fahrgästen weiterhin die von der Reederei organisierten bzw. vermittelten Ausflüge zu buchen, jedoch ist dies für Landgänge dann keine Pflicht mehr.

weiterlesen »

USA: Play steuert Stewart International Airport an

Die isländische Fluggesellschaft Play wird in der Metropolregion New York den Stewart International Airport ansteuern. Dieser ist weit weniger bekannt als die Flughäfen John F. Kennedy, Newark und La Guardia. Ab 9. Juni 2022 will Play täglich zwischen Keflavik und dem Stewart-Airport fliegen. Dieser befindet sich etwa 88 Kilometer nordöstlich von New York City, nahe der Stadt Newburgh. Hauptsächlich wird dieser Flughafen für Inlandsflüge genutzt. Play dürfte sich in erster Linie aus Kostengründen für den Stewart International Airport entschieden haben, da dieser gegenüber John F. Kennedy, Newark und La Guardia als günstiger gilt. Die Anbindung an New York City erfolgt beispielsweise über eine Bahnlinie und diverse Bustransfer-Anbieter. Für das laufende Jahr plant Play drei Ziele in den Vereinigten Staaten anzubieten. Dabei handelt es sich um Baltimore, Boston und neu Stewart International. Die Strecken sollen ab Keflavik mit Airbus A321neo bedient werden. Zubringer werden von diversen Airports in Europa angeboten.

weiterlesen »

ÖAMTC: Ambulanzjet kam im Vorjahr 73 Mal zum Einsatz

Der österreichische Autofahrer-Klub ÖAMTC organisierte im Vorjahr für 1.946 erkrankte oder verletzte Personen die Heimreise aus dem In- und Ausland. Dabei kam in 73 Fällen auch der Ambulanzjet zum Einsatz. Laut Mitteilung des ÖAMTC wurde die überwiegende Mehrheit mit Krankenwägen nach Hause befördert. In 124 Fällen wurden reguläre Linienflüge gebucht und 73 Mal kam der Ambulanzjet zum Einsatz. „Diese Zahlen zeigen, wie wichtig gerade in Corona-Zeiten der uneingeschränkte Nothilfe-Betrieb des ÖAMTC war und ist“, erklärt Maria Tüchler, Leiterin der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. „Unsere Calltaker hatten reichlich zu tun – im Schnitt haben sie 516 Anrufe pro Tag entgegengenommen. Im August, als das Reisen wieder etwas leichter möglich war, waren es täglich sogar rund 1.260 Telefonate“. Außerdem wurden 7.254 Fahrzeuge rückgeholt, großteils innerhalb von Österreich. „Gleichzeitig musste die Gesundheit der Mitarbeiter bestmöglich geschützt werden. Erreicht haben wir das bereits ganz zu Beginn der Pandemie mit einer Homeoffice-Offensive.“ Im Zuge dessen hat allein im Raum Wien, Niederösterreich und Burgenland rund die Hälfte der in der Nothilfe-Zentrale tätigen Gelben Engel das Callcenter in Wien-Erdberg gegen einen privaten Arbeitsplatz getauscht.

weiterlesen »

EU-Kommission bewilligt 1,7 Milliarden Euro für den BER

Der Flughafen Berlin-Brandenburg darf eine staatliche Beihilfe in der Höhe von bis zu 1,7 Milliarden Euro erhalten. Die EU-Kommission gibt für die Maßnahme grünes Licht. Der Airport geriet aufgrund der Coronapandemie in finanzielle Schieflage. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager begründete die Freigabe wie folgt: „Die Flughäfen sind durch den Ausbruch des Coronavirus und die geltenden Reisebeschränkungen besonders hart getroffen worden. Mit dieser Maßnahme trägt Deutschland dazu bei, die Eigenkapitalposition des Flughafens Berlin Brandenburg zu stärken und dem Unternehmen zu helfen, die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ausbruchs zu bewältigen. Gleichzeitig wird die öffentliche Unterstützung an Bedingungen geknüpft, um unzulässige Wettbewerbsverzerrungen zu begrenzen. Wir arbeiten weiterhin eng mit den Mitgliedstaaten zusammen, um sicherzustellen, dass die nationalen Unterstützungsmaßnahmen im Einklang mit den EU-Vorschriften so schnell und wirksam wie möglich umgesetzt werden können“. Wann der Flughafen Berlin-Brandenburg die nun genehmigte Staatshilfe ausbezahlt bekommen wird, ist noch offen. Vermutlich wird es nicht lange dauern, denn die Geschäftsleitung warnte wiederholt davor, dass der Betreibergesellschaft langsam, aber sicher das Geld ausgeht.

weiterlesen »

Kai Duve ist neuer Eurowings-Finanzchef

Die Fluggesellschaft Eurowings bekommt mit Kai Duve einen neuen kaufmännischen Geschäftsführer. Der bisherige Lufthansa-Kabinenchef folgt auf Frank Bauer, der eine neue Aufgabe als Executive Vice President bei der Konzernmutter übernimmt. Duve komplettiert damit die dreiköpfige Eurowings-Geschäftsführung. Dieser gehören weiterhin Jens Bischof als Vorsitzender und Jens Ritter an. Frank Bauer leitete rund drei Jahre die finanziellen Geschicke der Lufthansa-Tochter. „Kai Duve passt hervorragend zu Eurowings – fachlich wie menschlich“, sagt Eurowings CEO Jens Bischof. „Er wird die Geschäftsführung mit seiner umfangreichen Expertise und seiner internationalen Erfahrung bereichern. Deshalb bin ich überzeugt, dass Kai Duve genau der Richtige ist, mit dem wir unseren eingeschlagenen Weg bei Eurowings fortführen – hin zu einer starken und beliebten Value Airline für Europa.“ Frank Bauer wechselt mit Wirkung zum 1. Februar 2022 in das Finanz-Ressort der Lufthansa Group. Er wird künftig als Executive Vice President das Corporate Controlling der Lufthansa Group leiten und dort – unter anderem – konzernweit für Effizienzsteigerungen und Performance-Management verantwortlich sein. „Frank Bauer hat gemeinsam mit den Teams den finanziellen Turnaround von Eurowings gestaltet und die Umsetzung konsequent vorangetrieben. Damit konnten wir die Wettbewerbsfähigkeit von Eurowings deutlich verbessern“, sagt Jens Bischof.

weiterlesen »

Trotz Tailstrike: British-Airways-Piloten verhindern schweren Landeunfall mit A321neo

Zu einer spektakulären Szene kam es am Montag beim Landeversuch von British-Airways-Flug BA1307 auf dem Flughafen London-Heathrow. Der Airbus A321neo schrammte haarscharf an einem gröberen Unfall vorbei. Die G-NEOP befand sich auf dem Weg von Aberdeen zum Heathrow Airport. Dort herrschten zum Zeitpunkt des Landeversuchs äußerst starke Winde. In einem Video, das von einem lokalen Spotter aufgenommen wurde, ist dies bereits auf den letzten Metern vor der Runway deutlich sichtbar. Der Airbus A321neo versucht vergleichsweise spät auf der Piste aufzusetzen und berührt zunächst mit dem rechten Fahrwerk den Boden. Anschließend setzt die G-NEOP zwar auch mit dem den anderen Rädern auf, hält jedoch weiterhin den Bug steil nach oben. In jenem Moment, in dem die Piloten dann auch das vordere Fahrwerk aufsetzen wollen, wird der Mittelstreckenjet von einer starken Windböe, die von der Seite kommt, erfasst. Diese drückt den Airbus A320neo stark nach links, wobei Tragfläche und Triebwerk den Boden nicht berühren. Zum Glück, denn sonst hätte es für das Flugzeug, die Crew und die Passagiere ganz anders ausgehen können. Den Piloten gelingt es im Bruchteil einer Sekunde den Airbus A321neo zu stabilisieren. Gleichzeitig wird ein Durchstartemanöver eingeleitet. Bei diesem setzt die G-NEOP mit dem Heck auf dem Boden auf und erleidet somit einen so genannten Tailstrike. Die Maschine konnte jedoch starten und einige Zeit später sicher auf dem größten Flughafen des Vereinigten Königreichs landen. Im untenstehenden Augenzeugenvideo, das ein lokaler Spotter aufgenommen und durchaus emotional live kommentiert hat, ist ersichtlich, dass nicht viel zu einem schweren Landeunfall gefehlt hat.

weiterlesen »

Smartlynx Malta übernimmt Ex-Air-Asia-A330

Bei Smartlynx Malta ist ein von Air Asia übernommener Airbus A330-343 eingetroffen. Dieser trägt weiterhin die Grundlackierung des vormaligen Operators. Das Langstreckenflugzeug wurde auf 9H-SMI registriert und wurde am Montag von Birmingham nach Luqa (Malta) überstellt. Der Smartlynx-Konzern bündelt bei der maltesischen Tochter die Cargo-Aktivitäten. Beispielsweise betreibt man im Auftrag von DHL den Maschinentyp Airbus A321F. Im Vorjahr hat man auch den ersten Widebody eingeflottet. Derzeit ist noch offen, ob Smartlynx Malta die 9H-SMI umlackieren wird oder lediglich Sticker auf der rot-weißen Air-Asia-Grundlackierung anbringen wird. Im Cargobereich ist es nicht gerade selten, dass auf teure Farbenkleider verzichtet wird.

weiterlesen »

O’Brien: Ryanair will mit Lauda in Zagreb weiter wachsen

Die Ryanair Group will im Sommerflugplan 2022 alle 27 Strecken, die man am Zagreb anbietet, bedienen. Derzeit pausieren aufgrund der Omikron-Variante rund zwölf Strecken. Schrittweise nahm man im Vorjahr 24 Ziele auf. In Kürze sollen drei dazu kommen. In der kroatischen Hauptstadt unterhält die maltesische Tochtergesellschaft Lauda Europe eine Airbus-A320-Basis. Geschäftsführer David O’Brien betonte im Zuge eines Medienevents, dass man im Sommer 2022 insgesamt 27 Strecken ab Zagreb bedienen wird. Neu sind Flüge nach Korfu, Lwiw und Bratislava. „Wir freuen uns unseren größten Sommerflugplan aller Zeiten in Zagreb bekannt zu geben. Ryanair wird pro Woche mehr als 70 Flüge zu 27 Destinationen anbieten. Dies verleiht dem Incoming-Tourismus den dringend benötigten Schub. Das Netzwerk bietet eine großartige Auswahl an Freizeit- und Geschäftsreisezielen. Ryanair investiert in Kroatien um der Tourismusbranche zu helfen, sich von der Coronavirus-Pandemie zu erholen und die Beziehungen zum Rest Europas zu stärken. Ryanair wächst weiter und der Flugverkehr wird schon bald auf das Vorkrisenniveau zurückkehren“, so Lauda-Europe-Chef David O’Brien. In Richtung des Mitbewerbers Croatia Airlines sparte der Manager nicht mit Kritik: „Regierungen auf der ganzen Welt subventionieren ihre nationalen Fluggesellschaften und ich muss zugeben, dass uns die Art und Weise nicht gefällt wie die kroatische Regierung Croatia Airlines buchstäblich Geld übergibt ohne zu wissen was dies Kroatien und seinen Bürgern bringen wird. Wir sind jedoch nicht hier, um Croatia Airlines anzugreifen, obwohl wir ihnen als gute Ausrede dafür dienen, warum sie Geld verlieren“. Hinsichtlich der Größe der Basis ist man noch nicht am Ende der Fahnenstange. Derzeit hat

weiterlesen »

Polen verpasst „LOT-Klon“ neuen Namen: Lotair

Vor einiger Zeit wurde seitens der LOT-Mutter PGL eine „Kopie“ des bestehenden Carriers gegründet. Dieser war bis zuletzt als „LOT Polish Airlines“ bekannt. Nun wurde der Firmenname in „LOTAIR Spółka Akcyjna joint-stock company” geändert. Bislang halten sich PGL und die Regierung zum Sinn und Zweck der neuen Fluggesellschaft bedeckt. Es wurde in der Vergangenheit angedeutet, dass mit dieser Bases außerhalb Polens errichtet werden könnten. Besonders die Corona-Pandemie führte dazu, dass es um das Projekt wieder ruhig wurde. Das Portal CH-Aviation.com berichtet unter Berufung auf Dokumente aus dem polnischen Firmenbuch, dass sich die nunmehrige Lotair weiterhin im vollständigen Eigentum der Staatsholding PGL befindet. Geschäftsführer ist Maciej Wilk, der bei LOT als Chief Operating Officer fungiert.

weiterlesen »